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Erlebnisreisen seit 1990 weltweit!
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Jamal – Zu den Nenzen, den Rentiernomaden am Polarkreis

10 Tage expeditionsartige Reise im sibirischen Winter

  • Willkommen bei den Nenzen - den Rentiernomaden im Norden Westsibiriens

    Willkommen bei den Nenzen - den Rentiernomaden im Norden Westsibiriens 

  • In Familienverbänden errichten die Nenzen ihre Winterlager südlich des Polarkreises in der waldreichen Taiga

    In Familienverbänden errichten die Nenzen ihre Winterlager südlich des Polarkreises in der waldreichen Taiga 

  • Die Kleidung aus Rentierhaut und -fell hält im Winter wunderbar warm und schützt im Sommer hervorragend gegen die Mücken.

    Die Kleidung aus Rentierhaut und -fell hält im Winter wunderbar warm und schützt im Sommer hervorragend gegen die Mücken. 

  • Stapfen Sie mit Schneeschuhen durch eine fast unberührte Winterlandschaft - es ist still, die Luft ist glasklar und das Auge schaut weit!

    Stapfen Sie mit Schneeschuhen durch eine fast unberührte Winterlandschaft - es ist still, die Luft ist glasklar und das Auge schaut weit! 

  • Wenn es die Wetterverhältnisse zulassen, legen Sie alle Wege auf einem Holzschlitten, gezogen vom Schneemobil, zurück.

    Wenn es die Wetterverhältnisse zulassen, legen Sie alle Wege auf einem Holzschlitten, gezogen vom Schneemobil, zurück. 

  • Zum jährlich stattfindenden Tag der Rentierhirten werden Mensch, Schlitten und Tier festlich herausgeputzt

    Zum jährlich stattfindenden Tag der Rentierhirten werden Mensch, Schlitten und Tier festlich herausgeputzt 

  • Traditionelle Wettspiele - wie zum Beispiel das Rentierschlittenrennen sorgen für Jubel und Heiterkeit

    Traditionelle Wettspiele - wie zum Beispiel das Rentierschlittenrennen sorgen für Jubel und Heiterkeit 

  • Den größten Spaß haben natürlich die ganz Kleinen

    Den größten Spaß haben natürlich die ganz Kleinen 

  • Können Sie glauben, dass die Nenzen jedes ihrer über 100 Herdentiere an bestimmten Merkmalen genau erkennen?

    Können Sie glauben, dass die Nenzen jedes ihrer über 100 Herdentiere an bestimmten Merkmalen genau erkennen? 

  • Genießen Sie den gemächlichen Rhythmus im Einklang mit der Natur

    Genießen Sie den gemächlichen Rhythmus im Einklang mit der Natur 

  • 4 Tage zu Gast bei den Nenzen mit Übernachtung im Tschum
  • Abtauchen in ein achtsames Leben in der arktischen Welt
  • „Tag des Rentierhirten“: Wie die Nenzen den Frühling begrüßen
  • Überschreiten des nördlichen Polarkreises
  • Besonders kleine Gruppe mit maximal 8 Reisegästen

Aktuelle Einreisebestimmungen

Russland ist von COVID-19 stark betroffen. Regionale Schwerpunkte sind Moskau und St. Petersburg.
Russland ist weiterhin als Risikogebiet eingestuft, woraus bei Einreise nach Deutschland eine Quarantäneverpflichtung und ein verpflichtender PCR-Test resultieren. Die Einreise von Ausländern nach Russland ist weiterhin stark eingeschränkt. Eine Einreise aus touristischen Zwecken ist aktuell nicht möglich.

Russland - Aktuelle Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen (Corona)

Einreise

  • Die Einreise ist teilweise möglich. Reisende aus den folgenden Ländern dürfen einreisen: Ägypten, Malediven, Schweiz, Tansania, Türkei, Vereinigte Arabische Emirate, Vereinigtes Königreich. Reisende aus den genannten Ländern dürfen auf dem Luftweg nach Russland reisen, wenn sie Staatsbürger eines dieser Länder sind oder eine gültige Aufenthaltserlaubnis aus einem dieser Länder besitzen. Dies müssen Reisende bei der Einreise nachweisen können. Reisende müssen zudem im Besitz eines gültigen Visums sein.
  • Reisende, die sich vor Reisebeginn außerhalb der erlaubten Länder aufgehalten haben, müssen mit Quarantänemaßnahmen oder Einreiseverweigerungen rechnen. Reisende, die sich vor Reisebeginn außerhalb der erlaubten Länder aufgehalten haben, müssen mit Quarantänemaßnahmen oder Einreiseverweigerungen rechnen. Dies betrifft die letzten 14 Tage vor der Einreise.
  • Der Transit ist bis auf Weiteres nur teilweise möglich. Transitreisende müssen unter anderem einen negativen PCR-Test vorweisen. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an Ihre Fluggesellschaft.
  • Die folgenden Grenzübergänge sind geschlossen: - Landweg (bis auf Weiteres)
  • Es muss ein negativer COVID-19-Test vorgewiesen werden. Der Test muss nach PCR-Methode durchgeführt worden sein und darf nicht älter als 72 Stunden sein. Das Ergebnis muss ausgedruckt, in russischer oder englischer Sprache, vorgelegt werden oder mit konsularisch beglaubigter Übersetzung ins Russische.
  • Es muss ein Einreiseformular/Gesundheitsformular ausgefüllt werden. Das entsprechende Formular finden Sie unter folgendem Link: https://www.rospotrebnadzor.ru/upload/авиаАнкета%20RUS.docx. Bitte informieren Sie sich unbedingt vorab bei Ihrer Fluggesellschaft über die notwendigen mitzuführenden Dokumente, da die Bestimmungen der Fluggesellschaften abweichen können.
  • Bei der Ankunft kommt es zu Gesundheitskontrollen mit Temperaturmessungen.
  • Es kann zu Problemen kommen, wenn Reisende Krankheitssymptome aufweisen. Betroffene Reisende müssen mit Quarantänemaßnahmen oder Einreiseverboten rechnen.
  • Sollten Reisende während ihrer Reise positiv auf das Coronavirus getestet werden, müssen sie mit weiteren Maßnahmen rechnen.

