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Erlebnisreisen seit 1990 weltweit!
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Jamal – Zu den Nenzen, den Rentiernomaden am Polarkreis

10 Tage expeditionsartige Reise im sibirischen Winter

  • Willkommen bei den Nenzen - den Rentiernomaden im Norden Westsibiriens

    Willkommen bei den Nenzen - den Rentiernomaden im Norden Westsibiriens 

  • Überschreiten Sie die imaginäre Linie des nördlichen Polarkreises

    Überschreiten Sie die imaginäre Linie des nördlichen Polarkreises 

  • Salechard bedeutet "Siedlung am Kap" und wurde Ende des 16. Jahrhunderts als Kosakenfestung gegründet

    Salechard bedeutet "Siedlung am Kap" und wurde Ende des 16. Jahrhunderts als Kosakenfestung gegründet 

  • Mit einem robusten Geländefahrzeug fahren Sie auf zugefrorenen Flüssen und auf Schneepisten zum Lager der Nenzen

    Mit einem robusten Geländefahrzeug fahren Sie auf zugefrorenen Flüssen und auf Schneepisten zum Lager der Nenzen 

  • In Familienverbänden errichten die Nenzen ihre Winterlager südlich des Polarkreises in der waldreichen Taiga

    In Familienverbänden errichten die Nenzen ihre Winterlager südlich des Polarkreises in der waldreichen Taiga 

  • Die Kleidung aus Rentierhaut und -fell hält im Winter wunderbar warm und schützt im Sommer hervorragend gegen die Mücken

    Die Kleidung aus Rentierhaut und -fell hält im Winter wunderbar warm und schützt im Sommer hervorragend gegen die Mücken 

  • Zum jährlich stattfindenden Tag der Rentierhirten werden Mensch, Schlitten und Tier festlich herausgeputzt

    Zum jährlich stattfindenden Tag der Rentierhirten werden Mensch, Schlitten und Tier festlich herausgeputzt 

  • Traditionelle Wettspiele - wie zum Beispiel das Rentierschlittenrennen sorgen für Jubel und Heiterkeit

    Traditionelle Wettspiele - wie zum Beispiel das Rentierschlittenrennen sorgen für Jubel und Heiterkeit 

  • Den größten Spaß haben natürlich die ganz Kleinen

    Den größten Spaß haben natürlich die ganz Kleinen 

  • Während die Männer sich um Tier und Ausrüstung sorgen, halten die Frauen Zelt und Kleidung in Ordnung

    Während die Männer sich um Tier und Ausrüstung sorgen, halten die Frauen Zelt und Kleidung in Ordnung 

  • Können Sie glauben, dass die Nenzen jedes ihrer über 100 Herdentiere an bestimmten Merkmalen genau erkennen?

    Können Sie glauben, dass die Nenzen jedes ihrer über 100 Herdentiere an bestimmten Merkmalen genau erkennen? 

  • Genießen Sie den gemächlichen Rhythmus im Einklang mit der Natur

    Genießen Sie den gemächlichen Rhythmus im Einklang mit der Natur 

  • Im Ethnografischen Museum in Salechard erwarten Sie jede Menge spannende Ausstellungsstücke zum Thema Permafrost und Eiszeit

    Im Ethnografischen Museum in Salechard erwarten Sie jede Menge spannende Ausstellungsstücke zum Thema Permafrost und Eiszeit 

  • 4 Tage zu Gast bei den Nenzen mit Übernachtung im Rentierhautzelt (Chum)
  • Besuch des Festivals "Tag des Rentierhirten"
  • Überschreiten des nördlichen Polarkreises
  • Fahrt mit dem Rentierschlitten, Herstellung von Rentierkleidung
  • Abtauchen in ein hartes aber achtsames Leben in der arktischen Welt

Ganze 6 Monate verschwindet der äußerste Norden Russlands unter einer Schneedecke und der sibirische Winter hält das Thermometer fast permanent im zweistelligen Minusbereich. In der unendlichen weißen Weite der Region Jamal leben schon seit über 1000 Jahren die Nenzen, ein Nomadenvolk mit einer dem Finnischen ähnlichen Sprache und Rentierhautzelten als Wohnstätte.

