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Erlebnisreisen seit 1990 weltweit!
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Mythos Amazonien

23/26 Tage Regenwald-Expedition vom Pazifik zum Atlantik durch Peru, Bolivien und Brasilien mit Manu-Nationalpark

  • Im Frachtschiff nach Santarem verbringen Sie eine Nacht auf dem Hängemattendeck

    Im Frachtschiff nach Santarem verbringen Sie eine Nacht auf dem Hängemattendeck 

  • Mitten drin - authentische Begegnungen mit den Einheimischen

    Mitten drin - authentische Begegnungen mit den Einheimischen 

  • Einmalige Dschungelexpedition vom Atlantik bis zum Pazifik

    Einmalige Dschungelexpedition vom Atlantik bis zum Pazifik  

  • Besuch einer Papageienlecke

    Besuch einer Papageienlecke  

  • Die artenreiche Flora und Fauna des Regenwaldes bietet unglaublich viel zu entdecken. (Foto: Dietmar Gehmlich)

    Die artenreiche Flora und Fauna des Regenwaldes bietet unglaublich viel zu entdecken. (Foto: Dietmar Gehmlich)  

  • Im Manu-NP treffen Sie auf Riesen-Otter und

    Im Manu-NP treffen Sie auf Riesen-Otter und  

  • Faultiere - mit etwas Glück bekommen Sie diese auch vor die Linse

    Faultiere - mit etwas Glück bekommen Sie diese auch vor die Linse 

  • Beim Be- und Entladen des Expeditionsbootes helfen alle mit, auch wenn man dabei mal nasse Füße bekommt.

    Beim Be- und Entladen des Expeditionsbootes helfen alle mit, auch wenn man dabei mal nasse Füße bekommt.  

  • Traumhafte Aussicht auf den Manú Nationalpark

    Traumhafte Aussicht auf den Manú Nationalpark 

  • Hier ist das Leben noch sehr urspünglich und einfach

    Hier ist das Leben noch sehr urspünglich und einfach 

  • 9 Tage Regenwald mit zahlreichen Tierbeobachtungen und Dschungelwanderungen
  • Authentische Begegnungen mit Indianern, Goldwäschern und Paranusspflückern
  • Brasilianische Lebenslust an den paradiesischen Stränden von „Alter do Chão“
  • Unvergesslich: mit dem Frachtschiff von Manaus über den Amazonas zum Atlantik
  • Vorprogramm Machu Picchu und Inkatrail (optional buchbar)

Corona-Update (Infostand vom 01.09.2020)

Die Corona-Lage bleibt rätselhaft. Zwar halten einige strenge Auflagen an und doch zeichnen sich gleichzeitig positive Tendenzen ab. Unser Team arbeitet auf Hochtouren, um die Sicherheits- und Hygienestandards für die zukünftigen Besucher gewährleisten zu können. Wir beobachten die Lage genau und halten unsere Gäste informiert.

Bolivien - Aktuelle Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen (Corona)

Einreise

  • Die generelle Einreisesperre aufgrund des Coronavirus nach Bolivien wurde teilweise aufgehoben und der Flugverkehr eingeschränkt wieder aufgenommen. Die Land- und Seegrenzen bleiben weiterhin geschlossen
  • Reisende benötigen einen negativen COVID-Test, nicht älter als 7 Tage und zertifiziert von einer bolivianischen Auslandsvertretung. Zudem sollten sich Reisende unbedingt bei ihrer Fluggesellschaft über die erforderlichen Dokumente erkundigen, da die Bestimmungen der Fluggesellschaften abweichen können
  • Vor Ort müssen Reisende mit Gesundheitskontrollen und Temperaturmessungen rechnen

Vor Ort

  • Inlandsreisen eingeschränkt
  • Öffentliche Verkehrsmittel eingeschränkt
  • Regional unterschiedlich schwere Einschränkungen des öffentlichen Lebens und Ausgangssperren bis voraussichtlich zum 30.09.2020
  • Maskenpflicht in der Öffentlichkeit
  • Mindestabstand 1,5 Meter
  • Hotels und Gastronomiebetriebe eingeschränkt geöffnet
  • Geschäfte größtenteils geschlossen

Brasilien - Aktuelle Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen (Corona)

Einreise

  • Die Grenzen auf dem Luftweg wurden wieder geöffnet, die Land- und Seegrenzen bleiben jedoch weiterhin für Touristen geschlossen
  • Reisende müssen eine für den gesamten Aufenthalt gültige Reisekrankenversicherung nachweisen, die eine Mindestdeckungssumme von 30.000 BRL aufweist. Der Versicherungsnachweis muss in portugiesischer oder englischer Sprache vorgezeigt werden

Vor Ort

Dieses außergewöhnliche Abenteuer führt mitten durch die faszinierende Welt Amazoniens – Einzugsgebiet des größten Flusses unserer Erde. Erfahren Sie überwältigenden Artenreichtum und intakten Primärregenwald, der hier seit Jahrmillionen gedeiht, aber auch aktuelle Entwicklungen, die diese „Lunge des Lebens“ beeinflussen. Genau hier existiert noch die Freiheit des ursprünglichen Reisens, in der jeder neue Tag unverbraucht ist und jede menschliche Begegnung Neugierde weckt.

Regenwald pur, authentische Begegnungen und Reisen abseits der bekannten Pfade

Im Manu-Nationalpark in Peru, einem der größten Regenwaldschutzgebiete der Erde, gehen Sie auf Tierpirsch: Jaguar, Brillenbär, Affen, Riesenotter, Wasserschwein und Papageien sind hier mit etwas Glück zu beobachten. Um ganz nah dran zu sein, nächtigen Sie auf einer Tapir-Beobachtungsplattform und bei den Matsiguenka-Indianern. Authentische Einblicke in hiesige Lebensweisen erhalten Sie auch in Bolivien bei Goldsuchern und Paranuss-Sammlern. Dabei bewegen Sie sich tagsüber weit abseits jeglicher Touristenpfade und am Abend überrascht der lokale Küchenchef im Camp mit frisch zubereiteten 3-Gänge-Menüs.

Quer durch den südamerikanischen Kontinent vom Pazifik zum Atlantik

Im unberührten Dschungel erklären indigene Naturführer intensiv die heimische Flora und Fauna, wobei der deutschsprachige Reiseleiter fleißig übersetzt und parallel die aufwendige Logistik der Tour stemmt. Denn Dschungel-Plankenboote, Pick-ups oder öffentliche Busse befördern Sie quer über den gesamten Kontinent. Schließlich erreichen Sie in Brasilien Manaus, das "Tor zum Amazonas“, wo die prächtige Oper für Entzückung sorgt. Per Frachtschiff schippern Sie Richtung Atlantik und relaxen an den Traumstränden von Alter do Chão. Gemeinsam mit den herzlichen Locals durchstreifen Sie Zauber- und Fischmärkte sowie quirlige Hafenstädte, bis Sie schließlich Ihr Ziel in Belem erreichen.

Wann ist die optimale Reisezeit für den Amazonas?

Eine gute und eine schlechte Reisezeit gibt es nicht. Zu allen Terminen erwarten Sie, sowohl in der Trocken- wie auch in der Regenzeit, angenehme Frühlings- bis Sommertemperaturen bei einer Luftfeuchte (keine Schwüle!) von 70–80%. In Deutschland liegt diese zum Vergleich im Sommer bei 80–90%. Termine werden deshalb ganzjährig angeboten, wobei es je nach Jahreszeit auch einige Besonderheiten gibt. Neugierig geworden? Dann erfahren Sie hier mehr Details zu den Jahreszeiten. 

Vorgesehene Reiseleiter

Reiseverlauf

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Am Flughafen von Lima werden Sie von Ihrem Reiseleiter empfangen. Gemeinsam erfolgt der Transfer zu Ihrem kleinen Kolonialhotel. Am Abend findet die erste Expeditionsbesprechung statt, bei der Ihnen Ihr Reiseleiter nochmals auf den genauen Ablauf eingeht und selbstverständlich gern all Ihre Fragen beantwortet.

Ausnahmen: Für die Teilnehmer der Vortour, wenn die Gruppe nur 1-5 Teilnehmer hat oder nicht alle Teilnehmer am Abend angekommen sind, findet diese Besprechung am 2. Tag in Pillcopata statt. Auch erfolgt der Flughafentransfer in Lima bei unterschiedlichen Anreisezeiten der Gruppen nicht gemeinsam mit dem Reiseleiter, sondern mit einem lokalen Fahrer.

1. Tag: Mahlzeiten: keine. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Früh morgens Flug in die Andenstadt Cusco (ca. 1 h). Hier treffen Sie auf die Teilnehmer, die ein Vorprogramm gebucht haben. Ihre erste Fahrt führt Sie über eine teils abenteuerliche Straße über die mächtigen Hochanden weiter in das dampfende Amazonasgebiet nach Pillcopata. Übernachtung in einem einfachen Hotel (Sozialprojekt der Matsiguenkas Indianer).

2. Tag: Mahlzeiten: Frühstück, Lunchpaket, Abendessen. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Sie beginnen den heutigen Tag mit einem kleinen Rundgang durch das Dorf Pilcopata, besuchen den zentralen Platz, den kleinen Markt und das örtliche Krankenhaus, um einen ersten Einblick in das Leben der Menschen im Amazonasgebiet zu bekommen. In Pillcopata haben Sie noch die Möglichkeit, die für Ihre Expedition benötigten Gummistiefel zu kaufen. Von Pilcopata aus geht es auf kurvigen Strassen weiter durch den Dschungel. Unterwegs machen Sie Halt bei einer Tierrettungsstation mit einem angrenzenden Coca-Anbaufeld, sowie etwas weiter im Dschungel, bei einer kleinen Orchideenfarm. Am Vormittag Ankunft in Antalaya, die erste Ansiedlung am Oberlauf des „Madre de Dios“ (Mutter Gottes). Hier werden die gesamte Ausrüstung, das Gepäck und die Lebensmittel in das Expeditionsboot verladen und lernen Ihr Bootsteam, sowie unseren auf den Nationalpark spezialisierten Naturführer kennen. In bequemen Sitzen und von einem Dach gegen plötzliche Regenfälle geschützt geht es auf starker Strömung flussabwärts.Unberührte Sand- und Steinstrände und der dahinterliegende Amazonasdschungel gleiten vorbei. Gegen Nachmittag erreichen Sie Ihre am Fluss und mitten im Dschungel gelegene Unterkunft. Noch am Nachmittag brechen Sie zu einer ersten Erkundungs-Wanderung mit unserem Naturführer auf. Übernachtung in einfachen Hütten.

3. Tag: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Am Morgen brechen Sie nach Shintuya, einem Dorf der Matsiguenkas Indianer, auf. Sie besuchen die örtliche Schule. Anschließend geht es zu einer vulkanischen Thermalquelle mitten im Dschungel. Lassen Sie sich gern von dem wohltuenden, heißen Wasser verwöhnen. Am Nachmittag erreichen wir das einst vom legendären Fitzgerald, auch Fitzcarraldo genannt, zu Zeiten des Kautschuks gegründete Boca Manu, heute ein Versorgungsdorf der Indigenen und Goldsucher. Hier suchen wir den Schiffsbauer auf, der auch unser Boot gebaut hat. Er erklärt uns genau aus welchen Materialien er die Boote baut, welche „Modelle“ er hat und wie sein „Vertrieb“ organisiert ist. Am Abend lassen wir uns ein kaltes Bier in einer der kleinen Dorfkneipen zusammen mit den Einheimischen schmecken. Übernachtung in einer einfachen Unterkunft mitten in Boca Manu.

Hinweis: Für die Touren im Regenwald und auf dem Boot sollten Sie mit langer Hose und langärmligem Hemd bekleidet sein. Moskitoschutz, Trekkingstiefel und Regenponcho sollten nicht fehlen.

4. Tag: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Noch vor Sonnenaufgang steigen Sie in Ihr Expeditionsboot, denn heute ist ordentlich Sitzfleisch gefragt. Den Tag sind Sie vorwiegend in Ihrem Expeditionsboot unterwegs. Nutzen Sie die Gelegenheit im Wasser und am Ufer nach Tieren Ausschau zu halten. Fernab jeglicher Zivilisation können Sie mit etwas Glück zahlreiche exotische Tiere sehen: Aras und Papageien, Wasserschweine, Affen, Kaimane, Faultiere, Schmetterlinge, Tukane und tropische Vögel in den buntesten Farben, Raubkatzen, Boas, Anakondas und Vogelspinnen. Zuerst erreichen wir das indigene Dorf Diamante. Wir schlendern durch das Dorf und kommen mit Hilfe des Reiseleiters mit den einheimischen Indigenen zu einem Gespräch. Am Nachmittag halten wir an einer kleinen Dschungelbeobachtungs-Lodge an, wo wir uns erfrischen und schon geht es auf einer aufregenden Wanderung in der Dämmerung durch den vielbewachsenen und immergrünen Dschungel. Bis zu 55m hohe Saiba-Bäume, Kastanien, unzählige Palmenarten, Lianen und Würgefeigen sind nur einige der Bäume, die Ihren Weg säumen. Auch die nachtaktiven Tiere werden nun munter und das geübte Auge unseres Naturführers wird diese erspähen und uns zeigen. Nach einer reichlichen Stunde Fußweg erreichen Sie die 3m hohe Tapirplattform, Ihre Unterkunft für die kommende Nacht. Es ist stockfinster und die Geräuschkulisse des Dschungels ist überwältigend. Hier legen Sie sich auf die Lauer, um Tapire beim Salzlecken zu erhaschen. Übernachtung im Manu-Nationalpark auf einer Tapir-Beobachtungsplattform.

5. Tag: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Noch vor Sonnenaufgang machen wir uns auf den Weg durch den tiefen Dschungel zu unserem Boot, wo unser Bootsteam bereits mit einem leckeren Frühstück wartet. Während die ersten Sonnenstrahlen auf den Fluss treffen, legen Sie an einem Aussichtspunkt an, von wo aus Sie ideal das folgende Spektakel beobachten können: Hunderte verschiedener Papageienarten fliegen heran, um sich geräuschvoll auf den Baumkronen niederzulassen und gruppenweise zur Minerallecke zu fliegen. Zum Schluss kommen dann meist noch die farbenprächtigen Aras, um ebenfalls die dringend benötigten Mineralien wie Calcium, Magnesium und Postazium aufzunehmen. Flussabwärts geht es weiter an Flussgoldgräbern vorbei bis zum Dorf Colorado, das sich bis heute den Charme eines Goldgräberdorfes erhalten hat. Von hier aus ist mehrfaches Umsteigen notwendig, denn es geht mit Off-Road-Jeeps und Fähren, sowie mit landestypischen Kleinbussen, auf sehr abenteuerlichen Wegen, sowie halbwegs TÜV-tauglichen Kleinbussen, auf meist unbefestigten Wegen und später auf der 2019 fertig gestellten Trans-Oceanica, der Verbindungsstraße zwischen dem Atlantik und dem Pazifik, nach Puerto Maldonado.

Tipp: Dieses unvergleichlich schöne, farbenprächtige Spektakel lässt sich mit einem guten Fernglas hautnah miterleben.

6. Tag: Mahlzeiten: Frühstück, Abendessen. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Nach dem Frühstück brechen Sie in die kleine, quirlige, mit Motorrädern überfüllte Stadt Puerto Maldonado auf. Hier bieten sich zahlreiche Gelegenheiten mit den Einheimischen in Kontakt zu treten. Zum Beispiel bei einem Besuch des quirligen Marktes, mit vielen Früchten, Gemüsesorten, Fischarten und lokaler Küche. Eine besondere Erfrischung ist ein kühler Copoazu-Saft aus einer Dschungelfrucht, den Sie hier an jeder Ecke probieren kann. Bei einer kleinen Schmetterlingsfarm verzaubern die Elfen des Amazonas mit einer Fülle an Farben - nirgendwo sonst auf der Welt gibt es solch eine Artenvielfalt an seltenen Exemplaren wie in Peru. Der Nachmittag bietet jedem genug Zeit, die kleine Stadt auf eigene Faust zu erkunden und wer möchte, kann am Abend eine einheimische Tanzbar besuchen, in der mit etwas Glück eine Cumbia-Liveband spielt.

7. Tag: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Am frühen Morgen geht es mit unserem Expeditionsboot auf dem Fluss Madre de Dios zur Affeninsel. Tief im Dschungel der Insel ist Heimat für eine Vielzahl verschiedener Affenarten, unter anderem der Maquisapas, der fröhliche Achunis, der beeindruckende Frailes und der kleine und lustige Leoncitos. Im Anschluß wandern Sie etwa 2 Stunden über schmale Dschungelpfade zu einem kleinen Fluss, der zu überschwemmten Wäldern aus 30m hohen Mauritia und Aguaje Palmen führt. Hier steigen Sie in kleine Ruderboote und gleiten auf dem schmalen Flusslauf unter dem gigantischen Blätterdach dahin. Nach einer Stunde Fahrt erreichen Sie den Lago Sandoval, einem romantischen Dschungelsee, umgeben von einer paradiesischen Landschaft. Mit etwas Glück werden Sie hier Piranhas zum Mittagessen angeln und haben dabei die Möglichkeit Schildkröten, Affen, Kaimane, Wasserfledermäuse, Riesenotter und viele exotische Vögel zu beobachten. Nach dem Mittagessen fahren Sie zu einem abgelegen lebenden Schamanen. Der Schamane wird Sie durch seinen kleinen „Zauber- & Kräutergarten” führen. Dabei erfahren Sie viel über die traditionelle Naturheilkunde und das für diese Gegend sehr bekannte Mittel Ayahuasca (banisteriopsis caapi), welches als Wunderheilmittel gegen körperliche und seelische Leiden gilt. Am Abend besteht die Möglichkeit Ayahuasca unter Anleitung und Aufsicht des Schamanen einzunehmen. Ayahuasca, was in der Quechua Sprache "Liane der Seele" oder "Liane der Toten" bedeutet, ist ein Getränk, das auch von den Schamanen benutzt wird, um mit der Welt der Geister zu kommunizieren. Übernachtung beim Schamanen in Feldbetten mit Mosquitonetz. Ein Plumsklo rundet die abenteuerliche Übernachtung ab.

8. Tag: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Heute erleben Sie, wie die Einheimischen reisen: In einem öffentlichen Bus fahren Sie etwa 230 Kilometer (ca. 5 Stunden) auf der berühmten und erst 2016 fertig gestellten Trans-Oceanica. Diese ist die Verbindungsstraße zwischen Atlantik und Pazifik. Ihre Fahrt führt Sie zuerst zur peruanischen Grenzstation und anschließend zum bolivianischen Grenzstädtchen Cobija. Nach dem recht umständlichen Einreise-Prozedere können Sie in einer nah gelegenen Farmer- und Goldsucherkneipen ein kühles Bier genießen. Der Koch hat bereits den Grill angezündet und grillt hier leckere Dschungel-Spezialitäten. Übernachtung auf Feldbetten inmitten des Dorfes.

9. Tag: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Früh am Morgen geht es mit unsrem Expeditionsboot am Rand der Naturreservate Manupiri und Humayta auf dem Fluss Madre de Dios weiter und es werden kleine Paranusssiedlungen und sogar illegale Goldwaschanlagen, in denen feiner Goldstaub aus den Dschungelflüssen ausgewaschen wird, angesteuert. Auf Ihrem Weg steuern Sie kleine Paranuss-Anbausiedlungen an. Die Nuss-Sammler gehören zu den eigentlichen Umweltschützern dieser Region, da der Paranussbaum nur in einem funktionierenden Ökosystem Früchte trägt. Diese Art wächst fast ausschließlich in der Amazonasregion von Peru, Bolivien und Brasilien und wird bis zu 150 Jahre alt. Auf Ihrem Weg begegnen Ihnen auch wieder illegale Goldwaschanlagen, in denen feiner Goldstaub aus den Dschungelflüssen ausgewaschen, an. Übernachtung in einer direkt am Fluss gelegenen Paranuss-Anbausiedlungen in Feldbetten in einer Lagerhalle.

10. Tag: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Nach dem gemeinsamen Abbau des Nachtcamps, fahren Sie mit dem Expeditionsboot den Rio Madre de Dios weiter hinab zu einigen Flussgoldgräbern, auf ihren hausgroßen, schwimmenden Flößen, die mit Pumpen den goldhaltigen Flusssand absaugen. Beim Besuch auf einem dieser Flöße bekommt man einen direkten Einblick in das entbehrungsreiche Leben dieser Menschen, die auf engstem Raum mit der gesamten Familie hier leben in der Hoffnung, über Nacht reich zu werden. Sollte die Schule der Paranuss- und Goldgräbersiedlung America offen sein, werden Sie diese heute ebenfalls besuchen. Am Nachmittag erreichen Sie einen Flußstrand, wo das Bootsteam ein Übernachtungslager mitten unter dem grandiosen Sternenhimmel aufbaut. Übernachtung in Feldbetten unter freiem Himmel oder unter einer sicheren Dachkonstruktion.

11. Tag: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Heute fahren Sie auf einem offenen Pick-Up oder LKW durch den tiefen Dschungel bis zum kolonialen Riberalta. Auf dieser aufregenden, etwa vierstündigen Fahrt überqueren Sie mithilfe einer abenteuerlichen Fähre einen Fluss. In Riberalta angekommen, begeben Sie sich auf einen kleinen Erkundungs-Spaziergang. Am Abend geht es dann ins alte Zentrum, wo der ganze Ort mit kleinen Mofas und Motorrädern zur Abendunterhaltung um den „Plaza“ braust. Übernachtung in einem stilvollen, ehemaligen Kolonialhaus des örtlichen Kautschukbarons.

12. Tag: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Am Vormittag besuchen Sie den bunten Markt, wo neben tropischen Früchten auch Utensilien für die Goldgräber und Paranusspflücker angeboten werden. Am Nachmittag besichtigen wir dann in eine Verarbeitungsanlage von Paranüssen. Hier werden hunderte Tonnen der kostbaren Nuss geknackt, gewaschen und in Handarbeit nach Qualitätsstufen sortiert. Übernachtung in einem stilvollen, ehemaligen Kolonialhaus des örtlichen Kautschukbarons.

13. Tag: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute steht das dritte Land auf unserer Expeditionsreise an: Brasilien! Der Unterschied zu Bolivien ist sofort zu erkennen. Der kleine, indianerstämmige Bolivianer steht dem europäisch-stämmigen Brasilianer gegenüber. Der bolivianische Regenwald wechselt zu den brasilianischen Weideflächen. Per Taxis und einer Fährüberfahrt an der bolivianisch-brasilianischen Grenze gelangen Sie in das abgelegene Rondónia-Gebiet, wo bis vor wenigen Jahren noch Massenrodungen und Feuer auf der Tagesordnung standen. Am frühen Abend erreichen Sie Ihre Unterkunft. Wer möchte kann am Abend seinen ersten echten brasilianischen Caipirinha probieren. Übernachtung in einem einfachen Stadthotel.

14. Tag: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Am Vormittag haben Sie die Gelegenheit, Porto Velho etwas besser kennenzulernen: Erst mit dem Ausbau der Eisenbahn vor über 150 Jahren begann die gezielte Besiedlung des bis dahin völlig unberührten Amazonasgebietes in Porto Velho. Sie besuchen heute das alte Stellwerk mit seinen uralten Eisenbahnen aus der Zeit des Kautschukbooms, den Markt und den Hafen. Am Abend Flug nach Manaus. Übernachtung in einem Hotel nahe der Oper.

15. Tag: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute gehen Sie auf Entdeckungstour in Manaus, dem vor südamerikanischer Lebensfreude brodelnden und multikulturellen "Eingangstor Amazoniens". Diese gewaltige Stadt, kann nur per Schiff oder Flugzeug erreicht werden. Der Stadtrundgang führt zunächst zum Teatro Amazonas, die Oper im Renaissance-Stil, Symbol des einstigen Wohlstandes und Wahrzeichen der Stadt. Es folgt ein Besuch des Mercado Adolpho Lisboa, einer Markthalle in der vor allem riesige Amazonasfische, Fleisch, tropische Früchte und Gemüse, aber auch unbekannte Heilkräuter und typisches Handwerk werden feilgeboten werden. Anschließend Bootsausflug zu dem bekannten Punkt, an dem der Weisswasserfluss „Rio Solimões “ und Schwarzwasserfluss des „Rio Negro“ aufeinander treffen, um zum Amazonas zusammenzufließen. Übernachtung in einem Hotel nahe der Oper.

16. Tag: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Vom Hafen Manaus gehen Sie an Bord eines Frachtschiffes mit dem Ziel Santarem. Diese Fahrt garantiert Ihnen ein einmaliges Erlebnis! Übernachtet wird eine Nacht (ggf. auch zwei) auf dem Hängemattendeck. Der Kontakt zur Bevölkerung ist hier "hautnah" und Ihr Reiseleiter hilft gerne beim Übersetzen der garantiert interessanten Gespräche. Übernachtung auf dem Hängemattendeck.

17. Tag: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung im Schiff im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

In Santarem angekommen, fahren Sie am Nachmittag in das Dorf Alter do Chão. Hier haben Sie ausreichend Zeit, um an den Stränden zu baden. Übernachtung in einem gemütlichen 3-Sterne Hotel direkt am Strand oder einer kleinen, familiären Posada, direkt an der Uferpromenade.

18. Tag: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Genießen Sie den freien Tag und entspannen Sie an diesen tropisch anmutenden Traumstränden. Wer heute aktiv sein möchte, kann einen der zahlreichen fakultativen Ausflüge buchen, wie z.B. eine Bootsfahrt auf dem Rio Tapajòs oder Rio Jarí, einen Ausflug ins Tapajòs Naturreservat, zur Caboclo oder Ford Siedlung Belterra usw. Ihre Reiseleitung ist Ihnen gern bei der Planung behilflich. Übernachtung in einem gemütlichen 3-Sterne Hotel direkt am Strand oder einer kleinen, familiären Posada, direkt an der Uferpromenade.

19. Tag: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Nach Ihrem kurzen Abstecher in die “Karibik des Amazonas” fliegen Sie heute gegen Mittag nach Belem. Wegen der von Mangobäumen gesäumten Straßen hat Belem auch den Beinamen „cidade das mangueiras“ (Stadt der Mangobäume). Am späten Nachmittag unternehmen Sie einen Ausflug in das ehemals herunter gekommene und gefährliche Hafengelände der Estaçao das Docas. Die alten Lagerhallen des Hafens beherbergen heute moderne Geschäfte, Restaurants, die Brauerei „Amazon Beer“ und dazu die wahrscheinlich beste Eisdiele der Stadt. Hier lassen Sie den Abend gemütlich ausklingen.

20. Tag: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Bei einem ausgiebigen Stadtrundgang durch die quirlige Hafenstadt, lernen Sie den ältesten und ursprünglichsten Teil Belems mit demHauptplatz "Praça de Sé", den alten, bunten Häuserfassaden, dem imposanten "Teatro da Paz", sowie der alten Kathedrale kennen. Der Höhepunkt ist sicherlich der berühmte Markt "Ver-O-Peso" am alten Hafen, wo Kräuterfrauen ´Gesundheit´ aus Amazoniens Wäldern verkaufen.

21. Tag: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute heißt es Abschied nehmen von Amazonien. Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Europa.

22. Tag: Mahlzeiten: Frühstück.

23. Tag: Mahlzeiten: keine.

Die ideale Ergänzung: 2-3 tägiges Vorprogramm Cusco und Machu Picchu. Wenn Sie die Chance nutzen wollen und vorab Machu Picchu besichtigen wollen, dann haben wir zwei Vorprogramme im Angebot. Je nach Wunsch würden Sie 2, bzw. 3 Tage vor Beginn der Gruppenreise anreisen. Sprechen Sie uns gerne an für die Details.

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Am Flughafen von Lima werden Sie von Ihrem Fahrer (spanischsprachig) empfangen. Gemeinsam erfolgt der Transfer ins Hotel. Wer noch Energie verspürt, kann einen Spaziergang im nahe gelegenen Ausgehviertel Miraflores unternehmen. Übernachtung im Hotel. Übernachtung in einem 3-Sterne Hotel.

1. Tag: Mahlzeiten: keine. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Früh morgens Flug in die Andenstadt Cusco (ca. 1 h). Faszinierend, bunt und lebendig präsentiert sich die ehemalige Hochburg der Inkas. Noch heute können Sie die Reste der ehemaligen Baukunst bestaunen, Menschen mit traditionsreichen Gewändern beobachten, über bunte Märkte schlendern und den Klängen, typischer Andenmusik lauschen. Bei einem Standtrundgang (Deutsch geführt; ca. 4 Std) lernen Sie die Andenstadt besser kennen und besichtigen berühmte Bauwerke wie den Sonnentempel Qorikancha, die Kathedrale und die vier Inkaruinen in der Umgebung (Eintrittskosten von ca. 32 EUR sind nicht enthalten). Übernachtung in einem 2-Sterne Hotel.

2. Tag: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Gemeinsam mit einer internationalen Reisegruppe (maximal 16 Teilnehmer) sind Sie zwei Tage unterwegs. Ihr englischsprachiger Guide holt Sie vom Hotel ab und Sie fahren nach Ollanataytambo, von dort geht es noch ein kleines Stück mit dem Zug bis zum km 104 der Bahnstrecke (Fahrzeit ca. 3,5 Stunden). Von hier aus wandern Sie mit auf der Königsetappe des Inkatrails hinauf. Zunächst geht es zu den archäologischen Stätten von Chachabamba und anschließend weiter bergauf in Richtung Wiñay Wayna (2700m). Durch das Sonnetor schreitend erreichen Sie schließlich Machu Picchu und erleben die prächtige Anlage in der Nachmittagsonne. Mit dem öffentlichen Bus fahren Sie ins Dorf nach Aguas Calientes und beziehen Ihr Hotel. Gehzeit ca. 6 Stunden. Übernachtung in einem einfachen Hotel in Aguas Calientes.

3. Tag: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Am frühen Morgen fahren Sie mit dem öffentlichen Bus zum Eingangstor von Machu Picchu (2400m). Die heutige Führung (engl.) in den Ruinen von Machu Picchu, auf Quechua Sprache „Alter Berg“, weckt eine Faszination über so viel meisterhafte Architektur der vergangenen Inkakultur, die bis heute nicht vollständig erklärt werden konnte. Nach neuesten Forschungsergebnissen zufolge wurde die Stadt um 1440 erbaut und war einer elitären Schicht der Inkas vorbehalten. Man schätzt, dass um die 700 Personen in dieser Stadt lebten, gut geschützt von Abhängen und Unzugänglichkeit, was auch erklärt, warum die Ruinen erst 1911 vom amerikanischen Archäologen Hiram Bingham entdeckt wurden. Gegen Nachmittag fahren Sie mit dem Bus zurück nach Aguas Calientes und erreichen schließlich mit dem Zug und Transferfahrzeug wieder Cusco. Übernachtung in einem 2-Sterne Hotel.

4. Tag: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Früh am Morgen treffen Sie die anderen Reiseteilnehmer und beginnen Ihre Gruppenreise. Ihre erste Fahrt führt Sie über eine teils abenteuerliche Straße über die mächtigen Hochanden weiter in das dampfende Amazonasgebiet nach Pillcopata. Übernachtung in einem einfachen Hotel (Sozialprojekt der Matsiguenkas Indianer).

5. Tag: Mahlzeiten: Frühstück, Lunchpaket, Abendessen. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Sie beginnen den heutigen Tag mit einem kleinen Rundgang durch das Dorf Pilcopata, besuchen den zentralen Platz, den kleinen Markt und das örtliche Krankenhaus, um einen ersten Einblick in das Leben der Menschen im Amazonasgebiet zu bekommen. In Pillcopata haben Sie noch die Möglichkeit, die für Ihre Expedition benötigten Gummistiefel zu kaufen. Von Pilcopata aus geht es auf kurvigen Strassen weiter durch den Dschungel. Unterwegs machen Sie Halt bei einer Tierrettungsstation mit einem angrenzenden Coca-Anbaufeld, sowie etwas weiter im Dschungel, bei einer kleinen Orchideenfarm. Am Vormittag Ankunft in Antalaya, die erste Ansiedlung am Oberlauf des „Madre de Dios“ (Mutter Gottes). Hier werden die gesamte Ausrüstung, das Gepäck und die Lebensmittel in das Expeditionsboot verladen und lernen Ihr Bootsteam, sowie unseren auf den Nationalpark spezialisierten Naturführer kennen. In bequemen Sitzen und von einem Dach gegen plötzliche Regenfälle geschützt geht es auf starker Strömung flussabwärts.Unberührte Sand- und Steinstrände und der dahinterliegende Amazonasdschungel gleiten vorbei. Gegen Nachmittag erreichen Sie Ihre am Fluss und mitten im Dschungel gelegene Unterkunft. Noch am Nachmittag brechen Sie zu einer ersten Erkundungs-Wanderung mit unserem Naturführer auf. Übernachtung in einfachen Hütten.

6. Tag: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Am Morgen brechen Sie nach Shintuya, einem Dorf der Matsiguenkas Indianer, auf. Sie besuchen die örtliche Schule. Anschließend geht es zu einer vulkanischen Thermalquelle mitten im Dschungel. Lassen Sie sich gern von dem wohltuenden, heißen Wasser verwöhnen. Am Nachmittag erreichen wir das einst vom legendären Fitzgerald, auch Fitzcarraldo genannt, zu Zeiten des Kautschuks gegründete Boca Manu, heute ein Versorgungsdorf der Indigenen und Goldsucher. Hier suchen wir den Schiffsbauer auf, der auch unser Boot gebaut hat. Er erklärt uns genau aus welchen Materialien er die Boote baut, welche „Modelle“ er hat und wie sein „Vertrieb“ organisiert ist. Am Abend lassen wir uns ein kaltes Bier in einer der kleinen Dorfkneipen zusammen mit den Einheimischen schmecken. Übernachtung in einer einfachen Unterkunft mitten in Boca Manu.

Hinweis: Für die Touren im Regenwald und auf dem Boot sollten Sie mit langer Hose und langärmligem Hemd bekleidet sein. Moskitoschutz, Trekkingstiefel und Regenponcho sollten nicht fehlen.

7. Tag: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Noch vor Sonnenaufgang steigen Sie in Ihr Expeditionsboot, denn heute ist ordentlich Sitzfleisch gefragt. Den Tag sind Sie vorwiegend in Ihrem Expeditionsboot unterwegs. Nutzen Sie die Gelegenheit im Wasser und am Ufer nach Tieren Ausschau zu halten. Fernab jeglicher Zivilisation können Sie mit etwas Glück zahlreiche exotische Tiere sehen: Aras und Papageien, Wasserschweine, Affen, Kaimane, Faultiere, Schmetterlinge, Tukane und tropische Vögel in den buntesten Farben, Raubkatzen, Boas, Anakondas und Vogelspinnen. Zuerst erreichen wir das indigene Dorf Diamante. Wir schlendern durch das Dorf und kommen mit Hilfe des Reiseleiters mit den einheimischen Indigenen zu einem Gespräch. Am Nachmittag halten wir an einer kleinen Dschungelbeobachtungs-Lodge an, wo wir uns erfrischen und schon geht es auf einer aufregenden Wanderung in der Dämmerung durch den vielbewachsenen und immergrünen Dschungel. Bis zu 55m hohe Saiba-Bäume, Kastanien, unzählige Palmenarten, Lianen und Würgefeigen sind nur einige der Bäume, die Ihren Weg säumen. Auch die nachtaktiven Tiere werden nun munter und das geübte Auge unseres Naturführers wird diese erspähen und uns zeigen. Nach einer reichlichen Stunde Fußweg erreichen Sie die 3m hohe Tapirplattform, Ihre Unterkunft für die kommende Nacht. Es ist stockfinster und die Geräuschkulisse des Dschungels ist überwältigend. Hier legen Sie sich auf die Lauer, um Tapire beim Salzlecken zu erhaschen. Übernachtung im Manu-Nationalpark auf einer Tapir-Beobachtungsplattform.

8. Tag: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Noch vor Sonnenaufgang machen wir uns auf den Weg durch den tiefen Dschungel zu unserem Boot, wo unser Bootsteam bereits mit einem leckeren Frühstück wartet. Während die ersten Sonnenstrahlen auf den Fluss treffen, legen Sie an einem Aussichtspunkt an, von wo aus Sie ideal das folgende Spektakel beobachten können: Hunderte verschiedener Papageienarten fliegen heran, um sich geräuschvoll auf den Baumkronen niederzulassen und gruppenweise zur Minerallecke zu fliegen. Zum Schluss kommen dann meist noch die farbenprächtigen Aras, um ebenfalls die dringend benötigten Mineralien wie Calcium, Magnesium und Postazium aufzunehmen. Flussabwärts geht es weiter an Flussgoldgräbern vorbei bis zum Dorf Colorado, das sich bis heute den Charme eines Goldgräberdorfes erhalten hat. Von hier aus ist mehrfaches Umsteigen notwendig, denn es geht mit Off-Road-Jeeps und Fähren, sowie mit landestypischen Kleinbussen, auf sehr abenteuerlichen Wegen, sowie halbwegs TÜV-tauglichen Kleinbussen, auf meist unbefestigten Wegen und später auf der 2019 fertig gestellten Trans-Oceanica, der Verbindungsstraße zwischen dem Atlantik und dem Pazifik, nach Puerto Maldonado.