Vor Ort

  • Es kommt zu Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Diese gelten bis auf Weiteres.
  • Hotels/Ferienunterkünfte: teilweise geöffnet
  • Restaurants/Cafés: teilweise geöffnet
  • Geschäfte: teilweise geöffnet
  • Museen/Sehenswürdigkeiten: teilweise geöffnet
  • Maskenpflicht: ja - in geschlossenen öffentlichen Räumen und auf Plätzen im Freien, auf denen Menschenansammlungen möglich sind
  • Mindestabstand: 1.50 Meter
  • Regionale Abweichungen möglich

+++ Ab 01.01.2021 ist die Einreise mit E-Visum nach Russland möglich! +++

Ganze 6 Monate verschwindet der äußerste Norden Russlands unter einer Schneedecke und der sibirische Winter hält das Thermometer fast permanent im zweistelligen Minusbereich. In der unendlichen weißen Weite der Region Jamal leben schon seit über 1000 Jahren die Nenzen, ein Nomadenvolk mit einer dem Finnischen ähnlichen Sprache und Rentierhautzelten als Wohnstätte. Eine Reise für echte Sibirienfans, deren Augen bei eisigen Temperaturen, schneebedeckter Tundra und dem Eintauchen ins Nomadenlenben zu Leuchten beginnen.

Die Nenzen und die Rentiere

Mensch und Tier sind hier im hohen Norden Westsibiriens eine Symbiose eingegangen, die beiden hilft, zu überleben. Die Rentiere liefern den Nenzen Nahrung sowie Kleidung und dienen ihnen als Transportmittel. Dafür respektieren die Hirten den Bewegungsdrang ihrer Tiere und ziehen mit ihnen bis zu 1000 km im Jahr von Weidegrund zu Weidegrund. Während die Tiere im Sommer nur etwa vier bis fünf Tage am selben Ort verweilen, beschränkt sich der Wechsel im Winter auf zweimal im Monat. Mit ihren scharfen Hufen graben sich die Tiere durch Schnee und Eis und gelangen so an ihr Futter.

Bei den Rentiernomaden zu Gast

Vier Tage teilen die Nenzen ihre Wohnstätte mit Ihnen und gewähren Ihnen Einblick in den Alltag in der russischen Arktis. Ihr Zuhause auf Zeit ist ein Rentierhautzelt (Tschum) mit Schlafplätzen für Sie und die Nenzen-Familie. Während dieser Tage folgt der Ablauf keinem starren Reiseprogramm – die Natur und die Nenzen bestimmen den Rhythmus der Tage. Machen Sie sich mit den Rentieren vertraut oder helfen Sie bei den alltäglichen Arbeiten wie Holz sammeln, Eisblöcke schlagen oder Nähen.

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Kurz vor Mitternacht startet Ihr Flieger in Deutschland und in den frühen Morgenstunden landen Sie in Moskau-Sheremetyewo und wechseln in die Maschine nach Salechard.

1. Tag: Mahlzeiten: keine.

Gegen Mittag (Ortszeit) landet Ihr Flieger in Salechard. Abholung am Flughafen und Transfer Richtung Stadt. Der Flughafen Salechards befindet sich bereits jenseits des nördlichen Polarkreises. Nach nur wenigen Minuten Fahrt erreichen Sie das beeindruckende Monument, welches für den 66. Grad nördlicher Breite errichtet wurde und überschreiten einmal selbst diese magische Grenze. Nach dem Checkin ins Hotel erkunden Sie Salechard bei einer ersten kurzen Stadtführung. Sie werfen einen Blick in das Shemanovsky-Museum, dass sich der Region Yamal und den Nenzen widmet. Sein archäologischer Fundus ist einzigartig und das bekannteste Ausstellungsstück ist das Babymammut Lyuba.

2. Tag: Mahlzeiten: Mittag, Abendessen. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Nach einer ausführlichen Vorbereitung durch Ihren Reiseleiter (Check der Ausrüstung und Hinweise zum Verhalten bei den Nenzen) geht es zunächst mit dem Kleinbus auf der einzigen Fernstraße gen Südosten. Wenn es die Wetterlage zulässt, werden Sie schon bald am zuvor vereinbarten Treffpunkt von den Nenzen mit ihren von Schneemobilen gezogenen Schlitten erwartet. Etwa 3 - 4 Personen finden jeweils auf einem der mit Fellen gut gepolsterten Holzschlitten Platz. Eingehüllt in warme Kleidung geht die Fahrt zum Nenzenlager. Am besten fährt es sich auf zugefrorenen Flüssen, oft jedoch geht es einfach querfeldein. Sie werden von Ihrer Nenzenfamilie herzlich in Empfang genommen. Mitten in der stillen, weißen Weite sind Sie nun für die nächsten 4 Tage bei ihnen zu Gast. Übernachtung im Tschum (Rentierhautzelt) zusammen mit Ihren Gastgebern.

Fahrt: ca. 150 km, ca. 4 bis 7 h (Je nach Zustand des Geländes und Entfernung des Lagerplatzes. Bei schwierigen Wetterverhältnissen bringt Sie das robuste Geländefahrzeug, ein Trekol, zum Lager der Nenzen.)

