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Von St. Louis bis ins Hügelland der Bassari

16 Tage Erlebnisreise vom Atlantik bis ins Hinterland mit leichten Wanderungen und authentischen Begegnungen

  • Mehrere Tage zu Gast bei den Bassari, ein im Südosten von Senegal lebendes Volk. Dieses Foto entstand im Mai während der mehrtätigen Initiationsfeste (siehe Sonderreise Ende April).

    Mehrere Tage zu Gast bei den Bassari, ein im Südosten von Senegal lebendes Volk. Dieses Foto entstand im Mai während der mehrtätigen Initiationsfeste (siehe Sonderreise Ende April).  

  • Nach der ersten Station am Lac Rose gehts nach St. Louis. Noch heute sind etliche Gebäude aus der Blütezeit der Stadt erhalten.

    Nach der ersten Station am Lac Rose gehts nach St. Louis. Noch heute sind etliche Gebäude aus der Blütezeit der Stadt erhalten. 

  • St. Louis: In manchen Hotels lebt das Flair vergangener Zeiten wieder auf ...

    St. Louis: In manchen Hotels lebt das Flair vergangener Zeiten wieder auf ... 

  • Sensationell: eine dampfbetriebene Hebebühne, die bis 1958 noch im Einsatz war. Weltweit gibt es nur noch diese einzige - zu finden in St. Louis.

    Sensationell: eine dampfbetriebene Hebebühne, die bis 1958 noch im Einsatz war. Weltweit gibt es nur noch diese einzige - zu finden in St. Louis. 

  • Eine Tagestour führt zum drittgrößten Vogelreservat der Welt: zum Nationalpark Djoudj. (Foto im Dezember)

    Eine Tagestour führt zum drittgrößten Vogelreservat der Welt: zum Nationalpark Djoudj. (Foto im Dezember) 

  • Das Sine-Saloum-Delta aus der Vogelperspektive.

    Das Sine-Saloum-Delta aus der Vogelperspektive. 

  • Per Boot entlang der Mangroven. Ab Ende November ist das Wasser hier klar.

    Per Boot entlang der Mangroven. Ab Ende November ist das Wasser hier klar. 

  • Nur wenige Senegalreisen führen in den immer grüner werdenden Südosten.

    Nur wenige Senegalreisen führen in den immer grüner werdenden Südosten.  

  • Unterwegs besuchen Sie die Goldgräbern am Gambia-Flusses.  Das gelb Leuchtende ist ausgewaschenes Gold!

    Unterwegs besuchen Sie die Goldgräbern am Gambia-Flusses. Das gelb Leuchtende ist ausgewaschenes Gold! 

  • Die Senegalesen verweisen voller Stolz auf die 300 bis 500 m hohen Hügel, und nennen es ihr "Gebirge".

    Die Senegalesen verweisen voller Stolz auf die 300 bis 500 m hohen Hügel, und nennen es ihr "Gebirge". 

  • Die Bedik-Frauen tragen noch heute ihren traditionellen Schmuck.

    Die Bedik-Frauen tragen noch heute ihren traditionellen Schmuck.  

  • Unsere Unterkunft bei den Bassari: einfach, trotzdem sauber und fast alles mit Naturmaterialien hergestellt.

    Unsere Unterkunft bei den Bassari: einfach, trotzdem sauber und fast alles mit Naturmaterialien hergestellt. 

  • Wanderung nach Egath, in eines der Bassari-Dörfer.

    Wanderung nach Egath, in eines der Bassari-Dörfer. 

  • Ende April/Anfang Mai werden die Initiationsfeste der Bassari zelebriert.

    Ende April/Anfang Mai werden die Initiationsfeste der Bassari zelebriert. 

  • Die traditionellen Hütten der Bassari sind aus Laterit.

    Die traditionellen Hütten der Bassari sind aus Laterit.  

  • Auf den Wanderungen im Bassari-Hügelland kommen Sie an schön gelegenen Dörfern, auch denen der Peul, vorbei.

    Auf den Wanderungen im Bassari-Hügelland kommen Sie an schön gelegenen Dörfern, auch denen der Peul, vorbei. 

