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Trekking in den Anden und in die „Verlorene Stadt“

21 Tage Abenteuerreise mit Trekking, Mountainbiking und Baden in der Karibik

  • Trekking durch die Sierra Nevada de Santa Marta - Heimat der abgeschieden lebenden Kogi-Indianer

    Trekking durch die Sierra Nevada de Santa Marta - Heimat der abgeschieden lebenden Kogi-Indianer 

  • Die Reise beginnt in Bogotá, wo Sie im kolonialen Stadtviertel La Candelaria übernachten.

    Die Reise beginnt in Bogotá, wo Sie im kolonialen Stadtviertel La Candelaria übernachten. 

  • Der Stadtrundgang führt auch zum Plaz de Armas mit der Katedrale von Bogotá

    Der Stadtrundgang führt auch zum Plaz de Armas mit der Katedrale von Bogotá 

  • Nach dem Besuch von Villa de Leyva, geht es weiter zum Tota-See (2. Tag)

    Nach dem Besuch von Villa de Leyva, geht es weiter zum Tota-See (2. Tag) 

  • Dort überachten Sie in einer kolonialen Posada (2.-3. Tag).

    Dort überachten Sie in einer kolonialen Posada (2.-3. Tag). 

  • Unser 4-tägiges Trekking führt durch den Nationalpark Sierra de Cocuy (5.-8. Tag)

    Unser 4-tägiges Trekking führt durch den Nationalpark Sierra de Cocuy (5.-8. Tag) 

  • Per Fahrrad erkunden Sie die Andenlandschaft am 4. und 5. Tag

    Per Fahrrad erkunden Sie die Andenlandschaft am 4. und 5. Tag 

  • Endpunkt der Fahrradtour ist das schönste Dorf des Bundesstaates Santander: Barichara

    Endpunkt der Fahrradtour ist das schönste Dorf des Bundesstaates Santander: Barichara 

  • Mobiler Kaffee-Verkäufer (Tintero) in Barichara

    Mobiler Kaffee-Verkäufer (Tintero) in Barichara 

  • Am 6. Tag fahren an die Karibikküste (Taganga)

    Am 6. Tag fahren an die Karibikküste (Taganga) 

  • Nach der wüstenhaften Halbinsel Guajira erwartet Sie das Dschungeltrekking zur Verlorenen Stadt. Schon die Anfahrt im eigenen geländegängigen Fahrzeug (nicht im Bild) ist ein Erlebnis!

    Nach der wüstenhaften Halbinsel Guajira erwartet Sie das Dschungeltrekking zur Verlorenen Stadt. Schon die Anfahrt im eigenen geländegängigen Fahrzeug (nicht im Bild) ist ein Erlebnis! 

  • Bademöglichkeit am 1. Trekkingtag. Eine willkommene Erfrischung!

    Bademöglichkeit am 1. Trekkingtag. Eine willkommene Erfrischung! 

  • Frühstück im ersten Hängemattencamp (13. Tag)

    Frühstück im ersten Hängemattencamp (13. Tag) 

  • An den folgenden Tagen übernachten Sie in Stockbetten.

    An den folgenden Tagen übernachten Sie in Stockbetten. 

  • Auf dem Weg begegnen Ihnen immer wieder die hier lebenden Kogi-Indianer.

    Auf dem Weg begegnen Ihnen immer wieder die hier lebenden Kogi-Indianer. 

  • Die Mädchen erkennt man an den Ketten, die Jungen tragen Taschen. Lange Haare haben beide.

    Die Mädchen erkennt man an den Ketten, die Jungen tragen Taschen. Lange Haare haben beide. 

  • Ab und zu müssen Flüsse überquert werden, zu Fuss...

    Ab und zu müssen Flüsse überquert werden, zu Fuss... 

  • ... oder per Brücke (15. Tag)

    ... oder per Brücke (15. Tag) 

  • Nach 1280 Treppen erreichen Sie die Ciudad perdida (= Verlorenen Stadt)

    Nach 1280 Treppen erreichen Sie die Ciudad perdida (= Verlorenen Stadt) 

  • Auf dem Rückweg ergeben sich immer wieder Weitblicke in die Sierra Nevada de Santa Marta, das höchste Küstengebirge der Welt.

    Auf dem Rückweg ergeben sich immer wieder Weitblicke in die Sierra Nevada de Santa Marta, das höchste Küstengebirge der Welt. 