3. Tag: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen.

Alles was die Nenzen zum Leben brauchen, liefert ihnen die Umgebung – Trinkwasser, Nahrung und Brennstoff. Somit leben sie noch immer völlig autark und lassen sich (bisher noch) nicht durch 500 Jahre Zivilisierung aus dem Gleichgewicht bringen. Dabei verwehren sie sich nicht komplett der Moderne: So übernahmen die Nenzen den Ofen statt offener Feuerstelle im Zelt von den Geologen und nutzen heutzutage ebenso Generatoren, Satellitenschüssel und Mobiltelefon. Doch trotz dieser "Annehmlichkeiten" gilt noch immer: Für ein Leben unter den Bedingungen wie hier im Norden Sibiriens braucht es Mut, körperliche und mentale Stärke, Weisheit, Geduld, Brüderlichkeit und die Bereitschaft, zu teilen. Werte, die in unserer westlichen Gesellschaft vom Aussterben bedroht sind. Hier wäre ein Fortbestehen ohne sie nicht möglich. Versuchen Sie, sich in den Rhythmus der Nenzen einzufühlen und lernen Sie einige ihrer Überlebenstechniken kennen. Übernachtung wie am Vortag.

4. Tag: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen.

Die Männer sorgen sich um die Rentierherden, die bis zu 3000 Tiere zählen können. Sie halten die Ausrüstung wie Schlitten und Werkzeuge in Ordnung. An einem der Tage im Nenzenlager werden Sie zusammen mit den Männern mit den Schlitten zu den Rentieren fahren, die sich einige Kilometer vom Lager entfernt aufhalten. Sie beobachten, wie diese mit dem Lasso eingefangen werden, die Jungtiere zusätzlich mit Futter versorgt oder die Tiere zum Training vor die Schlitten gespannt werden. Die Frauen sind für die Wohnstätte verantwortlich. Es braucht viel Zeit und Geduld, um aus den Rentierhäuten Zeltwände herzustellen, die später vor Wind und Wetter schützen sollen. Auch für die Kleidung wird noch immer Rentierfell genutzt. Probieren Sie selbst einmal, wie es sich anfühlt, in solch einem „Gewand“ der sibirischen Kälte zu begegnen. Übernachtung wie am Vortag.

5. Tag: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen.

Holzstangen für Tipis anfertigen, Schlitten reparieren, Holz sammeln, Eisblöcke für Trinkwasser brechen, Tee zubereiten, Kochen, Faden aus Rentiersehnen herstellen, Kleidung nähen – all dies sind äußerst wichtige Aufgaben bei den Nenzen. Ob Sie lieber nur Beobachten oder sich aktiv beteiligen – es ist auf jeden Fall eine Lektion zum Thema Achtsamkeit und Entschleunigung. Wer lieber die unglaubliche Schönheit der winterlichen Tundra genießen möchte, hat je nach Wetterlage die Möglichkeit, zusammen mit dem Reiseleiter eine Schneeschuhtour zu gehen (max. 2 - 8 km, Ausleihe möglich. Bitte geben Sie uns bereits bei Buchung Bescheid, zahlbar vor Ort). Übernachtung wie am Vortag.

6. Tag: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen.

Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück mit der Nenzen-Familie heißt es Abschied nehmen von den Nenzen und ihren Tieren. Genießen Sie noch einmal die fast meditative Fahrt mit dem Schlitten durch die weiße und funkelnde Winterlandschaft bis zurück zur Straße, wo der Kleinbus Sie bereits erwartet. (Bei schwierigen Wetterverhältnissen kommt wieder das Geländefahrzeug zum Einsatz). Zurück in der Stadt Salechard genießen Sie in Ihrem Hotel erst einmal wieder die Annehmlichkeiten einer festen Unterkunft. Unsere Empfehlung: Testen Sie die öffentliche Banja (Sauna) nur wenige Minuten von Ihrem Hotel entfernt (optional). Gerade nach den Tagen draußen in der Tundra ist dies eine Wohltat für den Körper.

Fahrt: ca. 150 km, ca. 4 bis 7 h (Je nach Zustand des Geländes und Entfernung des Lagerplatzes. Bei schwierigen Wetterverhältnissen bringt Sie das robuste Geländefahrzeug, ein Trekol, zum Lager der Nenzen.)

7. Tag: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Jedes Jahr etwa um diese Zeit zelebrieren die Nenzen den Tag der Rentierhirten jeweils an unterschiedlichen Samstagen in Salechard oder Aksarka. Ende März sind die dunkelsten und kältesten Monate des sibirischen Winters überstanden und die Zeit der großen Wanderung gen Norden steht wieder bevor. Menschen, Tiere und Schlitten werden farbenfroh geschmückt und die Männer veranstalten traditionelle Wettkämpfe wie Rentierschlittenrennen oder Lassowerfen. Die Frauen präsentieren stolz die selbst genähte festliche Rentierkleidung und das schönste Gewand wird am Ende des Tages mit einem Preis bedacht. Es wird gemeinsam gesungen und gegessen. Doch dieses Fest hat für die Nenzen eine noch viel größere Bedeutung – Familien und Freunde sehen sich nach einem Jahr endlich wieder und freuen sich auf den Austausch. In den zahlreichen Chums bewirten die Nenzenfrauen Sie noch einmal mit schmackhafter Rentierbouillon, gefrorenem Fisch oder süßen Leckereien. Am Abend lassen Sie bei einem gemeinsamen Abschiedsessen noch einmal das Erlebte Revue passieren. Übernachtung wie am Vortag.

An welchem Samstag welche Stadt den Tag der Rentierhirten feiert, wird immer erst recht kurzfristig, zumeist im Januar festgelegt. Es ist in jedem Fall ein Erlebnis, wo weniger der Ort eine Rolle spielt, sondern die Bedeutung dieses Tages für die Nenzen.