  • Megalithen gibt es zahlreiche in Senegal - vier davon sind als UNESCO-Weltkulturerbe deklariert. Diese Steinkreise wurden vor 600 bis 1500 Jahren angelegt. Weshalb und warum gerade in dieser Region - all dies wird derzeit erforscht.

    Megalithen gibt es zahlreiche in Senegal - vier davon sind als UNESCO-Weltkulturerbe deklariert. Diese Steinkreise wurden vor 600 bis 1500 Jahren angelegt. Weshalb und warum gerade in dieser Region - all dies wird derzeit erforscht. 

  • Hier eine Aufnahme von Nov. 2012 der bedeutendsten Steinkreise.

    Hier eine Aufnahme von Nov. 2012 der bedeutendsten Steinkreise. 

  • 2 Übernachtungen in einer Hotel-Lodge am Niokolo-NP, ganz nah bei Flusspferden, Pavianen, Meerkatzen und vielen Vögeln.

    2 Übernachtungen in einer Hotel-Lodge am Niokolo-NP, ganz nah bei Flusspferden, Pavianen, Meerkatzen und vielen Vögeln. 

  • An der Atlantikküste wird Fischfang sehr intensiv betrieben. Unzählige, bunt bemalte Boote können am Strand bewundert werden.

    An der Atlantikküste wird Fischfang sehr intensiv betrieben. Unzählige, bunt bemalte Boote können am Strand bewundert werden. 

  • Hinter diesem Palmenstrand befindet sich Ihre letzte Unterkunft dieser Reise.

    Hinter diesem Palmenstrand befindet sich Ihre letzte Unterkunft dieser Reise. 

  • Ihre Reise endet am Atlantik. Sie erleben Senegal "anders", auf einer mit Bedacht ausgewählten Reiseroute.

    Ihre Reise endet am Atlantik. Sie erleben Senegal "anders", auf einer mit Bedacht ausgewählten Reiseroute. 

  • Senegal im Ganzen erleben – von den Highlights entlang der Küste bis in den selten besuchten Südosten
  • Entlang des Gambia-Flusses zu Dörfern und Goldgräbern
  • Nur bei uns: vier Tage Wandern zu den Bedik und Bassari mit Übernachtungen im Öko-Camp
  • Besuch von insgesamt sechs UNESCO-Welterbestätten, davon 2 Nationalparks
  • Reiseausklang am Atlantik und im Sine-Saloum-Delta

Diese Senegalreise führt Sie tief ins Herz des Senegal! Unser Ziel ist das Land der Bassari und Bedik mit seiner eindrucksvollen Natur voller Baobab- und Mangobäume. Zwar ist der Weg dahin nicht immer komfortabel, doch die Mühe lohnt sich! Fernab der klassischen Touristen-Routen erwarten Sie authentische Einblicke in die UNESCO-geschützten traditionellen Lebensweisen.

Die Highlights entlang der Küste als Reiseauftakt

Die Küste erzählt von der bewegten Vergangenheit des Landes. Auf der Insel Gorée steht die dunkle Geschichte des Sklavenhandels im Kontrast zu den mediterran wirkenden Gebäuden. Anschließend führt Ihr Weg gen Norden nach St. Louis. Alte Handelshäuser lassen Sie die Blütezeit der einstigen Kolonialhauptstadt spüren. In Pferdekutschen geht es durch die Gassen bis zum Fischmarkt, tags darauf mit einem Boot in den vogelreichen Djoudj-Nationalpark.

Zu Gast bei den Bedik und Bassari im Südosten des Landes

Doch die Highlights unserer Reise liegen jenseits der Küste: Je weiter Sie in den Südosten gelangen, desto dichter und grüner wird die Vegetation und desto kleiner und „afrikanischer“ werden die Ortschaft en. Ihr Ziel sind die bis zu 400 m hohen Ausläufer des Futa-Djalon-Gebirges. Hier leben die traditionsbewussten Bedik und Bassari, deren Dörfer über Pisten oder zum Teil nur zu Fuß zu erreichen sind. Wir führen Sie zu ihren Kultplätzen, besuchen Märkte und erzählen Ihnen von alten Sitten und Gebräuchen – und von den großen, farbenfrohen Initiationsfesten, die hier zelebriert werden. Die Wanderungen werden durch die Bassari geführt – so bleiben die Tabuzonen bewahrt, aber Sie erfahren dennoch interessante Details. Unser „Basislager“ ist ein wunderschön gelegenes, nachhaltig angelegtes Hüttencamp.