Tipp: Dieses unvergleichlich schöne, farbenprächtige Spektakel lässt sich mit einem guten Fernglas hautnah miterleben.

9. Tag: Mahlzeiten: Frühstück, Abendessen. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Nach dem Frühstück brechen Sie in die kleine, quirlige, mit Motorrädern überfüllte Stadt Puerto Maldonado auf. Hier bieten sich zahlreiche Gelegenheiten mit den Einheimischen in Kontakt zu treten. Zum Beispiel bei einem Besuch des quirligen Marktes, mit vielen Früchten, Gemüsesorten, Fischarten und lokaler Küche. Eine besondere Erfrischung ist ein kühler Copoazu-Saft aus einer Dschungelfrucht, den Sie hier an jeder Ecke probieren kann. Bei einer kleinen Schmetterlingsfarm verzaubern die Elfen des Amazonas mit einer Fülle an Farben - nirgendwo sonst auf der Welt gibt es solch eine Artenvielfalt an seltenen Exemplaren wie in Peru. Der Nachmittag bietet jedem genug Zeit, die kleine Stadt auf eigene Faust zu erkunden und wer möchte, kann am Abend eine einheimische Tanzbar besuchen, in der mit etwas Glück eine Cumbia-Liveband spielt.

10. Tag: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Am frühen Morgen geht es mit unserem Expeditionsboot auf dem Fluss Madre de Dios zur Affeninsel. Tief im Dschungel der Insel ist Heimat für eine Vielzahl verschiedener Affenarten, unter anderem der Maquisapas, der fröhliche Achunis, der beeindruckende Frailes und der kleine und lustige Leoncitos. Im Anschluß wandern Sie etwa 2 Stunden über schmale Dschungelpfade zu einem kleinen Fluss, der zu überschwemmten Wäldern aus 30m hohen Mauritia und Aguaje Palmen führt. Hier steigen Sie in kleine Ruderboote und gleiten auf dem schmalen Flusslauf unter dem gigantischen Blätterdach dahin. Nach einer Stunde Fahrt erreichen Sie den Lago Sandoval, einem romantischen Dschungelsee, umgeben von einer paradiesischen Landschaft. Mit etwas Glück werden Sie hier Piranhas zum Mittagessen angeln und haben dabei die Möglichkeit Schildkröten, Affen, Kaimane, Wasserfledermäuse, Riesenotter und viele exotische Vögel zu beobachten. Nach dem Mittagessen fahren Sie zu einem abgelegen lebenden Schamanen. Der Schamane wird Sie durch seinen kleinen „Zauber- & Kräutergarten” führen. Dabei erfahren Sie viel über die traditionelle Naturheilkunde und das für diese Gegend sehr bekannte Mittel Ayahuasca (banisteriopsis caapi), welches als Wunderheilmittel gegen körperliche und seelische Leiden gilt. Am Abend besteht die Möglichkeit Ayahuasca unter Anleitung und Aufsicht des Schamanen einzunehmen. Ayahuasca, was in der Quechua Sprache "Liane der Seele" oder "Liane der Toten" bedeutet, ist ein Getränk, das auch von den Schamanen benutzt wird, um mit der Welt der Geister zu kommunizieren. Übernachtung beim Schamanen in Feldbetten mit Mosquitonetz. Ein Plumsklo rundet die abenteuerliche Übernachtung ab.

11. Tag: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Heute erleben Sie, wie die Einheimischen reisen: In einem öffentlichen Bus fahren Sie etwa 230 Kilometer (ca. 5 Stunden) auf der berühmten und erst 2016 fertig gestellten Trans-Oceanica. Diese ist die Verbindungsstraße zwischen Atlantik und Pazifik. Ihre Fahrt führt Sie zuerst zur peruanischen Grenzstation und anschließend zum bolivianischen Grenzstädtchen Cobija. Nach dem recht umständlichen Einreise-Prozedere können Sie in einer nah gelegenen Farmer- und Goldsucherkneipen ein kühles Bier genießen. Der Koch hat bereits den Grill angezündet und grillt hier leckere Dschungel-Spezialitäten. Übernachtung auf Feldbetten inmitten des Dorfes.

12. Tag: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Früh am Morgen geht es mit unsrem Expeditionsboot am Rand der Naturreservate Manupiri und Humayta auf dem Fluss Madre de Dios weiter und es werden kleine Paranusssiedlungen und sogar illegale Goldwaschanlagen, in denen feiner Goldstaub aus den Dschungelflüssen ausgewaschen wird, angesteuert. Auf Ihrem Weg steuern Sie kleine Paranuss-Anbausiedlungen an. Die Nuss-Sammler gehören zu den eigentlichen Umweltschützern dieser Region, da der Paranussbaum nur in einem funktionierenden Ökosystem Früchte trägt. Diese Art wächst fast ausschließlich in der Amazonasregion von Peru, Bolivien und Brasilien und wird bis zu 150 Jahre alt. Auf Ihrem Weg begegnen Ihnen auch wieder illegale Goldwaschanlagen, in denen feiner Goldstaub aus den Dschungelflüssen ausgewaschen, an. Übernachtung in einer direkt am Fluss gelegenen Paranuss-Anbausiedlungen in Feldbetten in einer Lagerhalle.

13. Tag: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Nach dem gemeinsamen Abbau des Nachtcamps, fahren Sie mit dem Expeditionsboot den Rio Madre de Dios weiter hinab zu einigen Flussgoldgräbern, auf ihren hausgroßen, schwimmenden Flößen, die mit Pumpen den goldhaltigen Flusssand absaugen. Beim Besuch auf einem dieser Flöße bekommt man einen direkten Einblick in das entbehrungsreiche Leben dieser Menschen, die auf engstem Raum mit der gesamten Familie hier leben in der Hoffnung, über Nacht reich zu werden. Sollte die Schule der Paranuss- und Goldgräbersiedlung America offen sein, werden Sie diese heute ebenfalls besuchen. Am Nachmittag erreichen Sie einen Flußstrand, wo das Bootsteam ein Übernachtungslager mitten unter dem grandiosen Sternenhimmel aufbaut. Übernachtung in Feldbetten unter freiem Himmel oder unter einer sicheren Dachkonstruktion.

14. Tag: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Heute fahren Sie auf einem offenen Pick-Up oder LKW durch den tiefen Dschungel bis zum kolonialen Riberalta. Auf dieser aufregenden, etwa vierstündigen Fahrt überqueren Sie mithilfe einer abenteuerlichen Fähre einen Fluss. In Riberalta angekommen, begeben Sie sich auf einen kleinen Erkundungs-Spaziergang. Am Abend geht es dann ins alte Zentrum, wo der ganze Ort mit kleinen Mofas und Motorrädern zur Abendunterhaltung um den „Plaza“ braust. Übernachtung in einem stilvollen, ehemaligen Kolonialhaus des örtlichen Kautschukbarons.

15. Tag: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Am Vormittag besuchen Sie den bunten Markt, wo neben tropischen Früchten auch Utensilien für die Goldgräber und Paranusspflücker angeboten werden. Am Nachmittag besichtigen wir dann in eine Verarbeitungsanlage von Paranüssen. Hier werden hunderte Tonnen der kostbaren Nuss geknackt, gewaschen und in Handarbeit nach Qualitätsstufen sortiert. Übernachtung in einem stilvollen, ehemaligen Kolonialhaus des örtlichen Kautschukbarons.

16. Tag: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute steht das dritte Land auf unserer Expeditionsreise an: Brasilien! Der Unterschied zu Bolivien ist sofort zu erkennen. Der kleine, indianerstämmige Bolivianer steht dem europäisch-stämmigen Brasilianer gegenüber. Der bolivianische Regenwald wechselt zu den brasilianischen Weideflächen. Per Taxis und einer Fährüberfahrt an der bolivianisch-brasilianischen Grenze gelangen Sie in das abgelegene Rondónia-Gebiet, wo bis vor wenigen Jahren noch Massenrodungen und Feuer auf der Tagesordnung standen. Am frühen Abend erreichen Sie Ihre Unterkunft. Wer möchte kann am Abend seinen ersten echten brasilianischen Caipirinha probieren. Übernachtung in einem einfachen Stadthotel.

17. Tag: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Am Vormittag haben Sie die Gelegenheit, Porto Velho etwas besser kennenzulernen: Erst mit dem Ausbau der Eisenbahn vor über 150 Jahren begann die gezielte Besiedlung des bis dahin völlig unberührten Amazonasgebietes in Porto Velho. Sie besuchen heute das alte Stellwerk mit seinen uralten Eisenbahnen aus der Zeit des Kautschukbooms, den Markt und den Hafen. Am Abend Flug nach Manaus. Übernachtung in einem Hotel nahe der Oper.

18. Tag: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute gehen Sie auf Entdeckungstour in Manaus, dem vor südamerikanischer Lebensfreude brodelnden und multikulturellen "Eingangstor Amazoniens". Diese gewaltige Stadt, kann nur per Schiff oder Flugzeug erreicht werden. Der Stadtrundgang führt zunächst zum Teatro Amazonas, die Oper im Renaissance-Stil, Symbol des einstigen Wohlstandes und Wahrzeichen der Stadt. Es folgt ein Besuch des Mercado Adolpho Lisboa, einer Markthalle in der vor allem riesige Amazonasfische, Fleisch, tropische Früchte und Gemüse, aber auch unbekannte Heilkräuter und typisches Handwerk werden feilgeboten werden. Anschließend Bootsausflug zu dem bekannten Punkt, an dem der Weisswasserfluss „Rio Solimões “ und Schwarzwasserfluss des „Rio Negro“ aufeinander treffen, um zum Amazonas zusammenzufließen. Übernachtung in einem Hotel nahe der Oper.

19. Tag: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Vom Hafen Manaus gehen Sie an Bord eines Frachtschiffes mit dem Ziel Santarem. Diese Fahrt garantiert Ihnen ein einmaliges Erlebnis! Übernachtet wird eine Nacht (ggf. auch zwei) auf dem Hängemattendeck. Der Kontakt zur Bevölkerung ist hier "hautnah" und Ihr Reiseleiter hilft gerne beim Übersetzen der garantiert interessanten Gespräche. Übernachtung auf dem Hängemattendeck.

20. Tag: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung im Schiff im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

In Santarem angekommen, fahren Sie am Nachmittag in das Dorf Alter do Chão. Hier haben Sie ausreichend Zeit, um an den Stränden zu baden. Übernachtung in einem gemütlichen 3-Sterne Hotel direkt am Strand oder einer kleinen, familiären Posada, direkt an der Uferpromenade.

21. Tag: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Genießen Sie den freien Tag und entspannen Sie an diesen tropisch anmutenden Traumstränden. Wer heute aktiv sein möchte, kann einen der zahlreichen fakultativen Ausflüge buchen, wie z.B. eine Bootsfahrt auf dem Rio Tapajòs oder Rio Jarí, einen Ausflug ins Tapajòs Naturreservat, zur Caboclo oder Ford Siedlung Belterra usw. Ihre Reiseleitung ist Ihnen gern bei der Planung behilflich. Übernachtung in einem gemütlichen 3-Sterne Hotel direkt am Strand oder einer kleinen, familiären Posada, direkt an der Uferpromenade.

22. Tag: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Nach Ihrem kurzen Abstecher in die “Karibik des Amazonas” fliegen Sie heute gegen Mittag nach Belem. Wegen der von Mangobäumen gesäumten Straßen hat Belem auch den Beinamen „cidade das mangueiras“ (Stadt der Mangobäume). Am späten Nachmittag unternehmen Sie einen Ausflug in das ehemals herunter gekommene und gefährliche Hafengelände der Estaçao das Docas. Die alten Lagerhallen des Hafens beherbergen heute moderne Geschäfte, Restaurants, die Brauerei „Amazon Beer“ und dazu die wahrscheinlich beste Eisdiele der Stadt. Hier lassen Sie den Abend gemütlich ausklingen.

23. Tag: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Bei einem ausgiebigen Stadtrundgang durch die quirlige Hafenstadt, lernen Sie den ältesten und ursprünglichsten Teil Belems mit demHauptplatz "Praça de Sé", den alten, bunten Häuserfassaden, dem imposanten "Teatro da Paz", sowie der alten Kathedrale kennen. Der Höhepunkt ist sicherlich der berühmte Markt "Ver-O-Peso" am alten Hafen, wo Kräuterfrauen ´Gesundheit´ aus Amazoniens Wäldern verkaufen.

24. Tag: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute heißt es Abschied nehmen von Amazonien. Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Europa.

25. Tag: Mahlzeiten: Frühstück.

26. Tag: Mahlzeiten: keine.

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Am Flughafen von Lima werden Sie von Ihrem Reiseleiter empfangen. Gemeinsam erfolgt der Transfer zu Ihrem kleinen Kolonialhotel. Am Abend findet die erste Expeditionsbesprechung statt, bei der Ihnen Ihr Reiseleiter nochmals auf den genauen Ablauf eingeht und selbstverständlich gern all Ihre Fragen beantwortet.

Ausnahmen: Für die Teilnehmer der Vortour, wenn die Gruppe nur 1-5 Teilnehmer hat oder nicht alle Teilnehmer am Abend angekommen sind, findet diese Besprechung am 2. Tag in Pillcopata statt. Auch erfolgt der Flughafentransfer in Lima bei unterschiedlichen Anreisezeiten der Gruppen nicht gemeinsam mit dem Reiseleiter, sondern mit einem lokalen Fahrer.

07.11.2020: Mahlzeiten: keine. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Früh morgens Flug in die Andenstadt Cusco (ca. 1 h). Hier treffen Sie auf die Teilnehmer, die ein Vorprogramm gebucht haben. Ihre erste Fahrt führt Sie über eine teils abenteuerliche Straße über die mächtigen Hochanden weiter in das dampfende Amazonasgebiet nach Pillcopata. Übernachtung in einem einfachen Hotel (Sozialprojekt der Matsiguenkas Indianer).

08.11.2020: Mahlzeiten: Frühstück, Lunchpaket, Abendessen. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Sie beginnen den heutigen Tag mit einem kleinen Rundgang durch das Dorf Pilcopata, besuchen den zentralen Platz, den kleinen Markt und das örtliche Krankenhaus, um einen ersten Einblick in das Leben der Menschen im Amazonasgebiet zu bekommen. In Pillcopata haben Sie noch die Möglichkeit, die für Ihre Expedition benötigten Gummistiefel zu kaufen. Von Pilcopata aus geht es auf kurvigen Strassen weiter durch den Dschungel. Unterwegs machen Sie Halt bei einer Tierrettungsstation mit einem angrenzenden Coca-Anbaufeld, sowie etwas weiter im Dschungel, bei einer kleinen Orchideenfarm. Am Vormittag Ankunft in Antalaya, die erste Ansiedlung am Oberlauf des „Madre de Dios“ (Mutter Gottes). Hier werden die gesamte Ausrüstung, das Gepäck und die Lebensmittel in das Expeditionsboot verladen und lernen Ihr Bootsteam, sowie unseren auf den Nationalpark spezialisierten Naturführer kennen. In bequemen Sitzen und von einem Dach gegen plötzliche Regenfälle geschützt geht es auf starker Strömung flussabwärts.Unberührte Sand- und Steinstrände und der dahinterliegende Amazonasdschungel gleiten vorbei. Gegen Nachmittag erreichen Sie Ihre am Fluss und mitten im Dschungel gelegene Unterkunft. Noch am Nachmittag brechen Sie zu einer ersten Erkundungs-Wanderung mit unserem Naturführer auf. Übernachtung in einfachen Hütten.

09.11.2020: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Am Morgen brechen Sie nach Shintuya, einem Dorf der Matsiguenkas Indianer, auf. Sie besuchen die örtliche Schule. Anschließend geht es zu einer vulkanischen Thermalquelle mitten im Dschungel. Lassen Sie sich gern von dem wohltuenden, heißen Wasser verwöhnen. Am Nachmittag erreichen wir das einst vom legendären Fitzgerald, auch Fitzcarraldo genannt, zu Zeiten des Kautschuks gegründete Boca Manu, heute ein Versorgungsdorf der Indigenen und Goldsucher. Hier suchen wir den Schiffsbauer auf, der auch unser Boot gebaut hat. Er erklärt uns genau aus welchen Materialien er die Boote baut, welche „Modelle“ er hat und wie sein „Vertrieb“ organisiert ist. Am Abend lassen wir uns ein kaltes Bier in einer der kleinen Dorfkneipen zusammen mit den Einheimischen schmecken. Übernachtung in einer einfachen Unterkunft mitten in Boca Manu.

Hinweis: Für die Touren im Regenwald und auf dem Boot sollten Sie mit langer Hose und langärmligem Hemd bekleidet sein. Moskitoschutz, Trekkingstiefel und Regenponcho sollten nicht fehlen.

10.11.2020: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Noch vor Sonnenaufgang steigen Sie in Ihr Expeditionsboot, denn heute ist ordentlich Sitzfleisch gefragt. Den Tag sind Sie vorwiegend in Ihrem Expeditionsboot unterwegs. Nutzen Sie die Gelegenheit im Wasser und am Ufer nach Tieren Ausschau zu halten. Fernab jeglicher Zivilisation können Sie mit etwas Glück zahlreiche exotische Tiere sehen: Aras und Papageien, Wasserschweine, Affen, Kaimane, Faultiere, Schmetterlinge, Tukane und tropische Vögel in den buntesten Farben, Raubkatzen, Boas, Anakondas und Vogelspinnen. Zuerst erreichen wir das indigene Dorf Diamante. Wir schlendern durch das Dorf und kommen mit Hilfe des Reiseleiters mit den einheimischen Indigenen zu einem Gespräch. Am Nachmittag halten wir an einer kleinen Dschungelbeobachtungs-Lodge an, wo wir uns erfrischen und schon geht es auf einer aufregenden Wanderung in der Dämmerung durch den vielbewachsenen und immergrünen Dschungel. Bis zu 55m hohe Saiba-Bäume, Kastanien, unzählige Palmenarten, Lianen und Würgefeigen sind nur einige der Bäume, die Ihren Weg säumen. Auch die nachtaktiven Tiere werden nun munter und das geübte Auge unseres Naturführers wird diese erspähen und uns zeigen. Nach einer reichlichen Stunde Fußweg erreichen Sie die 3m hohe Tapirplattform, Ihre Unterkunft für die kommende Nacht. Es ist stockfinster und die Geräuschkulisse des Dschungels ist überwältigend. Hier legen Sie sich auf die Lauer, um Tapire beim Salzlecken zu erhaschen. Übernachtung im Manu-Nationalpark auf einer Tapir-Beobachtungsplattform.

11.11.2020: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Noch vor Sonnenaufgang machen wir uns auf den Weg durch den tiefen Dschungel zu unserem Boot, wo unser Bootsteam bereits mit einem leckeren Frühstück wartet. Während die ersten Sonnenstrahlen auf den Fluss treffen, legen Sie an einem Aussichtspunkt an, von wo aus Sie ideal das folgende Spektakel beobachten können: Hunderte verschiedener Papageienarten fliegen heran, um sich geräuschvoll auf den Baumkronen niederzulassen und gruppenweise zur Minerallecke zu fliegen. Zum Schluss kommen dann meist noch die farbenprächtigen Aras, um ebenfalls die dringend benötigten Mineralien wie Calcium, Magnesium und Postazium aufzunehmen. Flussabwärts geht es weiter an Flussgoldgräbern vorbei bis zum Dorf Colorado, das sich bis heute den Charme eines Goldgräberdorfes erhalten hat. Von hier aus ist mehrfaches Umsteigen notwendig, denn es geht mit Off-Road-Jeeps und Fähren, sowie mit landestypischen Kleinbussen, auf sehr abenteuerlichen Wegen, sowie halbwegs TÜV-tauglichen Kleinbussen, auf meist unbefestigten Wegen und später auf der 2019 fertig gestellten Trans-Oceanica, der Verbindungsstraße zwischen dem Atlantik und dem Pazifik, nach Puerto Maldonado.

Tipp: Dieses unvergleichlich schöne, farbenprächtige Spektakel lässt sich mit einem guten Fernglas hautnah miterleben.

12.11.2020: Mahlzeiten: Frühstück, Abendessen. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Nach dem Frühstück brechen Sie in die kleine, quirlige, mit Motorrädern überfüllte Stadt Puerto Maldonado auf. Hier bieten sich zahlreiche Gelegenheiten mit den Einheimischen in Kontakt zu treten. Zum Beispiel bei einem Besuch des quirligen Marktes, mit vielen Früchten, Gemüsesorten, Fischarten und lokaler Küche. Eine besondere Erfrischung ist ein kühler Copoazu-Saft aus einer Dschungelfrucht, den Sie hier an jeder Ecke probieren kann. Bei einer kleinen Schmetterlingsfarm verzaubern die Elfen des Amazonas mit einer Fülle an Farben - nirgendwo sonst auf der Welt gibt es solch eine Artenvielfalt an seltenen Exemplaren wie in Peru. Der Nachmittag bietet jedem genug Zeit, die kleine Stadt auf eigene Faust zu erkunden und wer möchte, kann am Abend eine einheimische Tanzbar besuchen, in der mit etwas Glück eine Cumbia-Liveband spielt.

13.11.2020: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Am frühen Morgen geht es mit unserem Expeditionsboot auf dem Fluss Madre de Dios zur Affeninsel. Tief im Dschungel der Insel ist Heimat für eine Vielzahl verschiedener Affenarten, unter anderem der Maquisapas, der fröhliche Achunis, der beeindruckende Frailes und der kleine und lustige Leoncitos. Im Anschluß wandern Sie etwa 2 Stunden über schmale Dschungelpfade zu einem kleinen Fluss, der zu überschwemmten Wäldern aus 30m hohen Mauritia und Aguaje Palmen führt. Hier steigen Sie in kleine Ruderboote und gleiten auf dem schmalen Flusslauf unter dem gigantischen Blätterdach dahin. Nach einer Stunde Fahrt erreichen Sie den Lago Sandoval, einem romantischen Dschungelsee, umgeben von einer paradiesischen Landschaft. Mit etwas Glück werden Sie hier Piranhas zum Mittagessen angeln und haben dabei die Möglichkeit Schildkröten, Affen, Kaimane, Wasserfledermäuse, Riesenotter und viele exotische Vögel zu beobachten. Nach dem Mittagessen fahren Sie zu einem abgelegen lebenden Schamanen. Der Schamane wird Sie durch seinen kleinen „Zauber- & Kräutergarten” führen. Dabei erfahren Sie viel über die traditionelle Naturheilkunde und das für diese Gegend sehr bekannte Mittel Ayahuasca (banisteriopsis caapi), welches als Wunderheilmittel gegen körperliche und seelische Leiden gilt. Am Abend besteht die Möglichkeit Ayahuasca unter Anleitung und Aufsicht des Schamanen einzunehmen. Ayahuasca, was in der Quechua Sprache "Liane der Seele" oder "Liane der Toten" bedeutet, ist ein Getränk, das auch von den Schamanen benutzt wird, um mit der Welt der Geister zu kommunizieren. Übernachtung beim Schamanen in Feldbetten mit Mosquitonetz. Ein Plumsklo rundet die abenteuerliche Übernachtung ab.

14.11.2020: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Heute erleben Sie, wie die Einheimischen reisen: In einem öffentlichen Bus fahren Sie etwa 230 Kilometer (ca. 5 Stunden) auf der berühmten und erst 2016 fertig gestellten Trans-Oceanica. Diese ist die Verbindungsstraße zwischen Atlantik und Pazifik. Ihre Fahrt führt Sie zuerst zur peruanischen Grenzstation und anschließend zum bolivianischen Grenzstädtchen Cobija. Nach dem recht umständlichen Einreise-Prozedere können Sie in einer nah gelegenen Farmer- und Goldsucherkneipen ein kühles Bier genießen. Der Koch hat bereits den Grill angezündet und grillt hier leckere Dschungel-Spezialitäten. Übernachtung auf Feldbetten inmitten des Dorfes.

15.11.2020: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Früh am Morgen geht es mit unsrem Expeditionsboot am Rand der Naturreservate Manupiri und Humayta auf dem Fluss Madre de Dios weiter und es werden kleine Paranusssiedlungen und sogar illegale Goldwaschanlagen, in denen feiner Goldstaub aus den Dschungelflüssen ausgewaschen wird, angesteuert. Auf Ihrem Weg steuern Sie kleine Paranuss-Anbausiedlungen an. Die Nuss-Sammler gehören zu den eigentlichen Umweltschützern dieser Region, da der Paranussbaum nur in einem funktionierenden Ökosystem Früchte trägt. Diese Art wächst fast ausschließlich in der Amazonasregion von Peru, Bolivien und Brasilien und wird bis zu 150 Jahre alt. Auf Ihrem Weg begegnen Ihnen auch wieder illegale Goldwaschanlagen, in denen feiner Goldstaub aus den Dschungelflüssen ausgewaschen, an. Übernachtung in einer direkt am Fluss gelegenen Paranuss-Anbausiedlungen in Feldbetten in einer Lagerhalle.

16.11.2020: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Nach dem gemeinsamen Abbau des Nachtcamps, fahren Sie mit dem Expeditionsboot den Rio Madre de Dios weiter hinab zu einigen Flussgoldgräbern, auf ihren hausgroßen, schwimmenden Flößen, die mit Pumpen den goldhaltigen Flusssand absaugen. Beim Besuch auf einem dieser Flöße bekommt man einen direkten Einblick in das entbehrungsreiche Leben dieser Menschen, die auf engstem Raum mit der gesamten Familie hier leben in der Hoffnung, über Nacht reich zu werden. Sollte die Schule der Paranuss- und Goldgräbersiedlung America offen sein, werden Sie diese heute ebenfalls besuchen. Am Nachmittag erreichen Sie einen Flußstrand, wo das Bootsteam ein Übernachtungslager mitten unter dem grandiosen Sternenhimmel aufbaut. Übernachtung in Feldbetten unter freiem Himmel oder unter einer sicheren Dachkonstruktion.

17.11.2020: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Heute fahren Sie auf einem offenen Pick-Up oder LKW durch den tiefen Dschungel bis zum kolonialen Riberalta. Auf dieser aufregenden, etwa vierstündigen Fahrt überqueren Sie mithilfe einer abenteuerlichen Fähre einen Fluss. In Riberalta angekommen, begeben Sie sich auf einen kleinen Erkundungs-Spaziergang. Am Abend geht es dann ins alte Zentrum, wo der ganze Ort mit kleinen Mofas und Motorrädern zur Abendunterhaltung um den „Plaza“ braust. Übernachtung in einem stilvollen, ehemaligen Kolonialhaus des örtlichen Kautschukbarons.

18.11.2020: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Am Vormittag besuchen Sie den bunten Markt, wo neben tropischen Früchten auch Utensilien für die Goldgräber und Paranusspflücker angeboten werden. Am Nachmittag besichtigen wir dann in eine Verarbeitungsanlage von Paranüssen. Hier werden hunderte Tonnen der kostbaren Nuss geknackt, gewaschen und in Handarbeit nach Qualitätsstufen sortiert. Übernachtung in einem stilvollen, ehemaligen Kolonialhaus des örtlichen Kautschukbarons.

19.11.2020: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute steht das dritte Land auf unserer Expeditionsreise an: Brasilien! Der Unterschied zu Bolivien ist sofort zu erkennen. Der kleine, indianerstämmige Bolivianer steht dem europäisch-stämmigen Brasilianer gegenüber. Der bolivianische Regenwald wechselt zu den brasilianischen Weideflächen. Per Taxis und einer Fährüberfahrt an der bolivianisch-brasilianischen Grenze gelangen Sie in das abgelegene Rondónia-Gebiet, wo bis vor wenigen Jahren noch Massenrodungen und Feuer auf der Tagesordnung standen. Am frühen Abend erreichen Sie Ihre Unterkunft. Wer möchte kann am Abend seinen ersten echten brasilianischen Caipirinha probieren. Übernachtung in einem einfachen Stadthotel.

20.11.2020: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Am Vormittag haben Sie die Gelegenheit, Porto Velho etwas besser kennenzulernen: Erst mit dem Ausbau der Eisenbahn vor über 150 Jahren begann die gezielte Besiedlung des bis dahin völlig unberührten Amazonasgebietes in Porto Velho. Sie besuchen heute das alte Stellwerk mit seinen uralten Eisenbahnen aus der Zeit des Kautschukbooms, den Markt und den Hafen. Am Abend Flug nach Manaus. Übernachtung in einem Hotel nahe der Oper.

21.11.2020: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute gehen Sie auf Entdeckungstour in Manaus, dem vor südamerikanischer Lebensfreude brodelnden und multikulturellen "Eingangstor Amazoniens". Diese gewaltige Stadt, kann nur per Schiff oder Flugzeug erreicht werden. Der Stadtrundgang führt zunächst zum Teatro Amazonas, die Oper im Renaissance-Stil, Symbol des einstigen Wohlstandes und Wahrzeichen der Stadt. Es folgt ein Besuch des Mercado Adolpho Lisboa, einer Markthalle in der vor allem riesige Amazonasfische, Fleisch, tropische Früchte und Gemüse, aber auch unbekannte Heilkräuter und typisches Handwerk werden feilgeboten werden. Anschließend Bootsausflug zu dem bekannten Punkt, an dem der Weisswasserfluss „Rio Solimões “ und Schwarzwasserfluss des „Rio Negro“ aufeinander treffen, um zum Amazonas zusammenzufließen. Übernachtung in einem Hotel nahe der Oper.

22.11.2020: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Vom Hafen Manaus gehen Sie an Bord eines Frachtschiffes mit dem Ziel Santarem. Diese Fahrt garantiert Ihnen ein einmaliges Erlebnis! Übernachtet wird eine Nacht (ggf. auch zwei) auf dem Hängemattendeck. Der Kontakt zur Bevölkerung ist hier "hautnah" und Ihr Reiseleiter hilft gerne beim Übersetzen der garantiert interessanten Gespräche. Übernachtung auf dem Hängemattendeck.

23.11.2020: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung im Schiff im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

In Santarem angekommen, fahren Sie am Nachmittag in das Dorf Alter do Chão. Hier haben Sie ausreichend Zeit, um an den Stränden zu baden. Übernachtung in einem gemütlichen 3-Sterne Hotel direkt am Strand oder einer kleinen, familiären Posada, direkt an der Uferpromenade.

24.11.2020: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Genießen Sie den freien Tag und entspannen Sie an diesen tropisch anmutenden Traumstränden. Wer heute aktiv sein möchte, kann einen der zahlreichen fakultativen Ausflüge buchen, wie z.B. eine Bootsfahrt auf dem Rio Tapajòs oder Rio Jarí, einen Ausflug ins Tapajòs Naturreservat, zur Caboclo oder Ford Siedlung Belterra usw. Ihre Reiseleitung ist Ihnen gern bei der Planung behilflich. Übernachtung in einem gemütlichen 3-Sterne Hotel direkt am Strand oder einer kleinen, familiären Posada, direkt an der Uferpromenade.

25.11.2020: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Nach Ihrem kurzen Abstecher in die “Karibik des Amazonas” fliegen Sie heute gegen Mittag nach Belem. Wegen der von Mangobäumen gesäumten Straßen hat Belem auch den Beinamen „cidade das mangueiras“ (Stadt der Mangobäume). Am späten Nachmittag unternehmen Sie einen Ausflug in das ehemals herunter gekommene und gefährliche Hafengelände der Estaçao das Docas. Die alten Lagerhallen des Hafens beherbergen heute moderne Geschäfte, Restaurants, die Brauerei „Amazon Beer“ und dazu die wahrscheinlich beste Eisdiele der Stadt. Hier lassen Sie den Abend gemütlich ausklingen.

26.11.2020: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Bei einem ausgiebigen Stadtrundgang durch die quirlige Hafenstadt, lernen Sie den ältesten und ursprünglichsten Teil Belems mit demHauptplatz "Praça de Sé", den alten, bunten Häuserfassaden, dem imposanten "Teatro da Paz", sowie der alten Kathedrale kennen. Der Höhepunkt ist sicherlich der berühmte Markt "Ver-O-Peso" am alten Hafen, wo Kräuterfrauen ´Gesundheit´ aus Amazoniens Wäldern verkaufen.

27.11.2020: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute heißt es Abschied nehmen von Amazonien. Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Europa.

28.11.2020: Mahlzeiten: Frühstück.

29.11.2020: Mahlzeiten: keine.

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Am Flughafen von Lima werden Sie von Ihrem Reiseleiter empfangen. Gemeinsam erfolgt der Transfer zu Ihrem kleinen Kolonialhotel. Am Abend findet die erste Expeditionsbesprechung statt, bei der Ihnen Ihr Reiseleiter nochmals auf den genauen Ablauf eingeht und selbstverständlich gern all Ihre Fragen beantwortet.

Ausnahmen: Für die Teilnehmer der Vortour, wenn die Gruppe nur 1-5 Teilnehmer hat oder nicht alle Teilnehmer am Abend angekommen sind, findet diese Besprechung am 2. Tag in Pillcopata statt. Auch erfolgt der Flughafentransfer in Lima bei unterschiedlichen Anreisezeiten der Gruppen nicht gemeinsam mit dem Reiseleiter, sondern mit einem lokalen Fahrer.

14.11.2020: Mahlzeiten: keine. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Früh morgens Flug in die Andenstadt Cusco (ca. 1 h). Hier treffen Sie auf die Teilnehmer, die ein Vorprogramm gebucht haben. Ihre erste Fahrt führt Sie über eine teils abenteuerliche Straße über die mächtigen Hochanden weiter in das dampfende Amazonasgebiet nach Pillcopata. Übernachtung in einem einfachen Hotel (Sozialprojekt der Matsiguenkas Indianer).

15.11.2020: Mahlzeiten: Frühstück, Lunchpaket, Abendessen. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Sie beginnen den heutigen Tag mit einem kleinen Rundgang durch das Dorf Pilcopata, besuchen den zentralen Platz, den kleinen Markt und das örtliche Krankenhaus, um einen ersten Einblick in das Leben der Menschen im Amazonasgebiet zu bekommen. In Pillcopata haben Sie noch die Möglichkeit, die für Ihre Expedition benötigten Gummistiefel zu kaufen. Von Pilcopata aus geht es auf kurvigen Strassen weiter durch den Dschungel. Unterwegs machen Sie Halt bei einer Tierrettungsstation mit einem angrenzenden Coca-Anbaufeld, sowie etwas weiter im Dschungel, bei einer kleinen Orchideenfarm. Am Vormittag Ankunft in Antalaya, die erste Ansiedlung am Oberlauf des „Madre de Dios“ (Mutter Gottes). Hier werden die gesamte Ausrüstung, das Gepäck und die Lebensmittel in das Expeditionsboot verladen und lernen Ihr Bootsteam, sowie unseren auf den Nationalpark spezialisierten Naturführer kennen. In bequemen Sitzen und von einem Dach gegen plötzliche Regenfälle geschützt geht es auf starker Strömung flussabwärts.Unberührte Sand- und Steinstrände und der dahinterliegende Amazonasdschungel gleiten vorbei. Gegen Nachmittag erreichen Sie Ihre am Fluss und mitten im Dschungel gelegene Unterkunft. Noch am Nachmittag brechen Sie zu einer ersten Erkundungs-Wanderung mit unserem Naturführer auf. Übernachtung in einfachen Hütten.

16.11.2020: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Am Morgen brechen Sie nach Shintuya, einem Dorf der Matsiguenkas Indianer, auf. Sie besuchen die örtliche Schule. Anschließend geht es zu einer vulkanischen Thermalquelle mitten im Dschungel. Lassen Sie sich gern von dem wohltuenden, heißen Wasser verwöhnen. Am Nachmittag erreichen wir das einst vom legendären Fitzgerald, auch Fitzcarraldo genannt, zu Zeiten des Kautschuks gegründete Boca Manu, heute ein Versorgungsdorf der Indigenen und Goldsucher. Hier suchen wir den Schiffsbauer auf, der auch unser Boot gebaut hat. Er erklärt uns genau aus welchen Materialien er die Boote baut, welche „Modelle“ er hat und wie sein „Vertrieb“ organisiert ist. Am Abend lassen wir uns ein kaltes Bier in einer der kleinen Dorfkneipen zusammen mit den Einheimischen schmecken. Übernachtung in einer einfachen Unterkunft mitten in Boca Manu.

Hinweis: Für die Touren im Regenwald und auf dem Boot sollten Sie mit langer Hose und langärmligem Hemd bekleidet sein. Moskitoschutz, Trekkingstiefel und Regenponcho sollten nicht fehlen.