8. Tag: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Viel haben Sie inzwischen über das Leben der Nenzen erfahren. Bei einer Führung durch das Freilichtmuseum von Gorno-Knyazevsk gibt es noch einmal die Gelegenheit, letzte Fragen zu stellen. Welch wichtige Rolle Salechard im 19. Jahrhundert als Handelszentrum für Tierpelze spielte, erfahren Sie im Museum Terentyev's Manor im ehemaligen Wohnhaus des wohlhabendsten und berühmtesten Kaufmanns der Stadt. Auf dem Weg zum Flughafen fahren Sie einen kleinen Umweg bis an die Ufer des mächtigen Stromes Ob. Im Winter führen Straßen flankiert mit Verkehrsschildern über das meterdicke Eis - die einzige Zeit im Jahr, in der die beiden Städte Salechard und das gegenüberliegende Labytnangi mit dem Fahrzeug erreichbar sind. Im Anschluss Flug nach Moskau, Abholung am Flughafen und Transfer ins Hotel.

9. Tag: Mahlzeiten: Frühstück, Lunchpaket. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Abholung am Hotel und Transfer zum Flughafen. Rückflug. Optional: Wenn Sie schon mal da sind, nutzen Sie doch die Gelegenheit und verbringen Sie noch einige Tage in der quirligen Hauptstadt Russlands.

10. Tag: Mahlzeiten: Frühstück.

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Kurz vor Mitternacht startet Ihr Flieger in Deutschland und in den frühen Morgenstunden landen Sie in Moskau-Sheremetyewo und wechseln in die Maschine nach Salechard.

20.03.2021. Tag: Mahlzeiten: keine.

Gegen Mittag (Ortszeit) landet Ihr Flieger in Salechard. Abholung am Flughafen und Transfer Richtung Stadt. Der Flughafen Salechards befindet sich bereits jenseits des nördlichen Polarkreises. Nach nur wenigen Minuten Fahrt erreichen Sie das beeindruckende Monument, welches für den 66. Grad nördlicher Breite errichtet wurde und überschreiten einmal selbst diese magische Grenze. Nach dem Checkin ins Hotel erkunden Sie Salechard bei einer ersten kurzen Stadtführung. Sie werfen einen Blick in das Shemanovsky-Museum, dass sich der Region Yamal und den Nenzen widmet. Sein archäologischer Fundus ist einzigartig und das bekannteste Ausstellungsstück ist das Babymammut Lyuba.

21.03.2021. Tag: Mahlzeiten: Mittag, Abendessen. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Nach einer ausführlichen Vorbereitung durch Ihren Reiseleiter (Check der Ausrüstung und Hinweise zum Verhalten bei den Nenzen) geht es zunächst mit dem Kleinbus auf der einzigen Fernstraße gen Südosten. Wenn es die Wetterlage zulässt, werden Sie schon bald am zuvor vereinbarten Treffpunkt von den Nenzen mit ihren von Schneemobilen gezogenen Schlitten erwartet. Etwa 3 - 4 Personen finden jeweils auf einem der mit Fellen gut gepolsterten Holzschlitten Platz. Eingehüllt in warme Kleidung geht die Fahrt zum Nenzenlager. Am besten fährt es sich auf zugefrorenen Flüssen, oft jedoch geht es einfach querfeldein. Sie werden von Ihrer Nenzenfamilie herzlich in Empfang genommen. Mitten in der stillen, weißen Weite sind Sie nun für die nächsten 4 Tage bei ihnen zu Gast. Übernachtung im Tschum (Rentierhautzelt) zusammen mit Ihren Gastgebern.

Fahrt: ca. 150 km, ca. 4 bis 7 h (Je nach Zustand des Geländes und Entfernung des Lagerplatzes. Bei schwierigen Wetterverhältnissen bringt Sie das robuste Geländefahrzeug, ein Trekol, zum Lager der Nenzen.)

22.03.2021. Tag: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen.

Alles was die Nenzen zum Leben brauchen, liefert ihnen die Umgebung – Trinkwasser, Nahrung und Brennstoff. Somit leben sie noch immer völlig autark und lassen sich (bisher noch) nicht durch 500 Jahre Zivilisierung aus dem Gleichgewicht bringen. Dabei verwehren sie sich nicht komplett der Moderne: So übernahmen die Nenzen den Ofen statt offener Feuerstelle im Zelt von den Geologen und nutzen heutzutage ebenso Generatoren, Satellitenschüssel und Mobiltelefon. Doch trotz dieser "Annehmlichkeiten" gilt noch immer: Für ein Leben unter den Bedingungen wie hier im Norden Sibiriens braucht es Mut, körperliche und mentale Stärke, Weisheit, Geduld, Brüderlichkeit und die Bereitschaft, zu teilen. Werte, die in unserer westlichen Gesellschaft vom Aussterben bedroht sind. Hier wäre ein Fortbestehen ohne sie nicht möglich. Versuchen Sie, sich in den Rhythmus der Nenzen einzufühlen und lernen Sie einige ihrer Überlebenstechniken kennen. Übernachtung wie am Vortag.

23.03.2021. Tag: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen.

Die Männer sorgen sich um die Rentierherden, die bis zu 3000 Tiere zählen können. Sie halten die Ausrüstung wie Schlitten und Werkzeuge in Ordnung. An einem der Tage im Nenzenlager werden Sie zusammen mit den Männern mit den Schlitten zu den Rentieren fahren, die sich einige Kilometer vom Lager entfernt aufhalten. Sie beobachten, wie diese mit dem Lasso eingefangen werden, die Jungtiere zusätzlich mit Futter versorgt oder die Tiere zum Training vor die Schlitten gespannt werden. Die Frauen sind für die Wohnstätte verantwortlich. Es braucht viel Zeit und Geduld, um aus den Rentierhäuten Zeltwände herzustellen, die später vor Wind und Wetter schützen sollen. Auch für die Kleidung wird noch immer Rentierfell genutzt. Probieren Sie selbst einmal, wie es sich anfühlt, in solch einem „Gewand“ der sibirischen Kälte zu begegnen. Übernachtung wie am Vortag.