Die Nenzen und die Rentiere

Mensch und Tier sind hier im hohen Norden Westsibiriens eine Symbiose eingegangen, die beiden hilft, zu überleben. Die Rentiere liefern den Nenzen Nahrung sowie Kleidung und dienen ihnen als Transportmittel. Dafür respektieren die Hirten den Bewegungsdrang ihrer Tiere und ziehen mit ihnen bis zu 1000 km im Jahr von Weidegrund zu Weidegrund. Während die Tiere im Sommer nur etwa vier bis fünf Tage am selben Ort verweilen, beschränkt sich der Wechsel im Winter auf zweimal im Monat. Mit ihren scharfen Hufen graben sich die Tiere durch Schnee und Eis und gelangen so an ihr Futter.

Bei den Rentiernomaden zu Gast

Vier Tage teilen die Nenzen ihre Wohnstätte mit Ihnen und gewähren Ihnen Einblick in den Alltag in der russischen Arktis. Ihr Zuhause auf Zeit ist ein Rentierhautzelt (Chum) mit Schlafplätzen für Sie und die Nenzen-Familie. Während dieser Tage folgt der Ablauf keinem starren Reiseprogramm – die Natur und die Nenzen bestimmen den Rhythmus der Tage. Machen Sie sich mit den Rentieren vertraut oder helfen Sie bei den alltäglichen Arbeiten wie Holz sammeln, Eisblöcke schlagen oder Nähen.

1. Tag Sa Flug nach Jamal - Nordwestsibirien
2. Tag So Ankunft in Salechard und Überqueren des nördlichen Polarkreises
3. Tag Mo Fahrt zum Nenzen-Lager
4. Tag Di Erstes Einfühlen in den Alltag der Rentiernomaden
5. Tag Mi Die Nenzen und ihre Rentiere - eine überlebenswichtige Symbiose
6. Tag Do Entschleunigung und Achtsamkeit erleben
7. Tag Fr Abschied von den Nenzen und Fahrt zurück nach Salechard - die Stadt am Ob
8. Tag Sa Besuch des Nomadenfestes "Tag der Rentierhirten"
9. Tag So Ein letzter Tag am Polarkreis und Flug nach Moskau
10. Tag Mo Rückreise oder Verlängerung in Moskau
» zum Detailverlauf

1. Tag (Sa) Abflug in Deutschland
Kurz vor Mitternacht startet Ihr Flieger in Deutschland und in den frühen Morgenstunden landen Sie in Moskau-Sheremetyewo und wechseln in die Maschine nach Salechard.

2. Tag (So) Ankunft in Salechard – der Stadt am nördlichen Polarkreis
Gegen Mittag (Ortszeit) landet Ihr Flieger in Salechard. Abholung am Flughafen und Transfer Richtung Stadt. Der Flughafen Salechards befindet sich bereits jenseits des nördlichen Polarkreises. Nach nur wenigen Minuten Fahrt erreichen Sie das beeindruckende Monument, welches für den 66. Grad nördlicher Breite errichtet wurde und überschreiten einmal selbst diese magische Grenze. Nach dem Checkin ins Hotel erkunden Sie Salechard bei einer ersten kurzen Stadtführung. Die Stadt am Ob ist gerade mal knapp 430 Jahre jung und wurde als nördlichste Festung Sibiriens von den Kosaken gegründet. Sie werfen einen Blick in das Shemanovsky-Museum, dass sich der Region Yamal und den Nenzen widmet. Sein archäologischer Fundus ist einzigartig und das bekannteste Ausstellungsstück das Babymammut Lyuba. Übernachtung im Hotel. (-/M/A)