Ausklang im Sine-Saloum-Delta und am Atlantik

Die Erholung am Sandstrand unter Palmen haben Sie sich verdient. Doch es lohnt sich, vorher einen Abstecher ins UNESCO-geschützte Sine-Saloum-Delta mit den größten Mangrovenwäldern Westafrikas zu unternehmen. Hier übernachten Sie in einem rustikalen Camp direkt an einem wunderschönen Flussarm. In traditionellen Pirogen gleiten Sie durch von dichtem Grün gesäumte Flüsse (Ihr Mittagessen können Sie sich dabei selbst angeln). Eine Besonderheit ist die aus Muscheln aufgeschichtete Insel Fadiouth. Hier leben Christen und Muslime auf traditionelle Weise und friedlich mit- statt nur nebeneinander. Es ist diese gegenseitige Toleranz, die den Senegal so besonders macht und die Begegnungen mit den Menschen so entspannt gestaltet.

Initiationsfest bei den Bassari

Im Monat Mai, unmittelbar vor der Regenzeit, finden in einzelnen Dörfern der Bassari große Initiationsfeste (Jugendweihefeste) statt. Jährlich einmal organisieren wir eine Sonderreise zu diesen über drei Tage andauernden Festen. Infos finden Sie unter www.schulz-aktiv-reisen.de/SEN78

1. Tag Sa Flug nach Dakar und Begrüßungsessen
2. Tag So Insel Gorée, Fahrt zum Lac Rose
3. Tag Mo Kolonialstadt St. Louis: mit Pferdekutsche durch die historische Innenstadt und zur Fischerinsel
4. Tag Di Tierbeobachtungen im Djoudj-Nationalpark
5.–7. Tag Mi - Fr Fahrt ins Hinterland; Stopps mit Wanderungen und Kulturbegegnungen bei Goldgräbern am Gambia-Fluss und UNESCO-Steinkreise
8.–9. Tag Sa - So Höhepunkt: intensives Erkunden und Wandern bei Bedik und Bassari
10.–11. Tag Mo - Di Niokolo-Koba-Nationalpark mit Tierbeobachtungen und Erholung
12.–13. Tag Mi - Do Sine-Saloum-Delta: Mangroventour und Muschelinsel Fadiouth
14. Tag Fr Fahrt zur "Petite Côte" zum Sandstrand am Atlantik
15.–16. Tag Sa - So Ausklang am Atlantik, Fahrt nach Dakar und Tourabschlussessen in einem Spezialitätenrestaurant; Rückflug über Nacht

1. Tag (Sa): Willkommen in Dakar!
Flug mit Brussels Airlines nach Dakar mit Ankunft am Nachmittag. Relativ kurze Fahrt zu einem traditionsreichen Hotel im Zentrum der Hauptstadt. Begrüßungsessen mit einigen kleinen landestypischen Delikatessen – willkommen im Senegal! Übernachtung im Hotel in Dakar. (-/-/A)

2. Tag (So): Insel Gorée und Sonnenuntergang am Lac Rose
Spaziergang zum Hafen und Fährüberfahrt zur Insel Gorée mit Besuch des ehemaligen Sklavenhauses und Rundgang durch die Gassen und hinauf auf die Festungsanlagen. Am Nachmittag Fahrt zum Lac Rose, ein je nach Lichteinfall grau- bis rosa-schimmernder Salzsee. Kleine Wanderung zu den Salzbauern. Sie übernachten in einer direkt am See gelegenen Bungalowanlage. (F/-/A)