17.11.2020: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Noch vor Sonnenaufgang steigen Sie in Ihr Expeditionsboot, denn heute ist ordentlich Sitzfleisch gefragt. Den Tag sind Sie vorwiegend in Ihrem Expeditionsboot unterwegs. Nutzen Sie die Gelegenheit im Wasser und am Ufer nach Tieren Ausschau zu halten. Fernab jeglicher Zivilisation können Sie mit etwas Glück zahlreiche exotische Tiere sehen: Aras und Papageien, Wasserschweine, Affen, Kaimane, Faultiere, Schmetterlinge, Tukane und tropische Vögel in den buntesten Farben, Raubkatzen, Boas, Anakondas und Vogelspinnen. Zuerst erreichen wir das indigene Dorf Diamante. Wir schlendern durch das Dorf und kommen mit Hilfe des Reiseleiters mit den einheimischen Indigenen zu einem Gespräch. Am Nachmittag halten wir an einer kleinen Dschungelbeobachtungs-Lodge an, wo wir uns erfrischen und schon geht es auf einer aufregenden Wanderung in der Dämmerung durch den vielbewachsenen und immergrünen Dschungel. Bis zu 55m hohe Saiba-Bäume, Kastanien, unzählige Palmenarten, Lianen und Würgefeigen sind nur einige der Bäume, die Ihren Weg säumen. Auch die nachtaktiven Tiere werden nun munter und das geübte Auge unseres Naturführers wird diese erspähen und uns zeigen. Nach einer reichlichen Stunde Fußweg erreichen Sie die 3m hohe Tapirplattform, Ihre Unterkunft für die kommende Nacht. Es ist stockfinster und die Geräuschkulisse des Dschungels ist überwältigend. Hier legen Sie sich auf die Lauer, um Tapire beim Salzlecken zu erhaschen. Übernachtung im Manu-Nationalpark auf einer Tapir-Beobachtungsplattform.

18.11.2020: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Noch vor Sonnenaufgang machen wir uns auf den Weg durch den tiefen Dschungel zu unserem Boot, wo unser Bootsteam bereits mit einem leckeren Frühstück wartet. Während die ersten Sonnenstrahlen auf den Fluss treffen, legen Sie an einem Aussichtspunkt an, von wo aus Sie ideal das folgende Spektakel beobachten können: Hunderte verschiedener Papageienarten fliegen heran, um sich geräuschvoll auf den Baumkronen niederzulassen und gruppenweise zur Minerallecke zu fliegen. Zum Schluss kommen dann meist noch die farbenprächtigen Aras, um ebenfalls die dringend benötigten Mineralien wie Calcium, Magnesium und Postazium aufzunehmen. Flussabwärts geht es weiter an Flussgoldgräbern vorbei bis zum Dorf Colorado, das sich bis heute den Charme eines Goldgräberdorfes erhalten hat. Von hier aus ist mehrfaches Umsteigen notwendig, denn es geht mit Off-Road-Jeeps und Fähren, sowie mit landestypischen Kleinbussen, auf sehr abenteuerlichen Wegen, sowie halbwegs TÜV-tauglichen Kleinbussen, auf meist unbefestigten Wegen und später auf der 2019 fertig gestellten Trans-Oceanica, der Verbindungsstraße zwischen dem Atlantik und dem Pazifik, nach Puerto Maldonado.

Tipp: Dieses unvergleichlich schöne, farbenprächtige Spektakel lässt sich mit einem guten Fernglas hautnah miterleben.

19.11.2020: Mahlzeiten: Frühstück, Abendessen. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Nach dem Frühstück brechen Sie in die kleine, quirlige, mit Motorrädern überfüllte Stadt Puerto Maldonado auf. Hier bieten sich zahlreiche Gelegenheiten mit den Einheimischen in Kontakt zu treten. Zum Beispiel bei einem Besuch des quirligen Marktes, mit vielen Früchten, Gemüsesorten, Fischarten und lokaler Küche. Eine besondere Erfrischung ist ein kühler Copoazu-Saft aus einer Dschungelfrucht, den Sie hier an jeder Ecke probieren kann. Bei einer kleinen Schmetterlingsfarm verzaubern die Elfen des Amazonas mit einer Fülle an Farben - nirgendwo sonst auf der Welt gibt es solch eine Artenvielfalt an seltenen Exemplaren wie in Peru. Der Nachmittag bietet jedem genug Zeit, die kleine Stadt auf eigene Faust zu erkunden und wer möchte, kann am Abend eine einheimische Tanzbar besuchen, in der mit etwas Glück eine Cumbia-Liveband spielt.

20.11.2020: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Am frühen Morgen geht es mit unserem Expeditionsboot auf dem Fluss Madre de Dios zur Affeninsel. Tief im Dschungel der Insel ist Heimat für eine Vielzahl verschiedener Affenarten, unter anderem der Maquisapas, der fröhliche Achunis, der beeindruckende Frailes und der kleine und lustige Leoncitos. Im Anschluß wandern Sie etwa 2 Stunden über schmale Dschungelpfade zu einem kleinen Fluss, der zu überschwemmten Wäldern aus 30m hohen Mauritia und Aguaje Palmen führt. Hier steigen Sie in kleine Ruderboote und gleiten auf dem schmalen Flusslauf unter dem gigantischen Blätterdach dahin. Nach einer Stunde Fahrt erreichen Sie den Lago Sandoval, einem romantischen Dschungelsee, umgeben von einer paradiesischen Landschaft. Mit etwas Glück werden Sie hier Piranhas zum Mittagessen angeln und haben dabei die Möglichkeit Schildkröten, Affen, Kaimane, Wasserfledermäuse, Riesenotter und viele exotische Vögel zu beobachten. Nach dem Mittagessen fahren Sie zu einem abgelegen lebenden Schamanen. Der Schamane wird Sie durch seinen kleinen „Zauber- & Kräutergarten” führen. Dabei erfahren Sie viel über die traditionelle Naturheilkunde und das für diese Gegend sehr bekannte Mittel Ayahuasca (banisteriopsis caapi), welches als Wunderheilmittel gegen körperliche und seelische Leiden gilt. Am Abend besteht die Möglichkeit Ayahuasca unter Anleitung und Aufsicht des Schamanen einzunehmen. Ayahuasca, was in der Quechua Sprache "Liane der Seele" oder "Liane der Toten" bedeutet, ist ein Getränk, das auch von den Schamanen benutzt wird, um mit der Welt der Geister zu kommunizieren. Übernachtung beim Schamanen in Feldbetten mit Mosquitonetz. Ein Plumsklo rundet die abenteuerliche Übernachtung ab.

21.11.2020: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Heute erleben Sie, wie die Einheimischen reisen: In einem öffentlichen Bus fahren Sie etwa 230 Kilometer (ca. 5 Stunden) auf der berühmten und erst 2016 fertig gestellten Trans-Oceanica. Diese ist die Verbindungsstraße zwischen Atlantik und Pazifik. Ihre Fahrt führt Sie zuerst zur peruanischen Grenzstation und anschließend zum bolivianischen Grenzstädtchen Cobija. Nach dem recht umständlichen Einreise-Prozedere können Sie in einer nah gelegenen Farmer- und Goldsucherkneipen ein kühles Bier genießen. Der Koch hat bereits den Grill angezündet und grillt hier leckere Dschungel-Spezialitäten. Übernachtung auf Feldbetten inmitten des Dorfes.

22.11.2020: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Früh am Morgen geht es mit unsrem Expeditionsboot am Rand der Naturreservate Manupiri und Humayta auf dem Fluss Madre de Dios weiter und es werden kleine Paranusssiedlungen und sogar illegale Goldwaschanlagen, in denen feiner Goldstaub aus den Dschungelflüssen ausgewaschen wird, angesteuert. Auf Ihrem Weg steuern Sie kleine Paranuss-Anbausiedlungen an. Die Nuss-Sammler gehören zu den eigentlichen Umweltschützern dieser Region, da der Paranussbaum nur in einem funktionierenden Ökosystem Früchte trägt. Diese Art wächst fast ausschließlich in der Amazonasregion von Peru, Bolivien und Brasilien und wird bis zu 150 Jahre alt. Auf Ihrem Weg begegnen Ihnen auch wieder illegale Goldwaschanlagen, in denen feiner Goldstaub aus den Dschungelflüssen ausgewaschen, an. Übernachtung in einer direkt am Fluss gelegenen Paranuss-Anbausiedlungen in Feldbetten in einer Lagerhalle.

23.11.2020: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Nach dem gemeinsamen Abbau des Nachtcamps, fahren Sie mit dem Expeditionsboot den Rio Madre de Dios weiter hinab zu einigen Flussgoldgräbern, auf ihren hausgroßen, schwimmenden Flößen, die mit Pumpen den goldhaltigen Flusssand absaugen. Beim Besuch auf einem dieser Flöße bekommt man einen direkten Einblick in das entbehrungsreiche Leben dieser Menschen, die auf engstem Raum mit der gesamten Familie hier leben in der Hoffnung, über Nacht reich zu werden. Sollte die Schule der Paranuss- und Goldgräbersiedlung America offen sein, werden Sie diese heute ebenfalls besuchen. Am Nachmittag erreichen Sie einen Flußstrand, wo das Bootsteam ein Übernachtungslager mitten unter dem grandiosen Sternenhimmel aufbaut. Übernachtung in Feldbetten unter freiem Himmel oder unter einer sicheren Dachkonstruktion.

24.11.2020: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Heute fahren Sie auf einem offenen Pick-Up oder LKW durch den tiefen Dschungel bis zum kolonialen Riberalta. Auf dieser aufregenden, etwa vierstündigen Fahrt überqueren Sie mithilfe einer abenteuerlichen Fähre einen Fluss. In Riberalta angekommen, begeben Sie sich auf einen kleinen Erkundungs-Spaziergang. Am Abend geht es dann ins alte Zentrum, wo der ganze Ort mit kleinen Mofas und Motorrädern zur Abendunterhaltung um den „Plaza“ braust. Übernachtung in einem stilvollen, ehemaligen Kolonialhaus des örtlichen Kautschukbarons.

25.11.2020: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Am Vormittag besuchen Sie den bunten Markt, wo neben tropischen Früchten auch Utensilien für die Goldgräber und Paranusspflücker angeboten werden. Am Nachmittag besichtigen wir dann in eine Verarbeitungsanlage von Paranüssen. Hier werden hunderte Tonnen der kostbaren Nuss geknackt, gewaschen und in Handarbeit nach Qualitätsstufen sortiert. Übernachtung in einem stilvollen, ehemaligen Kolonialhaus des örtlichen Kautschukbarons.

26.11.2020: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute steht das dritte Land auf unserer Expeditionsreise an: Brasilien! Der Unterschied zu Bolivien ist sofort zu erkennen. Der kleine, indianerstämmige Bolivianer steht dem europäisch-stämmigen Brasilianer gegenüber. Der bolivianische Regenwald wechselt zu den brasilianischen Weideflächen. Per Taxis und einer Fährüberfahrt an der bolivianisch-brasilianischen Grenze gelangen Sie in das abgelegene Rondónia-Gebiet, wo bis vor wenigen Jahren noch Massenrodungen und Feuer auf der Tagesordnung standen. Am frühen Abend erreichen Sie Ihre Unterkunft. Wer möchte kann am Abend seinen ersten echten brasilianischen Caipirinha probieren. Übernachtung in einem einfachen Stadthotel.

27.11.2020: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Am Vormittag haben Sie die Gelegenheit, Porto Velho etwas besser kennenzulernen: Erst mit dem Ausbau der Eisenbahn vor über 150 Jahren begann die gezielte Besiedlung des bis dahin völlig unberührten Amazonasgebietes in Porto Velho. Sie besuchen heute das alte Stellwerk mit seinen uralten Eisenbahnen aus der Zeit des Kautschukbooms, den Markt und den Hafen. Am Abend Flug nach Manaus. Übernachtung in einem Hotel nahe der Oper.

28.11.2020: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute gehen Sie auf Entdeckungstour in Manaus, dem vor südamerikanischer Lebensfreude brodelnden und multikulturellen "Eingangstor Amazoniens". Diese gewaltige Stadt, kann nur per Schiff oder Flugzeug erreicht werden. Der Stadtrundgang führt zunächst zum Teatro Amazonas, die Oper im Renaissance-Stil, Symbol des einstigen Wohlstandes und Wahrzeichen der Stadt. Es folgt ein Besuch des Mercado Adolpho Lisboa, einer Markthalle in der vor allem riesige Amazonasfische, Fleisch, tropische Früchte und Gemüse, aber auch unbekannte Heilkräuter und typisches Handwerk werden feilgeboten werden. Anschließend Bootsausflug zu dem bekannten Punkt, an dem der Weisswasserfluss „Rio Solimões “ und Schwarzwasserfluss des „Rio Negro“ aufeinander treffen, um zum Amazonas zusammenzufließen. Übernachtung in einem Hotel nahe der Oper.

29.11.2020: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Vom Hafen Manaus gehen Sie an Bord eines Frachtschiffes mit dem Ziel Santarem. Diese Fahrt garantiert Ihnen ein einmaliges Erlebnis! Übernachtet wird eine Nacht (ggf. auch zwei) auf dem Hängemattendeck. Der Kontakt zur Bevölkerung ist hier "hautnah" und Ihr Reiseleiter hilft gerne beim Übersetzen der garantiert interessanten Gespräche. Übernachtung auf dem Hängemattendeck.

30.11.2020: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung im Schiff im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

In Santarem angekommen, fahren Sie am Nachmittag in das Dorf Alter do Chão. Hier haben Sie ausreichend Zeit, um an den Stränden zu baden. Übernachtung in einem gemütlichen 3-Sterne Hotel direkt am Strand oder einer kleinen, familiären Posada, direkt an der Uferpromenade.

01.12.2020: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Genießen Sie den freien Tag und entspannen Sie an diesen tropisch anmutenden Traumstränden. Wer heute aktiv sein möchte, kann einen der zahlreichen fakultativen Ausflüge buchen, wie z.B. eine Bootsfahrt auf dem Rio Tapajòs oder Rio Jarí, einen Ausflug ins Tapajòs Naturreservat, zur Caboclo oder Ford Siedlung Belterra usw. Ihre Reiseleitung ist Ihnen gern bei der Planung behilflich. Übernachtung in einem gemütlichen 3-Sterne Hotel direkt am Strand oder einer kleinen, familiären Posada, direkt an der Uferpromenade.

02.12.2020: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Nach Ihrem kurzen Abstecher in die “Karibik des Amazonas” fliegen Sie heute gegen Mittag nach Belem. Wegen der von Mangobäumen gesäumten Straßen hat Belem auch den Beinamen „cidade das mangueiras“ (Stadt der Mangobäume). Am späten Nachmittag unternehmen Sie einen Ausflug in das ehemals herunter gekommene und gefährliche Hafengelände der Estaçao das Docas. Die alten Lagerhallen des Hafens beherbergen heute moderne Geschäfte, Restaurants, die Brauerei „Amazon Beer“ und dazu die wahrscheinlich beste Eisdiele der Stadt. Hier lassen Sie den Abend gemütlich ausklingen.

03.12.2020: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Bei einem ausgiebigen Stadtrundgang durch die quirlige Hafenstadt, lernen Sie den ältesten und ursprünglichsten Teil Belems mit demHauptplatz "Praça de Sé", den alten, bunten Häuserfassaden, dem imposanten "Teatro da Paz", sowie der alten Kathedrale kennen. Der Höhepunkt ist sicherlich der berühmte Markt "Ver-O-Peso" am alten Hafen, wo Kräuterfrauen ´Gesundheit´ aus Amazoniens Wäldern verkaufen.

04.12.2020: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute heißt es Abschied nehmen von Amazonien. Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Europa.

05.12.2020: Mahlzeiten: Frühstück.

06.12.2020: Mahlzeiten: keine.

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Am Flughafen von Lima werden Sie von Ihrem Reiseleiter empfangen. Gemeinsam erfolgt der Transfer zu Ihrem kleinen Kolonialhotel. Am Abend findet die erste Expeditionsbesprechung statt, bei der Ihnen Ihr Reiseleiter nochmals auf den genauen Ablauf eingeht und selbstverständlich gern all Ihre Fragen beantwortet.

Ausnahmen: Für die Teilnehmer der Vortour, wenn die Gruppe nur 1-5 Teilnehmer hat oder nicht alle Teilnehmer am Abend angekommen sind, findet diese Besprechung am 2. Tag in Pillcopata statt. Auch erfolgt der Flughafentransfer in Lima bei unterschiedlichen Anreisezeiten der Gruppen nicht gemeinsam mit dem Reiseleiter, sondern mit einem lokalen Fahrer.

27.03.2021: Mahlzeiten: keine. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Früh morgens Flug in die Andenstadt Cusco (ca. 1 h). Hier treffen Sie auf die Teilnehmer, die ein Vorprogramm gebucht haben. Ihre erste Fahrt führt Sie über eine teils abenteuerliche Straße über die mächtigen Hochanden weiter in das dampfende Amazonasgebiet nach Pillcopata. Übernachtung in einem einfachen Hotel (Sozialprojekt der Matsiguenkas Indianer).

28.03.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Lunchpaket, Abendessen. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Sie beginnen den heutigen Tag mit einem kleinen Rundgang durch das Dorf Pilcopata, besuchen den zentralen Platz, den kleinen Markt und das örtliche Krankenhaus, um einen ersten Einblick in das Leben der Menschen im Amazonasgebiet zu bekommen. In Pillcopata haben Sie noch die Möglichkeit, die für Ihre Expedition benötigten Gummistiefel zu kaufen. Von Pilcopata aus geht es auf kurvigen Strassen weiter durch den Dschungel. Unterwegs machen Sie Halt bei einer Tierrettungsstation mit einem angrenzenden Coca-Anbaufeld, sowie etwas weiter im Dschungel, bei einer kleinen Orchideenfarm. Am Vormittag Ankunft in Antalaya, die erste Ansiedlung am Oberlauf des „Madre de Dios“ (Mutter Gottes). Hier werden die gesamte Ausrüstung, das Gepäck und die Lebensmittel in das Expeditionsboot verladen und lernen Ihr Bootsteam, sowie unseren auf den Nationalpark spezialisierten Naturführer kennen. In bequemen Sitzen und von einem Dach gegen plötzliche Regenfälle geschützt geht es auf starker Strömung flussabwärts.Unberührte Sand- und Steinstrände und der dahinterliegende Amazonasdschungel gleiten vorbei. Gegen Nachmittag erreichen Sie Ihre am Fluss und mitten im Dschungel gelegene Unterkunft. Noch am Nachmittag brechen Sie zu einer ersten Erkundungs-Wanderung mit unserem Naturführer auf. Übernachtung in einfachen Hütten.

29.03.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Am Morgen brechen Sie nach Shintuya, einem Dorf der Matsiguenkas Indianer, auf. Sie besuchen die örtliche Schule. Anschließend geht es zu einer vulkanischen Thermalquelle mitten im Dschungel. Lassen Sie sich gern von dem wohltuenden, heißen Wasser verwöhnen. Am Nachmittag erreichen wir das einst vom legendären Fitzgerald, auch Fitzcarraldo genannt, zu Zeiten des Kautschuks gegründete Boca Manu, heute ein Versorgungsdorf der Indigenen und Goldsucher. Hier suchen wir den Schiffsbauer auf, der auch unser Boot gebaut hat. Er erklärt uns genau aus welchen Materialien er die Boote baut, welche „Modelle“ er hat und wie sein „Vertrieb“ organisiert ist. Am Abend lassen wir uns ein kaltes Bier in einer der kleinen Dorfkneipen zusammen mit den Einheimischen schmecken. Übernachtung in einer einfachen Unterkunft mitten in Boca Manu.

Hinweis: Für die Touren im Regenwald und auf dem Boot sollten Sie mit langer Hose und langärmligem Hemd bekleidet sein. Moskitoschutz, Trekkingstiefel und Regenponcho sollten nicht fehlen.

30.03.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Noch vor Sonnenaufgang steigen Sie in Ihr Expeditionsboot, denn heute ist ordentlich Sitzfleisch gefragt. Den Tag sind Sie vorwiegend in Ihrem Expeditionsboot unterwegs. Nutzen Sie die Gelegenheit im Wasser und am Ufer nach Tieren Ausschau zu halten. Fernab jeglicher Zivilisation können Sie mit etwas Glück zahlreiche exotische Tiere sehen: Aras und Papageien, Wasserschweine, Affen, Kaimane, Faultiere, Schmetterlinge, Tukane und tropische Vögel in den buntesten Farben, Raubkatzen, Boas, Anakondas und Vogelspinnen. Zuerst erreichen wir das indigene Dorf Diamante. Wir schlendern durch das Dorf und kommen mit Hilfe des Reiseleiters mit den einheimischen Indigenen zu einem Gespräch. Am Nachmittag halten wir an einer kleinen Dschungelbeobachtungs-Lodge an, wo wir uns erfrischen und schon geht es auf einer aufregenden Wanderung in der Dämmerung durch den vielbewachsenen und immergrünen Dschungel. Bis zu 55m hohe Saiba-Bäume, Kastanien, unzählige Palmenarten, Lianen und Würgefeigen sind nur einige der Bäume, die Ihren Weg säumen. Auch die nachtaktiven Tiere werden nun munter und das geübte Auge unseres Naturführers wird diese erspähen und uns zeigen. Nach einer reichlichen Stunde Fußweg erreichen Sie die 3m hohe Tapirplattform, Ihre Unterkunft für die kommende Nacht. Es ist stockfinster und die Geräuschkulisse des Dschungels ist überwältigend. Hier legen Sie sich auf die Lauer, um Tapire beim Salzlecken zu erhaschen. Übernachtung im Manu-Nationalpark auf einer Tapir-Beobachtungsplattform.

31.03.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Noch vor Sonnenaufgang machen wir uns auf den Weg durch den tiefen Dschungel zu unserem Boot, wo unser Bootsteam bereits mit einem leckeren Frühstück wartet. Während die ersten Sonnenstrahlen auf den Fluss treffen, legen Sie an einem Aussichtspunkt an, von wo aus Sie ideal das folgende Spektakel beobachten können: Hunderte verschiedener Papageienarten fliegen heran, um sich geräuschvoll auf den Baumkronen niederzulassen und gruppenweise zur Minerallecke zu fliegen. Zum Schluss kommen dann meist noch die farbenprächtigen Aras, um ebenfalls die dringend benötigten Mineralien wie Calcium, Magnesium und Postazium aufzunehmen. Flussabwärts geht es weiter an Flussgoldgräbern vorbei bis zum Dorf Colorado, das sich bis heute den Charme eines Goldgräberdorfes erhalten hat. Von hier aus ist mehrfaches Umsteigen notwendig, denn es geht mit Off-Road-Jeeps und Fähren, sowie mit landestypischen Kleinbussen, auf sehr abenteuerlichen Wegen, sowie halbwegs TÜV-tauglichen Kleinbussen, auf meist unbefestigten Wegen und später auf der 2019 fertig gestellten Trans-Oceanica, der Verbindungsstraße zwischen dem Atlantik und dem Pazifik, nach Puerto Maldonado.

Tipp: Dieses unvergleichlich schöne, farbenprächtige Spektakel lässt sich mit einem guten Fernglas hautnah miterleben.

01.04.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Abendessen. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Nach dem Frühstück brechen Sie in die kleine, quirlige, mit Motorrädern überfüllte Stadt Puerto Maldonado auf. Hier bieten sich zahlreiche Gelegenheiten mit den Einheimischen in Kontakt zu treten. Zum Beispiel bei einem Besuch des quirligen Marktes, mit vielen Früchten, Gemüsesorten, Fischarten und lokaler Küche. Eine besondere Erfrischung ist ein kühler Copoazu-Saft aus einer Dschungelfrucht, den Sie hier an jeder Ecke probieren kann. Bei einer kleinen Schmetterlingsfarm verzaubern die Elfen des Amazonas mit einer Fülle an Farben - nirgendwo sonst auf der Welt gibt es solch eine Artenvielfalt an seltenen Exemplaren wie in Peru. Der Nachmittag bietet jedem genug Zeit, die kleine Stadt auf eigene Faust zu erkunden und wer möchte, kann am Abend eine einheimische Tanzbar besuchen, in der mit etwas Glück eine Cumbia-Liveband spielt.

02.04.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Am frühen Morgen geht es mit unserem Expeditionsboot auf dem Fluss Madre de Dios zur Affeninsel. Tief im Dschungel der Insel ist Heimat für eine Vielzahl verschiedener Affenarten, unter anderem der Maquisapas, der fröhliche Achunis, der beeindruckende Frailes und der kleine und lustige Leoncitos. Im Anschluß wandern Sie etwa 2 Stunden über schmale Dschungelpfade zu einem kleinen Fluss, der zu überschwemmten Wäldern aus 30m hohen Mauritia und Aguaje Palmen führt. Hier steigen Sie in kleine Ruderboote und gleiten auf dem schmalen Flusslauf unter dem gigantischen Blätterdach dahin. Nach einer Stunde Fahrt erreichen Sie den Lago Sandoval, einem romantischen Dschungelsee, umgeben von einer paradiesischen Landschaft. Mit etwas Glück werden Sie hier Piranhas zum Mittagessen angeln und haben dabei die Möglichkeit Schildkröten, Affen, Kaimane, Wasserfledermäuse, Riesenotter und viele exotische Vögel zu beobachten. Nach dem Mittagessen fahren Sie zu einem abgelegen lebenden Schamanen. Der Schamane wird Sie durch seinen kleinen „Zauber- & Kräutergarten” führen. Dabei erfahren Sie viel über die traditionelle Naturheilkunde und das für diese Gegend sehr bekannte Mittel Ayahuasca (banisteriopsis caapi), welches als Wunderheilmittel gegen körperliche und seelische Leiden gilt. Am Abend besteht die Möglichkeit Ayahuasca unter Anleitung und Aufsicht des Schamanen einzunehmen. Ayahuasca, was in der Quechua Sprache "Liane der Seele" oder "Liane der Toten" bedeutet, ist ein Getränk, das auch von den Schamanen benutzt wird, um mit der Welt der Geister zu kommunizieren. Übernachtung beim Schamanen in Feldbetten mit Mosquitonetz. Ein Plumsklo rundet die abenteuerliche Übernachtung ab.

03.04.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Heute erleben Sie, wie die Einheimischen reisen: In einem öffentlichen Bus fahren Sie etwa 230 Kilometer (ca. 5 Stunden) auf der berühmten und erst 2016 fertig gestellten Trans-Oceanica. Diese ist die Verbindungsstraße zwischen Atlantik und Pazifik. Ihre Fahrt führt Sie zuerst zur peruanischen Grenzstation und anschließend zum bolivianischen Grenzstädtchen Cobija. Nach dem recht umständlichen Einreise-Prozedere können Sie in einer nah gelegenen Farmer- und Goldsucherkneipen ein kühles Bier genießen. Der Koch hat bereits den Grill angezündet und grillt hier leckere Dschungel-Spezialitäten. Übernachtung auf Feldbetten inmitten des Dorfes.

04.04.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Früh am Morgen geht es mit unsrem Expeditionsboot am Rand der Naturreservate Manupiri und Humayta auf dem Fluss Madre de Dios weiter und es werden kleine Paranusssiedlungen und sogar illegale Goldwaschanlagen, in denen feiner Goldstaub aus den Dschungelflüssen ausgewaschen wird, angesteuert. Auf Ihrem Weg steuern Sie kleine Paranuss-Anbausiedlungen an. Die Nuss-Sammler gehören zu den eigentlichen Umweltschützern dieser Region, da der Paranussbaum nur in einem funktionierenden Ökosystem Früchte trägt. Diese Art wächst fast ausschließlich in der Amazonasregion von Peru, Bolivien und Brasilien und wird bis zu 150 Jahre alt. Auf Ihrem Weg begegnen Ihnen auch wieder illegale Goldwaschanlagen, in denen feiner Goldstaub aus den Dschungelflüssen ausgewaschen, an. Übernachtung in einer direkt am Fluss gelegenen Paranuss-Anbausiedlungen in Feldbetten in einer Lagerhalle.

05.04.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Nach dem gemeinsamen Abbau des Nachtcamps, fahren Sie mit dem Expeditionsboot den Rio Madre de Dios weiter hinab zu einigen Flussgoldgräbern, auf ihren hausgroßen, schwimmenden Flößen, die mit Pumpen den goldhaltigen Flusssand absaugen. Beim Besuch auf einem dieser Flöße bekommt man einen direkten Einblick in das entbehrungsreiche Leben dieser Menschen, die auf engstem Raum mit der gesamten Familie hier leben in der Hoffnung, über Nacht reich zu werden. Sollte die Schule der Paranuss- und Goldgräbersiedlung America offen sein, werden Sie diese heute ebenfalls besuchen. Am Nachmittag erreichen Sie einen Flußstrand, wo das Bootsteam ein Übernachtungslager mitten unter dem grandiosen Sternenhimmel aufbaut. Übernachtung in Feldbetten unter freiem Himmel oder unter einer sicheren Dachkonstruktion.

06.04.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Heute fahren Sie auf einem offenen Pick-Up oder LKW durch den tiefen Dschungel bis zum kolonialen Riberalta. Auf dieser aufregenden, etwa vierstündigen Fahrt überqueren Sie mithilfe einer abenteuerlichen Fähre einen Fluss. In Riberalta angekommen, begeben Sie sich auf einen kleinen Erkundungs-Spaziergang. Am Abend geht es dann ins alte Zentrum, wo der ganze Ort mit kleinen Mofas und Motorrädern zur Abendunterhaltung um den „Plaza“ braust. Übernachtung in einem stilvollen, ehemaligen Kolonialhaus des örtlichen Kautschukbarons.

07.04.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Am Vormittag besuchen Sie den bunten Markt, wo neben tropischen Früchten auch Utensilien für die Goldgräber und Paranusspflücker angeboten werden. Am Nachmittag besichtigen wir dann in eine Verarbeitungsanlage von Paranüssen. Hier werden hunderte Tonnen der kostbaren Nuss geknackt, gewaschen und in Handarbeit nach Qualitätsstufen sortiert. Übernachtung in einem stilvollen, ehemaligen Kolonialhaus des örtlichen Kautschukbarons.

08.04.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute steht das dritte Land auf unserer Expeditionsreise an: Brasilien! Der Unterschied zu Bolivien ist sofort zu erkennen. Der kleine, indianerstämmige Bolivianer steht dem europäisch-stämmigen Brasilianer gegenüber. Der bolivianische Regenwald wechselt zu den brasilianischen Weideflächen. Per Taxis und einer Fährüberfahrt an der bolivianisch-brasilianischen Grenze gelangen Sie in das abgelegene Rondónia-Gebiet, wo bis vor wenigen Jahren noch Massenrodungen und Feuer auf der Tagesordnung standen. Am frühen Abend erreichen Sie Ihre Unterkunft. Wer möchte kann am Abend seinen ersten echten brasilianischen Caipirinha probieren. Übernachtung in einem einfachen Stadthotel.

09.04.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Am Vormittag haben Sie die Gelegenheit, Porto Velho etwas besser kennenzulernen: Erst mit dem Ausbau der Eisenbahn vor über 150 Jahren begann die gezielte Besiedlung des bis dahin völlig unberührten Amazonasgebietes in Porto Velho. Sie besuchen heute das alte Stellwerk mit seinen uralten Eisenbahnen aus der Zeit des Kautschukbooms, den Markt und den Hafen. Am Abend Flug nach Manaus. Übernachtung in einem Hotel nahe der Oper.

10.04.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute gehen Sie auf Entdeckungstour in Manaus, dem vor südamerikanischer Lebensfreude brodelnden und multikulturellen "Eingangstor Amazoniens". Diese gewaltige Stadt, kann nur per Schiff oder Flugzeug erreicht werden. Der Stadtrundgang führt zunächst zum Teatro Amazonas, die Oper im Renaissance-Stil, Symbol des einstigen Wohlstandes und Wahrzeichen der Stadt. Es folgt ein Besuch des Mercado Adolpho Lisboa, einer Markthalle in der vor allem riesige Amazonasfische, Fleisch, tropische Früchte und Gemüse, aber auch unbekannte Heilkräuter und typisches Handwerk werden feilgeboten werden. Anschließend Bootsausflug zu dem bekannten Punkt, an dem der Weisswasserfluss „Rio Solimões “ und Schwarzwasserfluss des „Rio Negro“ aufeinander treffen, um zum Amazonas zusammenzufließen. Übernachtung in einem Hotel nahe der Oper.

11.04.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Vom Hafen Manaus gehen Sie an Bord eines Frachtschiffes mit dem Ziel Santarem. Diese Fahrt garantiert Ihnen ein einmaliges Erlebnis! Übernachtet wird eine Nacht (ggf. auch zwei) auf dem Hängemattendeck. Der Kontakt zur Bevölkerung ist hier "hautnah" und Ihr Reiseleiter hilft gerne beim Übersetzen der garantiert interessanten Gespräche. Übernachtung auf dem Hängemattendeck.

12.04.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung im Schiff im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

In Santarem angekommen, fahren Sie am Nachmittag in das Dorf Alter do Chão. Hier haben Sie ausreichend Zeit, um an den Stränden zu baden. Übernachtung in einem gemütlichen 3-Sterne Hotel direkt am Strand oder einer kleinen, familiären Posada, direkt an der Uferpromenade.

13.04.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Genießen Sie den freien Tag und entspannen Sie an diesen tropisch anmutenden Traumstränden. Wer heute aktiv sein möchte, kann einen der zahlreichen fakultativen Ausflüge buchen, wie z.B. eine Bootsfahrt auf dem Rio Tapajòs oder Rio Jarí, einen Ausflug ins Tapajòs Naturreservat, zur Caboclo oder Ford Siedlung Belterra usw. Ihre Reiseleitung ist Ihnen gern bei der Planung behilflich. Übernachtung in einem gemütlichen 3-Sterne Hotel direkt am Strand oder einer kleinen, familiären Posada, direkt an der Uferpromenade.

14.04.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Nach Ihrem kurzen Abstecher in die “Karibik des Amazonas” fliegen Sie heute gegen Mittag nach Belem. Wegen der von Mangobäumen gesäumten Straßen hat Belem auch den Beinamen „cidade das mangueiras“ (Stadt der Mangobäume). Am späten Nachmittag unternehmen Sie einen Ausflug in das ehemals herunter gekommene und gefährliche Hafengelände der Estaçao das Docas. Die alten Lagerhallen des Hafens beherbergen heute moderne Geschäfte, Restaurants, die Brauerei „Amazon Beer“ und dazu die wahrscheinlich beste Eisdiele der Stadt. Hier lassen Sie den Abend gemütlich ausklingen.

15.04.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Bei einem ausgiebigen Stadtrundgang durch die quirlige Hafenstadt, lernen Sie den ältesten und ursprünglichsten Teil Belems mit demHauptplatz "Praça de Sé", den alten, bunten Häuserfassaden, dem imposanten "Teatro da Paz", sowie der alten Kathedrale kennen. Der Höhepunkt ist sicherlich der berühmte Markt "Ver-O-Peso" am alten Hafen, wo Kräuterfrauen ´Gesundheit´ aus Amazoniens Wäldern verkaufen.

16.04.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute heißt es Abschied nehmen von Amazonien. Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Europa.

17.04.2021: Mahlzeiten: Frühstück.

18.04.2021: Mahlzeiten: keine.

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Am Flughafen von Lima werden Sie von Ihrem Reiseleiter empfangen. Gemeinsam erfolgt der Transfer zu Ihrem kleinen Kolonialhotel. Am Abend findet die erste Expeditionsbesprechung statt, bei der Ihnen Ihr Reiseleiter nochmals auf den genauen Ablauf eingeht und selbstverständlich gern all Ihre Fragen beantwortet.

Ausnahmen: Für die Teilnehmer der Vortour, wenn die Gruppe nur 1-5 Teilnehmer hat oder nicht alle Teilnehmer am Abend angekommen sind, findet diese Besprechung am 2. Tag in Pillcopata statt. Auch erfolgt der Flughafentransfer in Lima bei unterschiedlichen Anreisezeiten der Gruppen nicht gemeinsam mit dem Reiseleiter, sondern mit einem lokalen Fahrer.

08.05.2021: Mahlzeiten: keine. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Früh morgens Flug in die Andenstadt Cusco (ca. 1 h). Hier treffen Sie auf die Teilnehmer, die ein Vorprogramm gebucht haben. Ihre erste Fahrt führt Sie über eine teils abenteuerliche Straße über die mächtigen Hochanden weiter in das dampfende Amazonasgebiet nach Pillcopata. Übernachtung in einem einfachen Hotel (Sozialprojekt der Matsiguenkas Indianer).

09.05.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Lunchpaket, Abendessen. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Sie beginnen den heutigen Tag mit einem kleinen Rundgang durch das Dorf Pilcopata, besuchen den zentralen Platz, den kleinen Markt und das örtliche Krankenhaus, um einen ersten Einblick in das Leben der Menschen im Amazonasgebiet zu bekommen. In Pillcopata haben Sie noch die Möglichkeit, die für Ihre Expedition benötigten Gummistiefel zu kaufen. Von Pilcopata aus geht es auf kurvigen Strassen weiter durch den Dschungel. Unterwegs machen Sie Halt bei einer Tierrettungsstation mit einem angrenzenden Coca-Anbaufeld, sowie etwas weiter im Dschungel, bei einer kleinen Orchideenfarm. Am Vormittag Ankunft in Antalaya, die erste Ansiedlung am Oberlauf des „Madre de Dios“ (Mutter Gottes). Hier werden die gesamte Ausrüstung, das Gepäck und die Lebensmittel in das Expeditionsboot verladen und lernen Ihr Bootsteam, sowie unseren auf den Nationalpark spezialisierten Naturführer kennen. In bequemen Sitzen und von einem Dach gegen plötzliche Regenfälle geschützt geht es auf starker Strömung flussabwärts.Unberührte Sand- und Steinstrände und der dahinterliegende Amazonasdschungel gleiten vorbei. Gegen Nachmittag erreichen Sie Ihre am Fluss und mitten im Dschungel gelegene Unterkunft. Noch am Nachmittag brechen Sie zu einer ersten Erkundungs-Wanderung mit unserem Naturführer auf. Übernachtung in einfachen Hütten.