  • Zum Ausklang: Entspannen am Karibikstrand (17.-18. Tag)

    Zum Ausklang: Entspannen am Karibikstrand (17.-18. Tag) 

  • Probieren Sie unbedingt die wohlschmeckenden, manchmal unbekannten frischen Früchte (z.B. Lulo) als Frühstückssnack oder Saft.

    Probieren Sie unbedingt die wohlschmeckenden, manchmal unbekannten frischen Früchte (z.B. Lulo) als Frühstückssnack oder Saft. 

  • Krönender Abschluss der Reise ist Cartagenas de las Indias mit seiner schönen Altstadt.

    Krönender Abschluss der Reise ist Cartagenas de las Indias mit seiner schönen Altstadt. 

  • Idyllische Kolonialstädte Villa de Leyva, Barichara, Guane
  • Trekking in der Bergwelt des Nationalparkes Cocuy
  • Mit Mountainbikes durch die Bergregion von Santander
  • Trekking zur „verlorenen Stadt“ in der Sierra Nevada
  • Karibik pur im Tayrona-Nationalpark
  • Südamerikanisches Flair in Cartagena

Kolumbien ist echtes Abenteuer für aktive und naturbegeisterte Entdecker. Hier findet man nicht nur Südamerikas größte Vielfalt an Vogelarten und die fantastische Unterwasserwelt der karibischen Küste, sondern auch dichten Regenwald und schneebedeckte Berggipfel. Ziel der Reise ist es, diese verschiedenen Ökosysteme überwiegend zu Fuß und teils per Fahrrad zu erkunden. Eine außergewöhnliche Routengestaltung führt von den Anden bis in die Perle der Karibik, nach Cartagena.

Von Bogotá in die Sierra de Cocuy

Von der Hauptstadt Bogotá aus besuchen Sie das schönste Kolonialdorf Kolumbiens, Villa de Leyva. Eine erste Wanderung führt dann zur besseren Akklimatisation durch die tropische Hochgebirgsvegetation im Oceta-Nationalpark. Danach startet das 4-tägige Trekking durch die Sierra de Cocuy, eine der schönsten Gebirgsformationen der südamerikanischen Anden. Durch die Paramolandschaft mit riesigen Frailejones (Schopfrosettenbäumchen) führt der Weg an Gletscherlagunen und schneebedeckten Gipfeln vorbei. Wer möchte, kann den 4975 m hohen Toti besteigen. Weiter geht es zu Fuß oder per Mountainbike über die Dörfer Barichara und Guane bis in den Chicamocha-Canyon, mit 3000 m Kolumbiens tiefste Schlucht. Hier übernachten Sie auf einer Kaffeehazienda und erfahren alles zum besten Kaffee des Landes.

Trekking in die „Ciudad Perdida“

Die Ciudad Pérdida (übersetzt: verlorene Stadt) ist, neben Machu Picchu, eine der größten wiederentdeckten präkolumbischen Stätte Südamerikas und liegt im höchsten Küstengebirge der Welt, der Sierra Nevada de Santa Marta. Der höchste Punkt (Pico Bolivar, 5775 m) liegt nur 50 km vom Meer entfernt. Die 5-tägige Trekkingtour führt durch dichten Bergregenwald bis zu den verstreut liegenden, ovalen Steinterassen auf 1200 m Höhe. Im gesamten Gebiet leben die Kogi, die sich als die „älteren Brüder“ von uns bezeichnen und als einzige Hochkultur des präkolumbischen Amerika gelten, die noch heute lebt. Unser Reiseleiter Eckhard hat zu dem eher scheuen Volksstamm bereits zarte Bande geknüpft, sodass Sie einen Einblick in deren (Welt-)Vorstellungen erhalten werden.

Tayrona-Nationalpark und Cartagena

Im Tayrona-Nationalpark entspannen Sie an den Traumstränden, teils mit Palmen und hohem Wellengang, teils mit sanften Sandstränden und glasklarem Wasser. Verstreut an den Buchten liegen riesige Steine, dahinter erheben sich dicht bewachsene Berge, deren Gipfel sich im Nebel verfangen. Auch die Fauna des Parks birgt Überraschungen: Sie haben die Möglichkeit, Kapuziner- und Brüllaffen, Leguane und verschiedenste Vögel zu beobachten. In der Karibikperle Cartagena klingt die Reise aus – mit einem Spaziergang durch die wunderschöne Altstadt und einem Abschlussessen auf einem der geschichtsträchtigen, von Kolonialhäusern gesäumten Plätzen.