24.03.2021. Tag: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen.

Holzstangen für Tipis anfertigen, Schlitten reparieren, Holz sammeln, Eisblöcke für Trinkwasser brechen, Tee zubereiten, Kochen, Faden aus Rentiersehnen herstellen, Kleidung nähen – all dies sind äußerst wichtige Aufgaben bei den Nenzen. Ob Sie lieber nur Beobachten oder sich aktiv beteiligen – es ist auf jeden Fall eine Lektion zum Thema Achtsamkeit und Entschleunigung. Wer lieber die unglaubliche Schönheit der winterlichen Tundra genießen möchte, hat je nach Wetterlage die Möglichkeit, zusammen mit dem Reiseleiter eine Schneeschuhtour zu gehen (max. 2 - 8 km, Ausleihe möglich. Bitte geben Sie uns bereits bei Buchung Bescheid, zahlbar vor Ort). Übernachtung wie am Vortag.

25.03.2021. Tag: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen.

Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück mit der Nenzen-Familie heißt es Abschied nehmen von den Nenzen und ihren Tieren. Genießen Sie noch einmal die fast meditative Fahrt mit dem Schlitten durch die weiße und funkelnde Winterlandschaft bis zurück zur Straße, wo der Kleinbus Sie bereits erwartet. (Bei schwierigen Wetterverhältnissen kommt wieder das Geländefahrzeug zum Einsatz). Zurück in der Stadt Salechard genießen Sie in Ihrem Hotel erst einmal wieder die Annehmlichkeiten einer festen Unterkunft. Unsere Empfehlung: Testen Sie die öffentliche Banja (Sauna) nur wenige Minuten von Ihrem Hotel entfernt (optional). Gerade nach den Tagen draußen in der Tundra ist dies eine Wohltat für den Körper.

Fahrt: ca. 150 km, ca. 4 bis 7 h (Je nach Zustand des Geländes und Entfernung des Lagerplatzes. Bei schwierigen Wetterverhältnissen bringt Sie das robuste Geländefahrzeug, ein Trekol, zum Lager der Nenzen.)

26.03.2021. Tag: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Jedes Jahr etwa um diese Zeit zelebrieren die Nenzen den Tag der Rentierhirten jeweils an unterschiedlichen Samstagen in Salechard oder Aksarka. Ende März sind die dunkelsten und kältesten Monate des sibirischen Winters überstanden und die Zeit der großen Wanderung gen Norden steht wieder bevor. Menschen, Tiere und Schlitten werden farbenfroh geschmückt und die Männer veranstalten traditionelle Wettkämpfe wie Rentierschlittenrennen oder Lassowerfen. Die Frauen präsentieren stolz die selbst genähte festliche Rentierkleidung und das schönste Gewand wird am Ende des Tages mit einem Preis bedacht. Es wird gemeinsam gesungen und gegessen. Doch dieses Fest hat für die Nenzen eine noch viel größere Bedeutung – Familien und Freunde sehen sich nach einem Jahr endlich wieder und freuen sich auf den Austausch. In den zahlreichen Chums bewirten die Nenzenfrauen Sie noch einmal mit schmackhafter Rentierbouillon, gefrorenem Fisch oder süßen Leckereien. Am Abend lassen Sie bei einem gemeinsamen Abschiedsessen noch einmal das Erlebte Revue passieren. Übernachtung wie am Vortag.

An welchem Samstag welche Stadt den Tag der Rentierhirten feiert, wird immer erst recht kurzfristig, zumeist im Januar festgelegt. Es ist in jedem Fall ein Erlebnis, wo weniger der Ort eine Rolle spielt, sondern die Bedeutung dieses Tages für die Nenzen.

27.03.2021. Tag: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Viel haben Sie inzwischen über das Leben der Nenzen erfahren. Bei einer Führung durch das Freilichtmuseum von Gorno-Knyazevsk gibt es noch einmal die Gelegenheit, letzte Fragen zu stellen. Welch wichtige Rolle Salechard im 19. Jahrhundert als Handelszentrum für Tierpelze spielte, erfahren Sie im Museum Terentyev's Manor im ehemaligen Wohnhaus des wohlhabendsten und berühmtesten Kaufmanns der Stadt. Auf dem Weg zum Flughafen fahren Sie einen kleinen Umweg bis an die Ufer des mächtigen Stromes Ob. Im Winter führen Straßen flankiert mit Verkehrsschildern über das meterdicke Eis - die einzige Zeit im Jahr, in der die beiden Städte Salechard und das gegenüberliegende Labytnangi mit dem Fahrzeug erreichbar sind. Im Anschluss Flug nach Moskau, Abholung am Flughafen und Transfer ins Hotel.

28.03.2021. Tag: Mahlzeiten: Frühstück, Lunchpaket. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Abholung am Hotel und Transfer zum Flughafen. Rückflug. Optional: Wenn Sie schon mal da sind, nutzen Sie doch die Gelegenheit und verbringen Sie noch einige Tage in der quirligen Hauptstadt Russlands.

29.03.2021. Tag: Mahlzeiten: Frühstück.

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Kurz vor Mitternacht startet Ihr Flieger in Deutschland und in den frühen Morgenstunden landen Sie in Moskau-Sheremetyewo und wechseln in die Maschine nach Salechard.

27.03.2021. Tag: Mahlzeiten: keine.

Gegen Mittag (Ortszeit) landet Ihr Flieger in Salechard. Abholung am Flughafen und Transfer Richtung Stadt. Der Flughafen Salechards befindet sich bereits jenseits des nördlichen Polarkreises. Nach nur wenigen Minuten Fahrt erreichen Sie das beeindruckende Monument, welches für den 66. Grad nördlicher Breite errichtet wurde und überschreiten einmal selbst diese magische Grenze. Nach dem Checkin ins Hotel erkunden Sie Salechard bei einer ersten kurzen Stadtführung. Sie werfen einen Blick in das Shemanovsky-Museum, dass sich der Region Yamal und den Nenzen widmet. Sein archäologischer Fundus ist einzigartig und das bekannteste Ausstellungsstück ist das Babymammut Lyuba.