3. Tag (Mo): St. Louis – Weltkulturerbe mit besonderem Flair
Gemütliches Frühstück mit Blick auf den Lac Rose. Fahrt in den Norden nach St. Louis, zur ehemaligen Hauptstadt mit noch zahlreichen Handels- und Herrschaftshäusern aus der Blütezeit um 1890. Zu Recht zählt die Stadt heute zum UNESCO-Weltkulturerbe! Am Nachmittag mit Pferdekutsche durch die historische Innenstadt und zum Fischerhafen, wo dutzende buntbemalte Boote von ihren Fischzügen anlanden und die Fangergebnisse an Groß- und Kleinhändler verteilt werden. Abendessen in 3 Gängen – in unserem Hotel wird ein guter Mix aus französischer und senegalischer Küche serviert. Ü im Hotel in St. Louis. (F/-/A)

4. Tag (Di): Vogelparadies Nationalpark Djoudj
Alljährlich in der Winterzeit strömen tausende Vögel in die Region um St. Louis, besonders zahlreich Pelikane, Reiher und Kormorane. Im weltweit drittgrößten Überwinterungsplatz dieser Vogelarten, dem Nationalpark Djoudj, können Sie von einem Boot aus die Vögel gut beobachten. Am Nachmittag freie Zeit für Spaziergänge durch die Gassen oder auch für ein Museumsbesuch, welches Sie auch in jene "Pionier"-Zeiten versetzt, als Antoine de Saint-Exupéry und Mermoz mit ihren Postflugzeugen als erste bis nach St. Louis flogen. Ü im Hotel südlich von St. Louis. (F/-/A)

5. Tag (Mi): Begegnung mit der muridischen Kultur in Touba
Die heilige Stadt Touba ist unter Senegal-Besuchern noch recht unbekannt. Dabei ist dieser Ort ideal, um die kulturelle Vielfalt und Toleranz des Senegal zu erleben. Die Stadt ist ein heiliges Zentrum der Muriden, eine muslimisch-sufistische Bruderschaft mit großer gesellschaftlicher Bedeutung im Land. Auf Ihrem Weg ins Hinterland nehmen Sie sich heute die Zeit für einen ausführlichen Besuch der Stadt. Anschließend fahren Sie nach Kaolack, wo Sie den Abend verbringen werden. (F/-/A)

6. Tag (Do): Fahrt zum Gambia-Fluss und Nachmittagswanderung
Lange Fahrt in den Südosten des Landes, vorbei an tausend Affenbrotbäumen mit Besuch eines, von Touristenströmen unberührten Peul-Dorfes. Weiter im Landesinneren verlassen Sie erneut für kurze Zeit die Hauptstraße, um eine Ansammlung von megalithischen Steinkreisen aufzusuchen. Seit 2011 sind vier große, im Senegal liegende Anlagen in die Liste der Weltkulturerbe-Stätten aufgenommen. Noch ist nicht geklärt, durch wen diese gesetzt wurden. Auch die aus dem naheliegenden Dorf herbeikommenden Bewohner freuen sich aufrichtig über Ihr Interesse – zumal diese Steinkreise abseits und somit „geschützt“ vor anderen Besuchern liegen. Auf der weiteren Fahrt in den Süden ändert sich die Landschaft, das Gelände wird hügeliger und der Baumbestand immer dichter. Sie fahren entlang des Niokolo-Koba-Nationalparkes bis zur kleinen Siedlung Mako, wo etwas außerhalb die Bungalow-Anlage am Gambia-Fluss liegt. Am späteren Nachmittag Spaziergang zur Flussbrücke von Mako, wo die Wäsche waschenden Frauen ein farbenprächtiges Bild ergeben. (F/-/A)

7. Tag (Fr): Entlang des Gambia-Flusses zu Goldgräbern und zu einer Dorffamilie
In den Morgenstunden wandern Sie in die andere Richtung entlang des Gambia-Flusses in ein Dorf der Malinke und zu Goldgräbern. Am Nachmittag Fahrt in die nahgelegene größere Ortschaft Kédougou und Übernachtung in einer aus Rundhütten bestehenden Hotelanlage. (F/M/A)