Einige Eindrücke aus Kolumbien von unserer Südamerika-Bearbeiterin Conny Gamarra Chu finden Sie unter folgendem Link:

Dschungeltrekking und Karibik vom 26.02.-09.03.14

1. Tag Sa. Individuelle Anreise, Ankunft in Bogotá
2. Tag So. Kolonialdorf „Villa de Leyva“
3. Tag Mo. Wanderung in der Paramolandschaft von „Oceta“
4. Tag Di. Sogamosa - Sierra Nevada del Cocuy
5. Tag Mi. Akklimatisationswanderung in der Sierra de Cocuy
6. Tag Do. Trekking zur Laguna Grande de la Sierra
7. Tag Fr. Laguna Grande de la Sierra–Bella Vista “Pass”
8. Tag Sa. Laguna Grande de la Sierra – Hazienda Esperanza - Soata
9.-10. Tag So.-Mo. Mit dem Mountainbike durch die Andenlandschaft
11. Tag Di. Wanderung durch den Chicamocha bis zur Kaffeehacienda
12. Tag Mi. Fahrt an die Karibik Küste
13.-17. Tag Do.-Mo. 5-tägiges Trekking zur Ciudad Perdida
18. Tag Di. Relaxen am Karibikstrand und Besuch im Tayrona Nationalpark
19. Tag Mi. Karibikperle Cartagena de las Indias, Stadtführung
20.-21. Tag Do.-Fr. Rückflug nach Europa

1. Tag Individuelle Anreise und Ankunft in Bogotá
Nach einem Tagesflug über den Atlantik, Ankunft in Bogotá am Nachmittag oder Abend. Die kolumbianische Hauptstadt liegt spektakulär auf einem Hochplateu von 2600 m Höhe, begrenzt durch eine steil ansteigende Bergkette im Osten. Nach der Begrüßung durch unsere deutschsprachige Reiseleitung, fahren wir ins Zentrum in den kolonialen Stadtteil „La Candelaria“, wo die Stadt vor knapp 500 Jahren gegründet wurde. Übernachtung in einem gemütlichen Hotel im Stadtzentrum von Bogotá. Wer noch nicht zu müde ist, unternimmt einen Stadtbummel durch die entspannte Atmosphäre der Stadt am Abend. Übernachtung im Hotel. (-/-/-)

2. Tag Kolonialdorf Villa de Leyva
Frühmorgens fahren wir mit unserem Fahrzeug durch die Anden- und Kulturlandschaft mit kleinen Dörfchen und bepflanzten Feldern auf den Hängen und an den Tälern der Kordilliere. Fruchtbarer Boden und ein fleißiges Bauernvolk lassen den Reichtum von Kolumbien in der Agrarwirtschaft erkennen. Die Ausblicke und Landschaften, die sich uns bieten, sind faszinierend und eindrucksvoll. Nach ca. 3-4 Stunden erreichen wir Villa de Leyva – eines der sehenswertesten kolonialen Dörfer Kolumbiens mit seinen weiss gekalken Häusern und den mit Steinen gepflasterten Strassen. Nach einem Spaziergang durch die Gassen und über den Hauptplatz („Plaza Mayor“) fahren wir weiter hinauf auf teils kurviger Strecke in die Nähe von „Sogamosa“. Übernachtung in kleiner Hacienda. (F/-/-)

3. Tag Wanderung in der Paramolandschaft von „Oceta“
Unser heutiges Ziel ist der Nationalpark von „Oceta“. Von dem kleinen kolonialen Dorf „Mongui“ (2900 m) aus wandern wir, zumindest streckenweise, auf einem alten prekolumbianischen Pilgerpfad. Den Weg säumen im Stein geschlagene Gesichter, die aus der Zeit der Muiska Indianer stammen. Uns erwartet eine landschaftlich sehr abwechslungsreiche Wanderung durch die artenreiche Andengebirgswelt, die von Kennern als eine der Schönsten des Landes bezeichnet wird. Wir laufen durch die, mit Zwergbäumen und Rosettenstauden durchsetzte Heidelandschaft, Hochgebirgsmoore und durch Erdbewegungen hinterlassene Schluchten. Die tropische Hochgebirgsvegetation ist dominierend und die ganze botanische Vielfalt dieser Andenregion kommt hier zur Geltung. Je nach Wetterlage und Kondition besuchen wir die „Laguna Negra“, deren schwarzleuchtendes Wasser in die Berglandschaft eingebettet ist oder eine Abrisskante von der wir eine überwältigende Sicht haben. Nach einem Picknick in der Natur, laufen wir wieder zu unserem Ausgangspunkt zurück und fahren weiter zurück zur Unterkunft.Übernachtung wie Vortag. +1000 m/ -1000 m, 8-9 h. (F/LP/-)

