
wandern und paddeln im Hossa-Nationalpark
11 Tage zu Fuß auf dem Arctic Circle Trail
Grönlands neues Tourismusgesetz erlaubt es ausländischen Veranstaltern ab 2027 nur noch unter sehr strengen Auflagen und über das Beantragen einer Ausnahmegenehmigung, Reisen auf der Insel durchzuführen. Die strengere Regulierung bedingt einen erhöhten bürokratischen Aufwand. Unsere Partner fürs Wildnistrekking in Westgrönland haben die erste Stufe der Beantragung erfolgreich gemeistert und durchlaufen nun den finalen Prozess der Bewilligung der Ausnahmegenehmigung. Über die Bearbeitungszeit lässt sich leider keine Aussage treffen. Sobald unseren Partnern Bescheid vorliegt, werden wir Sie an dieser Stelle informieren.
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Sie wollen die arktische Wildnis Westgrönlands hautnah erleben? Dann ist dieses neuntägige Zelttrekking vielleicht genau das Richtige für Sie: Auf einer der schönsten Weitwanderrouten der Welt führt Sie der Arctic Circle Trail quer durch Grönlands größte eisfreie Fläche. Nördlich des Polarkreises folgen Sie fernab der Zivilisation den Klängen der Natur. Durch Tundrasteppe, sanft geschwungene Hügelketten und Hochtäler geht es zu entlegenen Seen, durch eiskalte Furten, über sumpfige Feuchtwiesen und felsiges Gelände. Zum krönenden Abschluss wandern Sie durch ein spektakuläres Flusstal, das von 1.000 Meter hohen Bergen gesäumt ist – und erreichen die malerischen Fjorde um Sisimiut.
Kristallklares Wasser in Seen und Flüssen, grüne Talsohlen, schroffe Bergketten: Die weite Landschaft und die unberührte Natur sind die Highlights Ihrer Trekkingtour. Ihr Zelt schlagen Sie an idyllischen Plätzen auf, die die meisten Wanderer nur aus Filmen oder von Fotos kennen – etwa am feinen Sandstrand des großen Tasersuaq-Sees und an kleinen stillen Bergseen. Mit etwas Glück begegnen Ihnen unterwegs heimische Wildtiere wie Moschusochsen, Polarfüchse, Schneehasen oder Rentiere. Abends am Zeltlager können Sie Ihr Glück als Angler versuchen: In den Bächen und Seen der Region leben Saiblinge. Auch „Oles Lachsfluss“ kreuzt Ihren Weg.
Sicherheitsbewusst, aber abenteuerlustig macht er aus jeder Tour ein unvergessliches Wildniserlebnis: Kimmo ist draußen in der Natur ein alter Hase, sein Steckenpferd sind lange Streckenwandertouren in nördlichen Breiten. Mit einem halben Jahrhundert Lebenserfahrung und vielen Qualifikationen im Outdoor-Bereich ist er ein unerschöpflicher Quell des Wissens und begleitet seine Gäste trotz witziger Sprüche in jeder Situation zuverlässig und umsichtig. Sicherheit ist oberste Priorität, weshalb seine Kollegin Minna als zweiter Wildnisguide immer mit an Bord ist.
Willkommen in Grönland! Nach Landung nimmt Sie Ihr Guide am Flughafen Kangerlussuaq in Empfang. Sie verbringen die erste Nacht in der Polar Lodge von Kangerlussuaq. Vom Flughafen sind es nur 100 Meter Fußweg bis zur Unterkunft.
Heute beginnt Ihr Wildnistrekking! Sie starten nach einer kurzen Busfahrt nach Kellyville. Das Gelände hier ist von sanften Hügeln geprägt und überwiegend gut begehbar. Das Trinkwasser für die ersten 5 Kilometer muss aus Kangerlussuaq mitgenommen werden, da die ersten Seen entlang der Route Brackwasser enthalten und nicht trinkbar sind. Nach etwa 13 Kilometern erreichen Sie Ihren ersten Lagerplatz in der Bucht eines Sees, der Trinkwasser bietet.
Ihr zweiter Tag beginnt mit einem langen Anstieg zu einem felsigen Gebiet. Der Boden ist meist trocken und leicht begehbar, dazwischen gibt es aber sumpfige Vertiefungen. Am Ende der heutigen Wanderetappe erfolgt ein langer Abstieg mit einigen steilen Abschnitten zum Lagerplatz ”Katiffik”am Amitsorsuaq-See. Sie schlagen Ihre Zelte in Ufernähe auf, wo der 22 Kilometer lange See Trinkwasser und einen herrlichen Blick auf die grönländische Landschaft bietet. Mutige können im See schwimmen (2°!)