8. Tag (Sa): Wanderung zu einem Dorf der Bedik und Fahrt ins Land der Bassari
Von Kédougou (letzte gute Einkaufsmöglichkeit) bis zum Ausgangspunkt der ersten Bergwanderung ist es nicht weit, so dass der Aufstieg noch in den früheren Vormittagsstunden bewältigt werden kann. Über eine gute Piste geht es bis zu einem in der Ebene liegenden Dorf der Peul. Ein Aufstieg (ca. 1,5 h) führt an Baumwoll- und Erdnussfeldern (Erntezeit: November) auf eines der auf der Hügelkette liegenden Dörfer der Bedik, die nur über Pfade zu erreichen sind. Noch heute haben sich einige Frauen traditionell geschmückt. Landschaft, Riten und geschichtliche Hintergründe der Bedik erinnern an die bekannteren Dogon in Mali. Abstieg und Mittagsrast unter einem Mangobaum. Am Nachmittag erreichen Sie auf einer langsam anspruchsvoller werdenden Piste die Siedlung Salémata, welche das Zentrum des „Land der Bassari" darstellt. Sie übernachten in einem nachhaltig angelegten, auf einem kleinen Hügel gelegenen Hüttencamp am Stadtrand von Salémata. Zwar gibt es nur die "Eimerdusche" aus den Canaris - ein Tongefäß, welches das Wasser kühlt - aber Sie erkennen die Werte des Wassers neu! Sie können sich mehrfach abduschen, verbrauchen aber nur einen Bruchteil der in Europa üblichen Wassermenge ... Das glauben Sie nicht? Versuchen Sie es selbst! (F/-/A)

9. Tag (So): Wanderung zu einem der wichtigsten Zeremonien-Plätze der Bassari
Im Morgengrauen Halbtageswanderung nach Ethiolo (Bassari-Dorf mit großem Initiationsfestgelände) und zu einem der Ritualplätze. Das auch heute noch relativ schwer erreichbare Bassariland ist ein kleines, ganz besonderes Juwel! Traditionell aus Lateritsteinen errichtete Hütten, eingebettet im Grün des Hügellandes, in guter Symbiose mit den umliegenden Dorfgemeinschaften der Peulh und Malinké, die ihre Felder bestellen und im Einklang mit der Natur leben. Die Wanderungen sind zwischen 5 und max. 9 km in eine Richtung lang und führen meist auf kleinen, von den Einheimischen genutzten Pfaden. Von Ethiolo kann der Rückweg per offenen Geländewagen auf holprigen Pisten oder wieder zu Fuß angetreten werden. Zurück im Ort Salémata lohnt noch ein Besuch des am heutigen Tag stattfindenden Wochen-Marktes. Zweite Ü in Salémata. (F/M/A)

10. Tag (Mo): Vormittag Bassari-Land, am Abend am Randes des Niokolo-Koba-Nationalparkes
Im Morgengrauen Halbtageswanderung zu einem weiteren Dorf. Nach der Mittagsrast Fahrt über Kédougou und Mako zu einer Hotel-Lodge am Rand des Niokolo-Koba-Nationalparkes, idyllisch an einer Wassergabelung auf einer Anhöhe gelegen. Von hier aus lassen sich Gazellen, Paviane und Meerkatzen beobachten. (F/M/A)

11. Tag (Di): Wanderung am Rande des Niokolo-Nationalparkes
Nach den Wanderungen in den Morgenstunden der letzten Tage genießen Sie heute ein ruhiges Frühstück. Auf der kleinen Wanderung in die Umgebung des Hotels bis zum 3 km entfernten Dorf erfahren Sie vieles von der hier lebenden Tierwelt. Freizeit am Nachmittag. Affen, Vögel und Flusspferde können Sie von der Hotelanhöhe gut beobachten. (F/M/A)

12. Tag (Mi): Fahrt ins Sine-Saloum-Delta
Fahrt in das Sine Saloum Delta, ein weitverzweigtes Flusssystem mit den bedeutendsten Mangrovenbeständen in Westafrika. Es wurde 1980 zum Biosphärenreservat erklärt und zählt seit 2011 zum Weltnaturerbe. Die letzten Kilometer führen über eine Piste. Nach Ihrer Ankunft beziehen Sie Quartier in ein Hüttencamp, gelegen an einem Sine Saloum-Flussarm. Ihre Unterkunft besteht aus einem im Frühjahr 2014 neu errichteten Komplex von Stroh-Rundhütten mit angegliedertem, nach oben offenen WC-/und Duschraum - ein irres Gefühl! (F/-/A)