10.05.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Am Morgen brechen Sie nach Shintuya, einem Dorf der Matsiguenkas Indianer, auf. Sie besuchen die örtliche Schule. Anschließend geht es zu einer vulkanischen Thermalquelle mitten im Dschungel. Lassen Sie sich gern von dem wohltuenden, heißen Wasser verwöhnen. Am Nachmittag erreichen wir das einst vom legendären Fitzgerald, auch Fitzcarraldo genannt, zu Zeiten des Kautschuks gegründete Boca Manu, heute ein Versorgungsdorf der Indigenen und Goldsucher. Hier suchen wir den Schiffsbauer auf, der auch unser Boot gebaut hat. Er erklärt uns genau aus welchen Materialien er die Boote baut, welche „Modelle“ er hat und wie sein „Vertrieb“ organisiert ist. Am Abend lassen wir uns ein kaltes Bier in einer der kleinen Dorfkneipen zusammen mit den Einheimischen schmecken. Übernachtung in einer einfachen Unterkunft mitten in Boca Manu.

Hinweis: Für die Touren im Regenwald und auf dem Boot sollten Sie mit langer Hose und langärmligem Hemd bekleidet sein. Moskitoschutz, Trekkingstiefel und Regenponcho sollten nicht fehlen.

11.05.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Noch vor Sonnenaufgang steigen Sie in Ihr Expeditionsboot, denn heute ist ordentlich Sitzfleisch gefragt. Den Tag sind Sie vorwiegend in Ihrem Expeditionsboot unterwegs. Nutzen Sie die Gelegenheit im Wasser und am Ufer nach Tieren Ausschau zu halten. Fernab jeglicher Zivilisation können Sie mit etwas Glück zahlreiche exotische Tiere sehen: Aras und Papageien, Wasserschweine, Affen, Kaimane, Faultiere, Schmetterlinge, Tukane und tropische Vögel in den buntesten Farben, Raubkatzen, Boas, Anakondas und Vogelspinnen. Zuerst erreichen wir das indigene Dorf Diamante. Wir schlendern durch das Dorf und kommen mit Hilfe des Reiseleiters mit den einheimischen Indigenen zu einem Gespräch. Am Nachmittag halten wir an einer kleinen Dschungelbeobachtungs-Lodge an, wo wir uns erfrischen und schon geht es auf einer aufregenden Wanderung in der Dämmerung durch den vielbewachsenen und immergrünen Dschungel. Bis zu 55m hohe Saiba-Bäume, Kastanien, unzählige Palmenarten, Lianen und Würgefeigen sind nur einige der Bäume, die Ihren Weg säumen. Auch die nachtaktiven Tiere werden nun munter und das geübte Auge unseres Naturführers wird diese erspähen und uns zeigen. Nach einer reichlichen Stunde Fußweg erreichen Sie die 3m hohe Tapirplattform, Ihre Unterkunft für die kommende Nacht. Es ist stockfinster und die Geräuschkulisse des Dschungels ist überwältigend. Hier legen Sie sich auf die Lauer, um Tapire beim Salzlecken zu erhaschen. Übernachtung im Manu-Nationalpark auf einer Tapir-Beobachtungsplattform.

12.05.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Noch vor Sonnenaufgang machen wir uns auf den Weg durch den tiefen Dschungel zu unserem Boot, wo unser Bootsteam bereits mit einem leckeren Frühstück wartet. Während die ersten Sonnenstrahlen auf den Fluss treffen, legen Sie an einem Aussichtspunkt an, von wo aus Sie ideal das folgende Spektakel beobachten können: Hunderte verschiedener Papageienarten fliegen heran, um sich geräuschvoll auf den Baumkronen niederzulassen und gruppenweise zur Minerallecke zu fliegen. Zum Schluss kommen dann meist noch die farbenprächtigen Aras, um ebenfalls die dringend benötigten Mineralien wie Calcium, Magnesium und Postazium aufzunehmen. Flussabwärts geht es weiter an Flussgoldgräbern vorbei bis zum Dorf Colorado, das sich bis heute den Charme eines Goldgräberdorfes erhalten hat. Von hier aus ist mehrfaches Umsteigen notwendig, denn es geht mit Off-Road-Jeeps und Fähren, sowie mit landestypischen Kleinbussen, auf sehr abenteuerlichen Wegen, sowie halbwegs TÜV-tauglichen Kleinbussen, auf meist unbefestigten Wegen und später auf der 2019 fertig gestellten Trans-Oceanica, der Verbindungsstraße zwischen dem Atlantik und dem Pazifik, nach Puerto Maldonado.

Tipp: Dieses unvergleichlich schöne, farbenprächtige Spektakel lässt sich mit einem guten Fernglas hautnah miterleben.

13.05.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Abendessen. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Nach dem Frühstück brechen Sie in die kleine, quirlige, mit Motorrädern überfüllte Stadt Puerto Maldonado auf. Hier bieten sich zahlreiche Gelegenheiten mit den Einheimischen in Kontakt zu treten. Zum Beispiel bei einem Besuch des quirligen Marktes, mit vielen Früchten, Gemüsesorten, Fischarten und lokaler Küche. Eine besondere Erfrischung ist ein kühler Copoazu-Saft aus einer Dschungelfrucht, den Sie hier an jeder Ecke probieren kann. Bei einer kleinen Schmetterlingsfarm verzaubern die Elfen des Amazonas mit einer Fülle an Farben - nirgendwo sonst auf der Welt gibt es solch eine Artenvielfalt an seltenen Exemplaren wie in Peru. Der Nachmittag bietet jedem genug Zeit, die kleine Stadt auf eigene Faust zu erkunden und wer möchte, kann am Abend eine einheimische Tanzbar besuchen, in der mit etwas Glück eine Cumbia-Liveband spielt.

14.05.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Am frühen Morgen geht es mit unserem Expeditionsboot auf dem Fluss Madre de Dios zur Affeninsel. Tief im Dschungel der Insel ist Heimat für eine Vielzahl verschiedener Affenarten, unter anderem der Maquisapas, der fröhliche Achunis, der beeindruckende Frailes und der kleine und lustige Leoncitos. Im Anschluß wandern Sie etwa 2 Stunden über schmale Dschungelpfade zu einem kleinen Fluss, der zu überschwemmten Wäldern aus 30m hohen Mauritia und Aguaje Palmen führt. Hier steigen Sie in kleine Ruderboote und gleiten auf dem schmalen Flusslauf unter dem gigantischen Blätterdach dahin. Nach einer Stunde Fahrt erreichen Sie den Lago Sandoval, einem romantischen Dschungelsee, umgeben von einer paradiesischen Landschaft. Mit etwas Glück werden Sie hier Piranhas zum Mittagessen angeln und haben dabei die Möglichkeit Schildkröten, Affen, Kaimane, Wasserfledermäuse, Riesenotter und viele exotische Vögel zu beobachten. Nach dem Mittagessen fahren Sie zu einem abgelegen lebenden Schamanen. Der Schamane wird Sie durch seinen kleinen „Zauber- & Kräutergarten” führen. Dabei erfahren Sie viel über die traditionelle Naturheilkunde und das für diese Gegend sehr bekannte Mittel Ayahuasca (banisteriopsis caapi), welches als Wunderheilmittel gegen körperliche und seelische Leiden gilt. Am Abend besteht die Möglichkeit Ayahuasca unter Anleitung und Aufsicht des Schamanen einzunehmen. Ayahuasca, was in der Quechua Sprache "Liane der Seele" oder "Liane der Toten" bedeutet, ist ein Getränk, das auch von den Schamanen benutzt wird, um mit der Welt der Geister zu kommunizieren. Übernachtung beim Schamanen in Feldbetten mit Mosquitonetz. Ein Plumsklo rundet die abenteuerliche Übernachtung ab.

15.05.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Heute erleben Sie, wie die Einheimischen reisen: In einem öffentlichen Bus fahren Sie etwa 230 Kilometer (ca. 5 Stunden) auf der berühmten und erst 2016 fertig gestellten Trans-Oceanica. Diese ist die Verbindungsstraße zwischen Atlantik und Pazifik. Ihre Fahrt führt Sie zuerst zur peruanischen Grenzstation und anschließend zum bolivianischen Grenzstädtchen Cobija. Nach dem recht umständlichen Einreise-Prozedere können Sie in einer nah gelegenen Farmer- und Goldsucherkneipen ein kühles Bier genießen. Der Koch hat bereits den Grill angezündet und grillt hier leckere Dschungel-Spezialitäten. Übernachtung auf Feldbetten inmitten des Dorfes.

16.05.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Früh am Morgen geht es mit unsrem Expeditionsboot am Rand der Naturreservate Manupiri und Humayta auf dem Fluss Madre de Dios weiter und es werden kleine Paranusssiedlungen und sogar illegale Goldwaschanlagen, in denen feiner Goldstaub aus den Dschungelflüssen ausgewaschen wird, angesteuert. Auf Ihrem Weg steuern Sie kleine Paranuss-Anbausiedlungen an. Die Nuss-Sammler gehören zu den eigentlichen Umweltschützern dieser Region, da der Paranussbaum nur in einem funktionierenden Ökosystem Früchte trägt. Diese Art wächst fast ausschließlich in der Amazonasregion von Peru, Bolivien und Brasilien und wird bis zu 150 Jahre alt. Auf Ihrem Weg begegnen Ihnen auch wieder illegale Goldwaschanlagen, in denen feiner Goldstaub aus den Dschungelflüssen ausgewaschen, an. Übernachtung in einer direkt am Fluss gelegenen Paranuss-Anbausiedlungen in Feldbetten in einer Lagerhalle.

17.05.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Nach dem gemeinsamen Abbau des Nachtcamps, fahren Sie mit dem Expeditionsboot den Rio Madre de Dios weiter hinab zu einigen Flussgoldgräbern, auf ihren hausgroßen, schwimmenden Flößen, die mit Pumpen den goldhaltigen Flusssand absaugen. Beim Besuch auf einem dieser Flöße bekommt man einen direkten Einblick in das entbehrungsreiche Leben dieser Menschen, die auf engstem Raum mit der gesamten Familie hier leben in der Hoffnung, über Nacht reich zu werden. Sollte die Schule der Paranuss- und Goldgräbersiedlung America offen sein, werden Sie diese heute ebenfalls besuchen. Am Nachmittag erreichen Sie einen Flußstrand, wo das Bootsteam ein Übernachtungslager mitten unter dem grandiosen Sternenhimmel aufbaut. Übernachtung in Feldbetten unter freiem Himmel oder unter einer sicheren Dachkonstruktion.

18.05.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Heute fahren Sie auf einem offenen Pick-Up oder LKW durch den tiefen Dschungel bis zum kolonialen Riberalta. Auf dieser aufregenden, etwa vierstündigen Fahrt überqueren Sie mithilfe einer abenteuerlichen Fähre einen Fluss. In Riberalta angekommen, begeben Sie sich auf einen kleinen Erkundungs-Spaziergang. Am Abend geht es dann ins alte Zentrum, wo der ganze Ort mit kleinen Mofas und Motorrädern zur Abendunterhaltung um den „Plaza“ braust. Übernachtung in einem stilvollen, ehemaligen Kolonialhaus des örtlichen Kautschukbarons.

19.05.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Am Vormittag besuchen Sie den bunten Markt, wo neben tropischen Früchten auch Utensilien für die Goldgräber und Paranusspflücker angeboten werden. Am Nachmittag besichtigen wir dann in eine Verarbeitungsanlage von Paranüssen. Hier werden hunderte Tonnen der kostbaren Nuss geknackt, gewaschen und in Handarbeit nach Qualitätsstufen sortiert. Übernachtung in einem stilvollen, ehemaligen Kolonialhaus des örtlichen Kautschukbarons.

20.05.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute steht das dritte Land auf unserer Expeditionsreise an: Brasilien! Der Unterschied zu Bolivien ist sofort zu erkennen. Der kleine, indianerstämmige Bolivianer steht dem europäisch-stämmigen Brasilianer gegenüber. Der bolivianische Regenwald wechselt zu den brasilianischen Weideflächen. Per Taxis und einer Fährüberfahrt an der bolivianisch-brasilianischen Grenze gelangen Sie in das abgelegene Rondónia-Gebiet, wo bis vor wenigen Jahren noch Massenrodungen und Feuer auf der Tagesordnung standen. Am frühen Abend erreichen Sie Ihre Unterkunft. Wer möchte kann am Abend seinen ersten echten brasilianischen Caipirinha probieren. Übernachtung in einem einfachen Stadthotel.

21.05.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Am Vormittag haben Sie die Gelegenheit, Porto Velho etwas besser kennenzulernen: Erst mit dem Ausbau der Eisenbahn vor über 150 Jahren begann die gezielte Besiedlung des bis dahin völlig unberührten Amazonasgebietes in Porto Velho. Sie besuchen heute das alte Stellwerk mit seinen uralten Eisenbahnen aus der Zeit des Kautschukbooms, den Markt und den Hafen. Am Abend Flug nach Manaus. Übernachtung in einem Hotel nahe der Oper.

22.05.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute gehen Sie auf Entdeckungstour in Manaus, dem vor südamerikanischer Lebensfreude brodelnden und multikulturellen "Eingangstor Amazoniens". Diese gewaltige Stadt, kann nur per Schiff oder Flugzeug erreicht werden. Der Stadtrundgang führt zunächst zum Teatro Amazonas, die Oper im Renaissance-Stil, Symbol des einstigen Wohlstandes und Wahrzeichen der Stadt. Es folgt ein Besuch des Mercado Adolpho Lisboa, einer Markthalle in der vor allem riesige Amazonasfische, Fleisch, tropische Früchte und Gemüse, aber auch unbekannte Heilkräuter und typisches Handwerk werden feilgeboten werden. Anschließend Bootsausflug zu dem bekannten Punkt, an dem der Weisswasserfluss „Rio Solimões “ und Schwarzwasserfluss des „Rio Negro“ aufeinander treffen, um zum Amazonas zusammenzufließen. Übernachtung in einem Hotel nahe der Oper.

23.05.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Vom Hafen Manaus gehen Sie an Bord eines Frachtschiffes mit dem Ziel Santarem. Diese Fahrt garantiert Ihnen ein einmaliges Erlebnis! Übernachtet wird eine Nacht (ggf. auch zwei) auf dem Hängemattendeck. Der Kontakt zur Bevölkerung ist hier "hautnah" und Ihr Reiseleiter hilft gerne beim Übersetzen der garantiert interessanten Gespräche. Übernachtung auf dem Hängemattendeck.

24.05.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung im Schiff im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

In Santarem angekommen, fahren Sie am Nachmittag in das Dorf Alter do Chão. Hier haben Sie ausreichend Zeit, um an den Stränden zu baden. Übernachtung in einem gemütlichen 3-Sterne Hotel direkt am Strand oder einer kleinen, familiären Posada, direkt an der Uferpromenade.

25.05.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Genießen Sie den freien Tag und entspannen Sie an diesen tropisch anmutenden Traumstränden. Wer heute aktiv sein möchte, kann einen der zahlreichen fakultativen Ausflüge buchen, wie z.B. eine Bootsfahrt auf dem Rio Tapajòs oder Rio Jarí, einen Ausflug ins Tapajòs Naturreservat, zur Caboclo oder Ford Siedlung Belterra usw. Ihre Reiseleitung ist Ihnen gern bei der Planung behilflich. Übernachtung in einem gemütlichen 3-Sterne Hotel direkt am Strand oder einer kleinen, familiären Posada, direkt an der Uferpromenade.

26.05.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Nach Ihrem kurzen Abstecher in die “Karibik des Amazonas” fliegen Sie heute gegen Mittag nach Belem. Wegen der von Mangobäumen gesäumten Straßen hat Belem auch den Beinamen „cidade das mangueiras“ (Stadt der Mangobäume). Am späten Nachmittag unternehmen Sie einen Ausflug in das ehemals herunter gekommene und gefährliche Hafengelände der Estaçao das Docas. Die alten Lagerhallen des Hafens beherbergen heute moderne Geschäfte, Restaurants, die Brauerei „Amazon Beer“ und dazu die wahrscheinlich beste Eisdiele der Stadt. Hier lassen Sie den Abend gemütlich ausklingen.

27.05.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Bei einem ausgiebigen Stadtrundgang durch die quirlige Hafenstadt, lernen Sie den ältesten und ursprünglichsten Teil Belems mit demHauptplatz "Praça de Sé", den alten, bunten Häuserfassaden, dem imposanten "Teatro da Paz", sowie der alten Kathedrale kennen. Der Höhepunkt ist sicherlich der berühmte Markt "Ver-O-Peso" am alten Hafen, wo Kräuterfrauen ´Gesundheit´ aus Amazoniens Wäldern verkaufen.

28.05.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute heißt es Abschied nehmen von Amazonien. Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Europa.

29.05.2021: Mahlzeiten: Frühstück.

30.05.2021: Mahlzeiten: keine.

Die ideale Ergänzung: 2-3 tägiges Vorprogramm Cusco und Machu Picchu. Wenn Sie die Chance nutzen wollen und vorab Machu Picchu besichtigen wollen, dann haben wir zwei Vorprogramme im Angebot. Je nach Wunsch würden Sie 2, bzw. 3 Tage vor Beginn der Gruppenreise anreisen. Sprechen Sie uns gerne an für die Details.

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Am Flughafen von Lima werden Sie von Ihrem Fahrer (spanischsprachig) empfangen. Gemeinsam erfolgt der Transfer ins Hotel. Wer noch Energie verspürt, kann einen Spaziergang im nahe gelegenen Ausgehviertel Miraflores unternehmen. Übernachtung im Hotel. Übernachtung in einem 3-Sterne Hotel.

23.06.2021: Mahlzeiten: keine. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Früh morgens Flug in die Andenstadt Cusco (ca. 1 h). Faszinierend, bunt und lebendig präsentiert sich die ehemalige Hochburg der Inkas. Noch heute können Sie die Reste der ehemaligen Baukunst bestaunen, Menschen mit traditionsreichen Gewändern beobachten, über bunte Märkte schlendern und den Klängen, typischer Andenmusik lauschen. Bei einem Standtrundgang (Deutsch geführt; ca. 4 Std) lernen Sie die Andenstadt besser kennen und besichtigen berühmte Bauwerke wie den Sonnentempel Qorikancha, die Kathedrale und die vier Inkaruinen in der Umgebung (Eintrittskosten von ca. 32 EUR sind nicht enthalten). Übernachtung in einem 2-Sterne Hotel.

24.06.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Gemeinsam mit einer internationalen Reisegruppe (maximal 16 Teilnehmer) sind Sie zwei Tage unterwegs. Ihr englischsprachiger Guide holt Sie vom Hotel ab und Sie fahren nach Ollanataytambo, von dort geht es noch ein kleines Stück mit dem Zug bis zum km 104 der Bahnstrecke (Fahrzeit ca. 3,5 Stunden). Von hier aus wandern Sie mit auf der Königsetappe des Inkatrails hinauf. Zunächst geht es zu den archäologischen Stätten von Chachabamba und anschließend weiter bergauf in Richtung Wiñay Wayna (2700m). Durch das Sonnetor schreitend erreichen Sie schließlich Machu Picchu und erleben die prächtige Anlage in der Nachmittagsonne. Mit dem öffentlichen Bus fahren Sie ins Dorf nach Aguas Calientes und beziehen Ihr Hotel. Gehzeit ca. 6 Stunden. Übernachtung in einem einfachen Hotel in Aguas Calientes.

25.06.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Am frühen Morgen fahren Sie mit dem öffentlichen Bus zum Eingangstor von Machu Picchu (2400m). Die heutige Führung (engl.) in den Ruinen von Machu Picchu, auf Quechua Sprache „Alter Berg“, weckt eine Faszination über so viel meisterhafte Architektur der vergangenen Inkakultur, die bis heute nicht vollständig erklärt werden konnte. Nach neuesten Forschungsergebnissen zufolge wurde die Stadt um 1440 erbaut und war einer elitären Schicht der Inkas vorbehalten. Man schätzt, dass um die 700 Personen in dieser Stadt lebten, gut geschützt von Abhängen und Unzugänglichkeit, was auch erklärt, warum die Ruinen erst 1911 vom amerikanischen Archäologen Hiram Bingham entdeckt wurden. Gegen Nachmittag fahren Sie mit dem Bus zurück nach Aguas Calientes und erreichen schließlich mit dem Zug und Transferfahrzeug wieder Cusco. Übernachtung in einem 2-Sterne Hotel.

26.06.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Früh am Morgen treffen Sie die anderen Reiseteilnehmer und beginnen Ihre Gruppenreise. Ihre erste Fahrt führt Sie über eine teils abenteuerliche Straße über die mächtigen Hochanden weiter in das dampfende Amazonasgebiet nach Pillcopata. Übernachtung in einem einfachen Hotel (Sozialprojekt der Matsiguenkas Indianer).

27.06.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Lunchpaket, Abendessen. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Sie beginnen den heutigen Tag mit einem kleinen Rundgang durch das Dorf Pilcopata, besuchen den zentralen Platz, den kleinen Markt und das örtliche Krankenhaus, um einen ersten Einblick in das Leben der Menschen im Amazonasgebiet zu bekommen. In Pillcopata haben Sie noch die Möglichkeit, die für Ihre Expedition benötigten Gummistiefel zu kaufen. Von Pilcopata aus geht es auf kurvigen Strassen weiter durch den Dschungel. Unterwegs machen Sie Halt bei einer Tierrettungsstation mit einem angrenzenden Coca-Anbaufeld, sowie etwas weiter im Dschungel, bei einer kleinen Orchideenfarm. Am Vormittag Ankunft in Antalaya, die erste Ansiedlung am Oberlauf des „Madre de Dios“ (Mutter Gottes). Hier werden die gesamte Ausrüstung, das Gepäck und die Lebensmittel in das Expeditionsboot verladen und lernen Ihr Bootsteam, sowie unseren auf den Nationalpark spezialisierten Naturführer kennen. In bequemen Sitzen und von einem Dach gegen plötzliche Regenfälle geschützt geht es auf starker Strömung flussabwärts.Unberührte Sand- und Steinstrände und der dahinterliegende Amazonasdschungel gleiten vorbei. Gegen Nachmittag erreichen Sie Ihre am Fluss und mitten im Dschungel gelegene Unterkunft. Noch am Nachmittag brechen Sie zu einer ersten Erkundungs-Wanderung mit unserem Naturführer auf. Übernachtung in einfachen Hütten.

28.06.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Am Morgen brechen Sie nach Shintuya, einem Dorf der Matsiguenkas Indianer, auf. Sie besuchen die örtliche Schule. Anschließend geht es zu einer vulkanischen Thermalquelle mitten im Dschungel. Lassen Sie sich gern von dem wohltuenden, heißen Wasser verwöhnen. Am Nachmittag erreichen wir das einst vom legendären Fitzgerald, auch Fitzcarraldo genannt, zu Zeiten des Kautschuks gegründete Boca Manu, heute ein Versorgungsdorf der Indigenen und Goldsucher. Hier suchen wir den Schiffsbauer auf, der auch unser Boot gebaut hat. Er erklärt uns genau aus welchen Materialien er die Boote baut, welche „Modelle“ er hat und wie sein „Vertrieb“ organisiert ist. Am Abend lassen wir uns ein kaltes Bier in einer der kleinen Dorfkneipen zusammen mit den Einheimischen schmecken. Übernachtung in einer einfachen Unterkunft mitten in Boca Manu.

Hinweis: Für die Touren im Regenwald und auf dem Boot sollten Sie mit langer Hose und langärmligem Hemd bekleidet sein. Moskitoschutz, Trekkingstiefel und Regenponcho sollten nicht fehlen.

29.06.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Noch vor Sonnenaufgang steigen Sie in Ihr Expeditionsboot, denn heute ist ordentlich Sitzfleisch gefragt. Den Tag sind Sie vorwiegend in Ihrem Expeditionsboot unterwegs. Nutzen Sie die Gelegenheit im Wasser und am Ufer nach Tieren Ausschau zu halten. Fernab jeglicher Zivilisation können Sie mit etwas Glück zahlreiche exotische Tiere sehen: Aras und Papageien, Wasserschweine, Affen, Kaimane, Faultiere, Schmetterlinge, Tukane und tropische Vögel in den buntesten Farben, Raubkatzen, Boas, Anakondas und Vogelspinnen. Zuerst erreichen wir das indigene Dorf Diamante. Wir schlendern durch das Dorf und kommen mit Hilfe des Reiseleiters mit den einheimischen Indigenen zu einem Gespräch. Am Nachmittag halten wir an einer kleinen Dschungelbeobachtungs-Lodge an, wo wir uns erfrischen und schon geht es auf einer aufregenden Wanderung in der Dämmerung durch den vielbewachsenen und immergrünen Dschungel. Bis zu 55m hohe Saiba-Bäume, Kastanien, unzählige Palmenarten, Lianen und Würgefeigen sind nur einige der Bäume, die Ihren Weg säumen. Auch die nachtaktiven Tiere werden nun munter und das geübte Auge unseres Naturführers wird diese erspähen und uns zeigen. Nach einer reichlichen Stunde Fußweg erreichen Sie die 3m hohe Tapirplattform, Ihre Unterkunft für die kommende Nacht. Es ist stockfinster und die Geräuschkulisse des Dschungels ist überwältigend. Hier legen Sie sich auf die Lauer, um Tapire beim Salzlecken zu erhaschen. Übernachtung im Manu-Nationalpark auf einer Tapir-Beobachtungsplattform.

30.06.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Noch vor Sonnenaufgang machen wir uns auf den Weg durch den tiefen Dschungel zu unserem Boot, wo unser Bootsteam bereits mit einem leckeren Frühstück wartet. Während die ersten Sonnenstrahlen auf den Fluss treffen, legen Sie an einem Aussichtspunkt an, von wo aus Sie ideal das folgende Spektakel beobachten können: Hunderte verschiedener Papageienarten fliegen heran, um sich geräuschvoll auf den Baumkronen niederzulassen und gruppenweise zur Minerallecke zu fliegen. Zum Schluss kommen dann meist noch die farbenprächtigen Aras, um ebenfalls die dringend benötigten Mineralien wie Calcium, Magnesium und Postazium aufzunehmen. Flussabwärts geht es weiter an Flussgoldgräbern vorbei bis zum Dorf Colorado, das sich bis heute den Charme eines Goldgräberdorfes erhalten hat. Von hier aus ist mehrfaches Umsteigen notwendig, denn es geht mit Off-Road-Jeeps und Fähren, sowie mit landestypischen Kleinbussen, auf sehr abenteuerlichen Wegen, sowie halbwegs TÜV-tauglichen Kleinbussen, auf meist unbefestigten Wegen und später auf der 2019 fertig gestellten Trans-Oceanica, der Verbindungsstraße zwischen dem Atlantik und dem Pazifik, nach Puerto Maldonado.

Tipp: Dieses unvergleichlich schöne, farbenprächtige Spektakel lässt sich mit einem guten Fernglas hautnah miterleben.

01.07.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Abendessen. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Nach dem Frühstück brechen Sie in die kleine, quirlige, mit Motorrädern überfüllte Stadt Puerto Maldonado auf. Hier bieten sich zahlreiche Gelegenheiten mit den Einheimischen in Kontakt zu treten. Zum Beispiel bei einem Besuch des quirligen Marktes, mit vielen Früchten, Gemüsesorten, Fischarten und lokaler Küche. Eine besondere Erfrischung ist ein kühler Copoazu-Saft aus einer Dschungelfrucht, den Sie hier an jeder Ecke probieren kann. Bei einer kleinen Schmetterlingsfarm verzaubern die Elfen des Amazonas mit einer Fülle an Farben - nirgendwo sonst auf der Welt gibt es solch eine Artenvielfalt an seltenen Exemplaren wie in Peru. Der Nachmittag bietet jedem genug Zeit, die kleine Stadt auf eigene Faust zu erkunden und wer möchte, kann am Abend eine einheimische Tanzbar besuchen, in der mit etwas Glück eine Cumbia-Liveband spielt.

02.07.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Am frühen Morgen geht es mit unserem Expeditionsboot auf dem Fluss Madre de Dios zur Affeninsel. Tief im Dschungel der Insel ist Heimat für eine Vielzahl verschiedener Affenarten, unter anderem der Maquisapas, der fröhliche Achunis, der beeindruckende Frailes und der kleine und lustige Leoncitos. Im Anschluß wandern Sie etwa 2 Stunden über schmale Dschungelpfade zu einem kleinen Fluss, der zu überschwemmten Wäldern aus 30m hohen Mauritia und Aguaje Palmen führt. Hier steigen Sie in kleine Ruderboote und gleiten auf dem schmalen Flusslauf unter dem gigantischen Blätterdach dahin. Nach einer Stunde Fahrt erreichen Sie den Lago Sandoval, einem romantischen Dschungelsee, umgeben von einer paradiesischen Landschaft. Mit etwas Glück werden Sie hier Piranhas zum Mittagessen angeln und haben dabei die Möglichkeit Schildkröten, Affen, Kaimane, Wasserfledermäuse, Riesenotter und viele exotische Vögel zu beobachten. Nach dem Mittagessen fahren Sie zu einem abgelegen lebenden Schamanen. Der Schamane wird Sie durch seinen kleinen „Zauber- & Kräutergarten” führen. Dabei erfahren Sie viel über die traditionelle Naturheilkunde und das für diese Gegend sehr bekannte Mittel Ayahuasca (banisteriopsis caapi), welches als Wunderheilmittel gegen körperliche und seelische Leiden gilt. Am Abend besteht die Möglichkeit Ayahuasca unter Anleitung und Aufsicht des Schamanen einzunehmen. Ayahuasca, was in der Quechua Sprache "Liane der Seele" oder "Liane der Toten" bedeutet, ist ein Getränk, das auch von den Schamanen benutzt wird, um mit der Welt der Geister zu kommunizieren. Übernachtung beim Schamanen in Feldbetten mit Mosquitonetz. Ein Plumsklo rundet die abenteuerliche Übernachtung ab.

03.07.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Heute erleben Sie, wie die Einheimischen reisen: In einem öffentlichen Bus fahren Sie etwa 230 Kilometer (ca. 5 Stunden) auf der berühmten und erst 2016 fertig gestellten Trans-Oceanica. Diese ist die Verbindungsstraße zwischen Atlantik und Pazifik. Ihre Fahrt führt Sie zuerst zur peruanischen Grenzstation und anschließend zum bolivianischen Grenzstädtchen Cobija. Nach dem recht umständlichen Einreise-Prozedere können Sie in einer nah gelegenen Farmer- und Goldsucherkneipen ein kühles Bier genießen. Der Koch hat bereits den Grill angezündet und grillt hier leckere Dschungel-Spezialitäten. Übernachtung auf Feldbetten inmitten des Dorfes.

04.07.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Früh am Morgen geht es mit unsrem Expeditionsboot am Rand der Naturreservate Manupiri und Humayta auf dem Fluss Madre de Dios weiter und es werden kleine Paranusssiedlungen und sogar illegale Goldwaschanlagen, in denen feiner Goldstaub aus den Dschungelflüssen ausgewaschen wird, angesteuert. Auf Ihrem Weg steuern Sie kleine Paranuss-Anbausiedlungen an. Die Nuss-Sammler gehören zu den eigentlichen Umweltschützern dieser Region, da der Paranussbaum nur in einem funktionierenden Ökosystem Früchte trägt. Diese Art wächst fast ausschließlich in der Amazonasregion von Peru, Bolivien und Brasilien und wird bis zu 150 Jahre alt. Auf Ihrem Weg begegnen Ihnen auch wieder illegale Goldwaschanlagen, in denen feiner Goldstaub aus den Dschungelflüssen ausgewaschen, an. Übernachtung in einer direkt am Fluss gelegenen Paranuss-Anbausiedlungen in Feldbetten in einer Lagerhalle.

05.07.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Nach dem gemeinsamen Abbau des Nachtcamps, fahren Sie mit dem Expeditionsboot den Rio Madre de Dios weiter hinab zu einigen Flussgoldgräbern, auf ihren hausgroßen, schwimmenden Flößen, die mit Pumpen den goldhaltigen Flusssand absaugen. Beim Besuch auf einem dieser Flöße bekommt man einen direkten Einblick in das entbehrungsreiche Leben dieser Menschen, die auf engstem Raum mit der gesamten Familie hier leben in der Hoffnung, über Nacht reich zu werden. Sollte die Schule der Paranuss- und Goldgräbersiedlung America offen sein, werden Sie diese heute ebenfalls besuchen. Am Nachmittag erreichen Sie einen Flußstrand, wo das Bootsteam ein Übernachtungslager mitten unter dem grandiosen Sternenhimmel aufbaut. Übernachtung in Feldbetten unter freiem Himmel oder unter einer sicheren Dachkonstruktion.

06.07.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Heute fahren Sie auf einem offenen Pick-Up oder LKW durch den tiefen Dschungel bis zum kolonialen Riberalta. Auf dieser aufregenden, etwa vierstündigen Fahrt überqueren Sie mithilfe einer abenteuerlichen Fähre einen Fluss. In Riberalta angekommen, begeben Sie sich auf einen kleinen Erkundungs-Spaziergang. Am Abend geht es dann ins alte Zentrum, wo der ganze Ort mit kleinen Mofas und Motorrädern zur Abendunterhaltung um den „Plaza“ braust. Übernachtung in einem stilvollen, ehemaligen Kolonialhaus des örtlichen Kautschukbarons.

07.07.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Am Vormittag besuchen Sie den bunten Markt, wo neben tropischen Früchten auch Utensilien für die Goldgräber und Paranusspflücker angeboten werden. Am Nachmittag besichtigen wir dann in eine Verarbeitungsanlage von Paranüssen. Hier werden hunderte Tonnen der kostbaren Nuss geknackt, gewaschen und in Handarbeit nach Qualitätsstufen sortiert. Übernachtung in einem stilvollen, ehemaligen Kolonialhaus des örtlichen Kautschukbarons.

08.07.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute steht das dritte Land auf unserer Expeditionsreise an: Brasilien! Der Unterschied zu Bolivien ist sofort zu erkennen. Der kleine, indianerstämmige Bolivianer steht dem europäisch-stämmigen Brasilianer gegenüber. Der bolivianische Regenwald wechselt zu den brasilianischen Weideflächen. Per Taxis und einer Fährüberfahrt an der bolivianisch-brasilianischen Grenze gelangen Sie in das abgelegene Rondónia-Gebiet, wo bis vor wenigen Jahren noch Massenrodungen und Feuer auf der Tagesordnung standen. Am frühen Abend erreichen Sie Ihre Unterkunft. Wer möchte kann am Abend seinen ersten echten brasilianischen Caipirinha probieren. Übernachtung in einem einfachen Stadthotel.

09.07.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Am Vormittag haben Sie die Gelegenheit, Porto Velho etwas besser kennenzulernen: Erst mit dem Ausbau der Eisenbahn vor über 150 Jahren begann die gezielte Besiedlung des bis dahin völlig unberührten Amazonasgebietes in Porto Velho. Sie besuchen heute das alte Stellwerk mit seinen uralten Eisenbahnen aus der Zeit des Kautschukbooms, den Markt und den Hafen. Am Abend Flug nach Manaus. Übernachtung in einem Hotel nahe der Oper.

10.07.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute gehen Sie auf Entdeckungstour in Manaus, dem vor südamerikanischer Lebensfreude brodelnden und multikulturellen "Eingangstor Amazoniens". Diese gewaltige Stadt, kann nur per Schiff oder Flugzeug erreicht werden. Der Stadtrundgang führt zunächst zum Teatro Amazonas, die Oper im Renaissance-Stil, Symbol des einstigen Wohlstandes und Wahrzeichen der Stadt. Es folgt ein Besuch des Mercado Adolpho Lisboa, einer Markthalle in der vor allem riesige Amazonasfische, Fleisch, tropische Früchte und Gemüse, aber auch unbekannte Heilkräuter und typisches Handwerk werden feilgeboten werden. Anschließend Bootsausflug zu dem bekannten Punkt, an dem der Weisswasserfluss „Rio Solimões “ und Schwarzwasserfluss des „Rio Negro“ aufeinander treffen, um zum Amazonas zusammenzufließen. Übernachtung in einem Hotel nahe der Oper.

11.07.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Vom Hafen Manaus gehen Sie an Bord eines Frachtschiffes mit dem Ziel Santarem. Diese Fahrt garantiert Ihnen ein einmaliges Erlebnis! Übernachtet wird eine Nacht (ggf. auch zwei) auf dem Hängemattendeck. Der Kontakt zur Bevölkerung ist hier "hautnah" und Ihr Reiseleiter hilft gerne beim Übersetzen der garantiert interessanten Gespräche. Übernachtung auf dem Hängemattendeck.