28.03.2021. Tag: Mahlzeiten: Mittag, Abendessen. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Nach einer ausführlichen Vorbereitung durch Ihren Reiseleiter (Check der Ausrüstung und Hinweise zum Verhalten bei den Nenzen) geht es zunächst mit dem Kleinbus auf der einzigen Fernstraße gen Südosten. Wenn es die Wetterlage zulässt, werden Sie schon bald am zuvor vereinbarten Treffpunkt von den Nenzen mit ihren von Schneemobilen gezogenen Schlitten erwartet. Etwa 3 - 4 Personen finden jeweils auf einem der mit Fellen gut gepolsterten Holzschlitten Platz. Eingehüllt in warme Kleidung geht die Fahrt zum Nenzenlager. Am besten fährt es sich auf zugefrorenen Flüssen, oft jedoch geht es einfach querfeldein. Sie werden von Ihrer Nenzenfamilie herzlich in Empfang genommen. Mitten in der stillen, weißen Weite sind Sie nun für die nächsten 4 Tage bei ihnen zu Gast. Übernachtung im Tschum (Rentierhautzelt) zusammen mit Ihren Gastgebern.

Fahrt: ca. 150 km, ca. 4 bis 7 h (Je nach Zustand des Geländes und Entfernung des Lagerplatzes. Bei schwierigen Wetterverhältnissen bringt Sie das robuste Geländefahrzeug, ein Trekol, zum Lager der Nenzen.)

29.03.2021. Tag: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen.

Alles was die Nenzen zum Leben brauchen, liefert ihnen die Umgebung – Trinkwasser, Nahrung und Brennstoff. Somit leben sie noch immer völlig autark und lassen sich (bisher noch) nicht durch 500 Jahre Zivilisierung aus dem Gleichgewicht bringen. Dabei verwehren sie sich nicht komplett der Moderne: So übernahmen die Nenzen den Ofen statt offener Feuerstelle im Zelt von den Geologen und nutzen heutzutage ebenso Generatoren, Satellitenschüssel und Mobiltelefon. Doch trotz dieser "Annehmlichkeiten" gilt noch immer: Für ein Leben unter den Bedingungen wie hier im Norden Sibiriens braucht es Mut, körperliche und mentale Stärke, Weisheit, Geduld, Brüderlichkeit und die Bereitschaft, zu teilen. Werte, die in unserer westlichen Gesellschaft vom Aussterben bedroht sind. Hier wäre ein Fortbestehen ohne sie nicht möglich. Versuchen Sie, sich in den Rhythmus der Nenzen einzufühlen und lernen Sie einige ihrer Überlebenstechniken kennen. Übernachtung wie am Vortag.

30.03.2021. Tag: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen.

Die Männer sorgen sich um die Rentierherden, die bis zu 3000 Tiere zählen können. Sie halten die Ausrüstung wie Schlitten und Werkzeuge in Ordnung. An einem der Tage im Nenzenlager werden Sie zusammen mit den Männern mit den Schlitten zu den Rentieren fahren, die sich einige Kilometer vom Lager entfernt aufhalten. Sie beobachten, wie diese mit dem Lasso eingefangen werden, die Jungtiere zusätzlich mit Futter versorgt oder die Tiere zum Training vor die Schlitten gespannt werden. Die Frauen sind für die Wohnstätte verantwortlich. Es braucht viel Zeit und Geduld, um aus den Rentierhäuten Zeltwände herzustellen, die später vor Wind und Wetter schützen sollen. Auch für die Kleidung wird noch immer Rentierfell genutzt. Probieren Sie selbst einmal, wie es sich anfühlt, in solch einem „Gewand“ der sibirischen Kälte zu begegnen. Übernachtung wie am Vortag.

31.03.2021. Tag: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen.

Holzstangen für Tipis anfertigen, Schlitten reparieren, Holz sammeln, Eisblöcke für Trinkwasser brechen, Tee zubereiten, Kochen, Faden aus Rentiersehnen herstellen, Kleidung nähen – all dies sind äußerst wichtige Aufgaben bei den Nenzen. Ob Sie lieber nur Beobachten oder sich aktiv beteiligen – es ist auf jeden Fall eine Lektion zum Thema Achtsamkeit und Entschleunigung. Wer lieber die unglaubliche Schönheit der winterlichen Tundra genießen möchte, hat je nach Wetterlage die Möglichkeit, zusammen mit dem Reiseleiter eine Schneeschuhtour zu gehen (max. 2 - 8 km, Ausleihe möglich. Bitte geben Sie uns bereits bei Buchung Bescheid, zahlbar vor Ort). Übernachtung wie am Vortag.

01.04.2021. Tag: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen.

Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück mit der Nenzen-Familie heißt es Abschied nehmen von den Nenzen und ihren Tieren. Genießen Sie noch einmal die fast meditative Fahrt mit dem Schlitten durch die weiße und funkelnde Winterlandschaft bis zurück zur Straße, wo der Kleinbus Sie bereits erwartet. (Bei schwierigen Wetterverhältnissen kommt wieder das Geländefahrzeug zum Einsatz). Zurück in der Stadt Salechard genießen Sie in Ihrem Hotel erst einmal wieder die Annehmlichkeiten einer festen Unterkunft. Unsere Empfehlung: Testen Sie die öffentliche Banja (Sauna) nur wenige Minuten von Ihrem Hotel entfernt (optional). Gerade nach den Tagen draußen in der Tundra ist dies eine Wohltat für den Körper.