3. Tag (Mo) Auf ins Lager der Rentiernomaden
Die Nenzen leben in kleinen Familienverbänden in ihren Rentierhautzelten (in Nenzensprache Chums). Ein bis drei dieser Tipis bilden eine Einheit und die Herde, die von den Männern der Familien versorgt werden, kann bis zu 300 Rentiere umfassen. Nach einer ausführlichen Vorbereitung durch Ihren Reiseleiter (Check der Ausrüstung und Hinweise zum Verhalten bei den Nenzen) geht es zunächst mit dem Kleinbus auf der einzigen Fernstraße gen Südosten. Wenn es die Wetterlage zulässt, werden Sie schon bald am zuvor vereinbarten Treffpunkt von den Nenzen mit ihren von Schneemobilen gezogenen Schlitten erwartet. Etwa 3 - 4 Personen finden jeweils auf einem der mit Fellen gut gepolsterten Holzschlitten Platz. Gut eingehüllt in warme Kleidung geht die Fahrt zum Nenzenlager. Am besten fährt es sich auf zugefrorenen Flüssen, oft jedoch geht es einfach querfeldein. Je nach Zustand des Geländes und der Entfernung des Lagerplatzes dauert die Fahrt zwischen 4 und 7 Stunden (ca. 150 km). Bei schwierigen Wetterverhältnissen bringt Sie das robuste Geländefahrzeug, ein Trekol zum Lager der Nenzen. Sie werden von Ihrer Nenzenfamilie herzlich in Empfang genommen. Mitten in der stillen, weißen Weite sind Sie nun für die nächsten 4 Tage bei ihnen zu Gast. Übernachtung im Chum (Rentierhautzelt) zusammen mit einer Nenzen-Familie. (F/M/A)

4. Tag (Di) Der Alltag am „Rande der Welt“
Alles was die Nenzen zum Leben brauchen, liefert ihnen die Umgebung – Trinkwasser, Nahrung und Brennstoff. Somit leben sie noch immer völlig autark und lassen sich auch durch 500 Jahre Zivilisierung (bisher noch) nicht aus dem Gleichgewicht bringen. Dabei verwehren sie sich nicht komplett der Moderne: So übernahmen die Nenzen den Ofen statt offener Feuerstelle im Zelt von den Geologen und nutzen heutzutage ebenso Generatoren, Satellitenschüssel und Mobiltelefon. Doch trotz dieser "Annehmlichkeiten" gilt noch immer: Für ein Leben unter den Bedingungen wie hier im Norden Sibiriens braucht es Mut, körperliche und mentale Stärke, Weisheit, Geduld, Brüderlichkeit und die Bereitschaft, zu teilen. Werte, die in unserer westlichen Gesellschaft vom Aussterben bedroht sind. Hier wäre ein Fortbestehen ohne sie nicht möglich. Versuchen Sie, sich in den Rhythmus der Nenzen einzufühlen und lernen Sie einige ihrer Überlebenstechniken kennen. Übernachtung im Chum (Rentierhautzelt) zusammen mit einer Nenzen-Familie. (F/M/A)

5. Tag (Mi) Die Nenzen und ihre Rentiere
Die Männer sorgen sich um die Rentiere und halten die Ausrüstung wie Schlitten und Werkzeuge in Ordnung. An einem der Tage im Nenzenlager werden Sie zusammen mit den Männern mit den Schlitten zu den Rentieren fahren, die sich einige Kilometer vom Lager entfernt aufhalten. Sie beobachten, wie diese mit dem Lasso eingefangen werden, die Jungtiere zusätzlich mit Futter versorgt oder die Tiere zum Training vor die Schlitten gespannt werden.
Die Frauen sind für die Wohnstätte verantwortlich. Es braucht viel Zeit und Geduld, um aus den Rentierhäuten Zeltwände herzustellen, die später vor Wind und Wetter schützen sollen. Auch für die Kleidung wird noch immer Rentierfell genutzt. Probieren Sie selbst einmal, wie es sich anfühlt, in solch einem „Gewand“ der sibirischen Kälte zu begegnen. Übernachtung im Chum (Rentierhautzelt) zusammen mit einer Nenzen-Familie. (F/M/A)