4. Tag Sogamosa - Sierra Nevada del Cocuy
Auf einer landschaftlich abwechslungsreichen Fahrt geht es zuerst hinauf bis auf einen 3400 m hohen Pass, wo wir die typische Paramo-Landschaft erreichen, die dann in ein subtropisches trockenes Klima mit Kakteenpflanzen überwechselt. Auf engen Pisten erklimmen wir die letzten Anhöhen und kleine Fincas mit Tabak- und Bananenplantagen, steile Felswände und Bizarre Erdpyramiden säumen den Weg bis wir den Ort Cocuy auf ca. 2800 m Höhe erreichen. Nachmittags haben wir dann noch Gelegenheit durch das koloniale Bergdorf zu schlendern und die auf der Plaza errichtete 3 dimensionale Reliefkarte des Cocuy Gebirges zu studieren. Übernachtung im Hotel. (F/-/-)

5. Tag Akklimatisationswanderung in der Sierra de Cocuy
Mit Allradfahrzeugen fahren wir zum Eingang des Nationalparks El Cocuy während unsere Träger bereits auf uns warten, um uns das Gepäck und die Ausrüstung abzunehmen. Nur mit den Tagesrucksack bepackt wandern wir durch die Paramolandschaft zu einer Berghütte (3990 m). Nachmittags steigen wir hinauf zum Curiri-Pass auf 4600 m, um uns noch besser an die Höhe zu gewöhnen. Unser Weg führt uns vorbei an kleinen Lagunen, Felsterrassen und Paramolandschaft mit ihren meterhohen Frailejones und Mooslandschaft, die in den verschiedensten Farben gedeihen. Hier in der Gipfelregion scheint der Pan de Azúcar mit seinem schneebedeckten Gipfel zum Greifen nahe zu sein. Gegen Nachmittag kehren wir wieder zu unserer Herberge zurück. +/- 610 m, ca. 5 h. Übernachtung in Vier-Bettzimmern der Berghütte. (F/P/A)

6. Tag Trekking zur Laguna Grande de la Sierra
Mit dem Tagesrucksack geschultert wandern wir mit der Begleitmannschaft über den Conejo-Pass (4550 m) zur Lagune Grande de la Sierra (4510 m). Der Pfand windet sich um riesige Steinblöcke und durch Moospolster bis wir jetzt fast die Gletschergrenze erreichen. Rechter Hand erhebt sich der „Pulpito del Diablo“, der wie ein riesiger Felssitz aus dem Gletscher hervorsticht. Schliesslich erreichen wir die türkis leuchtende „Lagune Grande“ eingebettet zwischen den Gletscherflächen der Berge Toti, Pan de Azúcar und Concavo. +900 m/-400 m, ca. 7 h. Übernachtung im Zelt. (F/P/A)

7. Tag Laguna Grande de la Sierra–Bella Vista “Pass”
Nach unserer Nacht unter einem strahlenden Sternenhimmel steht ein neuer Wandertag bevor. Während die Gipfelstürmer den „Toti“ mit 4900 m besteigen, steigen wir über stellenweise Gletscherausläufern zum Pass „Bella Vista“ mit 4780 m. Stellenweise gilt es auch die Hände zum überwinden von Felskanten einzusetzen, während das Wasser des Gletschereises sich in kleine Rinnsale sammeln und seinen Weg zur Lagune bahnt. Bei guter Sicht schauen wir auf die andere Seite der Bergkette hinunter auf die „Laguna de La Plaza“ und in weiter Ferne kann man die kolumbianische Llanosebene erkennen. Rechter Hand trohnt der schneebedeckte Gipfel „Pan de Azúcar“ und linker Hand den Berggipfel „Toti“ während sich hinter uns die Sicht in das Tal des Chicamocho ausbreitet. Ein wahrhaft atemberaubendes Panorama, das das Herz jeden Bergwanderer höher schlagen lässt. Wieder zurück an der Lagune wandern wir entlang des Ufers zurück zu unserem Camp und treffen uns wieder mit den Gipfelstürmern des Toti. +/- 200 m, ca. 7 h, fakulltative Besteigung Toti: +/- 460 m, ca. 9 h. Übernachtung im Zelt. (F/P/A)