12.07.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung im Schiff im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

In Santarem angekommen, fahren Sie am Nachmittag in das Dorf Alter do Chão. Hier haben Sie ausreichend Zeit, um an den Stränden zu baden. Übernachtung in einem gemütlichen 3-Sterne Hotel direkt am Strand oder einer kleinen, familiären Posada, direkt an der Uferpromenade.

13.07.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Genießen Sie den freien Tag und entspannen Sie an diesen tropisch anmutenden Traumstränden. Wer heute aktiv sein möchte, kann einen der zahlreichen fakultativen Ausflüge buchen, wie z.B. eine Bootsfahrt auf dem Rio Tapajòs oder Rio Jarí, einen Ausflug ins Tapajòs Naturreservat, zur Caboclo oder Ford Siedlung Belterra usw. Ihre Reiseleitung ist Ihnen gern bei der Planung behilflich. Übernachtung in einem gemütlichen 3-Sterne Hotel direkt am Strand oder einer kleinen, familiären Posada, direkt an der Uferpromenade.

14.07.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Nach Ihrem kurzen Abstecher in die “Karibik des Amazonas” fliegen Sie heute gegen Mittag nach Belem. Wegen der von Mangobäumen gesäumten Straßen hat Belem auch den Beinamen „cidade das mangueiras“ (Stadt der Mangobäume). Am späten Nachmittag unternehmen Sie einen Ausflug in das ehemals herunter gekommene und gefährliche Hafengelände der Estaçao das Docas. Die alten Lagerhallen des Hafens beherbergen heute moderne Geschäfte, Restaurants, die Brauerei „Amazon Beer“ und dazu die wahrscheinlich beste Eisdiele der Stadt. Hier lassen Sie den Abend gemütlich ausklingen.

15.07.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Bei einem ausgiebigen Stadtrundgang durch die quirlige Hafenstadt, lernen Sie den ältesten und ursprünglichsten Teil Belems mit demHauptplatz "Praça de Sé", den alten, bunten Häuserfassaden, dem imposanten "Teatro da Paz", sowie der alten Kathedrale kennen. Der Höhepunkt ist sicherlich der berühmte Markt "Ver-O-Peso" am alten Hafen, wo Kräuterfrauen ´Gesundheit´ aus Amazoniens Wäldern verkaufen.

16.07.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute heißt es Abschied nehmen von Amazonien. Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Europa.

17.07.2021: Mahlzeiten: Frühstück.

18.07.2021: Mahlzeiten: keine.

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Am Flughafen von Lima werden Sie von Ihrem Reiseleiter empfangen. Gemeinsam erfolgt der Transfer zu Ihrem kleinen Kolonialhotel. Am Abend findet die erste Expeditionsbesprechung statt, bei der Ihnen Ihr Reiseleiter nochmals auf den genauen Ablauf eingeht und selbstverständlich gern all Ihre Fragen beantwortet.

Ausnahmen: Für die Teilnehmer der Vortour, wenn die Gruppe nur 1-5 Teilnehmer hat oder nicht alle Teilnehmer am Abend angekommen sind, findet diese Besprechung am 2. Tag in Pillcopata statt. Auch erfolgt der Flughafentransfer in Lima bei unterschiedlichen Anreisezeiten der Gruppen nicht gemeinsam mit dem Reiseleiter, sondern mit einem lokalen Fahrer.

26.06.2021: Mahlzeiten: keine. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Früh morgens Flug in die Andenstadt Cusco (ca. 1 h). Hier treffen Sie auf die Teilnehmer, die ein Vorprogramm gebucht haben. Ihre erste Fahrt führt Sie über eine teils abenteuerliche Straße über die mächtigen Hochanden weiter in das dampfende Amazonasgebiet nach Pillcopata. Übernachtung in einem einfachen Hotel (Sozialprojekt der Matsiguenkas Indianer).

27.06.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Lunchpaket, Abendessen. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Sie beginnen den heutigen Tag mit einem kleinen Rundgang durch das Dorf Pilcopata, besuchen den zentralen Platz, den kleinen Markt und das örtliche Krankenhaus, um einen ersten Einblick in das Leben der Menschen im Amazonasgebiet zu bekommen. In Pillcopata haben Sie noch die Möglichkeit, die für Ihre Expedition benötigten Gummistiefel zu kaufen. Von Pilcopata aus geht es auf kurvigen Strassen weiter durch den Dschungel. Unterwegs machen Sie Halt bei einer Tierrettungsstation mit einem angrenzenden Coca-Anbaufeld, sowie etwas weiter im Dschungel, bei einer kleinen Orchideenfarm. Am Vormittag Ankunft in Antalaya, die erste Ansiedlung am Oberlauf des „Madre de Dios“ (Mutter Gottes). Hier werden die gesamte Ausrüstung, das Gepäck und die Lebensmittel in das Expeditionsboot verladen und lernen Ihr Bootsteam, sowie unseren auf den Nationalpark spezialisierten Naturführer kennen. In bequemen Sitzen und von einem Dach gegen plötzliche Regenfälle geschützt geht es auf starker Strömung flussabwärts.Unberührte Sand- und Steinstrände und der dahinterliegende Amazonasdschungel gleiten vorbei. Gegen Nachmittag erreichen Sie Ihre am Fluss und mitten im Dschungel gelegene Unterkunft. Noch am Nachmittag brechen Sie zu einer ersten Erkundungs-Wanderung mit unserem Naturführer auf. Übernachtung in einfachen Hütten.

28.06.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Am Morgen brechen Sie nach Shintuya, einem Dorf der Matsiguenkas Indianer, auf. Sie besuchen die örtliche Schule. Anschließend geht es zu einer vulkanischen Thermalquelle mitten im Dschungel. Lassen Sie sich gern von dem wohltuenden, heißen Wasser verwöhnen. Am Nachmittag erreichen wir das einst vom legendären Fitzgerald, auch Fitzcarraldo genannt, zu Zeiten des Kautschuks gegründete Boca Manu, heute ein Versorgungsdorf der Indigenen und Goldsucher. Hier suchen wir den Schiffsbauer auf, der auch unser Boot gebaut hat. Er erklärt uns genau aus welchen Materialien er die Boote baut, welche „Modelle“ er hat und wie sein „Vertrieb“ organisiert ist. Am Abend lassen wir uns ein kaltes Bier in einer der kleinen Dorfkneipen zusammen mit den Einheimischen schmecken. Übernachtung in einer einfachen Unterkunft mitten in Boca Manu.

Hinweis: Für die Touren im Regenwald und auf dem Boot sollten Sie mit langer Hose und langärmligem Hemd bekleidet sein. Moskitoschutz, Trekkingstiefel und Regenponcho sollten nicht fehlen.

29.06.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Noch vor Sonnenaufgang steigen Sie in Ihr Expeditionsboot, denn heute ist ordentlich Sitzfleisch gefragt. Den Tag sind Sie vorwiegend in Ihrem Expeditionsboot unterwegs. Nutzen Sie die Gelegenheit im Wasser und am Ufer nach Tieren Ausschau zu halten. Fernab jeglicher Zivilisation können Sie mit etwas Glück zahlreiche exotische Tiere sehen: Aras und Papageien, Wasserschweine, Affen, Kaimane, Faultiere, Schmetterlinge, Tukane und tropische Vögel in den buntesten Farben, Raubkatzen, Boas, Anakondas und Vogelspinnen. Zuerst erreichen wir das indigene Dorf Diamante. Wir schlendern durch das Dorf und kommen mit Hilfe des Reiseleiters mit den einheimischen Indigenen zu einem Gespräch. Am Nachmittag halten wir an einer kleinen Dschungelbeobachtungs-Lodge an, wo wir uns erfrischen und schon geht es auf einer aufregenden Wanderung in der Dämmerung durch den vielbewachsenen und immergrünen Dschungel. Bis zu 55m hohe Saiba-Bäume, Kastanien, unzählige Palmenarten, Lianen und Würgefeigen sind nur einige der Bäume, die Ihren Weg säumen. Auch die nachtaktiven Tiere werden nun munter und das geübte Auge unseres Naturführers wird diese erspähen und uns zeigen. Nach einer reichlichen Stunde Fußweg erreichen Sie die 3m hohe Tapirplattform, Ihre Unterkunft für die kommende Nacht. Es ist stockfinster und die Geräuschkulisse des Dschungels ist überwältigend. Hier legen Sie sich auf die Lauer, um Tapire beim Salzlecken zu erhaschen. Übernachtung im Manu-Nationalpark auf einer Tapir-Beobachtungsplattform.

30.06.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Noch vor Sonnenaufgang machen wir uns auf den Weg durch den tiefen Dschungel zu unserem Boot, wo unser Bootsteam bereits mit einem leckeren Frühstück wartet. Während die ersten Sonnenstrahlen auf den Fluss treffen, legen Sie an einem Aussichtspunkt an, von wo aus Sie ideal das folgende Spektakel beobachten können: Hunderte verschiedener Papageienarten fliegen heran, um sich geräuschvoll auf den Baumkronen niederzulassen und gruppenweise zur Minerallecke zu fliegen. Zum Schluss kommen dann meist noch die farbenprächtigen Aras, um ebenfalls die dringend benötigten Mineralien wie Calcium, Magnesium und Postazium aufzunehmen. Flussabwärts geht es weiter an Flussgoldgräbern vorbei bis zum Dorf Colorado, das sich bis heute den Charme eines Goldgräberdorfes erhalten hat. Von hier aus ist mehrfaches Umsteigen notwendig, denn es geht mit Off-Road-Jeeps und Fähren, sowie mit landestypischen Kleinbussen, auf sehr abenteuerlichen Wegen, sowie halbwegs TÜV-tauglichen Kleinbussen, auf meist unbefestigten Wegen und später auf der 2019 fertig gestellten Trans-Oceanica, der Verbindungsstraße zwischen dem Atlantik und dem Pazifik, nach Puerto Maldonado.

Tipp: Dieses unvergleichlich schöne, farbenprächtige Spektakel lässt sich mit einem guten Fernglas hautnah miterleben.

01.07.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Abendessen. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Nach dem Frühstück brechen Sie in die kleine, quirlige, mit Motorrädern überfüllte Stadt Puerto Maldonado auf. Hier bieten sich zahlreiche Gelegenheiten mit den Einheimischen in Kontakt zu treten. Zum Beispiel bei einem Besuch des quirligen Marktes, mit vielen Früchten, Gemüsesorten, Fischarten und lokaler Küche. Eine besondere Erfrischung ist ein kühler Copoazu-Saft aus einer Dschungelfrucht, den Sie hier an jeder Ecke probieren kann. Bei einer kleinen Schmetterlingsfarm verzaubern die Elfen des Amazonas mit einer Fülle an Farben - nirgendwo sonst auf der Welt gibt es solch eine Artenvielfalt an seltenen Exemplaren wie in Peru. Der Nachmittag bietet jedem genug Zeit, die kleine Stadt auf eigene Faust zu erkunden und wer möchte, kann am Abend eine einheimische Tanzbar besuchen, in der mit etwas Glück eine Cumbia-Liveband spielt.

02.07.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Am frühen Morgen geht es mit unserem Expeditionsboot auf dem Fluss Madre de Dios zur Affeninsel. Tief im Dschungel der Insel ist Heimat für eine Vielzahl verschiedener Affenarten, unter anderem der Maquisapas, der fröhliche Achunis, der beeindruckende Frailes und der kleine und lustige Leoncitos. Im Anschluß wandern Sie etwa 2 Stunden über schmale Dschungelpfade zu einem kleinen Fluss, der zu überschwemmten Wäldern aus 30m hohen Mauritia und Aguaje Palmen führt. Hier steigen Sie in kleine Ruderboote und gleiten auf dem schmalen Flusslauf unter dem gigantischen Blätterdach dahin. Nach einer Stunde Fahrt erreichen Sie den Lago Sandoval, einem romantischen Dschungelsee, umgeben von einer paradiesischen Landschaft. Mit etwas Glück werden Sie hier Piranhas zum Mittagessen angeln und haben dabei die Möglichkeit Schildkröten, Affen, Kaimane, Wasserfledermäuse, Riesenotter und viele exotische Vögel zu beobachten. Nach dem Mittagessen fahren Sie zu einem abgelegen lebenden Schamanen. Der Schamane wird Sie durch seinen kleinen „Zauber- & Kräutergarten” führen. Dabei erfahren Sie viel über die traditionelle Naturheilkunde und das für diese Gegend sehr bekannte Mittel Ayahuasca (banisteriopsis caapi), welches als Wunderheilmittel gegen körperliche und seelische Leiden gilt. Am Abend besteht die Möglichkeit Ayahuasca unter Anleitung und Aufsicht des Schamanen einzunehmen. Ayahuasca, was in der Quechua Sprache "Liane der Seele" oder "Liane der Toten" bedeutet, ist ein Getränk, das auch von den Schamanen benutzt wird, um mit der Welt der Geister zu kommunizieren. Übernachtung beim Schamanen in Feldbetten mit Mosquitonetz. Ein Plumsklo rundet die abenteuerliche Übernachtung ab.

03.07.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Heute erleben Sie, wie die Einheimischen reisen: In einem öffentlichen Bus fahren Sie etwa 230 Kilometer (ca. 5 Stunden) auf der berühmten und erst 2016 fertig gestellten Trans-Oceanica. Diese ist die Verbindungsstraße zwischen Atlantik und Pazifik. Ihre Fahrt führt Sie zuerst zur peruanischen Grenzstation und anschließend zum bolivianischen Grenzstädtchen Cobija. Nach dem recht umständlichen Einreise-Prozedere können Sie in einer nah gelegenen Farmer- und Goldsucherkneipen ein kühles Bier genießen. Der Koch hat bereits den Grill angezündet und grillt hier leckere Dschungel-Spezialitäten. Übernachtung auf Feldbetten inmitten des Dorfes.

04.07.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Früh am Morgen geht es mit unsrem Expeditionsboot am Rand der Naturreservate Manupiri und Humayta auf dem Fluss Madre de Dios weiter und es werden kleine Paranusssiedlungen und sogar illegale Goldwaschanlagen, in denen feiner Goldstaub aus den Dschungelflüssen ausgewaschen wird, angesteuert. Auf Ihrem Weg steuern Sie kleine Paranuss-Anbausiedlungen an. Die Nuss-Sammler gehören zu den eigentlichen Umweltschützern dieser Region, da der Paranussbaum nur in einem funktionierenden Ökosystem Früchte trägt. Diese Art wächst fast ausschließlich in der Amazonasregion von Peru, Bolivien und Brasilien und wird bis zu 150 Jahre alt. Auf Ihrem Weg begegnen Ihnen auch wieder illegale Goldwaschanlagen, in denen feiner Goldstaub aus den Dschungelflüssen ausgewaschen, an. Übernachtung in einer direkt am Fluss gelegenen Paranuss-Anbausiedlungen in Feldbetten in einer Lagerhalle.

05.07.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Nach dem gemeinsamen Abbau des Nachtcamps, fahren Sie mit dem Expeditionsboot den Rio Madre de Dios weiter hinab zu einigen Flussgoldgräbern, auf ihren hausgroßen, schwimmenden Flößen, die mit Pumpen den goldhaltigen Flusssand absaugen. Beim Besuch auf einem dieser Flöße bekommt man einen direkten Einblick in das entbehrungsreiche Leben dieser Menschen, die auf engstem Raum mit der gesamten Familie hier leben in der Hoffnung, über Nacht reich zu werden. Sollte die Schule der Paranuss- und Goldgräbersiedlung America offen sein, werden Sie diese heute ebenfalls besuchen. Am Nachmittag erreichen Sie einen Flußstrand, wo das Bootsteam ein Übernachtungslager mitten unter dem grandiosen Sternenhimmel aufbaut. Übernachtung in Feldbetten unter freiem Himmel oder unter einer sicheren Dachkonstruktion.

06.07.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Heute fahren Sie auf einem offenen Pick-Up oder LKW durch den tiefen Dschungel bis zum kolonialen Riberalta. Auf dieser aufregenden, etwa vierstündigen Fahrt überqueren Sie mithilfe einer abenteuerlichen Fähre einen Fluss. In Riberalta angekommen, begeben Sie sich auf einen kleinen Erkundungs-Spaziergang. Am Abend geht es dann ins alte Zentrum, wo der ganze Ort mit kleinen Mofas und Motorrädern zur Abendunterhaltung um den „Plaza“ braust. Übernachtung in einem stilvollen, ehemaligen Kolonialhaus des örtlichen Kautschukbarons.

07.07.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Am Vormittag besuchen Sie den bunten Markt, wo neben tropischen Früchten auch Utensilien für die Goldgräber und Paranusspflücker angeboten werden. Am Nachmittag besichtigen wir dann in eine Verarbeitungsanlage von Paranüssen. Hier werden hunderte Tonnen der kostbaren Nuss geknackt, gewaschen und in Handarbeit nach Qualitätsstufen sortiert. Übernachtung in einem stilvollen, ehemaligen Kolonialhaus des örtlichen Kautschukbarons.

08.07.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute steht das dritte Land auf unserer Expeditionsreise an: Brasilien! Der Unterschied zu Bolivien ist sofort zu erkennen. Der kleine, indianerstämmige Bolivianer steht dem europäisch-stämmigen Brasilianer gegenüber. Der bolivianische Regenwald wechselt zu den brasilianischen Weideflächen. Per Taxis und einer Fährüberfahrt an der bolivianisch-brasilianischen Grenze gelangen Sie in das abgelegene Rondónia-Gebiet, wo bis vor wenigen Jahren noch Massenrodungen und Feuer auf der Tagesordnung standen. Am frühen Abend erreichen Sie Ihre Unterkunft. Wer möchte kann am Abend seinen ersten echten brasilianischen Caipirinha probieren. Übernachtung in einem einfachen Stadthotel.

09.07.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Am Vormittag haben Sie die Gelegenheit, Porto Velho etwas besser kennenzulernen: Erst mit dem Ausbau der Eisenbahn vor über 150 Jahren begann die gezielte Besiedlung des bis dahin völlig unberührten Amazonasgebietes in Porto Velho. Sie besuchen heute das alte Stellwerk mit seinen uralten Eisenbahnen aus der Zeit des Kautschukbooms, den Markt und den Hafen. Am Abend Flug nach Manaus. Übernachtung in einem Hotel nahe der Oper.

10.07.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute gehen Sie auf Entdeckungstour in Manaus, dem vor südamerikanischer Lebensfreude brodelnden und multikulturellen "Eingangstor Amazoniens". Diese gewaltige Stadt, kann nur per Schiff oder Flugzeug erreicht werden. Der Stadtrundgang führt zunächst zum Teatro Amazonas, die Oper im Renaissance-Stil, Symbol des einstigen Wohlstandes und Wahrzeichen der Stadt. Es folgt ein Besuch des Mercado Adolpho Lisboa, einer Markthalle in der vor allem riesige Amazonasfische, Fleisch, tropische Früchte und Gemüse, aber auch unbekannte Heilkräuter und typisches Handwerk werden feilgeboten werden. Anschließend Bootsausflug zu dem bekannten Punkt, an dem der Weisswasserfluss „Rio Solimões “ und Schwarzwasserfluss des „Rio Negro“ aufeinander treffen, um zum Amazonas zusammenzufließen. Übernachtung in einem Hotel nahe der Oper.

11.07.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Vom Hafen Manaus gehen Sie an Bord eines Frachtschiffes mit dem Ziel Santarem. Diese Fahrt garantiert Ihnen ein einmaliges Erlebnis! Übernachtet wird eine Nacht (ggf. auch zwei) auf dem Hängemattendeck. Der Kontakt zur Bevölkerung ist hier "hautnah" und Ihr Reiseleiter hilft gerne beim Übersetzen der garantiert interessanten Gespräche. Übernachtung auf dem Hängemattendeck.

12.07.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung im Schiff im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

In Santarem angekommen, fahren Sie am Nachmittag in das Dorf Alter do Chão. Hier haben Sie ausreichend Zeit, um an den Stränden zu baden. Übernachtung in einem gemütlichen 3-Sterne Hotel direkt am Strand oder einer kleinen, familiären Posada, direkt an der Uferpromenade.

13.07.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Genießen Sie den freien Tag und entspannen Sie an diesen tropisch anmutenden Traumstränden. Wer heute aktiv sein möchte, kann einen der zahlreichen fakultativen Ausflüge buchen, wie z.B. eine Bootsfahrt auf dem Rio Tapajòs oder Rio Jarí, einen Ausflug ins Tapajòs Naturreservat, zur Caboclo oder Ford Siedlung Belterra usw. Ihre Reiseleitung ist Ihnen gern bei der Planung behilflich. Übernachtung in einem gemütlichen 3-Sterne Hotel direkt am Strand oder einer kleinen, familiären Posada, direkt an der Uferpromenade.

14.07.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Nach Ihrem kurzen Abstecher in die “Karibik des Amazonas” fliegen Sie heute gegen Mittag nach Belem. Wegen der von Mangobäumen gesäumten Straßen hat Belem auch den Beinamen „cidade das mangueiras“ (Stadt der Mangobäume). Am späten Nachmittag unternehmen Sie einen Ausflug in das ehemals herunter gekommene und gefährliche Hafengelände der Estaçao das Docas. Die alten Lagerhallen des Hafens beherbergen heute moderne Geschäfte, Restaurants, die Brauerei „Amazon Beer“ und dazu die wahrscheinlich beste Eisdiele der Stadt. Hier lassen Sie den Abend gemütlich ausklingen.

15.07.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Bei einem ausgiebigen Stadtrundgang durch die quirlige Hafenstadt, lernen Sie den ältesten und ursprünglichsten Teil Belems mit demHauptplatz "Praça de Sé", den alten, bunten Häuserfassaden, dem imposanten "Teatro da Paz", sowie der alten Kathedrale kennen. Der Höhepunkt ist sicherlich der berühmte Markt "Ver-O-Peso" am alten Hafen, wo Kräuterfrauen ´Gesundheit´ aus Amazoniens Wäldern verkaufen.

16.07.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute heißt es Abschied nehmen von Amazonien. Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Europa.

17.07.2021: Mahlzeiten: Frühstück.

18.07.2021: Mahlzeiten: keine.

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Am Flughafen von Lima werden Sie von Ihrem Reiseleiter empfangen. Gemeinsam erfolgt der Transfer zu Ihrem kleinen Kolonialhotel. Am Abend findet die erste Expeditionsbesprechung statt, bei der Ihnen Ihr Reiseleiter nochmals auf den genauen Ablauf eingeht und selbstverständlich gern all Ihre Fragen beantwortet.

Ausnahmen: Für die Teilnehmer der Vortour, wenn die Gruppe nur 1-5 Teilnehmer hat oder nicht alle Teilnehmer am Abend angekommen sind, findet diese Besprechung am 2. Tag in Pillcopata statt. Auch erfolgt der Flughafentransfer in Lima bei unterschiedlichen Anreisezeiten der Gruppen nicht gemeinsam mit dem Reiseleiter, sondern mit einem lokalen Fahrer.

07.08.2021: Mahlzeiten: keine. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Früh morgens Flug in die Andenstadt Cusco (ca. 1 h). Hier treffen Sie auf die Teilnehmer, die ein Vorprogramm gebucht haben. Ihre erste Fahrt führt Sie über eine teils abenteuerliche Straße über die mächtigen Hochanden weiter in das dampfende Amazonasgebiet nach Pillcopata. Übernachtung in einem einfachen Hotel (Sozialprojekt der Matsiguenkas Indianer).

08.08.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Lunchpaket, Abendessen. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Sie beginnen den heutigen Tag mit einem kleinen Rundgang durch das Dorf Pilcopata, besuchen den zentralen Platz, den kleinen Markt und das örtliche Krankenhaus, um einen ersten Einblick in das Leben der Menschen im Amazonasgebiet zu bekommen. In Pillcopata haben Sie noch die Möglichkeit, die für Ihre Expedition benötigten Gummistiefel zu kaufen. Von Pilcopata aus geht es auf kurvigen Strassen weiter durch den Dschungel. Unterwegs machen Sie Halt bei einer Tierrettungsstation mit einem angrenzenden Coca-Anbaufeld, sowie etwas weiter im Dschungel, bei einer kleinen Orchideenfarm. Am Vormittag Ankunft in Antalaya, die erste Ansiedlung am Oberlauf des „Madre de Dios“ (Mutter Gottes). Hier werden die gesamte Ausrüstung, das Gepäck und die Lebensmittel in das Expeditionsboot verladen und lernen Ihr Bootsteam, sowie unseren auf den Nationalpark spezialisierten Naturführer kennen. In bequemen Sitzen und von einem Dach gegen plötzliche Regenfälle geschützt geht es auf starker Strömung flussabwärts.Unberührte Sand- und Steinstrände und der dahinterliegende Amazonasdschungel gleiten vorbei. Gegen Nachmittag erreichen Sie Ihre am Fluss und mitten im Dschungel gelegene Unterkunft. Noch am Nachmittag brechen Sie zu einer ersten Erkundungs-Wanderung mit unserem Naturführer auf. Übernachtung in einfachen Hütten.

09.08.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Am Morgen brechen Sie nach Shintuya, einem Dorf der Matsiguenkas Indianer, auf. Sie besuchen die örtliche Schule. Anschließend geht es zu einer vulkanischen Thermalquelle mitten im Dschungel. Lassen Sie sich gern von dem wohltuenden, heißen Wasser verwöhnen. Am Nachmittag erreichen wir das einst vom legendären Fitzgerald, auch Fitzcarraldo genannt, zu Zeiten des Kautschuks gegründete Boca Manu, heute ein Versorgungsdorf der Indigenen und Goldsucher. Hier suchen wir den Schiffsbauer auf, der auch unser Boot gebaut hat. Er erklärt uns genau aus welchen Materialien er die Boote baut, welche „Modelle“ er hat und wie sein „Vertrieb“ organisiert ist. Am Abend lassen wir uns ein kaltes Bier in einer der kleinen Dorfkneipen zusammen mit den Einheimischen schmecken. Übernachtung in einer einfachen Unterkunft mitten in Boca Manu.

Hinweis: Für die Touren im Regenwald und auf dem Boot sollten Sie mit langer Hose und langärmligem Hemd bekleidet sein. Moskitoschutz, Trekkingstiefel und Regenponcho sollten nicht fehlen.

10.08.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Noch vor Sonnenaufgang steigen Sie in Ihr Expeditionsboot, denn heute ist ordentlich Sitzfleisch gefragt. Den Tag sind Sie vorwiegend in Ihrem Expeditionsboot unterwegs. Nutzen Sie die Gelegenheit im Wasser und am Ufer nach Tieren Ausschau zu halten. Fernab jeglicher Zivilisation können Sie mit etwas Glück zahlreiche exotische Tiere sehen: Aras und Papageien, Wasserschweine, Affen, Kaimane, Faultiere, Schmetterlinge, Tukane und tropische Vögel in den buntesten Farben, Raubkatzen, Boas, Anakondas und Vogelspinnen. Zuerst erreichen wir das indigene Dorf Diamante. Wir schlendern durch das Dorf und kommen mit Hilfe des Reiseleiters mit den einheimischen Indigenen zu einem Gespräch. Am Nachmittag halten wir an einer kleinen Dschungelbeobachtungs-Lodge an, wo wir uns erfrischen und schon geht es auf einer aufregenden Wanderung in der Dämmerung durch den vielbewachsenen und immergrünen Dschungel. Bis zu 55m hohe Saiba-Bäume, Kastanien, unzählige Palmenarten, Lianen und Würgefeigen sind nur einige der Bäume, die Ihren Weg säumen. Auch die nachtaktiven Tiere werden nun munter und das geübte Auge unseres Naturführers wird diese erspähen und uns zeigen. Nach einer reichlichen Stunde Fußweg erreichen Sie die 3m hohe Tapirplattform, Ihre Unterkunft für die kommende Nacht. Es ist stockfinster und die Geräuschkulisse des Dschungels ist überwältigend. Hier legen Sie sich auf die Lauer, um Tapire beim Salzlecken zu erhaschen. Übernachtung im Manu-Nationalpark auf einer Tapir-Beobachtungsplattform.

11.08.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Noch vor Sonnenaufgang machen wir uns auf den Weg durch den tiefen Dschungel zu unserem Boot, wo unser Bootsteam bereits mit einem leckeren Frühstück wartet. Während die ersten Sonnenstrahlen auf den Fluss treffen, legen Sie an einem Aussichtspunkt an, von wo aus Sie ideal das folgende Spektakel beobachten können: Hunderte verschiedener Papageienarten fliegen heran, um sich geräuschvoll auf den Baumkronen niederzulassen und gruppenweise zur Minerallecke zu fliegen. Zum Schluss kommen dann meist noch die farbenprächtigen Aras, um ebenfalls die dringend benötigten Mineralien wie Calcium, Magnesium und Postazium aufzunehmen. Flussabwärts geht es weiter an Flussgoldgräbern vorbei bis zum Dorf Colorado, das sich bis heute den Charme eines Goldgräberdorfes erhalten hat. Von hier aus ist mehrfaches Umsteigen notwendig, denn es geht mit Off-Road-Jeeps und Fähren, sowie mit landestypischen Kleinbussen, auf sehr abenteuerlichen Wegen, sowie halbwegs TÜV-tauglichen Kleinbussen, auf meist unbefestigten Wegen und später auf der 2019 fertig gestellten Trans-Oceanica, der Verbindungsstraße zwischen dem Atlantik und dem Pazifik, nach Puerto Maldonado.

Tipp: Dieses unvergleichlich schöne, farbenprächtige Spektakel lässt sich mit einem guten Fernglas hautnah miterleben.

12.08.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Abendessen. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Nach dem Frühstück brechen Sie in die kleine, quirlige, mit Motorrädern überfüllte Stadt Puerto Maldonado auf. Hier bieten sich zahlreiche Gelegenheiten mit den Einheimischen in Kontakt zu treten. Zum Beispiel bei einem Besuch des quirligen Marktes, mit vielen Früchten, Gemüsesorten, Fischarten und lokaler Küche. Eine besondere Erfrischung ist ein kühler Copoazu-Saft aus einer Dschungelfrucht, den Sie hier an jeder Ecke probieren kann. Bei einer kleinen Schmetterlingsfarm verzaubern die Elfen des Amazonas mit einer Fülle an Farben - nirgendwo sonst auf der Welt gibt es solch eine Artenvielfalt an seltenen Exemplaren wie in Peru. Der Nachmittag bietet jedem genug Zeit, die kleine Stadt auf eigene Faust zu erkunden und wer möchte, kann am Abend eine einheimische Tanzbar besuchen, in der mit etwas Glück eine Cumbia-Liveband spielt.

13.08.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Am frühen Morgen geht es mit unserem Expeditionsboot auf dem Fluss Madre de Dios zur Affeninsel. Tief im Dschungel der Insel ist Heimat für eine Vielzahl verschiedener Affenarten, unter anderem der Maquisapas, der fröhliche Achunis, der beeindruckende Frailes und der kleine und lustige Leoncitos. Im Anschluß wandern Sie etwa 2 Stunden über schmale Dschungelpfade zu einem kleinen Fluss, der zu überschwemmten Wäldern aus 30m hohen Mauritia und Aguaje Palmen führt. Hier steigen Sie in kleine Ruderboote und gleiten auf dem schmalen Flusslauf unter dem gigantischen Blätterdach dahin. Nach einer Stunde Fahrt erreichen Sie den Lago Sandoval, einem romantischen Dschungelsee, umgeben von einer paradiesischen Landschaft. Mit etwas Glück werden Sie hier Piranhas zum Mittagessen angeln und haben dabei die Möglichkeit Schildkröten, Affen, Kaimane, Wasserfledermäuse, Riesenotter und viele exotische Vögel zu beobachten. Nach dem Mittagessen fahren Sie zu einem abgelegen lebenden Schamanen. Der Schamane wird Sie durch seinen kleinen „Zauber- & Kräutergarten” führen. Dabei erfahren Sie viel über die traditionelle Naturheilkunde und das für diese Gegend sehr bekannte Mittel Ayahuasca (banisteriopsis caapi), welches als Wunderheilmittel gegen körperliche und seelische Leiden gilt. Am Abend besteht die Möglichkeit Ayahuasca unter Anleitung und Aufsicht des Schamanen einzunehmen. Ayahuasca, was in der Quechua Sprache "Liane der Seele" oder "Liane der Toten" bedeutet, ist ein Getränk, das auch von den Schamanen benutzt wird, um mit der Welt der Geister zu kommunizieren. Übernachtung beim Schamanen in Feldbetten mit Mosquitonetz. Ein Plumsklo rundet die abenteuerliche Übernachtung ab.

14.08.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Heute erleben Sie, wie die Einheimischen reisen: In einem öffentlichen Bus fahren Sie etwa 230 Kilometer (ca. 5 Stunden) auf der berühmten und erst 2016 fertig gestellten Trans-Oceanica. Diese ist die Verbindungsstraße zwischen Atlantik und Pazifik. Ihre Fahrt führt Sie zuerst zur peruanischen Grenzstation und anschließend zum bolivianischen Grenzstädtchen Cobija. Nach dem recht umständlichen Einreise-Prozedere können Sie in einer nah gelegenen Farmer- und Goldsucherkneipen ein kühles Bier genießen. Der Koch hat bereits den Grill angezündet und grillt hier leckere Dschungel-Spezialitäten. Übernachtung auf Feldbetten inmitten des Dorfes.

15.08.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Früh am Morgen geht es mit unsrem Expeditionsboot am Rand der Naturreservate Manupiri und Humayta auf dem Fluss Madre de Dios weiter und es werden kleine Paranusssiedlungen und sogar illegale Goldwaschanlagen, in denen feiner Goldstaub aus den Dschungelflüssen ausgewaschen wird, angesteuert. Auf Ihrem Weg steuern Sie kleine Paranuss-Anbausiedlungen an. Die Nuss-Sammler gehören zu den eigentlichen Umweltschützern dieser Region, da der Paranussbaum nur in einem funktionierenden Ökosystem Früchte trägt. Diese Art wächst fast ausschließlich in der Amazonasregion von Peru, Bolivien und Brasilien und wird bis zu 150 Jahre alt. Auf Ihrem Weg begegnen Ihnen auch wieder illegale Goldwaschanlagen, in denen feiner Goldstaub aus den Dschungelflüssen ausgewaschen, an. Übernachtung in einer direkt am Fluss gelegenen Paranuss-Anbausiedlungen in Feldbetten in einer Lagerhalle.

16.08.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Nach dem gemeinsamen Abbau des Nachtcamps, fahren Sie mit dem Expeditionsboot den Rio Madre de Dios weiter hinab zu einigen Flussgoldgräbern, auf ihren hausgroßen, schwimmenden Flößen, die mit Pumpen den goldhaltigen Flusssand absaugen. Beim Besuch auf einem dieser Flöße bekommt man einen direkten Einblick in das entbehrungsreiche Leben dieser Menschen, die auf engstem Raum mit der gesamten Familie hier leben in der Hoffnung, über Nacht reich zu werden. Sollte die Schule der Paranuss- und Goldgräbersiedlung America offen sein, werden Sie diese heute ebenfalls besuchen. Am Nachmittag erreichen Sie einen Flußstrand, wo das Bootsteam ein Übernachtungslager mitten unter dem grandiosen Sternenhimmel aufbaut. Übernachtung in Feldbetten unter freiem Himmel oder unter einer sicheren Dachkonstruktion.

17.08.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Heute fahren Sie auf einem offenen Pick-Up oder LKW durch den tiefen Dschungel bis zum kolonialen Riberalta. Auf dieser aufregenden, etwa vierstündigen Fahrt überqueren Sie mithilfe einer abenteuerlichen Fähre einen Fluss. In Riberalta angekommen, begeben Sie sich auf einen kleinen Erkundungs-Spaziergang. Am Abend geht es dann ins alte Zentrum, wo der ganze Ort mit kleinen Mofas und Motorrädern zur Abendunterhaltung um den „Plaza“ braust. Übernachtung in einem stilvollen, ehemaligen Kolonialhaus des örtlichen Kautschukbarons.

18.08.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Am Vormittag besuchen Sie den bunten Markt, wo neben tropischen Früchten auch Utensilien für die Goldgräber und Paranusspflücker angeboten werden. Am Nachmittag besichtigen wir dann in eine Verarbeitungsanlage von Paranüssen. Hier werden hunderte Tonnen der kostbaren Nuss geknackt, gewaschen und in Handarbeit nach Qualitätsstufen sortiert. Übernachtung in einem stilvollen, ehemaligen Kolonialhaus des örtlichen Kautschukbarons.

19.08.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute steht das dritte Land auf unserer Expeditionsreise an: Brasilien! Der Unterschied zu Bolivien ist sofort zu erkennen. Der kleine, indianerstämmige Bolivianer steht dem europäisch-stämmigen Brasilianer gegenüber. Der bolivianische Regenwald wechselt zu den brasilianischen Weideflächen. Per Taxis und einer Fährüberfahrt an der bolivianisch-brasilianischen Grenze gelangen Sie in das abgelegene Rondónia-Gebiet, wo bis vor wenigen Jahren noch Massenrodungen und Feuer auf der Tagesordnung standen. Am frühen Abend erreichen Sie Ihre Unterkunft. Wer möchte kann am Abend seinen ersten echten brasilianischen Caipirinha probieren. Übernachtung in einem einfachen Stadthotel.