13. Tag (Do): Sine Saloum-Delta, Bootsfahrt, Angeln, Kutschfahrt zu einem Dorf
Mit den Pirogen, den Holzbooten, gelangen Sie zu den mit Mangroven gesäumten Flussläufen. Vom Bootsführer erhalten Sie Angelschnur und –haken, mit etwas Glück können Sie heute Ihr Mittag selbst aus den fischreichen Gewässern angeln. Am Nachmittag Fahrt mit einfachen Pferdekutschen ins benachbarte Dorf. Sie erfahren auf dem Weg Interessantes zu der Ihnen umgebenen Pflanzenwelt. Erfrischung bringt ein Bad in „Ihrem“ Fluss – dank des leichten Salzgehaltes ist es hier gefahrlos möglich. Vor dem Abendessen kommen einige Dorfbewohner in das Hüttencamp und bedanken sich auf ihre Weise mit Tamtam-Klängen für den Besuch des abseits liegenden Dorfes. (F/-/A)

14. Tag (Fr): Die Muschelinsel Fadiouth
Am Vormittag besuchen Sie die bekannteste Ortschaft der Region, Fadiouth, eine aus Muscheln aufgeschichtete Insel. Es ist eine durch vorwiegend Christen bewohnte Siedlung. Die Nachbarinsel ist ein Friedhof, wo Christen und Moslems nebeneinander ruhen – Sinnbild auch für das friedliche, täglich gelebte Leben im muslimisch geprägten Senegal. Ankunft zum späteren Nachmittag in Mbour/Saly in einer kleinen Hotelbungalowanlage mit Sandstrand, Palmen und kleiner Bar. Bademöglichkeit im Atlantik. Übernachtung im klimatisierten Zimmer. (F/-/A)

15. Tag (Sa): Frühstück am Atlantik und Abschied von Dakar
Gemütliches Frühstück, Fahrt nach Dakar mit Besichtigung des Denkmales Monument de la Renaissance Africaine und den äußersten westlichen Punkt des afrikanischen Festlandes. Tour-Abschlußessen in einem Spezialitätenrestaurant. Am Abend Fahrt zum Flughafen (abgestimmt auf die Flugzeiten von Brussels Airlines). (F/-/A)

16. Tag (So): Ankunft in Deutschland
Ankunft am Morgen in Brüssel und Weiterflug am Vormittag. (-/-/-)

  • Flug mit Brussels Airlines ab/an Frankfurt/M., München, Berlin, Hamburg und Hannover (via Brüssel) nach Dakar inkl. Tax
  • Empfang am Flughafen Dakar und Gruppentransfer zur Pension
  • 7 Übernachtungen in guten 3- bis 2-Sterne-Hotels im Doppelzimmer mit Dusche/WC, 7 Übernachtungen in Hütten/Bungalows im Doppelzimmer mit Dusche/WC (z. T. mit Eimerdusche und Außen-WC)
  • 14x Halbpension, 2x Frühstück, inkl. schulz aktiv-Begrüßungs- und Tourabschlussessen
  • Alle Transfers und Fahrten im Kleinbus, Im Bassariland im offenen Gelände-Begleitfahrzeug (kann staubig sein)
  • Eintritte im Djoudj-Nationalpark und im Sine-Saloum-Delta
  • Pferdekutschfahrt in St. Louis, Bootsfahrt im Djoudj-Nationalpark und im Sine-Saloum-Delta
  • Geführte Wanderungen, z. T. mit örtlichen Zusatzguides
  • Ausflüge und Besichtigungen lt. Programm
  • Örtliche, Deutsch sprechende Reiseleitung