8. Tag Laguna Grande de la Sierra - Soata
Über einen schmalen Weg wandern wir durch karge Paramolandschaft bis wir das Tal „Valle de Frailejones“ erreichen. Ein Wald von meterhohen Frailejones lassen die langen Blätter im Sonnenlicht glitzern. Jetzt ist es nicht mehr weit bis zur Hazienda „La Esperanza“ (3080 m), wo wir uns von unserer Crew, die uns die letzten Tage begleitet hat, verabschieden müssen. Um unser Tagesziel zu erreichen fahren wir auf Serpentinen abwärts bis in der Nähe von Soáta. -1430 m, ca. 7 h. Übernachtung im Hotel. (F/P/-)

9.-10. Tag mit dem Mountainbike durch die Andenlandschaft
Auf einer Nebenstrasse erreichen wir unseren Ausgangspunkt unserer heutigen Route und jetzt kann jeder, der Lust hat, auf unsere mitgeführten Mountainbikes steigen und bis auf 1100 m.ü.NN bergab fahren. Eine herrliche Fahrt durch eine Traumlandschaft mit anfangs Nebelwäldern, Wasserfällen, kleinen Kolonialdörfern und immer wieder fantastischen Aussichten auf die Andenlandschaft. Gegen Spätnachmittag des 9. Tages erreichen wir das kleine Dorf „Juaquin“, wo wir in einer kleinen Herberge übernachten. Am 10. Tag geht es weiter mit dem Mountainbike oder zu Fuss über San Juaquin bis Mogotes, wo wir nach kurzen Rast wieder in unser Fahrzeug umsteigen und das letzte Stück bis zum schönsten Kolonialdorf vom Bundesstaat Santander „ Barichara“ fahren. Die Strecke hat eine Gesamtlänge von 42 km und ist pures Naturerlebnis. Vom Dorf Barichara aus wandern wir (ca. 2-3 Stunden) auf den vor über 2 Jahrhunderten erbauten Steinweg „Camino Real“ (Königsweg), zum kolonialen Dorf „Guane“. Von verschiedenen Stellen aus hat man eine herrliche Sicht auf das Chicamocha-Tal. Am Spätnachmittag erreichen das koloniale Dorf Guane, wo die Zeit stehen geblieben scheint. Mit unserem Fahrzeug fahren wir schliesslich nach Barichara zurück. Radtour: 3 und 6 h, Wanderung ca. 3 h. Übernachtung in gemütlicher kolonialer Posada. (F/P/A)

11. Tag Wanderung durch den Chicamocha bis zur Kaffeehacienda
Heute gilt es den Chicamocha zu durchqueren. Mit unserem Allrad-Fahrzeug fahren wir in die mit knapp 3000 m tiefste Schlucht Kolumbiens. Kleine Bauernhöfe und Wasserfälle, die von der Bergkante in die Tiefe fallen, säumen den Weg. Immer wieder haben wir eine schöne Sicht auf den Chicamocha-Flusses, der sich durch die Schlucht windet. Nach eine Erfrischung im kleinen verschlafenen Dorf „Jordan“ wandern wir auf einem antiken Steinweg bergauf, vorbei an Tabakpflanzungen und subtropischer Vegetation bis wir das Plateau von „Mesa de Los Santos“ erreichen. In unmittelbarar Enfernung sieht man den im posanten Wasserfall „El Duente“, der sich knapp 50 m in die Tiefe stürzt und dann dem Chicamocha-Fluss entgegenfliesst. Das Plateau ist berühmt für seinen exzelenten organischen Kaffeeanbau und seine antiken Kaffeehazienden, wo wir heute wie Könige übernachten. Am Nachmittag unternehmen wir einen Spaziergang durch die 300 h grosse Hazienda und erfahren so aus erster Hand was zu einem guten Kaffee alles dazugehört. Ca. 3 h. Übernachtung im Hotel der Hazienda. (F/P/A)