20.08.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Am Vormittag haben Sie die Gelegenheit, Porto Velho etwas besser kennenzulernen: Erst mit dem Ausbau der Eisenbahn vor über 150 Jahren begann die gezielte Besiedlung des bis dahin völlig unberührten Amazonasgebietes in Porto Velho. Sie besuchen heute das alte Stellwerk mit seinen uralten Eisenbahnen aus der Zeit des Kautschukbooms, den Markt und den Hafen. Am Abend Flug nach Manaus. Übernachtung in einem Hotel nahe der Oper.

21.08.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute gehen Sie auf Entdeckungstour in Manaus, dem vor südamerikanischer Lebensfreude brodelnden und multikulturellen "Eingangstor Amazoniens". Diese gewaltige Stadt, kann nur per Schiff oder Flugzeug erreicht werden. Der Stadtrundgang führt zunächst zum Teatro Amazonas, die Oper im Renaissance-Stil, Symbol des einstigen Wohlstandes und Wahrzeichen der Stadt. Es folgt ein Besuch des Mercado Adolpho Lisboa, einer Markthalle in der vor allem riesige Amazonasfische, Fleisch, tropische Früchte und Gemüse, aber auch unbekannte Heilkräuter und typisches Handwerk werden feilgeboten werden. Anschließend Bootsausflug zu dem bekannten Punkt, an dem der Weisswasserfluss „Rio Solimões “ und Schwarzwasserfluss des „Rio Negro“ aufeinander treffen, um zum Amazonas zusammenzufließen. Übernachtung in einem Hotel nahe der Oper.

22.08.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Vom Hafen Manaus gehen Sie an Bord eines Frachtschiffes mit dem Ziel Santarem. Diese Fahrt garantiert Ihnen ein einmaliges Erlebnis! Übernachtet wird eine Nacht (ggf. auch zwei) auf dem Hängemattendeck. Der Kontakt zur Bevölkerung ist hier "hautnah" und Ihr Reiseleiter hilft gerne beim Übersetzen der garantiert interessanten Gespräche. Übernachtung auf dem Hängemattendeck.

23.08.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung im Schiff im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

In Santarem angekommen, fahren Sie am Nachmittag in das Dorf Alter do Chão. Hier haben Sie ausreichend Zeit, um an den Stränden zu baden. Übernachtung in einem gemütlichen 3-Sterne Hotel direkt am Strand oder einer kleinen, familiären Posada, direkt an der Uferpromenade.

24.08.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Genießen Sie den freien Tag und entspannen Sie an diesen tropisch anmutenden Traumstränden. Wer heute aktiv sein möchte, kann einen der zahlreichen fakultativen Ausflüge buchen, wie z.B. eine Bootsfahrt auf dem Rio Tapajòs oder Rio Jarí, einen Ausflug ins Tapajòs Naturreservat, zur Caboclo oder Ford Siedlung Belterra usw. Ihre Reiseleitung ist Ihnen gern bei der Planung behilflich. Übernachtung in einem gemütlichen 3-Sterne Hotel direkt am Strand oder einer kleinen, familiären Posada, direkt an der Uferpromenade.

25.08.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Nach Ihrem kurzen Abstecher in die “Karibik des Amazonas” fliegen Sie heute gegen Mittag nach Belem. Wegen der von Mangobäumen gesäumten Straßen hat Belem auch den Beinamen „cidade das mangueiras“ (Stadt der Mangobäume). Am späten Nachmittag unternehmen Sie einen Ausflug in das ehemals herunter gekommene und gefährliche Hafengelände der Estaçao das Docas. Die alten Lagerhallen des Hafens beherbergen heute moderne Geschäfte, Restaurants, die Brauerei „Amazon Beer“ und dazu die wahrscheinlich beste Eisdiele der Stadt. Hier lassen Sie den Abend gemütlich ausklingen.

26.08.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Bei einem ausgiebigen Stadtrundgang durch die quirlige Hafenstadt, lernen Sie den ältesten und ursprünglichsten Teil Belems mit demHauptplatz "Praça de Sé", den alten, bunten Häuserfassaden, dem imposanten "Teatro da Paz", sowie der alten Kathedrale kennen. Der Höhepunkt ist sicherlich der berühmte Markt "Ver-O-Peso" am alten Hafen, wo Kräuterfrauen ´Gesundheit´ aus Amazoniens Wäldern verkaufen.

27.08.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute heißt es Abschied nehmen von Amazonien. Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Europa.

28.08.2021: Mahlzeiten: Frühstück.

29.08.2021: Mahlzeiten: keine.

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Am Flughafen von Lima werden Sie von Ihrem Reiseleiter empfangen. Gemeinsam erfolgt der Transfer zu Ihrem kleinen Kolonialhotel. Am Abend findet die erste Expeditionsbesprechung statt, bei der Ihnen Ihr Reiseleiter nochmals auf den genauen Ablauf eingeht und selbstverständlich gern all Ihre Fragen beantwortet.

Ausnahmen: Für die Teilnehmer der Vortour, wenn die Gruppe nur 1-5 Teilnehmer hat oder nicht alle Teilnehmer am Abend angekommen sind, findet diese Besprechung am 2. Tag in Pillcopata statt. Auch erfolgt der Flughafentransfer in Lima bei unterschiedlichen Anreisezeiten der Gruppen nicht gemeinsam mit dem Reiseleiter, sondern mit einem lokalen Fahrer.

06.11.2021: Mahlzeiten: keine. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Früh morgens Flug in die Andenstadt Cusco (ca. 1 h). Hier treffen Sie auf die Teilnehmer, die ein Vorprogramm gebucht haben. Ihre erste Fahrt führt Sie über eine teils abenteuerliche Straße über die mächtigen Hochanden weiter in das dampfende Amazonasgebiet nach Pillcopata. Übernachtung in einem einfachen Hotel (Sozialprojekt der Matsiguenkas Indianer).

07.11.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Lunchpaket, Abendessen. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Sie beginnen den heutigen Tag mit einem kleinen Rundgang durch das Dorf Pilcopata, besuchen den zentralen Platz, den kleinen Markt und das örtliche Krankenhaus, um einen ersten Einblick in das Leben der Menschen im Amazonasgebiet zu bekommen. In Pillcopata haben Sie noch die Möglichkeit, die für Ihre Expedition benötigten Gummistiefel zu kaufen. Von Pilcopata aus geht es auf kurvigen Strassen weiter durch den Dschungel. Unterwegs machen Sie Halt bei einer Tierrettungsstation mit einem angrenzenden Coca-Anbaufeld, sowie etwas weiter im Dschungel, bei einer kleinen Orchideenfarm. Am Vormittag Ankunft in Antalaya, die erste Ansiedlung am Oberlauf des „Madre de Dios“ (Mutter Gottes). Hier werden die gesamte Ausrüstung, das Gepäck und die Lebensmittel in das Expeditionsboot verladen und lernen Ihr Bootsteam, sowie unseren auf den Nationalpark spezialisierten Naturführer kennen. In bequemen Sitzen und von einem Dach gegen plötzliche Regenfälle geschützt geht es auf starker Strömung flussabwärts.Unberührte Sand- und Steinstrände und der dahinterliegende Amazonasdschungel gleiten vorbei. Gegen Nachmittag erreichen Sie Ihre am Fluss und mitten im Dschungel gelegene Unterkunft. Noch am Nachmittag brechen Sie zu einer ersten Erkundungs-Wanderung mit unserem Naturführer auf. Übernachtung in einfachen Hütten.

08.11.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Am Morgen brechen Sie nach Shintuya, einem Dorf der Matsiguenkas Indianer, auf. Sie besuchen die örtliche Schule. Anschließend geht es zu einer vulkanischen Thermalquelle mitten im Dschungel. Lassen Sie sich gern von dem wohltuenden, heißen Wasser verwöhnen. Am Nachmittag erreichen wir das einst vom legendären Fitzgerald, auch Fitzcarraldo genannt, zu Zeiten des Kautschuks gegründete Boca Manu, heute ein Versorgungsdorf der Indigenen und Goldsucher. Hier suchen wir den Schiffsbauer auf, der auch unser Boot gebaut hat. Er erklärt uns genau aus welchen Materialien er die Boote baut, welche „Modelle“ er hat und wie sein „Vertrieb“ organisiert ist. Am Abend lassen wir uns ein kaltes Bier in einer der kleinen Dorfkneipen zusammen mit den Einheimischen schmecken. Übernachtung in einer einfachen Unterkunft mitten in Boca Manu.

Hinweis: Für die Touren im Regenwald und auf dem Boot sollten Sie mit langer Hose und langärmligem Hemd bekleidet sein. Moskitoschutz, Trekkingstiefel und Regenponcho sollten nicht fehlen.

09.11.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Noch vor Sonnenaufgang steigen Sie in Ihr Expeditionsboot, denn heute ist ordentlich Sitzfleisch gefragt. Den Tag sind Sie vorwiegend in Ihrem Expeditionsboot unterwegs. Nutzen Sie die Gelegenheit im Wasser und am Ufer nach Tieren Ausschau zu halten. Fernab jeglicher Zivilisation können Sie mit etwas Glück zahlreiche exotische Tiere sehen: Aras und Papageien, Wasserschweine, Affen, Kaimane, Faultiere, Schmetterlinge, Tukane und tropische Vögel in den buntesten Farben, Raubkatzen, Boas, Anakondas und Vogelspinnen. Zuerst erreichen wir das indigene Dorf Diamante. Wir schlendern durch das Dorf und kommen mit Hilfe des Reiseleiters mit den einheimischen Indigenen zu einem Gespräch. Am Nachmittag halten wir an einer kleinen Dschungelbeobachtungs-Lodge an, wo wir uns erfrischen und schon geht es auf einer aufregenden Wanderung in der Dämmerung durch den vielbewachsenen und immergrünen Dschungel. Bis zu 55m hohe Saiba-Bäume, Kastanien, unzählige Palmenarten, Lianen und Würgefeigen sind nur einige der Bäume, die Ihren Weg säumen. Auch die nachtaktiven Tiere werden nun munter und das geübte Auge unseres Naturführers wird diese erspähen und uns zeigen. Nach einer reichlichen Stunde Fußweg erreichen Sie die 3m hohe Tapirplattform, Ihre Unterkunft für die kommende Nacht. Es ist stockfinster und die Geräuschkulisse des Dschungels ist überwältigend. Hier legen Sie sich auf die Lauer, um Tapire beim Salzlecken zu erhaschen. Übernachtung im Manu-Nationalpark auf einer Tapir-Beobachtungsplattform.

10.11.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Noch vor Sonnenaufgang machen wir uns auf den Weg durch den tiefen Dschungel zu unserem Boot, wo unser Bootsteam bereits mit einem leckeren Frühstück wartet. Während die ersten Sonnenstrahlen auf den Fluss treffen, legen Sie an einem Aussichtspunkt an, von wo aus Sie ideal das folgende Spektakel beobachten können: Hunderte verschiedener Papageienarten fliegen heran, um sich geräuschvoll auf den Baumkronen niederzulassen und gruppenweise zur Minerallecke zu fliegen. Zum Schluss kommen dann meist noch die farbenprächtigen Aras, um ebenfalls die dringend benötigten Mineralien wie Calcium, Magnesium und Postazium aufzunehmen. Flussabwärts geht es weiter an Flussgoldgräbern vorbei bis zum Dorf Colorado, das sich bis heute den Charme eines Goldgräberdorfes erhalten hat. Von hier aus ist mehrfaches Umsteigen notwendig, denn es geht mit Off-Road-Jeeps und Fähren, sowie mit landestypischen Kleinbussen, auf sehr abenteuerlichen Wegen, sowie halbwegs TÜV-tauglichen Kleinbussen, auf meist unbefestigten Wegen und später auf der 2019 fertig gestellten Trans-Oceanica, der Verbindungsstraße zwischen dem Atlantik und dem Pazifik, nach Puerto Maldonado.

Tipp: Dieses unvergleichlich schöne, farbenprächtige Spektakel lässt sich mit einem guten Fernglas hautnah miterleben.

11.11.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Abendessen. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Nach dem Frühstück brechen Sie in die kleine, quirlige, mit Motorrädern überfüllte Stadt Puerto Maldonado auf. Hier bieten sich zahlreiche Gelegenheiten mit den Einheimischen in Kontakt zu treten. Zum Beispiel bei einem Besuch des quirligen Marktes, mit vielen Früchten, Gemüsesorten, Fischarten und lokaler Küche. Eine besondere Erfrischung ist ein kühler Copoazu-Saft aus einer Dschungelfrucht, den Sie hier an jeder Ecke probieren kann. Bei einer kleinen Schmetterlingsfarm verzaubern die Elfen des Amazonas mit einer Fülle an Farben - nirgendwo sonst auf der Welt gibt es solch eine Artenvielfalt an seltenen Exemplaren wie in Peru. Der Nachmittag bietet jedem genug Zeit, die kleine Stadt auf eigene Faust zu erkunden und wer möchte, kann am Abend eine einheimische Tanzbar besuchen, in der mit etwas Glück eine Cumbia-Liveband spielt.

12.11.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Am frühen Morgen geht es mit unserem Expeditionsboot auf dem Fluss Madre de Dios zur Affeninsel. Tief im Dschungel der Insel ist Heimat für eine Vielzahl verschiedener Affenarten, unter anderem der Maquisapas, der fröhliche Achunis, der beeindruckende Frailes und der kleine und lustige Leoncitos. Im Anschluß wandern Sie etwa 2 Stunden über schmale Dschungelpfade zu einem kleinen Fluss, der zu überschwemmten Wäldern aus 30m hohen Mauritia und Aguaje Palmen führt. Hier steigen Sie in kleine Ruderboote und gleiten auf dem schmalen Flusslauf unter dem gigantischen Blätterdach dahin. Nach einer Stunde Fahrt erreichen Sie den Lago Sandoval, einem romantischen Dschungelsee, umgeben von einer paradiesischen Landschaft. Mit etwas Glück werden Sie hier Piranhas zum Mittagessen angeln und haben dabei die Möglichkeit Schildkröten, Affen, Kaimane, Wasserfledermäuse, Riesenotter und viele exotische Vögel zu beobachten. Nach dem Mittagessen fahren Sie zu einem abgelegen lebenden Schamanen. Der Schamane wird Sie durch seinen kleinen „Zauber- & Kräutergarten” führen. Dabei erfahren Sie viel über die traditionelle Naturheilkunde und das für diese Gegend sehr bekannte Mittel Ayahuasca (banisteriopsis caapi), welches als Wunderheilmittel gegen körperliche und seelische Leiden gilt. Am Abend besteht die Möglichkeit Ayahuasca unter Anleitung und Aufsicht des Schamanen einzunehmen. Ayahuasca, was in der Quechua Sprache "Liane der Seele" oder "Liane der Toten" bedeutet, ist ein Getränk, das auch von den Schamanen benutzt wird, um mit der Welt der Geister zu kommunizieren. Übernachtung beim Schamanen in Feldbetten mit Mosquitonetz. Ein Plumsklo rundet die abenteuerliche Übernachtung ab.

13.11.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Heute erleben Sie, wie die Einheimischen reisen: In einem öffentlichen Bus fahren Sie etwa 230 Kilometer (ca. 5 Stunden) auf der berühmten und erst 2016 fertig gestellten Trans-Oceanica. Diese ist die Verbindungsstraße zwischen Atlantik und Pazifik. Ihre Fahrt führt Sie zuerst zur peruanischen Grenzstation und anschließend zum bolivianischen Grenzstädtchen Cobija. Nach dem recht umständlichen Einreise-Prozedere können Sie in einer nah gelegenen Farmer- und Goldsucherkneipen ein kühles Bier genießen. Der Koch hat bereits den Grill angezündet und grillt hier leckere Dschungel-Spezialitäten. Übernachtung auf Feldbetten inmitten des Dorfes.

14.11.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Früh am Morgen geht es mit unsrem Expeditionsboot am Rand der Naturreservate Manupiri und Humayta auf dem Fluss Madre de Dios weiter und es werden kleine Paranusssiedlungen und sogar illegale Goldwaschanlagen, in denen feiner Goldstaub aus den Dschungelflüssen ausgewaschen wird, angesteuert. Auf Ihrem Weg steuern Sie kleine Paranuss-Anbausiedlungen an. Die Nuss-Sammler gehören zu den eigentlichen Umweltschützern dieser Region, da der Paranussbaum nur in einem funktionierenden Ökosystem Früchte trägt. Diese Art wächst fast ausschließlich in der Amazonasregion von Peru, Bolivien und Brasilien und wird bis zu 150 Jahre alt. Auf Ihrem Weg begegnen Ihnen auch wieder illegale Goldwaschanlagen, in denen feiner Goldstaub aus den Dschungelflüssen ausgewaschen, an. Übernachtung in einer direkt am Fluss gelegenen Paranuss-Anbausiedlungen in Feldbetten in einer Lagerhalle.

15.11.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Nach dem gemeinsamen Abbau des Nachtcamps, fahren Sie mit dem Expeditionsboot den Rio Madre de Dios weiter hinab zu einigen Flussgoldgräbern, auf ihren hausgroßen, schwimmenden Flößen, die mit Pumpen den goldhaltigen Flusssand absaugen. Beim Besuch auf einem dieser Flöße bekommt man einen direkten Einblick in das entbehrungsreiche Leben dieser Menschen, die auf engstem Raum mit der gesamten Familie hier leben in der Hoffnung, über Nacht reich zu werden. Sollte die Schule der Paranuss- und Goldgräbersiedlung America offen sein, werden Sie diese heute ebenfalls besuchen. Am Nachmittag erreichen Sie einen Flußstrand, wo das Bootsteam ein Übernachtungslager mitten unter dem grandiosen Sternenhimmel aufbaut. Übernachtung in Feldbetten unter freiem Himmel oder unter einer sicheren Dachkonstruktion.

16.11.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Heute fahren Sie auf einem offenen Pick-Up oder LKW durch den tiefen Dschungel bis zum kolonialen Riberalta. Auf dieser aufregenden, etwa vierstündigen Fahrt überqueren Sie mithilfe einer abenteuerlichen Fähre einen Fluss. In Riberalta angekommen, begeben Sie sich auf einen kleinen Erkundungs-Spaziergang. Am Abend geht es dann ins alte Zentrum, wo der ganze Ort mit kleinen Mofas und Motorrädern zur Abendunterhaltung um den „Plaza“ braust. Übernachtung in einem stilvollen, ehemaligen Kolonialhaus des örtlichen Kautschukbarons.

17.11.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Am Vormittag besuchen Sie den bunten Markt, wo neben tropischen Früchten auch Utensilien für die Goldgräber und Paranusspflücker angeboten werden. Am Nachmittag besichtigen wir dann in eine Verarbeitungsanlage von Paranüssen. Hier werden hunderte Tonnen der kostbaren Nuss geknackt, gewaschen und in Handarbeit nach Qualitätsstufen sortiert. Übernachtung in einem stilvollen, ehemaligen Kolonialhaus des örtlichen Kautschukbarons.

18.11.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute steht das dritte Land auf unserer Expeditionsreise an: Brasilien! Der Unterschied zu Bolivien ist sofort zu erkennen. Der kleine, indianerstämmige Bolivianer steht dem europäisch-stämmigen Brasilianer gegenüber. Der bolivianische Regenwald wechselt zu den brasilianischen Weideflächen. Per Taxis und einer Fährüberfahrt an der bolivianisch-brasilianischen Grenze gelangen Sie in das abgelegene Rondónia-Gebiet, wo bis vor wenigen Jahren noch Massenrodungen und Feuer auf der Tagesordnung standen. Am frühen Abend erreichen Sie Ihre Unterkunft. Wer möchte kann am Abend seinen ersten echten brasilianischen Caipirinha probieren. Übernachtung in einem einfachen Stadthotel.

19.11.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Am Vormittag haben Sie die Gelegenheit, Porto Velho etwas besser kennenzulernen: Erst mit dem Ausbau der Eisenbahn vor über 150 Jahren begann die gezielte Besiedlung des bis dahin völlig unberührten Amazonasgebietes in Porto Velho. Sie besuchen heute das alte Stellwerk mit seinen uralten Eisenbahnen aus der Zeit des Kautschukbooms, den Markt und den Hafen. Am Abend Flug nach Manaus. Übernachtung in einem Hotel nahe der Oper.

20.11.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute gehen Sie auf Entdeckungstour in Manaus, dem vor südamerikanischer Lebensfreude brodelnden und multikulturellen "Eingangstor Amazoniens". Diese gewaltige Stadt, kann nur per Schiff oder Flugzeug erreicht werden. Der Stadtrundgang führt zunächst zum Teatro Amazonas, die Oper im Renaissance-Stil, Symbol des einstigen Wohlstandes und Wahrzeichen der Stadt. Es folgt ein Besuch des Mercado Adolpho Lisboa, einer Markthalle in der vor allem riesige Amazonasfische, Fleisch, tropische Früchte und Gemüse, aber auch unbekannte Heilkräuter und typisches Handwerk werden feilgeboten werden. Anschließend Bootsausflug zu dem bekannten Punkt, an dem der Weisswasserfluss „Rio Solimões “ und Schwarzwasserfluss des „Rio Negro“ aufeinander treffen, um zum Amazonas zusammenzufließen. Übernachtung in einem Hotel nahe der Oper.

21.11.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Vom Hafen Manaus gehen Sie an Bord eines Frachtschiffes mit dem Ziel Santarem. Diese Fahrt garantiert Ihnen ein einmaliges Erlebnis! Übernachtet wird eine Nacht (ggf. auch zwei) auf dem Hängemattendeck. Der Kontakt zur Bevölkerung ist hier "hautnah" und Ihr Reiseleiter hilft gerne beim Übersetzen der garantiert interessanten Gespräche. Übernachtung auf dem Hängemattendeck.

22.11.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung im Schiff im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

In Santarem angekommen, fahren Sie am Nachmittag in das Dorf Alter do Chão. Hier haben Sie ausreichend Zeit, um an den Stränden zu baden. Übernachtung in einem gemütlichen 3-Sterne Hotel direkt am Strand oder einer kleinen, familiären Posada, direkt an der Uferpromenade.

23.11.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Genießen Sie den freien Tag und entspannen Sie an diesen tropisch anmutenden Traumstränden. Wer heute aktiv sein möchte, kann einen der zahlreichen fakultativen Ausflüge buchen, wie z.B. eine Bootsfahrt auf dem Rio Tapajòs oder Rio Jarí, einen Ausflug ins Tapajòs Naturreservat, zur Caboclo oder Ford Siedlung Belterra usw. Ihre Reiseleitung ist Ihnen gern bei der Planung behilflich. Übernachtung in einem gemütlichen 3-Sterne Hotel direkt am Strand oder einer kleinen, familiären Posada, direkt an der Uferpromenade.

24.11.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Nach Ihrem kurzen Abstecher in die “Karibik des Amazonas” fliegen Sie heute gegen Mittag nach Belem. Wegen der von Mangobäumen gesäumten Straßen hat Belem auch den Beinamen „cidade das mangueiras“ (Stadt der Mangobäume). Am späten Nachmittag unternehmen Sie einen Ausflug in das ehemals herunter gekommene und gefährliche Hafengelände der Estaçao das Docas. Die alten Lagerhallen des Hafens beherbergen heute moderne Geschäfte, Restaurants, die Brauerei „Amazon Beer“ und dazu die wahrscheinlich beste Eisdiele der Stadt. Hier lassen Sie den Abend gemütlich ausklingen.

25.11.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Bei einem ausgiebigen Stadtrundgang durch die quirlige Hafenstadt, lernen Sie den ältesten und ursprünglichsten Teil Belems mit demHauptplatz "Praça de Sé", den alten, bunten Häuserfassaden, dem imposanten "Teatro da Paz", sowie der alten Kathedrale kennen. Der Höhepunkt ist sicherlich der berühmte Markt "Ver-O-Peso" am alten Hafen, wo Kräuterfrauen ´Gesundheit´ aus Amazoniens Wäldern verkaufen.

26.11.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute heißt es Abschied nehmen von Amazonien. Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Europa.

27.11.2021: Mahlzeiten: Frühstück.

28.11.2021: Mahlzeiten: keine.

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Am Flughafen von Lima werden Sie von Ihrem Reiseleiter empfangen. Gemeinsam erfolgt der Transfer zu Ihrem kleinen Kolonialhotel. Am Abend findet die erste Expeditionsbesprechung statt, bei der Ihnen Ihr Reiseleiter nochmals auf den genauen Ablauf eingeht und selbstverständlich gern all Ihre Fragen beantwortet.

Ausnahmen: Für die Teilnehmer der Vortour, wenn die Gruppe nur 1-5 Teilnehmer hat oder nicht alle Teilnehmer am Abend angekommen sind, findet diese Besprechung am 2. Tag in Pillcopata statt. Auch erfolgt der Flughafentransfer in Lima bei unterschiedlichen Anreisezeiten der Gruppen nicht gemeinsam mit dem Reiseleiter, sondern mit einem lokalen Fahrer.

20.11.2021: Mahlzeiten: keine. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Früh morgens Flug in die Andenstadt Cusco (ca. 1 h). Hier treffen Sie auf die Teilnehmer, die ein Vorprogramm gebucht haben. Ihre erste Fahrt führt Sie über eine teils abenteuerliche Straße über die mächtigen Hochanden weiter in das dampfende Amazonasgebiet nach Pillcopata. Übernachtung in einem einfachen Hotel (Sozialprojekt der Matsiguenkas Indianer).

21.11.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Lunchpaket, Abendessen. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Sie beginnen den heutigen Tag mit einem kleinen Rundgang durch das Dorf Pilcopata, besuchen den zentralen Platz, den kleinen Markt und das örtliche Krankenhaus, um einen ersten Einblick in das Leben der Menschen im Amazonasgebiet zu bekommen. In Pillcopata haben Sie noch die Möglichkeit, die für Ihre Expedition benötigten Gummistiefel zu kaufen. Von Pilcopata aus geht es auf kurvigen Strassen weiter durch den Dschungel. Unterwegs machen Sie Halt bei einer Tierrettungsstation mit einem angrenzenden Coca-Anbaufeld, sowie etwas weiter im Dschungel, bei einer kleinen Orchideenfarm. Am Vormittag Ankunft in Antalaya, die erste Ansiedlung am Oberlauf des „Madre de Dios“ (Mutter Gottes). Hier werden die gesamte Ausrüstung, das Gepäck und die Lebensmittel in das Expeditionsboot verladen und lernen Ihr Bootsteam, sowie unseren auf den Nationalpark spezialisierten Naturführer kennen. In bequemen Sitzen und von einem Dach gegen plötzliche Regenfälle geschützt geht es auf starker Strömung flussabwärts.Unberührte Sand- und Steinstrände und der dahinterliegende Amazonasdschungel gleiten vorbei. Gegen Nachmittag erreichen Sie Ihre am Fluss und mitten im Dschungel gelegene Unterkunft. Noch am Nachmittag brechen Sie zu einer ersten Erkundungs-Wanderung mit unserem Naturführer auf. Übernachtung in einfachen Hütten.

22.11.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Am Morgen brechen Sie nach Shintuya, einem Dorf der Matsiguenkas Indianer, auf. Sie besuchen die örtliche Schule. Anschließend geht es zu einer vulkanischen Thermalquelle mitten im Dschungel. Lassen Sie sich gern von dem wohltuenden, heißen Wasser verwöhnen. Am Nachmittag erreichen wir das einst vom legendären Fitzgerald, auch Fitzcarraldo genannt, zu Zeiten des Kautschuks gegründete Boca Manu, heute ein Versorgungsdorf der Indigenen und Goldsucher. Hier suchen wir den Schiffsbauer auf, der auch unser Boot gebaut hat. Er erklärt uns genau aus welchen Materialien er die Boote baut, welche „Modelle“ er hat und wie sein „Vertrieb“ organisiert ist. Am Abend lassen wir uns ein kaltes Bier in einer der kleinen Dorfkneipen zusammen mit den Einheimischen schmecken. Übernachtung in einer einfachen Unterkunft mitten in Boca Manu.

Hinweis: Für die Touren im Regenwald und auf dem Boot sollten Sie mit langer Hose und langärmligem Hemd bekleidet sein. Moskitoschutz, Trekkingstiefel und Regenponcho sollten nicht fehlen.

23.11.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Noch vor Sonnenaufgang steigen Sie in Ihr Expeditionsboot, denn heute ist ordentlich Sitzfleisch gefragt. Den Tag sind Sie vorwiegend in Ihrem Expeditionsboot unterwegs. Nutzen Sie die Gelegenheit im Wasser und am Ufer nach Tieren Ausschau zu halten. Fernab jeglicher Zivilisation können Sie mit etwas Glück zahlreiche exotische Tiere sehen: Aras und Papageien, Wasserschweine, Affen, Kaimane, Faultiere, Schmetterlinge, Tukane und tropische Vögel in den buntesten Farben, Raubkatzen, Boas, Anakondas und Vogelspinnen. Zuerst erreichen wir das indigene Dorf Diamante. Wir schlendern durch das Dorf und kommen mit Hilfe des Reiseleiters mit den einheimischen Indigenen zu einem Gespräch. Am Nachmittag halten wir an einer kleinen Dschungelbeobachtungs-Lodge an, wo wir uns erfrischen und schon geht es auf einer aufregenden Wanderung in der Dämmerung durch den vielbewachsenen und immergrünen Dschungel. Bis zu 55m hohe Saiba-Bäume, Kastanien, unzählige Palmenarten, Lianen und Würgefeigen sind nur einige der Bäume, die Ihren Weg säumen. Auch die nachtaktiven Tiere werden nun munter und das geübte Auge unseres Naturführers wird diese erspähen und uns zeigen. Nach einer reichlichen Stunde Fußweg erreichen Sie die 3m hohe Tapirplattform, Ihre Unterkunft für die kommende Nacht. Es ist stockfinster und die Geräuschkulisse des Dschungels ist überwältigend. Hier legen Sie sich auf die Lauer, um Tapire beim Salzlecken zu erhaschen. Übernachtung im Manu-Nationalpark auf einer Tapir-Beobachtungsplattform.

24.11.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Noch vor Sonnenaufgang machen wir uns auf den Weg durch den tiefen Dschungel zu unserem Boot, wo unser Bootsteam bereits mit einem leckeren Frühstück wartet. Während die ersten Sonnenstrahlen auf den Fluss treffen, legen Sie an einem Aussichtspunkt an, von wo aus Sie ideal das folgende Spektakel beobachten können: Hunderte verschiedener Papageienarten fliegen heran, um sich geräuschvoll auf den Baumkronen niederzulassen und gruppenweise zur Minerallecke zu fliegen. Zum Schluss kommen dann meist noch die farbenprächtigen Aras, um ebenfalls die dringend benötigten Mineralien wie Calcium, Magnesium und Postazium aufzunehmen. Flussabwärts geht es weiter an Flussgoldgräbern vorbei bis zum Dorf Colorado, das sich bis heute den Charme eines Goldgräberdorfes erhalten hat. Von hier aus ist mehrfaches Umsteigen notwendig, denn es geht mit Off-Road-Jeeps und Fähren, sowie mit landestypischen Kleinbussen, auf sehr abenteuerlichen Wegen, sowie halbwegs TÜV-tauglichen Kleinbussen, auf meist unbefestigten Wegen und später auf der 2019 fertig gestellten Trans-Oceanica, der Verbindungsstraße zwischen dem Atlantik und dem Pazifik, nach Puerto Maldonado.

Tipp: Dieses unvergleichlich schöne, farbenprächtige Spektakel lässt sich mit einem guten Fernglas hautnah miterleben.

25.11.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Abendessen. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Nach dem Frühstück brechen Sie in die kleine, quirlige, mit Motorrädern überfüllte Stadt Puerto Maldonado auf. Hier bieten sich zahlreiche Gelegenheiten mit den Einheimischen in Kontakt zu treten. Zum Beispiel bei einem Besuch des quirligen Marktes, mit vielen Früchten, Gemüsesorten, Fischarten und lokaler Küche. Eine besondere Erfrischung ist ein kühler Copoazu-Saft aus einer Dschungelfrucht, den Sie hier an jeder Ecke probieren kann. Bei einer kleinen Schmetterlingsfarm verzaubern die Elfen des Amazonas mit einer Fülle an Farben - nirgendwo sonst auf der Welt gibt es solch eine Artenvielfalt an seltenen Exemplaren wie in Peru. Der Nachmittag bietet jedem genug Zeit, die kleine Stadt auf eigene Faust zu erkunden und wer möchte, kann am Abend eine einheimische Tanzbar besuchen, in der mit etwas Glück eine Cumbia-Liveband spielt.

26.11.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Am frühen Morgen geht es mit unserem Expeditionsboot auf dem Fluss Madre de Dios zur Affeninsel. Tief im Dschungel der Insel ist Heimat für eine Vielzahl verschiedener Affenarten, unter anderem der Maquisapas, der fröhliche Achunis, der beeindruckende Frailes und der kleine und lustige Leoncitos. Im Anschluß wandern Sie etwa 2 Stunden über schmale Dschungelpfade zu einem kleinen Fluss, der zu überschwemmten Wäldern aus 30m hohen Mauritia und Aguaje Palmen führt. Hier steigen Sie in kleine Ruderboote und gleiten auf dem schmalen Flusslauf unter dem gigantischen Blätterdach dahin. Nach einer Stunde Fahrt erreichen Sie den Lago Sandoval, einem romantischen Dschungelsee, umgeben von einer paradiesischen Landschaft. Mit etwas Glück werden Sie hier Piranhas zum Mittagessen angeln und haben dabei die Möglichkeit Schildkröten, Affen, Kaimane, Wasserfledermäuse, Riesenotter und viele exotische Vögel zu beobachten. Nach dem Mittagessen fahren Sie zu einem abgelegen lebenden Schamanen. Der Schamane wird Sie durch seinen kleinen „Zauber- & Kräutergarten” führen. Dabei erfahren Sie viel über die traditionelle Naturheilkunde und das für diese Gegend sehr bekannte Mittel Ayahuasca (banisteriopsis caapi), welches als Wunderheilmittel gegen körperliche und seelische Leiden gilt. Am Abend besteht die Möglichkeit Ayahuasca unter Anleitung und Aufsicht des Schamanen einzunehmen. Ayahuasca, was in der Quechua Sprache "Liane der Seele" oder "Liane der Toten" bedeutet, ist ein Getränk, das auch von den Schamanen benutzt wird, um mit der Welt der Geister zu kommunizieren. Übernachtung beim Schamanen in Feldbetten mit Mosquitonetz. Ein Plumsklo rundet die abenteuerliche Übernachtung ab.

27.11.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Heute erleben Sie, wie die Einheimischen reisen: In einem öffentlichen Bus fahren Sie etwa 230 Kilometer (ca. 5 Stunden) auf der berühmten und erst 2016 fertig gestellten Trans-Oceanica. Diese ist die Verbindungsstraße zwischen Atlantik und Pazifik. Ihre Fahrt führt Sie zuerst zur peruanischen Grenzstation und anschließend zum bolivianischen Grenzstädtchen Cobija. Nach dem recht umständlichen Einreise-Prozedere können Sie in einer nah gelegenen Farmer- und Goldsucherkneipen ein kühles Bier genießen. Der Koch hat bereits den Grill angezündet und grillt hier leckere Dschungel-Spezialitäten. Übernachtung auf Feldbetten inmitten des Dorfes.

28.11.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Früh am Morgen geht es mit unsrem Expeditionsboot am Rand der Naturreservate Manupiri und Humayta auf dem Fluss Madre de Dios weiter und es werden kleine Paranusssiedlungen und sogar illegale Goldwaschanlagen, in denen feiner Goldstaub aus den Dschungelflüssen ausgewaschen wird, angesteuert. Auf Ihrem Weg steuern Sie kleine Paranuss-Anbausiedlungen an. Die Nuss-Sammler gehören zu den eigentlichen Umweltschützern dieser Region, da der Paranussbaum nur in einem funktionierenden Ökosystem Früchte trägt. Diese Art wächst fast ausschließlich in der Amazonasregion von Peru, Bolivien und Brasilien und wird bis zu 150 Jahre alt. Auf Ihrem Weg begegnen Ihnen auch wieder illegale Goldwaschanlagen, in denen feiner Goldstaub aus den Dschungelflüssen ausgewaschen, an. Übernachtung in einer direkt am Fluss gelegenen Paranuss-Anbausiedlungen in Feldbetten in einer Lagerhalle.

29.11.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Nach dem gemeinsamen Abbau des Nachtcamps, fahren Sie mit dem Expeditionsboot den Rio Madre de Dios weiter hinab zu einigen Flussgoldgräbern, auf ihren hausgroßen, schwimmenden Flößen, die mit Pumpen den goldhaltigen Flusssand absaugen. Beim Besuch auf einem dieser Flöße bekommt man einen direkten Einblick in das entbehrungsreiche Leben dieser Menschen, die auf engstem Raum mit der gesamten Familie hier leben in der Hoffnung, über Nacht reich zu werden. Sollte die Schule der Paranuss- und Goldgräbersiedlung America offen sein, werden Sie diese heute ebenfalls besuchen. Am Nachmittag erreichen Sie einen Flußstrand, wo das Bootsteam ein Übernachtungslager mitten unter dem grandiosen Sternenhimmel aufbaut. Übernachtung in Feldbetten unter freiem Himmel oder unter einer sicheren Dachkonstruktion.