Fahrt: ca. 150 km, ca. 4 bis 7 h (Je nach Zustand des Geländes und Entfernung des Lagerplatzes. Bei schwierigen Wetterverhältnissen bringt Sie das robuste Geländefahrzeug, ein Trekol, zum Lager der Nenzen.)

02.04.2021. Tag: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Jedes Jahr etwa um diese Zeit zelebrieren die Nenzen den Tag der Rentierhirten jeweils an unterschiedlichen Samstagen in Salechard oder Aksarka. Ende März sind die dunkelsten und kältesten Monate des sibirischen Winters überstanden und die Zeit der großen Wanderung gen Norden steht wieder bevor. Menschen, Tiere und Schlitten werden farbenfroh geschmückt und die Männer veranstalten traditionelle Wettkämpfe wie Rentierschlittenrennen oder Lassowerfen. Die Frauen präsentieren stolz die selbst genähte festliche Rentierkleidung und das schönste Gewand wird am Ende des Tages mit einem Preis bedacht. Es wird gemeinsam gesungen und gegessen. Doch dieses Fest hat für die Nenzen eine noch viel größere Bedeutung – Familien und Freunde sehen sich nach einem Jahr endlich wieder und freuen sich auf den Austausch. In den zahlreichen Chums bewirten die Nenzenfrauen Sie noch einmal mit schmackhafter Rentierbouillon, gefrorenem Fisch oder süßen Leckereien. Am Abend lassen Sie bei einem gemeinsamen Abschiedsessen noch einmal das Erlebte Revue passieren. Übernachtung wie am Vortag.

An welchem Samstag welche Stadt den Tag der Rentierhirten feiert, wird immer erst recht kurzfristig, zumeist im Januar festgelegt. Es ist in jedem Fall ein Erlebnis, wo weniger der Ort eine Rolle spielt, sondern die Bedeutung dieses Tages für die Nenzen.

03.04.2021. Tag: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Viel haben Sie inzwischen über das Leben der Nenzen erfahren. Bei einer Führung durch das Freilichtmuseum von Gorno-Knyazevsk gibt es noch einmal die Gelegenheit, letzte Fragen zu stellen. Welch wichtige Rolle Salechard im 19. Jahrhundert als Handelszentrum für Tierpelze spielte, erfahren Sie im Museum Terentyev's Manor im ehemaligen Wohnhaus des wohlhabendsten und berühmtesten Kaufmanns der Stadt. Auf dem Weg zum Flughafen fahren Sie einen kleinen Umweg bis an die Ufer des mächtigen Stromes Ob. Im Winter führen Straßen flankiert mit Verkehrsschildern über das meterdicke Eis - die einzige Zeit im Jahr, in der die beiden Städte Salechard und das gegenüberliegende Labytnangi mit dem Fahrzeug erreichbar sind. Im Anschluss Flug nach Moskau, Abholung am Flughafen und Transfer ins Hotel.

04.04.2021. Tag: Mahlzeiten: Frühstück, Lunchpaket. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Abholung am Hotel und Transfer zum Flughafen. Rückflug. Optional: Wenn Sie schon mal da sind, nutzen Sie doch die Gelegenheit und verbringen Sie noch einige Tage in der quirligen Hauptstadt Russlands.

05.04.2021. Tag: Mahlzeiten: Frühstück.



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Teilnehmerzahl: mind. 4 bis max. 8
  Termine 2021
  20.03.21 — 29.03.21 € 3940,- Buchen
Reisetermin mit Nomadenfest „Tag des Rentierhirten“. Aufgrund der Reiserestriktionen durch das Corona-Virus bieten wir nur einen Termin im Frühjahr am 27.03.21 an.
  27.03.21 — 05.04.21 € 3940,- Buchen
Reisetermin mit Nomadenfest „Tag des Rentierhirten“. Erste Buchung liegt vor. Über die Durchführung der Reise entscheiden wir Anfang/ Mitte Januar.

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Anforderung

  • Das Leben mit den Nomaden erfordert neben Geduld, Flexibilität und Gelassenheit auch Komfortverzicht: Schlaflager auf Matratzen und Fellen in abgeteilten Bereichen, Mahlzeiten werden auf Hockern sitzend eingenommen, ein Holzofen wärmt das Tschum, einfache Waschmöglichkeit und Außentoilette (Toilettenzelt) sind vorhanden. Hund und Katze leben mit im Tschum. Stellen Sie sich auf längere, holprige Fahrten auf offenem Holzschlitten oder im allradbetriebenen LKW durch die Tundra ein (bis zu 4 h). Die optionalen Schneeschuhtouren sind einfach und ohne Steigungen (max. 2–3 h). Kälteverträglichkeit wird vorausgesetzt (Außentemperaturen im März: –31 bis 0 °C, im April: –25 bis 3 °C). Entsprechende Winterkleidung und ein wintertauglicher Schlafsack sind bitte mitzubringen (Komfortbereich mind. –20 °C, Ausleihmöglichkeit gegen Gebühr vor Ort).