6. Tag (Do) Die Magie der alltäglichen Dinge
Holzstangen für Tipis anfertigen, Schlitten reparieren, Holz sammeln, Eisblöcke für Trinkwasser brechen, Tee zubereiten, Kochen, Faden aus Rentiersehnen herstellen, Kleidung nähen – all dies sind äußerst wichtige Aufgaben bei den Nenzen. Ob Sie lieber nur Beobachten oder sich aktiv beteiligen – es ist auf jeden Fall eine Lektion zum Thema Achtsamkeit und Entschleunigung. Wer lieber die unglaubliche Schönheit der winterlichen Tundra genießen möchte, hat je nach Wetterlage die Möglichkeit, zusammen mit dem Reiseleiter eine Schneeschuhtour zu gehen (max. 2 - 8 km, Ausleihe möglich. Bitte geben Sie uns bereits bei Buchung Bescheid, zahlbar vor Ort). Übernachtung im Chum (Rentierhautzelt) zusammen mit einer Nenzen-Familie. (F/M/A)

7. Tag (Fr) Zurück zu den „Stadtmenschen“
Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück mit der Nenzen-Familie heißt es Abschied nehmen von den Nenzen und ihren Tieren. Genießen Sie noch einmal die fast meditative Fahrt mit dem Schlitten durch die weiße und funkelnde Winterlandschaft bis zurück zur Straße, wo der Kleinbus Sie bereits erwartet. (Bei schwierigen Wetterverhältnissen kommt wieder das Geländefahrzeug zum Einsatz). Zurück in der Stadt Salechard genießen Sie in Ihrem Hotel erst einmal wieder die Annehmlichkeiten einer festen Unterkunft. Unsere Empfehlung: Testen Sie die öffentliche Banja (Sauna) nur wenige Minuten von Ihrem Hotel entfernt (optional). Gerade nach den Tagen draußen in der Tundra ist dies eine Wohltat für den Körper. Übernachtung im Hotel (F/M/-)

8. Tag (Sa) Das Fest der Rentierhirten
Jedes Jahr etwa um diese Zeit zelebrieren die Nenzen den Tag der Rentierhirten jeweils an unterschiedlichen Samstagen in Salechard oder Aksarka. Ende März sind die dunkelsten und kältesten Monate des sibirischen Winters überstanden und die Zeit der großen Wanderung gen Norden steht wieder bevor. Menschen, Tiere und Schlitten werden farbenfroh geschmückt und die Männer veranstalten traditionelle Wettkämpfe wie Rentierschlittenrennen oder Lassowerfen. Die Frauen präsentieren stolz die selbst genähte festliche Rentierkleidung und das schönste Gewand wird am Ende des Tages mit einem Preis bedacht. Es wird gemeinsam gesungen und gegessen. Doch dieses Fest hat für die Nenzen eine noch viel größere Bedeutung – Familien und Freunde sehen sich nach einem Jahr endlich wieder und freuen sich auf den Austausch. In den zahlreichen Chums bewirten die Nenzenfrauen Sie noch einmal mit schmackhafter Rentierbouillon, gefrorenem Fisch oder süßen Leckereien. Am Abend lassen Sie bei einem gemeinsamen Abschiedsessen noch einmal das Erlebte Revue passieren. Übernachtung im Hotel. (F/M/A)

An welchem Samstag welche Stadt den Tag der Rentierhirten feiert, wird immer erst recht kurzfristig, zumeist im Januar festgelegt. Es ist in jedem Fall ein Erlebnis, wo weniger der Ort eine Rolle spielt, sondern die Bedeutung dieses Tages für die Nenzen.