30.11.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Heute fahren Sie auf einem offenen Pick-Up oder LKW durch den tiefen Dschungel bis zum kolonialen Riberalta. Auf dieser aufregenden, etwa vierstündigen Fahrt überqueren Sie mithilfe einer abenteuerlichen Fähre einen Fluss. In Riberalta angekommen, begeben Sie sich auf einen kleinen Erkundungs-Spaziergang. Am Abend geht es dann ins alte Zentrum, wo der ganze Ort mit kleinen Mofas und Motorrädern zur Abendunterhaltung um den „Plaza“ braust. Übernachtung in einem stilvollen, ehemaligen Kolonialhaus des örtlichen Kautschukbarons.

01.12.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Am Vormittag besuchen Sie den bunten Markt, wo neben tropischen Früchten auch Utensilien für die Goldgräber und Paranusspflücker angeboten werden. Am Nachmittag besichtigen wir dann in eine Verarbeitungsanlage von Paranüssen. Hier werden hunderte Tonnen der kostbaren Nuss geknackt, gewaschen und in Handarbeit nach Qualitätsstufen sortiert. Übernachtung in einem stilvollen, ehemaligen Kolonialhaus des örtlichen Kautschukbarons.

02.12.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute steht das dritte Land auf unserer Expeditionsreise an: Brasilien! Der Unterschied zu Bolivien ist sofort zu erkennen. Der kleine, indianerstämmige Bolivianer steht dem europäisch-stämmigen Brasilianer gegenüber. Der bolivianische Regenwald wechselt zu den brasilianischen Weideflächen. Per Taxis und einer Fährüberfahrt an der bolivianisch-brasilianischen Grenze gelangen Sie in das abgelegene Rondónia-Gebiet, wo bis vor wenigen Jahren noch Massenrodungen und Feuer auf der Tagesordnung standen. Am frühen Abend erreichen Sie Ihre Unterkunft. Wer möchte kann am Abend seinen ersten echten brasilianischen Caipirinha probieren. Übernachtung in einem einfachen Stadthotel.

03.12.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Am Vormittag haben Sie die Gelegenheit, Porto Velho etwas besser kennenzulernen: Erst mit dem Ausbau der Eisenbahn vor über 150 Jahren begann die gezielte Besiedlung des bis dahin völlig unberührten Amazonasgebietes in Porto Velho. Sie besuchen heute das alte Stellwerk mit seinen uralten Eisenbahnen aus der Zeit des Kautschukbooms, den Markt und den Hafen. Am Abend Flug nach Manaus. Übernachtung in einem Hotel nahe der Oper.

04.12.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute gehen Sie auf Entdeckungstour in Manaus, dem vor südamerikanischer Lebensfreude brodelnden und multikulturellen "Eingangstor Amazoniens". Diese gewaltige Stadt, kann nur per Schiff oder Flugzeug erreicht werden. Der Stadtrundgang führt zunächst zum Teatro Amazonas, die Oper im Renaissance-Stil, Symbol des einstigen Wohlstandes und Wahrzeichen der Stadt. Es folgt ein Besuch des Mercado Adolpho Lisboa, einer Markthalle in der vor allem riesige Amazonasfische, Fleisch, tropische Früchte und Gemüse, aber auch unbekannte Heilkräuter und typisches Handwerk werden feilgeboten werden. Anschließend Bootsausflug zu dem bekannten Punkt, an dem der Weisswasserfluss „Rio Solimões “ und Schwarzwasserfluss des „Rio Negro“ aufeinander treffen, um zum Amazonas zusammenzufließen. Übernachtung in einem Hotel nahe der Oper.

05.12.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Vom Hafen Manaus gehen Sie an Bord eines Frachtschiffes mit dem Ziel Santarem. Diese Fahrt garantiert Ihnen ein einmaliges Erlebnis! Übernachtet wird eine Nacht (ggf. auch zwei) auf dem Hängemattendeck. Der Kontakt zur Bevölkerung ist hier "hautnah" und Ihr Reiseleiter hilft gerne beim Übersetzen der garantiert interessanten Gespräche. Übernachtung auf dem Hängemattendeck.

06.12.2021: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung im Schiff im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

In Santarem angekommen, fahren Sie am Nachmittag in das Dorf Alter do Chão. Hier haben Sie ausreichend Zeit, um an den Stränden zu baden. Übernachtung in einem gemütlichen 3-Sterne Hotel direkt am Strand oder einer kleinen, familiären Posada, direkt an der Uferpromenade.

07.12.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Genießen Sie den freien Tag und entspannen Sie an diesen tropisch anmutenden Traumstränden. Wer heute aktiv sein möchte, kann einen der zahlreichen fakultativen Ausflüge buchen, wie z.B. eine Bootsfahrt auf dem Rio Tapajòs oder Rio Jarí, einen Ausflug ins Tapajòs Naturreservat, zur Caboclo oder Ford Siedlung Belterra usw. Ihre Reiseleitung ist Ihnen gern bei der Planung behilflich. Übernachtung in einem gemütlichen 3-Sterne Hotel direkt am Strand oder einer kleinen, familiären Posada, direkt an der Uferpromenade.

08.12.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Nach Ihrem kurzen Abstecher in die “Karibik des Amazonas” fliegen Sie heute gegen Mittag nach Belem. Wegen der von Mangobäumen gesäumten Straßen hat Belem auch den Beinamen „cidade das mangueiras“ (Stadt der Mangobäume). Am späten Nachmittag unternehmen Sie einen Ausflug in das ehemals herunter gekommene und gefährliche Hafengelände der Estaçao das Docas. Die alten Lagerhallen des Hafens beherbergen heute moderne Geschäfte, Restaurants, die Brauerei „Amazon Beer“ und dazu die wahrscheinlich beste Eisdiele der Stadt. Hier lassen Sie den Abend gemütlich ausklingen.

09.12.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Bei einem ausgiebigen Stadtrundgang durch die quirlige Hafenstadt, lernen Sie den ältesten und ursprünglichsten Teil Belems mit demHauptplatz "Praça de Sé", den alten, bunten Häuserfassaden, dem imposanten "Teatro da Paz", sowie der alten Kathedrale kennen. Der Höhepunkt ist sicherlich der berühmte Markt "Ver-O-Peso" am alten Hafen, wo Kräuterfrauen ´Gesundheit´ aus Amazoniens Wäldern verkaufen.

10.12.2021: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute heißt es Abschied nehmen von Amazonien. Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Europa.

11.12.2021: Mahlzeiten: Frühstück.

12.12.2021: Mahlzeiten: keine.

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Am Flughafen von Lima werden Sie von Ihrem Reiseleiter empfangen. Gemeinsam erfolgt der Transfer zu Ihrem kleinen Kolonialhotel. Am Abend findet die erste Expeditionsbesprechung statt, bei der Ihnen Ihr Reiseleiter nochmals auf den genauen Ablauf eingeht und selbstverständlich gern all Ihre Fragen beantwortet.

Ausnahmen: Für die Teilnehmer der Vortour, wenn die Gruppe nur 1-5 Teilnehmer hat oder nicht alle Teilnehmer am Abend angekommen sind, findet diese Besprechung am 2. Tag in Pillcopata statt. Auch erfolgt der Flughafentransfer in Lima bei unterschiedlichen Anreisezeiten der Gruppen nicht gemeinsam mit dem Reiseleiter, sondern mit einem lokalen Fahrer.

08.01.2022: Mahlzeiten: keine. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Früh morgens Flug in die Andenstadt Cusco (ca. 1 h). Hier treffen Sie auf die Teilnehmer, die ein Vorprogramm gebucht haben. Ihre erste Fahrt führt Sie über eine teils abenteuerliche Straße über die mächtigen Hochanden weiter in das dampfende Amazonasgebiet nach Pillcopata. Übernachtung in einem einfachen Hotel (Sozialprojekt der Matsiguenkas Indianer).

09.01.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Lunchpaket, Abendessen. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Sie beginnen den heutigen Tag mit einem kleinen Rundgang durch das Dorf Pilcopata, besuchen den zentralen Platz, den kleinen Markt und das örtliche Krankenhaus, um einen ersten Einblick in das Leben der Menschen im Amazonasgebiet zu bekommen. In Pillcopata haben Sie noch die Möglichkeit, die für Ihre Expedition benötigten Gummistiefel zu kaufen. Von Pilcopata aus geht es auf kurvigen Strassen weiter durch den Dschungel. Unterwegs machen Sie Halt bei einer Tierrettungsstation mit einem angrenzenden Coca-Anbaufeld, sowie etwas weiter im Dschungel, bei einer kleinen Orchideenfarm. Am Vormittag Ankunft in Antalaya, die erste Ansiedlung am Oberlauf des „Madre de Dios“ (Mutter Gottes). Hier werden die gesamte Ausrüstung, das Gepäck und die Lebensmittel in das Expeditionsboot verladen und lernen Ihr Bootsteam, sowie unseren auf den Nationalpark spezialisierten Naturführer kennen. In bequemen Sitzen und von einem Dach gegen plötzliche Regenfälle geschützt geht es auf starker Strömung flussabwärts.Unberührte Sand- und Steinstrände und der dahinterliegende Amazonasdschungel gleiten vorbei. Gegen Nachmittag erreichen Sie Ihre am Fluss und mitten im Dschungel gelegene Unterkunft. Noch am Nachmittag brechen Sie zu einer ersten Erkundungs-Wanderung mit unserem Naturführer auf. Übernachtung in einfachen Hütten.

10.01.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Am Morgen brechen Sie nach Shintuya, einem Dorf der Matsiguenkas Indianer, auf. Sie besuchen die örtliche Schule. Anschließend geht es zu einer vulkanischen Thermalquelle mitten im Dschungel. Lassen Sie sich gern von dem wohltuenden, heißen Wasser verwöhnen. Am Nachmittag erreichen wir das einst vom legendären Fitzgerald, auch Fitzcarraldo genannt, zu Zeiten des Kautschuks gegründete Boca Manu, heute ein Versorgungsdorf der Indigenen und Goldsucher. Hier suchen wir den Schiffsbauer auf, der auch unser Boot gebaut hat. Er erklärt uns genau aus welchen Materialien er die Boote baut, welche „Modelle“ er hat und wie sein „Vertrieb“ organisiert ist. Am Abend lassen wir uns ein kaltes Bier in einer der kleinen Dorfkneipen zusammen mit den Einheimischen schmecken. Übernachtung in einer einfachen Unterkunft mitten in Boca Manu.

Hinweis: Für die Touren im Regenwald und auf dem Boot sollten Sie mit langer Hose und langärmligem Hemd bekleidet sein. Moskitoschutz, Trekkingstiefel und Regenponcho sollten nicht fehlen.

11.01.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Noch vor Sonnenaufgang steigen Sie in Ihr Expeditionsboot, denn heute ist ordentlich Sitzfleisch gefragt. Den Tag sind Sie vorwiegend in Ihrem Expeditionsboot unterwegs. Nutzen Sie die Gelegenheit im Wasser und am Ufer nach Tieren Ausschau zu halten. Fernab jeglicher Zivilisation können Sie mit etwas Glück zahlreiche exotische Tiere sehen: Aras und Papageien, Wasserschweine, Affen, Kaimane, Faultiere, Schmetterlinge, Tukane und tropische Vögel in den buntesten Farben, Raubkatzen, Boas, Anakondas und Vogelspinnen. Zuerst erreichen wir das indigene Dorf Diamante. Wir schlendern durch das Dorf und kommen mit Hilfe des Reiseleiters mit den einheimischen Indigenen zu einem Gespräch. Am Nachmittag halten wir an einer kleinen Dschungelbeobachtungs-Lodge an, wo wir uns erfrischen und schon geht es auf einer aufregenden Wanderung in der Dämmerung durch den vielbewachsenen und immergrünen Dschungel. Bis zu 55m hohe Saiba-Bäume, Kastanien, unzählige Palmenarten, Lianen und Würgefeigen sind nur einige der Bäume, die Ihren Weg säumen. Auch die nachtaktiven Tiere werden nun munter und das geübte Auge unseres Naturführers wird diese erspähen und uns zeigen. Nach einer reichlichen Stunde Fußweg erreichen Sie die 3m hohe Tapirplattform, Ihre Unterkunft für die kommende Nacht. Es ist stockfinster und die Geräuschkulisse des Dschungels ist überwältigend. Hier legen Sie sich auf die Lauer, um Tapire beim Salzlecken zu erhaschen. Übernachtung im Manu-Nationalpark auf einer Tapir-Beobachtungsplattform.

12.01.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Noch vor Sonnenaufgang machen wir uns auf den Weg durch den tiefen Dschungel zu unserem Boot, wo unser Bootsteam bereits mit einem leckeren Frühstück wartet. Während die ersten Sonnenstrahlen auf den Fluss treffen, legen Sie an einem Aussichtspunkt an, von wo aus Sie ideal das folgende Spektakel beobachten können: Hunderte verschiedener Papageienarten fliegen heran, um sich geräuschvoll auf den Baumkronen niederzulassen und gruppenweise zur Minerallecke zu fliegen. Zum Schluss kommen dann meist noch die farbenprächtigen Aras, um ebenfalls die dringend benötigten Mineralien wie Calcium, Magnesium und Postazium aufzunehmen. Flussabwärts geht es weiter an Flussgoldgräbern vorbei bis zum Dorf Colorado, das sich bis heute den Charme eines Goldgräberdorfes erhalten hat. Von hier aus ist mehrfaches Umsteigen notwendig, denn es geht mit Off-Road-Jeeps und Fähren, sowie mit landestypischen Kleinbussen, auf sehr abenteuerlichen Wegen, sowie halbwegs TÜV-tauglichen Kleinbussen, auf meist unbefestigten Wegen und später auf der 2019 fertig gestellten Trans-Oceanica, der Verbindungsstraße zwischen dem Atlantik und dem Pazifik, nach Puerto Maldonado.

Tipp: Dieses unvergleichlich schöne, farbenprächtige Spektakel lässt sich mit einem guten Fernglas hautnah miterleben.

13.01.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Abendessen. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Nach dem Frühstück brechen Sie in die kleine, quirlige, mit Motorrädern überfüllte Stadt Puerto Maldonado auf. Hier bieten sich zahlreiche Gelegenheiten mit den Einheimischen in Kontakt zu treten. Zum Beispiel bei einem Besuch des quirligen Marktes, mit vielen Früchten, Gemüsesorten, Fischarten und lokaler Küche. Eine besondere Erfrischung ist ein kühler Copoazu-Saft aus einer Dschungelfrucht, den Sie hier an jeder Ecke probieren kann. Bei einer kleinen Schmetterlingsfarm verzaubern die Elfen des Amazonas mit einer Fülle an Farben - nirgendwo sonst auf der Welt gibt es solch eine Artenvielfalt an seltenen Exemplaren wie in Peru. Der Nachmittag bietet jedem genug Zeit, die kleine Stadt auf eigene Faust zu erkunden und wer möchte, kann am Abend eine einheimische Tanzbar besuchen, in der mit etwas Glück eine Cumbia-Liveband spielt.

14.01.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Am frühen Morgen geht es mit unserem Expeditionsboot auf dem Fluss Madre de Dios zur Affeninsel. Tief im Dschungel der Insel ist Heimat für eine Vielzahl verschiedener Affenarten, unter anderem der Maquisapas, der fröhliche Achunis, der beeindruckende Frailes und der kleine und lustige Leoncitos. Im Anschluß wandern Sie etwa 2 Stunden über schmale Dschungelpfade zu einem kleinen Fluss, der zu überschwemmten Wäldern aus 30m hohen Mauritia und Aguaje Palmen führt. Hier steigen Sie in kleine Ruderboote und gleiten auf dem schmalen Flusslauf unter dem gigantischen Blätterdach dahin. Nach einer Stunde Fahrt erreichen Sie den Lago Sandoval, einem romantischen Dschungelsee, umgeben von einer paradiesischen Landschaft. Mit etwas Glück werden Sie hier Piranhas zum Mittagessen angeln und haben dabei die Möglichkeit Schildkröten, Affen, Kaimane, Wasserfledermäuse, Riesenotter und viele exotische Vögel zu beobachten. Nach dem Mittagessen fahren Sie zu einem abgelegen lebenden Schamanen. Der Schamane wird Sie durch seinen kleinen „Zauber- & Kräutergarten” führen. Dabei erfahren Sie viel über die traditionelle Naturheilkunde und das für diese Gegend sehr bekannte Mittel Ayahuasca (banisteriopsis caapi), welches als Wunderheilmittel gegen körperliche und seelische Leiden gilt. Am Abend besteht die Möglichkeit Ayahuasca unter Anleitung und Aufsicht des Schamanen einzunehmen. Ayahuasca, was in der Quechua Sprache "Liane der Seele" oder "Liane der Toten" bedeutet, ist ein Getränk, das auch von den Schamanen benutzt wird, um mit der Welt der Geister zu kommunizieren. Übernachtung beim Schamanen in Feldbetten mit Mosquitonetz. Ein Plumsklo rundet die abenteuerliche Übernachtung ab.

15.01.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Heute erleben Sie, wie die Einheimischen reisen: In einem öffentlichen Bus fahren Sie etwa 230 Kilometer (ca. 5 Stunden) auf der berühmten und erst 2016 fertig gestellten Trans-Oceanica. Diese ist die Verbindungsstraße zwischen Atlantik und Pazifik. Ihre Fahrt führt Sie zuerst zur peruanischen Grenzstation und anschließend zum bolivianischen Grenzstädtchen Cobija. Nach dem recht umständlichen Einreise-Prozedere können Sie in einer nah gelegenen Farmer- und Goldsucherkneipen ein kühles Bier genießen. Der Koch hat bereits den Grill angezündet und grillt hier leckere Dschungel-Spezialitäten. Übernachtung auf Feldbetten inmitten des Dorfes.

16.01.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Früh am Morgen geht es mit unsrem Expeditionsboot am Rand der Naturreservate Manupiri und Humayta auf dem Fluss Madre de Dios weiter und es werden kleine Paranusssiedlungen und sogar illegale Goldwaschanlagen, in denen feiner Goldstaub aus den Dschungelflüssen ausgewaschen wird, angesteuert. Auf Ihrem Weg steuern Sie kleine Paranuss-Anbausiedlungen an. Die Nuss-Sammler gehören zu den eigentlichen Umweltschützern dieser Region, da der Paranussbaum nur in einem funktionierenden Ökosystem Früchte trägt. Diese Art wächst fast ausschließlich in der Amazonasregion von Peru, Bolivien und Brasilien und wird bis zu 150 Jahre alt. Auf Ihrem Weg begegnen Ihnen auch wieder illegale Goldwaschanlagen, in denen feiner Goldstaub aus den Dschungelflüssen ausgewaschen, an. Übernachtung in einer direkt am Fluss gelegenen Paranuss-Anbausiedlungen in Feldbetten in einer Lagerhalle.

17.01.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Nach dem gemeinsamen Abbau des Nachtcamps, fahren Sie mit dem Expeditionsboot den Rio Madre de Dios weiter hinab zu einigen Flussgoldgräbern, auf ihren hausgroßen, schwimmenden Flößen, die mit Pumpen den goldhaltigen Flusssand absaugen. Beim Besuch auf einem dieser Flöße bekommt man einen direkten Einblick in das entbehrungsreiche Leben dieser Menschen, die auf engstem Raum mit der gesamten Familie hier leben in der Hoffnung, über Nacht reich zu werden. Sollte die Schule der Paranuss- und Goldgräbersiedlung America offen sein, werden Sie diese heute ebenfalls besuchen. Am Nachmittag erreichen Sie einen Flußstrand, wo das Bootsteam ein Übernachtungslager mitten unter dem grandiosen Sternenhimmel aufbaut. Übernachtung in Feldbetten unter freiem Himmel oder unter einer sicheren Dachkonstruktion.

18.01.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Heute fahren Sie auf einem offenen Pick-Up oder LKW durch den tiefen Dschungel bis zum kolonialen Riberalta. Auf dieser aufregenden, etwa vierstündigen Fahrt überqueren Sie mithilfe einer abenteuerlichen Fähre einen Fluss. In Riberalta angekommen, begeben Sie sich auf einen kleinen Erkundungs-Spaziergang. Am Abend geht es dann ins alte Zentrum, wo der ganze Ort mit kleinen Mofas und Motorrädern zur Abendunterhaltung um den „Plaza“ braust. Übernachtung in einem stilvollen, ehemaligen Kolonialhaus des örtlichen Kautschukbarons.

19.01.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Am Vormittag besuchen Sie den bunten Markt, wo neben tropischen Früchten auch Utensilien für die Goldgräber und Paranusspflücker angeboten werden. Am Nachmittag besichtigen wir dann in eine Verarbeitungsanlage von Paranüssen. Hier werden hunderte Tonnen der kostbaren Nuss geknackt, gewaschen und in Handarbeit nach Qualitätsstufen sortiert. Übernachtung in einem stilvollen, ehemaligen Kolonialhaus des örtlichen Kautschukbarons.

20.01.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute steht das dritte Land auf unserer Expeditionsreise an: Brasilien! Der Unterschied zu Bolivien ist sofort zu erkennen. Der kleine, indianerstämmige Bolivianer steht dem europäisch-stämmigen Brasilianer gegenüber. Der bolivianische Regenwald wechselt zu den brasilianischen Weideflächen. Per Taxis und einer Fährüberfahrt an der bolivianisch-brasilianischen Grenze gelangen Sie in das abgelegene Rondónia-Gebiet, wo bis vor wenigen Jahren noch Massenrodungen und Feuer auf der Tagesordnung standen. Am frühen Abend erreichen Sie Ihre Unterkunft. Wer möchte kann am Abend seinen ersten echten brasilianischen Caipirinha probieren. Übernachtung in einem einfachen Stadthotel.

21.01.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Am Vormittag haben Sie die Gelegenheit, Porto Velho etwas besser kennenzulernen: Erst mit dem Ausbau der Eisenbahn vor über 150 Jahren begann die gezielte Besiedlung des bis dahin völlig unberührten Amazonasgebietes in Porto Velho. Sie besuchen heute das alte Stellwerk mit seinen uralten Eisenbahnen aus der Zeit des Kautschukbooms, den Markt und den Hafen. Am Abend Flug nach Manaus. Übernachtung in einem Hotel nahe der Oper.

22.01.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute gehen Sie auf Entdeckungstour in Manaus, dem vor südamerikanischer Lebensfreude brodelnden und multikulturellen "Eingangstor Amazoniens". Diese gewaltige Stadt, kann nur per Schiff oder Flugzeug erreicht werden. Der Stadtrundgang führt zunächst zum Teatro Amazonas, die Oper im Renaissance-Stil, Symbol des einstigen Wohlstandes und Wahrzeichen der Stadt. Es folgt ein Besuch des Mercado Adolpho Lisboa, einer Markthalle in der vor allem riesige Amazonasfische, Fleisch, tropische Früchte und Gemüse, aber auch unbekannte Heilkräuter und typisches Handwerk werden feilgeboten werden. Anschließend Bootsausflug zu dem bekannten Punkt, an dem der Weisswasserfluss „Rio Solimões “ und Schwarzwasserfluss des „Rio Negro“ aufeinander treffen, um zum Amazonas zusammenzufließen. Übernachtung in einem Hotel nahe der Oper.

23.01.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Vom Hafen Manaus gehen Sie an Bord eines Frachtschiffes mit dem Ziel Santarem. Diese Fahrt garantiert Ihnen ein einmaliges Erlebnis! Übernachtet wird eine Nacht (ggf. auch zwei) auf dem Hängemattendeck. Der Kontakt zur Bevölkerung ist hier "hautnah" und Ihr Reiseleiter hilft gerne beim Übersetzen der garantiert interessanten Gespräche. Übernachtung auf dem Hängemattendeck.

24.01.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung im Schiff im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

In Santarem angekommen, fahren Sie am Nachmittag in das Dorf Alter do Chão. Hier haben Sie ausreichend Zeit, um an den Stränden zu baden. Übernachtung in einem gemütlichen 3-Sterne Hotel direkt am Strand oder einer kleinen, familiären Posada, direkt an der Uferpromenade.

25.01.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Genießen Sie den freien Tag und entspannen Sie an diesen tropisch anmutenden Traumstränden. Wer heute aktiv sein möchte, kann einen der zahlreichen fakultativen Ausflüge buchen, wie z.B. eine Bootsfahrt auf dem Rio Tapajòs oder Rio Jarí, einen Ausflug ins Tapajòs Naturreservat, zur Caboclo oder Ford Siedlung Belterra usw. Ihre Reiseleitung ist Ihnen gern bei der Planung behilflich. Übernachtung in einem gemütlichen 3-Sterne Hotel direkt am Strand oder einer kleinen, familiären Posada, direkt an der Uferpromenade.

26.01.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Nach Ihrem kurzen Abstecher in die “Karibik des Amazonas” fliegen Sie heute gegen Mittag nach Belem. Wegen der von Mangobäumen gesäumten Straßen hat Belem auch den Beinamen „cidade das mangueiras“ (Stadt der Mangobäume). Am späten Nachmittag unternehmen Sie einen Ausflug in das ehemals herunter gekommene und gefährliche Hafengelände der Estaçao das Docas. Die alten Lagerhallen des Hafens beherbergen heute moderne Geschäfte, Restaurants, die Brauerei „Amazon Beer“ und dazu die wahrscheinlich beste Eisdiele der Stadt. Hier lassen Sie den Abend gemütlich ausklingen.

27.01.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Bei einem ausgiebigen Stadtrundgang durch die quirlige Hafenstadt, lernen Sie den ältesten und ursprünglichsten Teil Belems mit demHauptplatz "Praça de Sé", den alten, bunten Häuserfassaden, dem imposanten "Teatro da Paz", sowie der alten Kathedrale kennen. Der Höhepunkt ist sicherlich der berühmte Markt "Ver-O-Peso" am alten Hafen, wo Kräuterfrauen ´Gesundheit´ aus Amazoniens Wäldern verkaufen.

28.01.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute heißt es Abschied nehmen von Amazonien. Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Europa.

29.01.2022: Mahlzeiten: Frühstück.

30.01.2022: Mahlzeiten: keine.

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Am Flughafen von Lima werden Sie von Ihrem Reiseleiter empfangen. Gemeinsam erfolgt der Transfer zu Ihrem kleinen Kolonialhotel. Am Abend findet die erste Expeditionsbesprechung statt, bei der Ihnen Ihr Reiseleiter nochmals auf den genauen Ablauf eingeht und selbstverständlich gern all Ihre Fragen beantwortet.

Ausnahmen: Für die Teilnehmer der Vortour, wenn die Gruppe nur 1-5 Teilnehmer hat oder nicht alle Teilnehmer am Abend angekommen sind, findet diese Besprechung am 2. Tag in Pillcopata statt. Auch erfolgt der Flughafentransfer in Lima bei unterschiedlichen Anreisezeiten der Gruppen nicht gemeinsam mit dem Reiseleiter, sondern mit einem lokalen Fahrer.

02.04.2022: Mahlzeiten: keine. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Früh morgens Flug in die Andenstadt Cusco (ca. 1 h). Hier treffen Sie auf die Teilnehmer, die ein Vorprogramm gebucht haben. Ihre erste Fahrt führt Sie über eine teils abenteuerliche Straße über die mächtigen Hochanden weiter in das dampfende Amazonasgebiet nach Pillcopata. Übernachtung in einem einfachen Hotel (Sozialprojekt der Matsiguenkas Indianer).

03.04.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Lunchpaket, Abendessen. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Sie beginnen den heutigen Tag mit einem kleinen Rundgang durch das Dorf Pilcopata, besuchen den zentralen Platz, den kleinen Markt und das örtliche Krankenhaus, um einen ersten Einblick in das Leben der Menschen im Amazonasgebiet zu bekommen. In Pillcopata haben Sie noch die Möglichkeit, die für Ihre Expedition benötigten Gummistiefel zu kaufen. Von Pilcopata aus geht es auf kurvigen Strassen weiter durch den Dschungel. Unterwegs machen Sie Halt bei einer Tierrettungsstation mit einem angrenzenden Coca-Anbaufeld, sowie etwas weiter im Dschungel, bei einer kleinen Orchideenfarm. Am Vormittag Ankunft in Antalaya, die erste Ansiedlung am Oberlauf des „Madre de Dios“ (Mutter Gottes). Hier werden die gesamte Ausrüstung, das Gepäck und die Lebensmittel in das Expeditionsboot verladen und lernen Ihr Bootsteam, sowie unseren auf den Nationalpark spezialisierten Naturführer kennen. In bequemen Sitzen und von einem Dach gegen plötzliche Regenfälle geschützt geht es auf starker Strömung flussabwärts.Unberührte Sand- und Steinstrände und der dahinterliegende Amazonasdschungel gleiten vorbei. Gegen Nachmittag erreichen Sie Ihre am Fluss und mitten im Dschungel gelegene Unterkunft. Noch am Nachmittag brechen Sie zu einer ersten Erkundungs-Wanderung mit unserem Naturführer auf. Übernachtung in einfachen Hütten.

04.04.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Am Morgen brechen Sie nach Shintuya, einem Dorf der Matsiguenkas Indianer, auf. Sie besuchen die örtliche Schule. Anschließend geht es zu einer vulkanischen Thermalquelle mitten im Dschungel. Lassen Sie sich gern von dem wohltuenden, heißen Wasser verwöhnen. Am Nachmittag erreichen wir das einst vom legendären Fitzgerald, auch Fitzcarraldo genannt, zu Zeiten des Kautschuks gegründete Boca Manu, heute ein Versorgungsdorf der Indigenen und Goldsucher. Hier suchen wir den Schiffsbauer auf, der auch unser Boot gebaut hat. Er erklärt uns genau aus welchen Materialien er die Boote baut, welche „Modelle“ er hat und wie sein „Vertrieb“ organisiert ist. Am Abend lassen wir uns ein kaltes Bier in einer der kleinen Dorfkneipen zusammen mit den Einheimischen schmecken. Übernachtung in einer einfachen Unterkunft mitten in Boca Manu.

Hinweis: Für die Touren im Regenwald und auf dem Boot sollten Sie mit langer Hose und langärmligem Hemd bekleidet sein. Moskitoschutz, Trekkingstiefel und Regenponcho sollten nicht fehlen.

05.04.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Noch vor Sonnenaufgang steigen Sie in Ihr Expeditionsboot, denn heute ist ordentlich Sitzfleisch gefragt. Den Tag sind Sie vorwiegend in Ihrem Expeditionsboot unterwegs. Nutzen Sie die Gelegenheit im Wasser und am Ufer nach Tieren Ausschau zu halten. Fernab jeglicher Zivilisation können Sie mit etwas Glück zahlreiche exotische Tiere sehen: Aras und Papageien, Wasserschweine, Affen, Kaimane, Faultiere, Schmetterlinge, Tukane und tropische Vögel in den buntesten Farben, Raubkatzen, Boas, Anakondas und Vogelspinnen. Zuerst erreichen wir das indigene Dorf Diamante. Wir schlendern durch das Dorf und kommen mit Hilfe des Reiseleiters mit den einheimischen Indigenen zu einem Gespräch. Am Nachmittag halten wir an einer kleinen Dschungelbeobachtungs-Lodge an, wo wir uns erfrischen und schon geht es auf einer aufregenden Wanderung in der Dämmerung durch den vielbewachsenen und immergrünen Dschungel. Bis zu 55m hohe Saiba-Bäume, Kastanien, unzählige Palmenarten, Lianen und Würgefeigen sind nur einige der Bäume, die Ihren Weg säumen. Auch die nachtaktiven Tiere werden nun munter und das geübte Auge unseres Naturführers wird diese erspähen und uns zeigen. Nach einer reichlichen Stunde Fußweg erreichen Sie die 3m hohe Tapirplattform, Ihre Unterkunft für die kommende Nacht. Es ist stockfinster und die Geräuschkulisse des Dschungels ist überwältigend. Hier legen Sie sich auf die Lauer, um Tapire beim Salzlecken zu erhaschen. Übernachtung im Manu-Nationalpark auf einer Tapir-Beobachtungsplattform.

06.04.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Noch vor Sonnenaufgang machen wir uns auf den Weg durch den tiefen Dschungel zu unserem Boot, wo unser Bootsteam bereits mit einem leckeren Frühstück wartet. Während die ersten Sonnenstrahlen auf den Fluss treffen, legen Sie an einem Aussichtspunkt an, von wo aus Sie ideal das folgende Spektakel beobachten können: Hunderte verschiedener Papageienarten fliegen heran, um sich geräuschvoll auf den Baumkronen niederzulassen und gruppenweise zur Minerallecke zu fliegen. Zum Schluss kommen dann meist noch die farbenprächtigen Aras, um ebenfalls die dringend benötigten Mineralien wie Calcium, Magnesium und Postazium aufzunehmen. Flussabwärts geht es weiter an Flussgoldgräbern vorbei bis zum Dorf Colorado, das sich bis heute den Charme eines Goldgräberdorfes erhalten hat. Von hier aus ist mehrfaches Umsteigen notwendig, denn es geht mit Off-Road-Jeeps und Fähren, sowie mit landestypischen Kleinbussen, auf sehr abenteuerlichen Wegen, sowie halbwegs TÜV-tauglichen Kleinbussen, auf meist unbefestigten Wegen und später auf der 2019 fertig gestellten Trans-Oceanica, der Verbindungsstraße zwischen dem Atlantik und dem Pazifik, nach Puerto Maldonado.

Tipp: Dieses unvergleichlich schöne, farbenprächtige Spektakel lässt sich mit einem guten Fernglas hautnah miterleben.

07.04.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Abendessen. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Nach dem Frühstück brechen Sie in die kleine, quirlige, mit Motorrädern überfüllte Stadt Puerto Maldonado auf. Hier bieten sich zahlreiche Gelegenheiten mit den Einheimischen in Kontakt zu treten. Zum Beispiel bei einem Besuch des quirligen Marktes, mit vielen Früchten, Gemüsesorten, Fischarten und lokaler Küche. Eine besondere Erfrischung ist ein kühler Copoazu-Saft aus einer Dschungelfrucht, den Sie hier an jeder Ecke probieren kann. Bei einer kleinen Schmetterlingsfarm verzaubern die Elfen des Amazonas mit einer Fülle an Farben - nirgendwo sonst auf der Welt gibt es solch eine Artenvielfalt an seltenen Exemplaren wie in Peru. Der Nachmittag bietet jedem genug Zeit, die kleine Stadt auf eigene Faust zu erkunden und wer möchte, kann am Abend eine einheimische Tanzbar besuchen, in der mit etwas Glück eine Cumbia-Liveband spielt.

08.04.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Am frühen Morgen geht es mit unserem Expeditionsboot auf dem Fluss Madre de Dios zur Affeninsel. Tief im Dschungel der Insel ist Heimat für eine Vielzahl verschiedener Affenarten, unter anderem der Maquisapas, der fröhliche Achunis, der beeindruckende Frailes und der kleine und lustige Leoncitos. Im Anschluß wandern Sie etwa 2 Stunden über schmale Dschungelpfade zu einem kleinen Fluss, der zu überschwemmten Wäldern aus 30m hohen Mauritia und Aguaje Palmen führt. Hier steigen Sie in kleine Ruderboote und gleiten auf dem schmalen Flusslauf unter dem gigantischen Blätterdach dahin. Nach einer Stunde Fahrt erreichen Sie den Lago Sandoval, einem romantischen Dschungelsee, umgeben von einer paradiesischen Landschaft. Mit etwas Glück werden Sie hier Piranhas zum Mittagessen angeln und haben dabei die Möglichkeit Schildkröten, Affen, Kaimane, Wasserfledermäuse, Riesenotter und viele exotische Vögel zu beobachten. Nach dem Mittagessen fahren Sie zu einem abgelegen lebenden Schamanen. Der Schamane wird Sie durch seinen kleinen „Zauber- & Kräutergarten” führen. Dabei erfahren Sie viel über die traditionelle Naturheilkunde und das für diese Gegend sehr bekannte Mittel Ayahuasca (banisteriopsis caapi), welches als Wunderheilmittel gegen körperliche und seelische Leiden gilt. Am Abend besteht die Möglichkeit Ayahuasca unter Anleitung und Aufsicht des Schamanen einzunehmen. Ayahuasca, was in der Quechua Sprache "Liane der Seele" oder "Liane der Toten" bedeutet, ist ein Getränk, das auch von den Schamanen benutzt wird, um mit der Welt der Geister zu kommunizieren. Übernachtung beim Schamanen in Feldbetten mit Mosquitonetz. Ein Plumsklo rundet die abenteuerliche Übernachtung ab.