Heute wandern Sie den ganzen Tag fast ebenerdig entlang des Südufers des Amitsorsuaq-Sees. Die Herausforderung des Tages liegt in einem massiven, mehrere hundert Meter breiten Geröllfeld. Um dieses zu passieren, steigen Sie über große Felsbrocken und schlüpfen durch kleine Lücken zwischen den Brocken. Trinkwasser ist jederzeit aus dem See verfügbar. Am Ende des Tages erreichen Sie eine sandige Landzunge, die in den See hineinragt, und einen hervorragenden Lagerplatz bietet.
Sie setzen Ihren Weg entlang der Uferlinie fort und erreichen nach einigen Stunden das westliche Ende des Sees. Ab hier verläuft die Route im Tal eines steinwandigen Abschnitts und führt dann sanft bergab zum Tasersuaq-See. Der Boden ist teilweise nass und sumpfig. Ihre Zelte schlagen Sie am Ende des Tages am so-genannten „Beach“ auf – einem sehr feinen Sandstrand am Tasersuaq-See. Freuen Sie sich auf einen wunderbaren Ausblick, Trinkwasser und Schwimmmöglichkeiten.
Ihre heutige Wanderetappe beginnt mit der Überquerung eines Feuchtgebietes. Darauf folgt ein mehrere Kilometer langer Aufstieg. Nach einigen Stunden erreichen Sie ein felsiges Hochplateau, das Ihnen einen herrlichen Blick auf die umliegenden Berge bietet. Spätestens jetzt zeigt sich Pingu, der höchste Berg der Route. Auch Ihr heutiger Lagerplatz befindet sich an einem kleinen kristallklaren See, auf dem höchsten Punkt der Bergkette.
Sie starten mit einem langen und teilweise steilen Abstieg ins breite Flusstal des Ole’s Lakselv. Die Talsohle besteht aus grasbewachsenem Sumpf. Den Fluss selbst überqueren Sie auf einer Brücke. Auf der anderen Talseite angekommen, wandern Sie wieder auf hartem Boden und setzen den Weg auf einem Pfad fort, der Sie zurück auf die Berge führt. Ihr Lagerplatz und Tagesziel liegt an einem kleinen von Felsen umgebenen idyllischen Bergsee.
Heute steigen Sie wieder aus den Bergen ab und folgen den ganzen Tag den Uferlinien mehrerer Seen. Der Boden ist teilweise weich und dichtes Weidengebüsch verlangsamt das Vorankommen teils erheblich. Doch die herrliche Landschaft entschädigt für all Ihre Mühen. Auch der heutige Zeltplatz liegt wieder an einem kristallklaren See. Bei Verfügbarkeit besteht die Möglichkeit, in der am Ufer gelegenen, offenen Innajuattoq-Hütte zu übernachten, die Platz für ca.16 Personen bietet.
Zu Beginn des heutigen Tages wartet die erste Herausforderung auf Sie: einen breiten Fluss und dann einen felsigen Bergabschnitt zu überqueren. Das Gelände ist im Allgemeinen gut begehbar und der Boden hart. Bei kaltem Wetter ist Schnee möglich, sogar im August. In der zweiten Tageshälfte bahnen Sie sich Ihren Weg durch Weidendickicht, um schließlich Ihren wunderbaren Lagerplatz zu erreichen. Er liegt in einem breiten Flusstal, das von über 1000 Meter hohen Bergen gesäumt wird.
Ihre Route verläuft heute zuerst in einem Flusstal, steigt aber einige Male auf Anhöhen an, von denen aus Sie das Meer sehen können. Sie queren kleinere Flüsse, die Sie durchwaten. Später erreichen Sie offenes Gebiet und meistern nochmals einen steilen Aufstieg auf die letzte zerklüftete Bergkette. Nun ist ein deutlicher Pfad vorhanden. Wenig später erreichen Sie den Beginn des Schotterweges nach Sisimiut, wo Sie Ihr Quad-Transfer in den Ort erwartet und im Hotel eine heiße Dusche.