9. Tag (So) Letzte Besichtigungen in Salechard /Flug nach Moskau
Viel haben Sie inzwischen über das Leben der Nenzen erfahren. Bei einer Führung durch das Freilichtmuseum von Gorno-Knyazevsk gibt es noch einmal die Gelegenheit, letzte Fragen zu stellen. Mit viel Liebe werden hier die Chums der Nenzen und die Wohnhäuser der Chanten, der zweiten wichtigen indigenen Volksgruppe der Region Jamal, präsentiert und gepflegt sowie dem interessierten Besucher die alten Traditionen vermittelt. Welch wichtige Rolle Salechard im 19. Jahrhundert als Handelszentrum für Tierpelze spielte, erfahren Sie im Museum Terentyev's Manor. Dieses befindet sich in dem ehemaligen Wohnhaus des wohlhabendsten und berühmtesten Kaufmanns der Stadt und hält so manche Überraschung parat.
Auf dem Weg zum Flughafen fahren Sie einen kleinen Umweg bis an die Ufer des mächtigen Stromes Ob. Im Winter führen Straßen flankiert mit Verkehrsschildern über das meterdicke Eis - die einzige Zeit im Jahr, wo die beiden Städte Salechard und das gegenüberliegende Labytnangi mit dem Fahrzeug erreichbar sind.  Im Anschluss werden Sie zum Flughafen gebracht und fliegen nach Moskau. Abholung am Flughafen in Moskau und Transfer ins Hotel. Übernachtung im Hotel. (F/M (Snack)/-)

10. Tag (Mo) Rückflug in die Heimat oder Verlängerung in Moskau
Abholung am Hotel und Transfer zum Flughafen. Rückflug. Optional: Wenn Sie schon mal da sind, nutzen Sie doch die Gelegenheit und verbringen Sie noch einige Tage in der quirligen Hauptstadt Russlands. (F/-/-)

  • Flug ab/an Deutschland über Moskau nach Salechard inkl. Tax
  • Wenn es das Wetter zulässt, nutzen Sie das alltägliche Fortbewegungsmittel der Nenzen: einen vom Schneemobil gezogenen, offenen Holzschlitten. Bei schwierigen Wetterverhältnissen kommt der rustikale Geländewagen (Trekol) zum Einsatz. In Salechard sind Sie per privatem Auto oder Minibus unterwegs.
  • 3 Übernachtungen im 3-Sterne-Hotel (Landesstandard) in Salechard im DZ mit DU/WC, 1 Übernachtung im 3-Sterne-Hotel (Landesstandard) in Moskau im DZ mit DU/WC, 4 Übernachtungen in traditionellen Rentierhautzelten mit Außentoilette (Toilettenzelt)
    Ein Rentierhautzelt bietet je nach Größe Platz für 10 bis 15 Personen.
  • 8x Frühstück, 8x Mittagessen (1x als Snack), 6x Abendessen
  • Urkunde zur Überquerung des nördlichen Polarkreises
  • Besichtigungen in Salechard (Freilichtmuseum Obdorsky Ostrog, Shermanovsky-Museum, Freilichtmuseum Gorno-Knyazevsk, Terentyev's Manor u.a.)
  • Flughafentransfers in Moskau
  • Visabefürwortung (für die Visabeantragung erforderliches Einladungsschreiben)
  • Örtlicher, Deutsch sprechender Reiseleiter (oder ein russischer Reiseleiter und ein Dolmetscher)

 

Teilnehmerzahl: mind. 4 bis max. 8
  Termine 2020
  21.03.20 — 30.03.20 € 3940,- Buchen
Bereits 2 Teilnehmer gebucht. Reisetermin mit Nomadenfest Tag der Rentierhirten.
  28.03.20 — 06.04.20 € 3940,- Buchen
Nur noch 3 freie Plätze! Reisetermin mit Nomadenfest Tag der Rentierhirten.
Buchbar
Gesichert
Wenig frei!
Auf Anfrage
Nicht mehr buchbar

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Die für Sie relevanten Rabatte berücksichtigen wir automatisch in Ihrer Reisebestätigung.