Eigentlich wandert ein Senegalese nicht, denn Wandergebiete im klassischen Sinn gibt es im Senegal keine. Als wir diese Reise vor vier Jahren ins Leben riefen, stießen wir auf eine unerwartete Schwierigkeit: Wo finden wir einen Guide, der sowohl Deutsch spricht als auch „wandert“? Auch Alpha (im Bild links), schon lange als Guide tätig, schaut(e) mit Ehrfurcht auf die Anhöhen im Südosten des Landes, die hier zwar nur bis zu 600 m hoch ragen, aber für einen Senegalesen so hoch wie der Himalaya sind. Mittlerweile zählt Alpha zu den ganz wenigen senegalesischen Reiseleitern, dem „Wandern“ zunehmend Freude bereitet. Seine Stärken spielt er nun auch hier im Hügelland aus: mit Witz und Charme verwandelt er zufällige Begegnungen am Wegesrand in gern erinnerte, bleibende Ereignisse. Es macht einfach Freude, ihn zu erleben und seinen Erzählungen über den Senegal und dessen Bewohner zu folgen. Bei ihm erlebt man Tag für Tag das jedem Senegalesen innewohnende „Teranga!“ – „Willkommen!“

Reiseleiter

Alpha Diao
Alpha Diao

Eigentlich wandert ein Senegalese nicht, denn Wandergebiete im klassischen Sinn gibt es im Senegal keine. Als wir diese Reise vor vier Jahren ins Leben riefen, stießen wir auf eine unerwartete Schwierigkeit: Wo finden wir einen Guide, der sowohl Deutsch spricht als auch „wandert“? Auch Alpha ... mehr


Reise buchen

Teilnehmerzahl: mind. 6 bis max. 10
  Termine 2017
  28.10.17 — 12.11.17 € 2450,- Buchen
  25.11.17 — 10.12.17 € 2450,- Buchen
  23.12.17 — 07.01.18* € 2640,- Buchen
  Termine 2018
  10.02.18 — 25.02.18 € 2450,- Buchen
  24.03.18 — 08.04.18 € 2450,- Buchen
  05.05.18 — 21.05.18 auf Anfrage Buchen
17-tägige Sonderreise zur Bassari- Initiation, Infos und Reiseverlauf unter: www.schulz-akti v-reisen.de/SEN78
  27.10.18 — 11.11.18 € 2450,- Buchen
  24.11.18 — 08.12.18 € 2450,- Buchen
  22.12.18 — 06.01.19* € 2640,- Buchen

* Preis inkl. Hochsaisonzuschlag.


Die Einberechnung der für Sie anwendbaren Rabatte erfolgt in Ihrer Buchungsbestätigung.

Buchbar
Gesichert
Wenig frei!
Auf Anfrage
Ausgebucht / nicht buchbar

Für weitere Fragen zu dieser Reise steht Ihnen zur Verfügung:

Peter Oehmichen
Karte: Von St. Louis bis ins Hügelland der Bassari ×

Senegal

Wandern oder Trekking Erlebnisreise Schiffsreisen Wasser Hotels und Pensionen Übernachtung in Hütte

Anforderung

  • Normale Kondition für zumeist einfache Wanderungen (ca. 5–13 km, 1–3 h Gehzeit) auf Pfaden bzw. wenig befahrenen Pisten notwendig. Ein Begleitfahrzeug (4x4) steht zur Verfügung und kann sowohl für die Hin-, als auch Rückfahrt genutzt werden.
  • Die Pistenfahrten können aufgrund der Wegbeschaffenheit anstrengend sein.
  • Komfortverzicht für teils einfache hygienische Bedingungen und eine gute Anpassungsfähigkeit an das tropische Klima wird vorausgesetzt.

Teilnehmerzahl

  • mind. 6 bis max. 10

Leistungen

  • Flug mit Brussels Airlines ab/an Frankfurt/M., München, Berlin, Hamburg und Hannover (via Brüssel) nach Dakar inkl. Tax
  • Empfang am Flughafen Dakar und Gruppentransfer zur Pension
  • 7 Übernachtungen in guten 3- bis 2-Sterne-Hotels im Doppelzimmer mit Dusche/WC, 7 Übernachtungen in Hütten/Bungalows im Doppelzimmer mit Dusche/WC (z. T. mit Eimerdusche und Außen-WC)
  • 14x Halbpension, 2x Frühstück, inkl. schulz aktiv-Begrüßungs- und Tourabschlussessen
  • Alle Transfers und Fahrten im Kleinbus, Im Bassariland im offenen Gelände-Begleitfahrzeug (kann staubig sein)
  • Eintritte im Djoudj-Nationalpark und im Sine-Saloum-Delta
  • Pferdekutschfahrt in St. Louis, Bootsfahrt im Djoudj-Nationalpark und im Sine-Saloum-Delta
  • Geführte Wanderungen, z. T. mit örtlichen Zusatzguides
  • Ausflüge und Besichtigungen lt. Programm
  • Örtliche, Deutsch sprechende Reiseleitung