12. Tag Fahrt an die Karibikküste
Heute sind wir den ganzen Tag auf den Strassen unterwegs. Wir machen es uns gemütlich und geniessen die Landschaften. Wir durchqueren die Ostkordilliere der Anden bis kurz nach „Bucaramanga“ die Flachlandschaft der Magdalena-Ebene beginnt. Kleine Ansiedlungen und Haziendas mit Rinderzucht säumen den Weg bis wir gegen Abend die karibische Küste und die älteste Stadt der spanischen Kolonie „St. Marta“ erreichen. In einer kleinen Bucht bei Taganga übernachten wir in einem kleinen, gemütlichen Hotel und können an der Strandpromenade zu Abend essen. (F/-/-)


13.-15. Tag Trekking zur Ciudad Perdida
Schon bald erreichen Sie das Einzugsbebiet der Sierra Nevada, welches das höchste Küstengebirge mit knapp 6000 m ist. Die Landschaft ändert sich abrupt mit grünen Regenwäldern und somit erreichen Sie das Randgebiet des Tayrona Nationalparkes. Hier liegt das Gebiet von ca. 30000 Ureinwohnern der Indianerstämme Kogui, Arhueca, Kankuamo und Wiwas. In unmittelbarer Nähe des Nationalparkes Tayrona biegen Sie von der Hauptstrasse ab und es geht auf nicht asfaltierter, recht huckeliger und kurviger Piste bis auf ca. 600 m Höhe, wo die Tragtiere, ihre Treiber und ein lokaler Guide bereits auf Sie warten. Nach einem leichten Mittagssnack, laufen Sie los und tauchen in dieses grüne Paradies aus Regenwald, Bächen und Indianeransiedlungen ein. Der erste Abschnitt führt Sie durch die tropische Vegetation - wo einst die Kokafelder standen, wachsen heute Kaffee, Mais und Yuca. An einigen Stellen bietet sich uns ein berauschender Ausblick auf die Sierra Nevada und die darunter liegende Landschaft. Ab dem 2. Trekking-Tag werden die Felder weniger und wir durchlaufen Gebiete der Arhuecas- und Kogui-Indianer, die keinen Raubbau an der Natur zulassen und sich als Wächter der Sierra Nevada sehen. Die Camps sind äusserst einfach ausgestattet, bieten aber Toiletten und die Möglichkeit zum Duschen, obwohl der Fluss meist sehr nah ist und ebenfalls zum Baden geeignet ist.

Die täglichen Gehzeiten liegen zwischen 5 bis 8 h, wobei es stellenweise steil bergauf geht und man auf den teils glatten Steinwegen bzw. schlammigen Pfaden trittsicher sein muss. Übernachtet wird in Hängematten und/oder einfachen Stockbetten der Camps, die alle mit Moskitonetzen geschützt sind. Morgens gibt es meist Kaffee, frische Früchte, Ei mit Toast oder einheimischen Arepas (Maisfladen). (3x F/M/A)

16.Tag mehr als 1000 Stufen zur Ciudad Perdida
Vom Basiscamp geht es los und bereits nach knapp 1 Stunde erreichen Sie mitten im Regenwald eine Steintreppe, die in 1000 Steinstufen zu der verlorenen Stadt Ciudad Perdida führt. Angekommen eröffnet sich eine beeindruckende Anlage aus Grundmauern und Verbindungswegen. Umsäumt von riesigen Wachspalmen liegen die Grundmauern der auf 400 ha grossen „Ciudad Perdida“. Man vermutet, dass diese Siedlung vorallem als Wohn- und Kultstätte für die höher gestellten Clans, Priestern und Handwerkern genutzt wurde. Mit einem erstaunlichen Verbindunsnetz waren die Indianerstämme mit den anderen Dörfern in der Sierra Nevada und dem Tayrona Volk an der Küste verbunden und wurde vorallem zum Güteraustausch als Handelswege genutzt. Die heute noch lebenden Stammesgruppen mit ca. 30.000 Menschen sind die Arhuecos, Arzarios, Kankuamos, Koguis und Wiwas Indianer die die Sierra Nevada besiedeln. Alle erwähnten Stämme haben ihre eigene Sprache und sind nach Ihrem Glauben eine Abstammung des Universums, wobei Ihre Priester darauf achten, die Gesetze des Universum in absoluter Harmonie mit der Natur zu erhalten.
Der Besuch in der “Ciudad Perdida”, der verlorenen Stadt in der Sierra Nevada de Santa Marta, wird bleibende Eindrücke hinterlassen. Sie vereint Geheimnis und Faszination in einem Szenario von dichten Tropenwäldern, mit noch heute weitgehend autark existierenden Kogi Indianer. (F/M/A)