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Constanze Hauf

Russland

Touren mit Geländewagen Winterreisen Relax / Slow Übernachtung in Hütte Hotels und Pensionen
Nördlich des Polarkreises

Anforderung

  • Bei den 4 Übernachtungen in Rentierhautzelten zusammen mit einer Nenzen-Familie ist der Komfort sehr eingeschränkt: Sie schlafen auf einem Matratzen-/Felllager auf dem Boden, die Mahlzeiten werden an einem niedrigen Tisch auf kleinen Hockern sitzend eingenommen. Als Waschmöglichkeit dient ein Wasserspender neben der Kochstelle, Außentoilette (Toilettenzelt). Achtung Tierhaarallergiker – die Nenzen lieben ihre Haustiere und so dürfen auch Hund und Katze mit ins Chum.
  • Stellen Sie sich auf längere, zum Teil holprige Fahrten (bis zu 4 Stunden) auf einem mit Rentierfellen bespannten, offenen Holzschlitten oder alternativ in einem allradbetriebenen LKW (bis zu 7 Stunden) querfeldein und über vereiste Flüsse ein.
  • Kälteverträglichkeit (Außentemperaturen im März tagsüber –17 °C bis 0 °C und nachts –31 °C bis –10 °C, im April tagsüber –13 °C bis 3 °C, nachts –25 °C bis –5 °C ). Beachten Sie auch den Windchill während der Fahrten auf dem Schlitten und rechnen Sie lieber mit noch etwas niedrigeren Temperaturen. Vor Ort bekommen Sie Gesichtsmasken und UV-Sonnenbrillen gestellt. Entsprechende Winterkleidung und ein ausreichend warmer Schlafsack (im Komfortbereich mind. –20°C) sind mitzubringen. Ausleihmöglichkeiten von Ausrüstung vor Ort (siehe zusätzlich buchbare Leistungen).

Leistungen

  • Flug ab/an Deutschland über Moskau nach Salechard inkl. Tax
  • Wenn es das Wetter zulässt, nutzen Sie das alltägliche Fortbewegungsmittel der Nenzen: einen vom Schneemobil gezogenen, offenen Holzschlitten. Bei schwierigen Wetterverhältnissen kommt der rustikale Geländewagen (Trekol) zum Einsatz. In Salechard sind Sie per privatem Auto oder Minibus unterwegs.
  • 3 Übernachtungen im 3-Sterne-Hotel (Landesstandard) in Salechard im DZ mit DU/WC, 1 Übernachtung im 3-Sterne-Hotel (Landesstandard) in Moskau im DZ mit DU/WC, 4 Übernachtungen in traditionellen Rentierhautzelten mit Außentoilette (Toilettenzelt)
    Ein Rentierhautzelt bietet je nach Größe Platz für 10 bis 15 Personen.
  • 8x Frühstück, 8x Mittagessen (1x als Snack), 6x Abendessen
  • Urkunde zur Überquerung des nördlichen Polarkreises
  • Besichtigungen in Salechard (Freilichtmuseum Obdorsky Ostrog, Shermanovsky-Museum, Freilichtmuseum Gorno-Knyazevsk, Terentyev's Manor u.a.)
  • Flughafentransfers in Moskau
  • Visabefürwortung (für die Visabeantragung erforderliches Einladungsschreiben)
  • Örtlicher, Deutsch sprechender Reiseleiter (oder ein russischer Reiseleiter und ein Dolmetscher)

Zusätzlich buchbare Leistungen

  • Einzelzimmerzuschlag (Einzelzimmer nur verfügbar in den Hotels in Salechard und Moskau): € 195,–
  • Transfer vom Hotel zum Flughafen am Tag des Heimflugs ab Moskau, Preis auf Anfrage
  • Schlafsack-Ausleihe: € 50,– (Bitte bei Buchung mit angeben, zahlbar vor Ort.)
  • Ausleihe Schneeschuhe samt Stöcke: € 55,– (Bitte bei Buchung mit angeben, zahlbar vor Ort.)

Zusatzausgaben

  • Visumgebühren Russland (einmalige Einreise, bis zu 30 Tage Aufenthalt): Deutsche & Österreicher: ab € 73,– / Schweizer Staatsangehörige: ab CHF 78,–. Die Gebühren gelten bei selbständiger Beantragung. Die Visa-Befürwortung stellen wir Ihnen zur Verfügung.
  • Leihgebühr für Ausrüstung (z.B.: Schlafsack, Schneeschuhe inkl. Stöcke)
  • Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Besuch der öffentlichen Banja in Salechard am 7. Tag (ca. € 5,- bis 7,- pro Person).