Leistungen

  • Flug ab/an Berlin über Moskau nach Salechard inkl. Tax (andere Abflughäfen ggf. gegen Aufpreis möglich)
  • Flughafentransfers in Salechard und Moskau
  • Transfers in der Stadt mit privatem Kleinbus, während der Tage mit den Nenzen offener Holzschlitten oder rustikaler Geländewagen (Trekol) je nach Witterung
  • 4 Übernachtungen im 3-Sterne-Hotel (Landesstandard) im DZ mit DU/WC; 4 Ü im Tschum mit der Familie (pro Zelt max. 15 Pers.), einfache Waschgelegenheit und mit Außentoilette (Toilettenzelt)
  • 8x Frühstück, 8x Mittagessen (1x als Snack), 6x Abendessen
  • Zeremonie und Urkunde zur Überquerung des nördlichen Polarkreises
  • Besichtigungen in Salechard: Freilichtmuseum Obdorsky Ostrog, Shermanovsky-Museum, Freilichtmuseum Gorno-Knyazevsk, Terentyev's Manor
  • Visabefürwortung (für die Visabeantragung erforderliches Einladungsschreiben)
  • Örtlicher, Deutsch sprechender Reiseleiter (oder ein russischer Reiseleiter und ein Dolmetscher)

Zusätzlich buchbare Leistungen

  • Einzelzimmerzuschlag (Einzelzimmer nur verfügbar in den Hotels in Salechard und Moskau): € 195,–
  • Schlafsack-Ausleihe: € 50,– (Bitte bei Buchung mit angeben, zahlbar vor Ort.)
  • Ausleihe Schneeschuhe samt Stöcke: € 55,– (Bitte bei Buchung mit angeben, zahlbar vor Ort.)

Zusatzausgaben

  • Visumgebühren Russland (einmalige Einreise, bis zu 30 Tage Aufenthalt): Deutsche & Österreicher: ab € 73,– / Schweizer Staatsangehörige: ab CHF 78,–. Die Gebühren gelten bei selbständiger Beantragung. Die Visa-Befürwortung stellen wir Ihnen zur Verfügung.
  • Besuch der öffentlichen Banja in Salechard am 7. Tag (ca. € 5,- bis 7,- pro Person).
  • Leihgebühr für Ausrüstung (z.B.: Schlafsack, Schneeschuhe inkl. Stöcke)
  • Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke

Teilnehmerzahl

  • mind. 4 bis max. 8
    Absage bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl bis 23 Tage vor Reisebeginn vorbehalten.

Einreisebestimmungen

+++ Ab 01.01.2021 ist das E-Visum für Russland geplant (für einen Aufenthalt bis 16 Tage)! Wir halten Sie auf dem Laufenden. +++
Für die Einreise nach Russland benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer:

  • Bis 6 Monate nach Reiseende gültigen Reisepass
  • Visum: Für Deutsche, Österreicher und Schweizer Staatsangehörige besteht Visumpflicht für die Ein- und Ausreise. Das Visum muss vor der Einreise bei einer der russischen Auslandsvertretungen beantragt und eingeholt werden (Bearbeitungsdauer der vollständigen Anträge ca. 10-15 Tage).
    Für die Beantragung des Visums sind Sie selbst verantwortlich. Eine Visa-Befürwortung (Visa-Einladung) aus Russland, die Sie für Ihren Visum-Antrag benötigen, erhalten Sie von uns spätestens 2,5 Monate vor Abreise zusammen mit umfassenden Hinweisen zum Visumverfahren.
  • Für Russland gültige Auslandskrankenversicherung

Sie besitzen eine andere Staatsbürgerschaft, als die oben genannten? Gern beraten wir Sie zu den gültigen Visabestimmungen.

FAQ

Wie hält man denn diese Kälte aus?
Zugegeben, in unseren Breitengraden flößen uns Temperaturen um die -30 °C ordentlich Respekt ein. Doch mit der richtigen Kleidung ist die trockene Kälte recht gut auszuhalten und Sie genießen die ...» mehr

Wie hält man denn diese Kälte aus?

Zugegeben, in unseren Breitengraden flößen uns Temperaturen um die -30 °C ordentlich Respekt ein. Doch mit der richtigen Kleidung ist die trockene Kälte recht gut auszuhalten und Sie genießen die schönen Seiten des sibirischen Winters. Zudem sind die Nenzen stets in Sorge, ob Ihnen warm genug ist und werden Sie, wenn nötig mit traditionellen Kleidungsstücken (z.B.: dicke, extrem winddichte Rentierfellmäntel oder auch Rentierfellstiefel) für die Schlittenfahrten ausstatten. Das Chum wird von morgens bis abends beheizt und dank des ausgeklügelten Abzugs ist immer gute Luft.

Hinweise

Zum Charakter dieser Reise:
Diese außergewöhnliche Reise erfordert ein großes Maß an Flexibilität, Abenteuergeist, Komfortverzicht, die Bereitschaft, sich in eine Gruppe zu integrieren und Respekt gegenüber den Nenzen. Sie werden einen Alltag erleben, der vollkommen verschieden von dem Ihren ist und so manches mag uns seltsam oder unverständlich sein. Respekt bedeutet auch ein wertefreies Wahrnehmen dessen, was Ihnen begegnet. Die Nenzen sind stolz darauf, Ihnen Einblick in ihr Leben in der russischen Arktis zu gewähren und sind neugierig darauf, was Sie zu berichten haben. Während unseres Aufenthaltes bei den Nenzen gibt es kein starres Reiseprogramm. Bei dieser Reise geht es um einen Austausch zwischen sehr unterschiedlichen Lebensweisen. Doch Sie werden feststellen, die Dinge, die uns im Leben wirklich wichtig sind, die uns bewegen, sind am Ende gar nicht so verschieden.
Sie sind am Rande der Arktis unterwegs und so bestimmt die raue Natur den Verlauf der Reise was den Komfortgrad der Unterkünfte, die Verpflegung und das Einhalten von Fahrzeiten betrifft. Gravierende und unvorhersehbare Wetterumschwünge können die Streichung ganzer Programmpunkte und Änderungen im Tourenverlauf zur Folge haben. Dies kann weder schulz aktiv reisen noch dem lokalen Partner vor Ort zu Lasten gehen und daher besteht in solchen Fällen kein Anspruch auf eine Rückerstattung oder Entschädigung. 

Link zu dieser Reise

www.schulz-aktiv-reisen.de/RUS61

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Karte: Jamal – Zu den Nenzen, den Rentiernomaden am Polarkreis ×

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