17.-18. Tag Strand, Sonne, Karibik
Heute geht es vom Camp wieder hinunter, wo ein Geländefahrzeug bereits wartet. Nach dem Mittagessen (und wer es schon vermisst hat - auch ein Bier), geht es auf abenteuerlicher Piste bergab Richtung Meereshöhe. An den Ausläufern der Sierra Nevada de Santa Marta, erleben Sie Traumstrände. Teils mit Palmen und hohem Wellengang, teils sanfte Sandstrände. Verstreut an den Buchten liegen riesige Steine. Dicht dahinter erheben sich dichtbewachsene Berge, deren Gipfel sich im Nebel verfangen. Auch die Fauna des Parks hat es in sich. Brüllaffen, Leguane, verschiedenste Fledermausarten, Schlangen und Vögel sind zu sehen. 2 Übernachtungen am Strand in Hängematten. (2x F/-/A)

19. Tag Cartagena
Nach dem Frühstück Fahrt über Santa Marta und Barranaquilla bis nach Cartagena (5 h). Dort beziehen Sie ein kleines Kolonialhotel in Cartagenas Altstadt. Am Nachmittag gemütlicher Spaziergang durch Cartagenas Altstadt: geschichsträchtige Plätze, wunderschöne Kirchen, kleine Gassen, die Burg San Felipe und das Kloster La Popa. Übernachtung im Hotel. (F/-/-)

20. Tag Rückflug ab Cartagena
Am Vormittag Transfer zum Flughafen und Flug nach Bogotá. Von dort geht es weiter zum internationalen Ruckflug nach Deutschland. (F/-/-)

21. Tag Ankunft in Deutschland.

  • ab/an Flughafen Bogotá
  • Inlandsflug Cartagena–Bogota inkl. Tax
  • Alle Fahrten im Privatfahrzeug
  • 10 Ü in landestypischen Mittelklassehotels im DZ mit DU/WC, 2 Ü in Strandbungalow im DZ mit Gemeinschaftsbad, 1 Ü im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad, 2 Ü im Zelt ohne sanitäre Einrichtung, 4 Ü im Stockbetten- oder im Hängemattencamp mit einfachen Toiletten/Duschmöglichkeiten
  • 10x Vollpension, 3x Halbpension, 6x Frühstück
  • 12 geführte Wanderungen, 2 geführte Fahrradtouren
  • Eintritt Nationalpark Sierra de Cocuy, Sierra Nevada de Santa Marta, Tayrona-Nationalpark
  • Guides, Träger oder Lasttiere beim Trekking
  • Stellung der Mountainbikes (inkl. Helm) und Zeltausrüstung (Kuppelzelt, Kocher, Hängematten mit Moskitonetz)
  • Örtliche, Deutsch sprechende Reiseleitung ab/an Bogotá

Der deutschstämmige Eckhard ist seit über 20 Jahren als Reiseleiter in Südamerika tätig und kennt Kolumbien bereits seit 2005. Angefangen hat alles in Venezuela, wo er mit einer eigenen Agentur zu den Pionieren im Bereich Aktivtourismus zählt. Er spezialisierte sich auf Trekkingtouren, Expeditionen und Naturreisen und stellte 2010 diese Aktivreise durch das vom Tourismus noch recht stiefmütterlich behandelte Kolumbien zusammen. Er brilliert auf den Reisen vor allem mit viel Wissen und Organisationstalent, aber auch mit seinen Kochkünsten – er ist gelernter Koch und hat ein eigenes Gästehaus mit Restaurant. Ihn begeistert an Kolumbien vor allem dessen Ursprünglichkeit sowie die Lebenslust und Gastfreundschaft der Einheimischen. Durch regelmäßige Besuche bei den Kogi-Indianern, konnte er sogar Zugang zu diesem eher zurückgezogen lebenden Volk finden.