Teilnehmerzahl

  • mind. 4 bis max. 8
    Absage bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl bis 23 Tage vor Reisebeginn vorbehalten.

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Russland benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer:

  • Bis 6 Monate nach Reiseende gültigen Reisepass
  • Visum: Für Deutsche, Österreicher und Schweizer Staatsangehörige besteht Visumpflicht für die Ein- und Ausreise. Das Visum muss vor der Einreise bei einer der russischen Auslandsvertretungen beantragt und eingeholt werden (Bearbeitungsdauer der vollständigen Anträge ca. 10-15 Tage).
    Für die Beantragung des Visums sind Sie selbst verantwortlich. Eine Visa-Befürwortung (Visa-Einladung) aus Russland, die Sie für Ihren Visum-Antrag benötigen, erhalten Sie von uns spätestens 2,5 Monate vor Abreise zusammen mit umfassenden Hinweisen zum Visumverfahren.
  • Für Russland gültige Auslandskrankenversicherung

Sie besitzen eine andere Staatsbürgerschaft, als die oben genannten? Gern beraten wir Sie zu den gültigen Visabestimmungen.

FAQ

Wie hält man denn diese Kälte aus?
Zugegeben, in unseren Breitengraden flößen uns Temperaturen um die -30 °C ordentlich Respekt ein. Doch mit der richtigen Kleidung ist die trockene Kälte recht gut auszuhalten und Sie genießen die ...» mehr

Wie hält man denn diese Kälte aus?

Zugegeben, in unseren Breitengraden flößen uns Temperaturen um die -30 °C ordentlich Respekt ein. Doch mit der richtigen Kleidung ist die trockene Kälte recht gut auszuhalten und Sie genießen die schönen Seiten des sibirischen Winters. Zudem sind die Nenzen stets in Sorge, ob Ihnen warm genug ist und werden Sie, wenn nötig mit traditionellen Kleidungsstücken (z.B.: dicke, extrem winddichte Rentierfellmäntel oder auch Rentierfellstiefel) für die Schlittenfahrten ausstatten. Das Chum wird von morgens bis abends beheizt und dank des ausgeklügelten Abzugs ist immer gute Luft.

Hinweise

Zum Charakter dieser Reise:
Diese außergewöhnliche Reise erfordert ein großes Maß an Flexibilität, Abenteuergeist, Komfortverzicht, die Bereitschaft, sich in eine Gruppe zu integrieren und Respekt gegenüber den Nenzen. Sie werden einen Alltag erleben, der vollkommen verschieden von dem Ihren ist und so manches mag uns seltsam oder unverständlich sein. Respekt bedeutet auch ein wertefreies Wahrnehmen dessen, was Ihnen begegnet. Die Nenzen sind stolz darauf, Ihnen Einblick in ihr Leben in der russischen Arktis zu gewähren und sind neugierig darauf, was Sie zu berichten haben. Während unseres Aufenthaltes bei den Nenzen gibt es kein starres Reiseprogramm. Bei dieser Reise geht es um einen Austausch zwischen sehr unterschiedlichen Lebensweisen. Doch Sie werden feststellen, die Dinge, die uns im Leben wirklich wichtig sind, die uns bewegen, sind am Ende gar nicht so verschieden.
Sie sind am Rande der Arktis unterwegs und so bestimmt die raue Natur den Verlauf der Reise was den Komfortgrad der Unterkünfte, die Verpflegung und das Einhalten von Fahrzeiten betrifft. Gravierende und unvorhersehbare Wetterumschwünge können die Streichung ganzer Programmpunkte und Änderungen im Tourenverlauf zur Folge haben. Dies kann weder schulz aktiv reisen noch dem lokalen Partner vor Ort zu Lasten gehen und daher besteht in solchen Fällen kein Anspruch auf eine Rückerstattung oder Entschädigung. 

Link zu dieser Reise

www.schulz-aktiv-reisen.de/RUS61

Karte: Jamal – Zu den Nenzen, den Rentiernomaden am Polarkreis ×

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