Ein Sammeltransfer bringt Sie nach dem Frühstück zum Flughafen. Wenn Sie noch etwas Zeit haben, bietet sich eine individuelle Verlängerung an - zum Beispiel ein Bootsausflug ab Sisimiut zur verlassenen Siedlung Assaqutaq (immer freitags möglich). Sie wollen noch mehr von der traumhaften Westküste Grönlands sehen? Dann empfehlen wir Ihnen einen Besuch in Illulissat, wo Sie den berühmten Eisfjord mit seinen schwimmenden Eisbergen erleben können.
Letzte Aktualisierung: 09.10.2026
Termine 2027:
Legende
Bürger der EU-Staaten und der Schweiz sind verpflichtet bei der Einreise einen gültigen Reisepass vorzuzeigen (mindestens noch 3 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig). Bei einer Aufenthaltsdauer bis 90 Tagen ist für Bürger der EU-Staaten und der Schweiz kein Visum erforderlich.
Bei Anreise empfehlen wir Ihnen, den morgendlichen Direktflug von Kopenhagen nach Kangerlussuaq zu wählen, mit Vorübernachtung in Kopenhagen. Dies ist die beste Lösung, um sicherzustellen, dass Ihr Gepäck zum Tourstart vor Ort ist und nicht unterwegs hängenbleibt, was Ihre Reiseteilnahme gefährden würde.
Möchten Sie die grönländische Hauptstadt kennenlernen? Dann empfehlen wir Ihnen auf dem Rückflug einen Zwischenstopp in Nuuk einzuplanen, da viele Verbindungen sowieso mit einem Umstieg in Nuuk angeboten werden.
Sie erwartet ein reines Outdoorerlebnis. Während der Trekkingtour gibt es keinerlei Infrastruktur, keine Siedlungen unterwegs, keine Einkaufsmöglichkeiten. Es gibt an den Plätzen, an denen Sie zelten weder sanitäre Anlagen noch Stromversorgung.
Ihre Trekkingtour führt Sie in eine sehr abgelegene Region. Sie befinden sich in reiner Wildnis und die Gruppe muss völlig autark sein. Bitte seien Sie sich dieser Tatsache bewusst, bevor Sie sich für diese Reise entscheiden.
...hat oberste Priorität. Ihre Reiseleiter kümmern sich um erforderliche Genehmigungen, stellen Erste-Hilfe-Sets, Notfallsender, Reparatursets usw. bereit. Allen Teilnehmern wird vor Start der Reise per E-Mail ein Sicherheitsplan zugeschickt.
Sie müssen Ihre Trekkingverpflegung selbst organisieren und mitbringen. Wir empfehlen 17 gefriergetrockenen Trekkingspeisen einzuplanen (alle Hauptmahlzeiten: 9 Mittagessen und 8 Abendessen) sowie Haferflocken für Frühstückshaferbrei. Wer weitere Frühstückssachen neben Haferbrei wünscht (wie Brot, Kaffee/Tee usw.) oder Snacks (Riegel usw.) sollte auch an diese denken. Planen Sie das Startgewicht Ihres Mahlzeitenpakets mit voraussichtlich etwa 3,5 kg beim Packen ein (die guten Nachrichten: dieses Gewicht reduziert sich beim Trekking täglich).
Minna und Kimmo sind zwei absolut kompetente und sehr professionelle Wildnisguides mit sehr viel Erfahrung. Die Etappen wurden immer gut erklärt und eingeteilt, das Wandertempo den Anforderungen und dem Gelände angepasst. Die Tour war zwar anstrengend aber keine "Schinderei". Die persönliche und ruhige Art der beiden hat sich auf die gesamte Gruppe (5xFinnen, 6x Deutsche, 1x Schweiz) und die Stimmung innerhalb der Gruppe ausgewirkt!!! Die einzelnen Teilnehmer haben trotz unterschiedlichen Alters, Geschlechts (vielleicht auch gerade deswegen) und Nationalität zusammengepasst. Ein ganz toller und beeindruckender Teamgeist, außergewöhnlich! Ein sehr schönes Erlebnis in einer rauen Natur.
Arno A. (August 2024)
Kimmo und Minna sind zwei super Guides. Sie hab sich nicht aus der Ruhe bringen lassen, haben uns super auf das Abenteuer vorbereitet und auch während der Reise konnten wir von ihrem grossen Wissen und Erfahrung profitieren. Mit den beiden würde ich wieder verreisen.
Manuela H. (August 2024)

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zu Fuß durch unberührte arktische Natur
Persönliche Beratung

Franziska Wachsmuth
Produktmanagement
Ich berate Sie gern persönlich zu dieser Reise.