Zusätzlich buchbare Leistungen

  • EZ-Zuschlag: € 240,-
  • ab 2017: Rail&Fly ab allen dt. Bahnhöfen (€ 75,–)

Zusatzausgaben

  • Trinkgelder (Zusatzguides im Nationalpark sowie bei den Bedik und Bassari; Fahrer/ Dolmetscher)
  • Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke (Kosten vor Ort relativ gering: Kaltgetränke, Warmgetränke. Nicht in den Leistungen aufgeführte Mittagessen. Dafür gibt es meist eine Mittagspause unterwegs: Frisch eingekauftes Obst und kleinere Dinge dazu - finanziert aus einer "Gruppenkasse".)

Einreisebestimmungen

EU-Bürger und schweizer Staatsangehörige benötigen für die Einreise einen Reisepass (Kinder einen Kinderreisepass), der über den Reisetermin hinaus noch 6 Monate gültig ist. Ein Visum ist nicht nötig.

Bitte beachten Sie auch die aktuellen Hinweise vom Auswärtigen Amt:
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/SenegalSicherheit.html

 

FAQ

UNESCO-Weltkultur- und Naturerbestätten im Senegal
UNESCO-Weltkulturerbestätten:
· Insel Gorée (seit 1978)
· Insel Saint Louis (seit 2000)
· Megalithische Steinkreise von Senegambia (GÜ, seit 2006)
· Kulturlandschaften ...» mehr

UNESCO-Weltkultur- und Naturerbestätten im Senegal

UNESCO-Weltkulturerbestätten:
· Insel Gorée (seit 1978)
· Insel Saint Louis (seit 2000)
· Megalithische Steinkreise von Senegambia (GÜ, seit 2006)
· Kulturlandschaften der Bassari, Fula und Bedik (seit 2012)
· Sine-Saloum-Delta (seit 2011)

UNESCO-Weltnaturerbestätten:
· Nationales Vogelschutzgebiet Djoudj (seit 1981)
· Nationalpark Niokolo-Koba (seit 1981)

Wie hoch ist die Malariagefahr?

Die besuchte Region ist ein malariagefährdetes Gebiet. Dementsprechend muss die Kleidung abgestimmt sein: möglichst helle, langärmelige Hemden mit Kragen, lange Hosen, halbhohe, bis zum Knöchel gehende Schuhe. Entsprechende Sprays und Salben sollten mitgeführt werden. So geschützt, ist die Chance, ungestochen nach Hause zu kommen, sehr hoch.

Hinweise

Alle Unterkünfte sind unter dem Aspekt angenehmes Ambiente und passend zum Reiseverlauf ausgesucht und aufeinander abgestimmt: Hotels mit DU/WC und Klimaanlagen wechseln mit einfachen, sauberen Campements (Hüttenanlage) teils mit DU/WC, teils mit Eimerdusche (2/3x) ab.
Das Frühstück ist für Deutsche ungewohnt einfach: Baguette, Butter, Marmelade, Kaffee oder Tee - so, wie es die Franzosen lieben. Die anderen Tagesspeisen sind ein guter Mix aus der französischen und einheimischen Küche - und reichhaltig.
Bei den Wanderungen, die in den angenehmeren Tageszeiten stattfinden, können Sie (auf Wunsch) das Begleitfahrzeug in Anspruch nehmen.

Weiterführende Links

Link zu dieser Reise

www.schulz-aktiv-reisen.de/SEN77

  • Veranstalter: schulz aktiv reisen
  • Aktualisiert: 23.06.2017
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