Reiseleiter

Eckhard Fella
Eckhard Fella

Der deutschstämmige Eckhard ist seit über 20 Jahren als Reiseleiter in Südamerika tätig und kennt Kolumbien bereits seit 2005. Angefangen hat alles in Venezuela, wo er mit einer eigenen Agentur zu den Pionieren im Bereich Aktivtourismus zählt. Er spezialisierte sich auf Trekkingtouren, ... mehr


Reise buchen

Teilnehmerzahl: mind. 10 bis max. 12
  Termine 2017
  06.05.17 — 27.05.17 € 3260,- Buchen
  11.11.17 — 01.12.17 € 3260,- Buchen
Erste Anmeldungen liegen bereits vor.
  16.12.17 — 05.01.18 € 3410,- Buchen
inkl. HS-Zuschlag € 160,-; erste Anmeldungen liegen bereits vor.
  Termine 2018
  27.01.18 — 16.02.18 € 3260,- Buchen
  03.03.18 — 23.03.18 € 3260,- Buchen

Die Einberechnung der für Sie anwendbaren Rabatte erfolgt in Ihrer Buchungsbestätigung.

Buchbar
Gesichert
Wenig frei!
Auf Anfrage
Ausgebucht / nicht buchbar

Für weitere Fragen zu dieser Reise steht Ihnen zur Verfügung:

Conny Gamarra Chu
Karte: Trekking in den Anden und in die „Verlorene Stadt“ ×

Kolumbien

Wandern oder Trekking Radreisen Hotels und Pensionen Übernachtung in Hütte Übernachtung in freier Natur

Anforderung

  • Gute Kondition und Trittsicherheit erforderlich für 12 Wanderungen (4x leicht/moderat: 2 – 5 h, 8x anspruchsvoll: 6 – 9 h, max. +/–1000 Hm, höchster Punkt 4780 m bzw. 4975 m bei opt. Bergbesteigung) – z. T. steil bergauf, auf glatten Steinwegen und bei tropischen Temperaturen, nur mit Tagesrucksack (bis zu 8 kg tragen Maultiere oder Träger); gute Kondition notw. für zwei Fahrradtouren (3 – 6 h, insgesamt 42 km, größtenteils bergab; Sie können ins Begleitfahrzeug umsteigen oder Teilstücke zu Fuß zurücklegen); Komfortverzicht nötig bei Übernachtungen in Berghütte, Zelt und Stockbettencamp.

Teilnehmerzahl

  • mind. 10 bis max. 12

Leistungen

  • ab/an Flughafen Bogotá
  • Inlandsflug Cartagena–Bogota inkl. Tax
  • Alle Fahrten im Privatfahrzeug
  • 10 Ü in landestypischen Mittelklassehotels im DZ mit DU/WC, 2 Ü in Strandbungalow im DZ mit Gemeinschaftsbad, 1 Ü im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad, 2 Ü im Zelt ohne sanitäre Einrichtung, 4 Ü im Stockbetten- oder im Hängemattencamp mit einfachen Toiletten/Duschmöglichkeiten
  • 10x Vollpension, 3x Halbpension, 6x Frühstück
  • 12 geführte Wanderungen, 2 geführte Fahrradtouren
  • Eintritt Nationalpark Sierra de Cocuy, Sierra Nevada de Santa Marta, Tayrona-Nationalpark
  • Guides, Träger oder Lasttiere beim Trekking
  • Stellung der Mountainbikes (inkl. Helm) und Zeltausrüstung (Kuppelzelt, Kocher, Hängematten mit Moskitonetz)
  • Örtliche, Deutsch sprechende Reiseleitung ab/an Bogotá

Zusätzlich buchbare Leistungen

  • EZ- und Einzelzelt-Zuschlag: € 490,- (für 12x Hotel und 2x Zelt)
  • Flug an/ab Bogotá ab € 715,- inkl. Tax-Gebühren bei uns buchbar

Zusatzausgaben

  • Lokale Flughafengebühren; nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Trinkgelder.

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Kolumbien benötigen deutsche Staatsangehörige einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate nach Einreise gültig sein muss und sich in gutem Zustand (nicht beschädigt) befinden sollte.

Für einige Regionen, u.a. Santa Marta (Ciudad Perdida-Trekking) ist seit April 2017 eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.

Link zu dieser Reise

www.schulz-aktiv-reisen.de/KOL01

  • Veranstalter: schulz aktiv reisen
  • Aktualisiert: 05.04.2017
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