09.04.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Heute erleben Sie, wie die Einheimischen reisen: In einem öffentlichen Bus fahren Sie etwa 230 Kilometer (ca. 5 Stunden) auf der berühmten und erst 2016 fertig gestellten Trans-Oceanica. Diese ist die Verbindungsstraße zwischen Atlantik und Pazifik. Ihre Fahrt führt Sie zuerst zur peruanischen Grenzstation und anschließend zum bolivianischen Grenzstädtchen Cobija. Nach dem recht umständlichen Einreise-Prozedere können Sie in einer nah gelegenen Farmer- und Goldsucherkneipen ein kühles Bier genießen. Der Koch hat bereits den Grill angezündet und grillt hier leckere Dschungel-Spezialitäten. Übernachtung auf Feldbetten inmitten des Dorfes.

10.04.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Früh am Morgen geht es mit unsrem Expeditionsboot am Rand der Naturreservate Manupiri und Humayta auf dem Fluss Madre de Dios weiter und es werden kleine Paranusssiedlungen und sogar illegale Goldwaschanlagen, in denen feiner Goldstaub aus den Dschungelflüssen ausgewaschen wird, angesteuert. Auf Ihrem Weg steuern Sie kleine Paranuss-Anbausiedlungen an. Die Nuss-Sammler gehören zu den eigentlichen Umweltschützern dieser Region, da der Paranussbaum nur in einem funktionierenden Ökosystem Früchte trägt. Diese Art wächst fast ausschließlich in der Amazonasregion von Peru, Bolivien und Brasilien und wird bis zu 150 Jahre alt. Auf Ihrem Weg begegnen Ihnen auch wieder illegale Goldwaschanlagen, in denen feiner Goldstaub aus den Dschungelflüssen ausgewaschen, an. Übernachtung in einer direkt am Fluss gelegenen Paranuss-Anbausiedlungen in Feldbetten in einer Lagerhalle.

11.04.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Nach dem gemeinsamen Abbau des Nachtcamps, fahren Sie mit dem Expeditionsboot den Rio Madre de Dios weiter hinab zu einigen Flussgoldgräbern, auf ihren hausgroßen, schwimmenden Flößen, die mit Pumpen den goldhaltigen Flusssand absaugen. Beim Besuch auf einem dieser Flöße bekommt man einen direkten Einblick in das entbehrungsreiche Leben dieser Menschen, die auf engstem Raum mit der gesamten Familie hier leben in der Hoffnung, über Nacht reich zu werden. Sollte die Schule der Paranuss- und Goldgräbersiedlung America offen sein, werden Sie diese heute ebenfalls besuchen. Am Nachmittag erreichen Sie einen Flußstrand, wo das Bootsteam ein Übernachtungslager mitten unter dem grandiosen Sternenhimmel aufbaut. Übernachtung in Feldbetten unter freiem Himmel oder unter einer sicheren Dachkonstruktion.

12.04.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Heute fahren Sie auf einem offenen Pick-Up oder LKW durch den tiefen Dschungel bis zum kolonialen Riberalta. Auf dieser aufregenden, etwa vierstündigen Fahrt überqueren Sie mithilfe einer abenteuerlichen Fähre einen Fluss. In Riberalta angekommen, begeben Sie sich auf einen kleinen Erkundungs-Spaziergang. Am Abend geht es dann ins alte Zentrum, wo der ganze Ort mit kleinen Mofas und Motorrädern zur Abendunterhaltung um den „Plaza“ braust. Übernachtung in einem stilvollen, ehemaligen Kolonialhaus des örtlichen Kautschukbarons.

13.04.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Am Vormittag besuchen Sie den bunten Markt, wo neben tropischen Früchten auch Utensilien für die Goldgräber und Paranusspflücker angeboten werden. Am Nachmittag besichtigen wir dann in eine Verarbeitungsanlage von Paranüssen. Hier werden hunderte Tonnen der kostbaren Nuss geknackt, gewaschen und in Handarbeit nach Qualitätsstufen sortiert. Übernachtung in einem stilvollen, ehemaligen Kolonialhaus des örtlichen Kautschukbarons.

14.04.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute steht das dritte Land auf unserer Expeditionsreise an: Brasilien! Der Unterschied zu Bolivien ist sofort zu erkennen. Der kleine, indianerstämmige Bolivianer steht dem europäisch-stämmigen Brasilianer gegenüber. Der bolivianische Regenwald wechselt zu den brasilianischen Weideflächen. Per Taxis und einer Fährüberfahrt an der bolivianisch-brasilianischen Grenze gelangen Sie in das abgelegene Rondónia-Gebiet, wo bis vor wenigen Jahren noch Massenrodungen und Feuer auf der Tagesordnung standen. Am frühen Abend erreichen Sie Ihre Unterkunft. Wer möchte kann am Abend seinen ersten echten brasilianischen Caipirinha probieren. Übernachtung in einem einfachen Stadthotel.

15.04.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Am Vormittag haben Sie die Gelegenheit, Porto Velho etwas besser kennenzulernen: Erst mit dem Ausbau der Eisenbahn vor über 150 Jahren begann die gezielte Besiedlung des bis dahin völlig unberührten Amazonasgebietes in Porto Velho. Sie besuchen heute das alte Stellwerk mit seinen uralten Eisenbahnen aus der Zeit des Kautschukbooms, den Markt und den Hafen. Am Abend Flug nach Manaus. Übernachtung in einem Hotel nahe der Oper.

16.04.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute gehen Sie auf Entdeckungstour in Manaus, dem vor südamerikanischer Lebensfreude brodelnden und multikulturellen "Eingangstor Amazoniens". Diese gewaltige Stadt, kann nur per Schiff oder Flugzeug erreicht werden. Der Stadtrundgang führt zunächst zum Teatro Amazonas, die Oper im Renaissance-Stil, Symbol des einstigen Wohlstandes und Wahrzeichen der Stadt. Es folgt ein Besuch des Mercado Adolpho Lisboa, einer Markthalle in der vor allem riesige Amazonasfische, Fleisch, tropische Früchte und Gemüse, aber auch unbekannte Heilkräuter und typisches Handwerk werden feilgeboten werden. Anschließend Bootsausflug zu dem bekannten Punkt, an dem der Weisswasserfluss „Rio Solimões “ und Schwarzwasserfluss des „Rio Negro“ aufeinander treffen, um zum Amazonas zusammenzufließen. Übernachtung in einem Hotel nahe der Oper.

17.04.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Vom Hafen Manaus gehen Sie an Bord eines Frachtschiffes mit dem Ziel Santarem. Diese Fahrt garantiert Ihnen ein einmaliges Erlebnis! Übernachtet wird eine Nacht (ggf. auch zwei) auf dem Hängemattendeck. Der Kontakt zur Bevölkerung ist hier "hautnah" und Ihr Reiseleiter hilft gerne beim Übersetzen der garantiert interessanten Gespräche. Übernachtung auf dem Hängemattendeck.

18.04.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung im Schiff im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

In Santarem angekommen, fahren Sie am Nachmittag in das Dorf Alter do Chão. Hier haben Sie ausreichend Zeit, um an den Stränden zu baden. Übernachtung in einem gemütlichen 3-Sterne Hotel direkt am Strand oder einer kleinen, familiären Posada, direkt an der Uferpromenade.

19.04.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Genießen Sie den freien Tag und entspannen Sie an diesen tropisch anmutenden Traumstränden. Wer heute aktiv sein möchte, kann einen der zahlreichen fakultativen Ausflüge buchen, wie z.B. eine Bootsfahrt auf dem Rio Tapajòs oder Rio Jarí, einen Ausflug ins Tapajòs Naturreservat, zur Caboclo oder Ford Siedlung Belterra usw. Ihre Reiseleitung ist Ihnen gern bei der Planung behilflich. Übernachtung in einem gemütlichen 3-Sterne Hotel direkt am Strand oder einer kleinen, familiären Posada, direkt an der Uferpromenade.

20.04.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Nach Ihrem kurzen Abstecher in die “Karibik des Amazonas” fliegen Sie heute gegen Mittag nach Belem. Wegen der von Mangobäumen gesäumten Straßen hat Belem auch den Beinamen „cidade das mangueiras“ (Stadt der Mangobäume). Am späten Nachmittag unternehmen Sie einen Ausflug in das ehemals herunter gekommene und gefährliche Hafengelände der Estaçao das Docas. Die alten Lagerhallen des Hafens beherbergen heute moderne Geschäfte, Restaurants, die Brauerei „Amazon Beer“ und dazu die wahrscheinlich beste Eisdiele der Stadt. Hier lassen Sie den Abend gemütlich ausklingen.

21.04.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Bei einem ausgiebigen Stadtrundgang durch die quirlige Hafenstadt, lernen Sie den ältesten und ursprünglichsten Teil Belems mit demHauptplatz "Praça de Sé", den alten, bunten Häuserfassaden, dem imposanten "Teatro da Paz", sowie der alten Kathedrale kennen. Der Höhepunkt ist sicherlich der berühmte Markt "Ver-O-Peso" am alten Hafen, wo Kräuterfrauen ´Gesundheit´ aus Amazoniens Wäldern verkaufen.

22.04.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute heißt es Abschied nehmen von Amazonien. Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Europa.

23.04.2022: Mahlzeiten: Frühstück.

24.04.2022: Mahlzeiten: keine.

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Am Flughafen von Lima werden Sie von Ihrem Reiseleiter empfangen. Gemeinsam erfolgt der Transfer zu Ihrem kleinen Kolonialhotel. Am Abend findet die erste Expeditionsbesprechung statt, bei der Ihnen Ihr Reiseleiter nochmals auf den genauen Ablauf eingeht und selbstverständlich gern all Ihre Fragen beantwortet.

Ausnahmen: Für die Teilnehmer der Vortour, wenn die Gruppe nur 1-5 Teilnehmer hat oder nicht alle Teilnehmer am Abend angekommen sind, findet diese Besprechung am 2. Tag in Pillcopata statt. Auch erfolgt der Flughafentransfer in Lima bei unterschiedlichen Anreisezeiten der Gruppen nicht gemeinsam mit dem Reiseleiter, sondern mit einem lokalen Fahrer.

21.05.2022: Mahlzeiten: keine. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Früh morgens Flug in die Andenstadt Cusco (ca. 1 h). Hier treffen Sie auf die Teilnehmer, die ein Vorprogramm gebucht haben. Ihre erste Fahrt führt Sie über eine teils abenteuerliche Straße über die mächtigen Hochanden weiter in das dampfende Amazonasgebiet nach Pillcopata. Übernachtung in einem einfachen Hotel (Sozialprojekt der Matsiguenkas Indianer).

22.05.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Lunchpaket, Abendessen. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Sie beginnen den heutigen Tag mit einem kleinen Rundgang durch das Dorf Pilcopata, besuchen den zentralen Platz, den kleinen Markt und das örtliche Krankenhaus, um einen ersten Einblick in das Leben der Menschen im Amazonasgebiet zu bekommen. In Pillcopata haben Sie noch die Möglichkeit, die für Ihre Expedition benötigten Gummistiefel zu kaufen. Von Pilcopata aus geht es auf kurvigen Strassen weiter durch den Dschungel. Unterwegs machen Sie Halt bei einer Tierrettungsstation mit einem angrenzenden Coca-Anbaufeld, sowie etwas weiter im Dschungel, bei einer kleinen Orchideenfarm. Am Vormittag Ankunft in Antalaya, die erste Ansiedlung am Oberlauf des „Madre de Dios“ (Mutter Gottes). Hier werden die gesamte Ausrüstung, das Gepäck und die Lebensmittel in das Expeditionsboot verladen und lernen Ihr Bootsteam, sowie unseren auf den Nationalpark spezialisierten Naturführer kennen. In bequemen Sitzen und von einem Dach gegen plötzliche Regenfälle geschützt geht es auf starker Strömung flussabwärts.Unberührte Sand- und Steinstrände und der dahinterliegende Amazonasdschungel gleiten vorbei. Gegen Nachmittag erreichen Sie Ihre am Fluss und mitten im Dschungel gelegene Unterkunft. Noch am Nachmittag brechen Sie zu einer ersten Erkundungs-Wanderung mit unserem Naturführer auf. Übernachtung in einfachen Hütten.

23.05.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Am Morgen brechen Sie nach Shintuya, einem Dorf der Matsiguenkas Indianer, auf. Sie besuchen die örtliche Schule. Anschließend geht es zu einer vulkanischen Thermalquelle mitten im Dschungel. Lassen Sie sich gern von dem wohltuenden, heißen Wasser verwöhnen. Am Nachmittag erreichen wir das einst vom legendären Fitzgerald, auch Fitzcarraldo genannt, zu Zeiten des Kautschuks gegründete Boca Manu, heute ein Versorgungsdorf der Indigenen und Goldsucher. Hier suchen wir den Schiffsbauer auf, der auch unser Boot gebaut hat. Er erklärt uns genau aus welchen Materialien er die Boote baut, welche „Modelle“ er hat und wie sein „Vertrieb“ organisiert ist. Am Abend lassen wir uns ein kaltes Bier in einer der kleinen Dorfkneipen zusammen mit den Einheimischen schmecken. Übernachtung in einer einfachen Unterkunft mitten in Boca Manu.

Hinweis: Für die Touren im Regenwald und auf dem Boot sollten Sie mit langer Hose und langärmligem Hemd bekleidet sein. Moskitoschutz, Trekkingstiefel und Regenponcho sollten nicht fehlen.

24.05.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Noch vor Sonnenaufgang steigen Sie in Ihr Expeditionsboot, denn heute ist ordentlich Sitzfleisch gefragt. Den Tag sind Sie vorwiegend in Ihrem Expeditionsboot unterwegs. Nutzen Sie die Gelegenheit im Wasser und am Ufer nach Tieren Ausschau zu halten. Fernab jeglicher Zivilisation können Sie mit etwas Glück zahlreiche exotische Tiere sehen: Aras und Papageien, Wasserschweine, Affen, Kaimane, Faultiere, Schmetterlinge, Tukane und tropische Vögel in den buntesten Farben, Raubkatzen, Boas, Anakondas und Vogelspinnen. Zuerst erreichen wir das indigene Dorf Diamante. Wir schlendern durch das Dorf und kommen mit Hilfe des Reiseleiters mit den einheimischen Indigenen zu einem Gespräch. Am Nachmittag halten wir an einer kleinen Dschungelbeobachtungs-Lodge an, wo wir uns erfrischen und schon geht es auf einer aufregenden Wanderung in der Dämmerung durch den vielbewachsenen und immergrünen Dschungel. Bis zu 55m hohe Saiba-Bäume, Kastanien, unzählige Palmenarten, Lianen und Würgefeigen sind nur einige der Bäume, die Ihren Weg säumen. Auch die nachtaktiven Tiere werden nun munter und das geübte Auge unseres Naturführers wird diese erspähen und uns zeigen. Nach einer reichlichen Stunde Fußweg erreichen Sie die 3m hohe Tapirplattform, Ihre Unterkunft für die kommende Nacht. Es ist stockfinster und die Geräuschkulisse des Dschungels ist überwältigend. Hier legen Sie sich auf die Lauer, um Tapire beim Salzlecken zu erhaschen. Übernachtung im Manu-Nationalpark auf einer Tapir-Beobachtungsplattform.

25.05.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Noch vor Sonnenaufgang machen wir uns auf den Weg durch den tiefen Dschungel zu unserem Boot, wo unser Bootsteam bereits mit einem leckeren Frühstück wartet. Während die ersten Sonnenstrahlen auf den Fluss treffen, legen Sie an einem Aussichtspunkt an, von wo aus Sie ideal das folgende Spektakel beobachten können: Hunderte verschiedener Papageienarten fliegen heran, um sich geräuschvoll auf den Baumkronen niederzulassen und gruppenweise zur Minerallecke zu fliegen. Zum Schluss kommen dann meist noch die farbenprächtigen Aras, um ebenfalls die dringend benötigten Mineralien wie Calcium, Magnesium und Postazium aufzunehmen. Flussabwärts geht es weiter an Flussgoldgräbern vorbei bis zum Dorf Colorado, das sich bis heute den Charme eines Goldgräberdorfes erhalten hat. Von hier aus ist mehrfaches Umsteigen notwendig, denn es geht mit Off-Road-Jeeps und Fähren, sowie mit landestypischen Kleinbussen, auf sehr abenteuerlichen Wegen, sowie halbwegs TÜV-tauglichen Kleinbussen, auf meist unbefestigten Wegen und später auf der 2019 fertig gestellten Trans-Oceanica, der Verbindungsstraße zwischen dem Atlantik und dem Pazifik, nach Puerto Maldonado.

Tipp: Dieses unvergleichlich schöne, farbenprächtige Spektakel lässt sich mit einem guten Fernglas hautnah miterleben.

26.05.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Abendessen. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Nach dem Frühstück brechen Sie in die kleine, quirlige, mit Motorrädern überfüllte Stadt Puerto Maldonado auf. Hier bieten sich zahlreiche Gelegenheiten mit den Einheimischen in Kontakt zu treten. Zum Beispiel bei einem Besuch des quirligen Marktes, mit vielen Früchten, Gemüsesorten, Fischarten und lokaler Küche. Eine besondere Erfrischung ist ein kühler Copoazu-Saft aus einer Dschungelfrucht, den Sie hier an jeder Ecke probieren kann. Bei einer kleinen Schmetterlingsfarm verzaubern die Elfen des Amazonas mit einer Fülle an Farben - nirgendwo sonst auf der Welt gibt es solch eine Artenvielfalt an seltenen Exemplaren wie in Peru. Der Nachmittag bietet jedem genug Zeit, die kleine Stadt auf eigene Faust zu erkunden und wer möchte, kann am Abend eine einheimische Tanzbar besuchen, in der mit etwas Glück eine Cumbia-Liveband spielt.

27.05.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Am frühen Morgen geht es mit unserem Expeditionsboot auf dem Fluss Madre de Dios zur Affeninsel. Tief im Dschungel der Insel ist Heimat für eine Vielzahl verschiedener Affenarten, unter anderem der Maquisapas, der fröhliche Achunis, der beeindruckende Frailes und der kleine und lustige Leoncitos. Im Anschluß wandern Sie etwa 2 Stunden über schmale Dschungelpfade zu einem kleinen Fluss, der zu überschwemmten Wäldern aus 30m hohen Mauritia und Aguaje Palmen führt. Hier steigen Sie in kleine Ruderboote und gleiten auf dem schmalen Flusslauf unter dem gigantischen Blätterdach dahin. Nach einer Stunde Fahrt erreichen Sie den Lago Sandoval, einem romantischen Dschungelsee, umgeben von einer paradiesischen Landschaft. Mit etwas Glück werden Sie hier Piranhas zum Mittagessen angeln und haben dabei die Möglichkeit Schildkröten, Affen, Kaimane, Wasserfledermäuse, Riesenotter und viele exotische Vögel zu beobachten. Nach dem Mittagessen fahren Sie zu einem abgelegen lebenden Schamanen. Der Schamane wird Sie durch seinen kleinen „Zauber- & Kräutergarten” führen. Dabei erfahren Sie viel über die traditionelle Naturheilkunde und das für diese Gegend sehr bekannte Mittel Ayahuasca (banisteriopsis caapi), welches als Wunderheilmittel gegen körperliche und seelische Leiden gilt. Am Abend besteht die Möglichkeit Ayahuasca unter Anleitung und Aufsicht des Schamanen einzunehmen. Ayahuasca, was in der Quechua Sprache "Liane der Seele" oder "Liane der Toten" bedeutet, ist ein Getränk, das auch von den Schamanen benutzt wird, um mit der Welt der Geister zu kommunizieren. Übernachtung beim Schamanen in Feldbetten mit Mosquitonetz. Ein Plumsklo rundet die abenteuerliche Übernachtung ab.

28.05.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Heute erleben Sie, wie die Einheimischen reisen: In einem öffentlichen Bus fahren Sie etwa 230 Kilometer (ca. 5 Stunden) auf der berühmten und erst 2016 fertig gestellten Trans-Oceanica. Diese ist die Verbindungsstraße zwischen Atlantik und Pazifik. Ihre Fahrt führt Sie zuerst zur peruanischen Grenzstation und anschließend zum bolivianischen Grenzstädtchen Cobija. Nach dem recht umständlichen Einreise-Prozedere können Sie in einer nah gelegenen Farmer- und Goldsucherkneipen ein kühles Bier genießen. Der Koch hat bereits den Grill angezündet und grillt hier leckere Dschungel-Spezialitäten. Übernachtung auf Feldbetten inmitten des Dorfes.

29.05.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Früh am Morgen geht es mit unsrem Expeditionsboot am Rand der Naturreservate Manupiri und Humayta auf dem Fluss Madre de Dios weiter und es werden kleine Paranusssiedlungen und sogar illegale Goldwaschanlagen, in denen feiner Goldstaub aus den Dschungelflüssen ausgewaschen wird, angesteuert. Auf Ihrem Weg steuern Sie kleine Paranuss-Anbausiedlungen an. Die Nuss-Sammler gehören zu den eigentlichen Umweltschützern dieser Region, da der Paranussbaum nur in einem funktionierenden Ökosystem Früchte trägt. Diese Art wächst fast ausschließlich in der Amazonasregion von Peru, Bolivien und Brasilien und wird bis zu 150 Jahre alt. Auf Ihrem Weg begegnen Ihnen auch wieder illegale Goldwaschanlagen, in denen feiner Goldstaub aus den Dschungelflüssen ausgewaschen, an. Übernachtung in einer direkt am Fluss gelegenen Paranuss-Anbausiedlungen in Feldbetten in einer Lagerhalle.

30.05.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Nach dem gemeinsamen Abbau des Nachtcamps, fahren Sie mit dem Expeditionsboot den Rio Madre de Dios weiter hinab zu einigen Flussgoldgräbern, auf ihren hausgroßen, schwimmenden Flößen, die mit Pumpen den goldhaltigen Flusssand absaugen. Beim Besuch auf einem dieser Flöße bekommt man einen direkten Einblick in das entbehrungsreiche Leben dieser Menschen, die auf engstem Raum mit der gesamten Familie hier leben in der Hoffnung, über Nacht reich zu werden. Sollte die Schule der Paranuss- und Goldgräbersiedlung America offen sein, werden Sie diese heute ebenfalls besuchen. Am Nachmittag erreichen Sie einen Flußstrand, wo das Bootsteam ein Übernachtungslager mitten unter dem grandiosen Sternenhimmel aufbaut. Übernachtung in Feldbetten unter freiem Himmel oder unter einer sicheren Dachkonstruktion.

31.05.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Heute fahren Sie auf einem offenen Pick-Up oder LKW durch den tiefen Dschungel bis zum kolonialen Riberalta. Auf dieser aufregenden, etwa vierstündigen Fahrt überqueren Sie mithilfe einer abenteuerlichen Fähre einen Fluss. In Riberalta angekommen, begeben Sie sich auf einen kleinen Erkundungs-Spaziergang. Am Abend geht es dann ins alte Zentrum, wo der ganze Ort mit kleinen Mofas und Motorrädern zur Abendunterhaltung um den „Plaza“ braust. Übernachtung in einem stilvollen, ehemaligen Kolonialhaus des örtlichen Kautschukbarons.

01.06.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Am Vormittag besuchen Sie den bunten Markt, wo neben tropischen Früchten auch Utensilien für die Goldgräber und Paranusspflücker angeboten werden. Am Nachmittag besichtigen wir dann in eine Verarbeitungsanlage von Paranüssen. Hier werden hunderte Tonnen der kostbaren Nuss geknackt, gewaschen und in Handarbeit nach Qualitätsstufen sortiert. Übernachtung in einem stilvollen, ehemaligen Kolonialhaus des örtlichen Kautschukbarons.

02.06.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute steht das dritte Land auf unserer Expeditionsreise an: Brasilien! Der Unterschied zu Bolivien ist sofort zu erkennen. Der kleine, indianerstämmige Bolivianer steht dem europäisch-stämmigen Brasilianer gegenüber. Der bolivianische Regenwald wechselt zu den brasilianischen Weideflächen. Per Taxis und einer Fährüberfahrt an der bolivianisch-brasilianischen Grenze gelangen Sie in das abgelegene Rondónia-Gebiet, wo bis vor wenigen Jahren noch Massenrodungen und Feuer auf der Tagesordnung standen. Am frühen Abend erreichen Sie Ihre Unterkunft. Wer möchte kann am Abend seinen ersten echten brasilianischen Caipirinha probieren. Übernachtung in einem einfachen Stadthotel.

03.06.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Am Vormittag haben Sie die Gelegenheit, Porto Velho etwas besser kennenzulernen: Erst mit dem Ausbau der Eisenbahn vor über 150 Jahren begann die gezielte Besiedlung des bis dahin völlig unberührten Amazonasgebietes in Porto Velho. Sie besuchen heute das alte Stellwerk mit seinen uralten Eisenbahnen aus der Zeit des Kautschukbooms, den Markt und den Hafen. Am Abend Flug nach Manaus. Übernachtung in einem Hotel nahe der Oper.

04.06.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute gehen Sie auf Entdeckungstour in Manaus, dem vor südamerikanischer Lebensfreude brodelnden und multikulturellen "Eingangstor Amazoniens". Diese gewaltige Stadt, kann nur per Schiff oder Flugzeug erreicht werden. Der Stadtrundgang führt zunächst zum Teatro Amazonas, die Oper im Renaissance-Stil, Symbol des einstigen Wohlstandes und Wahrzeichen der Stadt. Es folgt ein Besuch des Mercado Adolpho Lisboa, einer Markthalle in der vor allem riesige Amazonasfische, Fleisch, tropische Früchte und Gemüse, aber auch unbekannte Heilkräuter und typisches Handwerk werden feilgeboten werden. Anschließend Bootsausflug zu dem bekannten Punkt, an dem der Weisswasserfluss „Rio Solimões “ und Schwarzwasserfluss des „Rio Negro“ aufeinander treffen, um zum Amazonas zusammenzufließen. Übernachtung in einem Hotel nahe der Oper.

05.06.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Vom Hafen Manaus gehen Sie an Bord eines Frachtschiffes mit dem Ziel Santarem. Diese Fahrt garantiert Ihnen ein einmaliges Erlebnis! Übernachtet wird eine Nacht (ggf. auch zwei) auf dem Hängemattendeck. Der Kontakt zur Bevölkerung ist hier "hautnah" und Ihr Reiseleiter hilft gerne beim Übersetzen der garantiert interessanten Gespräche. Übernachtung auf dem Hängemattendeck.

06.06.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung im Schiff im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

In Santarem angekommen, fahren Sie am Nachmittag in das Dorf Alter do Chão. Hier haben Sie ausreichend Zeit, um an den Stränden zu baden. Übernachtung in einem gemütlichen 3-Sterne Hotel direkt am Strand oder einer kleinen, familiären Posada, direkt an der Uferpromenade.

07.06.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Genießen Sie den freien Tag und entspannen Sie an diesen tropisch anmutenden Traumstränden. Wer heute aktiv sein möchte, kann einen der zahlreichen fakultativen Ausflüge buchen, wie z.B. eine Bootsfahrt auf dem Rio Tapajòs oder Rio Jarí, einen Ausflug ins Tapajòs Naturreservat, zur Caboclo oder Ford Siedlung Belterra usw. Ihre Reiseleitung ist Ihnen gern bei der Planung behilflich. Übernachtung in einem gemütlichen 3-Sterne Hotel direkt am Strand oder einer kleinen, familiären Posada, direkt an der Uferpromenade.

08.06.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Nach Ihrem kurzen Abstecher in die “Karibik des Amazonas” fliegen Sie heute gegen Mittag nach Belem. Wegen der von Mangobäumen gesäumten Straßen hat Belem auch den Beinamen „cidade das mangueiras“ (Stadt der Mangobäume). Am späten Nachmittag unternehmen Sie einen Ausflug in das ehemals herunter gekommene und gefährliche Hafengelände der Estaçao das Docas. Die alten Lagerhallen des Hafens beherbergen heute moderne Geschäfte, Restaurants, die Brauerei „Amazon Beer“ und dazu die wahrscheinlich beste Eisdiele der Stadt. Hier lassen Sie den Abend gemütlich ausklingen.

09.06.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Bei einem ausgiebigen Stadtrundgang durch die quirlige Hafenstadt, lernen Sie den ältesten und ursprünglichsten Teil Belems mit demHauptplatz "Praça de Sé", den alten, bunten Häuserfassaden, dem imposanten "Teatro da Paz", sowie der alten Kathedrale kennen. Der Höhepunkt ist sicherlich der berühmte Markt "Ver-O-Peso" am alten Hafen, wo Kräuterfrauen ´Gesundheit´ aus Amazoniens Wäldern verkaufen.

10.06.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute heißt es Abschied nehmen von Amazonien. Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Europa.

11.06.2022: Mahlzeiten: Frühstück.

12.06.2022: Mahlzeiten: keine.

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Am Flughafen von Lima werden Sie von Ihrem Reiseleiter empfangen. Gemeinsam erfolgt der Transfer zu Ihrem kleinen Kolonialhotel. Am Abend findet die erste Expeditionsbesprechung statt, bei der Ihnen Ihr Reiseleiter nochmals auf den genauen Ablauf eingeht und selbstverständlich gern all Ihre Fragen beantwortet.

Ausnahmen: Für die Teilnehmer der Vortour, wenn die Gruppe nur 1-5 Teilnehmer hat oder nicht alle Teilnehmer am Abend angekommen sind, findet diese Besprechung am 2. Tag in Pillcopata statt. Auch erfolgt der Flughafentransfer in Lima bei unterschiedlichen Anreisezeiten der Gruppen nicht gemeinsam mit dem Reiseleiter, sondern mit einem lokalen Fahrer.

16.07.2022: Mahlzeiten: keine. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Früh morgens Flug in die Andenstadt Cusco (ca. 1 h). Hier treffen Sie auf die Teilnehmer, die ein Vorprogramm gebucht haben. Ihre erste Fahrt führt Sie über eine teils abenteuerliche Straße über die mächtigen Hochanden weiter in das dampfende Amazonasgebiet nach Pillcopata. Übernachtung in einem einfachen Hotel (Sozialprojekt der Matsiguenkas Indianer).

17.07.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Lunchpaket, Abendessen. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Sie beginnen den heutigen Tag mit einem kleinen Rundgang durch das Dorf Pilcopata, besuchen den zentralen Platz, den kleinen Markt und das örtliche Krankenhaus, um einen ersten Einblick in das Leben der Menschen im Amazonasgebiet zu bekommen. In Pillcopata haben Sie noch die Möglichkeit, die für Ihre Expedition benötigten Gummistiefel zu kaufen. Von Pilcopata aus geht es auf kurvigen Strassen weiter durch den Dschungel. Unterwegs machen Sie Halt bei einer Tierrettungsstation mit einem angrenzenden Coca-Anbaufeld, sowie etwas weiter im Dschungel, bei einer kleinen Orchideenfarm. Am Vormittag Ankunft in Antalaya, die erste Ansiedlung am Oberlauf des „Madre de Dios“ (Mutter Gottes). Hier werden die gesamte Ausrüstung, das Gepäck und die Lebensmittel in das Expeditionsboot verladen und lernen Ihr Bootsteam, sowie unseren auf den Nationalpark spezialisierten Naturführer kennen. In bequemen Sitzen und von einem Dach gegen plötzliche Regenfälle geschützt geht es auf starker Strömung flussabwärts.Unberührte Sand- und Steinstrände und der dahinterliegende Amazonasdschungel gleiten vorbei. Gegen Nachmittag erreichen Sie Ihre am Fluss und mitten im Dschungel gelegene Unterkunft. Noch am Nachmittag brechen Sie zu einer ersten Erkundungs-Wanderung mit unserem Naturführer auf. Übernachtung in einfachen Hütten.

18.07.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Am Morgen brechen Sie nach Shintuya, einem Dorf der Matsiguenkas Indianer, auf. Sie besuchen die örtliche Schule. Anschließend geht es zu einer vulkanischen Thermalquelle mitten im Dschungel. Lassen Sie sich gern von dem wohltuenden, heißen Wasser verwöhnen. Am Nachmittag erreichen wir das einst vom legendären Fitzgerald, auch Fitzcarraldo genannt, zu Zeiten des Kautschuks gegründete Boca Manu, heute ein Versorgungsdorf der Indigenen und Goldsucher. Hier suchen wir den Schiffsbauer auf, der auch unser Boot gebaut hat. Er erklärt uns genau aus welchen Materialien er die Boote baut, welche „Modelle“ er hat und wie sein „Vertrieb“ organisiert ist. Am Abend lassen wir uns ein kaltes Bier in einer der kleinen Dorfkneipen zusammen mit den Einheimischen schmecken. Übernachtung in einer einfachen Unterkunft mitten in Boca Manu.

Hinweis: Für die Touren im Regenwald und auf dem Boot sollten Sie mit langer Hose und langärmligem Hemd bekleidet sein. Moskitoschutz, Trekkingstiefel und Regenponcho sollten nicht fehlen.

19.07.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Noch vor Sonnenaufgang steigen Sie in Ihr Expeditionsboot, denn heute ist ordentlich Sitzfleisch gefragt. Den Tag sind Sie vorwiegend in Ihrem Expeditionsboot unterwegs. Nutzen Sie die Gelegenheit im Wasser und am Ufer nach Tieren Ausschau zu halten. Fernab jeglicher Zivilisation können Sie mit etwas Glück zahlreiche exotische Tiere sehen: Aras und Papageien, Wasserschweine, Affen, Kaimane, Faultiere, Schmetterlinge, Tukane und tropische Vögel in den buntesten Farben, Raubkatzen, Boas, Anakondas und Vogelspinnen. Zuerst erreichen wir das indigene Dorf Diamante. Wir schlendern durch das Dorf und kommen mit Hilfe des Reiseleiters mit den einheimischen Indigenen zu einem Gespräch. Am Nachmittag halten wir an einer kleinen Dschungelbeobachtungs-Lodge an, wo wir uns erfrischen und schon geht es auf einer aufregenden Wanderung in der Dämmerung durch den vielbewachsenen und immergrünen Dschungel. Bis zu 55m hohe Saiba-Bäume, Kastanien, unzählige Palmenarten, Lianen und Würgefeigen sind nur einige der Bäume, die Ihren Weg säumen. Auch die nachtaktiven Tiere werden nun munter und das geübte Auge unseres Naturführers wird diese erspähen und uns zeigen. Nach einer reichlichen Stunde Fußweg erreichen Sie die 3m hohe Tapirplattform, Ihre Unterkunft für die kommende Nacht. Es ist stockfinster und die Geräuschkulisse des Dschungels ist überwältigend. Hier legen Sie sich auf die Lauer, um Tapire beim Salzlecken zu erhaschen. Übernachtung im Manu-Nationalpark auf einer Tapir-Beobachtungsplattform.

20.07.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Noch vor Sonnenaufgang machen wir uns auf den Weg durch den tiefen Dschungel zu unserem Boot, wo unser Bootsteam bereits mit einem leckeren Frühstück wartet. Während die ersten Sonnenstrahlen auf den Fluss treffen, legen Sie an einem Aussichtspunkt an, von wo aus Sie ideal das folgende Spektakel beobachten können: Hunderte verschiedener Papageienarten fliegen heran, um sich geräuschvoll auf den Baumkronen niederzulassen und gruppenweise zur Minerallecke zu fliegen. Zum Schluss kommen dann meist noch die farbenprächtigen Aras, um ebenfalls die dringend benötigten Mineralien wie Calcium, Magnesium und Postazium aufzunehmen. Flussabwärts geht es weiter an Flussgoldgräbern vorbei bis zum Dorf Colorado, das sich bis heute den Charme eines Goldgräberdorfes erhalten hat. Von hier aus ist mehrfaches Umsteigen notwendig, denn es geht mit Off-Road-Jeeps und Fähren, sowie mit landestypischen Kleinbussen, auf sehr abenteuerlichen Wegen, sowie halbwegs TÜV-tauglichen Kleinbussen, auf meist unbefestigten Wegen und später auf der 2019 fertig gestellten Trans-Oceanica, der Verbindungsstraße zwischen dem Atlantik und dem Pazifik, nach Puerto Maldonado.

Tipp: Dieses unvergleichlich schöne, farbenprächtige Spektakel lässt sich mit einem guten Fernglas hautnah miterleben.

21.07.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Abendessen. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Nach dem Frühstück brechen Sie in die kleine, quirlige, mit Motorrädern überfüllte Stadt Puerto Maldonado auf. Hier bieten sich zahlreiche Gelegenheiten mit den Einheimischen in Kontakt zu treten. Zum Beispiel bei einem Besuch des quirligen Marktes, mit vielen Früchten, Gemüsesorten, Fischarten und lokaler Küche. Eine besondere Erfrischung ist ein kühler Copoazu-Saft aus einer Dschungelfrucht, den Sie hier an jeder Ecke probieren kann. Bei einer kleinen Schmetterlingsfarm verzaubern die Elfen des Amazonas mit einer Fülle an Farben - nirgendwo sonst auf der Welt gibt es solch eine Artenvielfalt an seltenen Exemplaren wie in Peru. Der Nachmittag bietet jedem genug Zeit, die kleine Stadt auf eigene Faust zu erkunden und wer möchte, kann am Abend eine einheimische Tanzbar besuchen, in der mit etwas Glück eine Cumbia-Liveband spielt.

22.07.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Am frühen Morgen geht es mit unserem Expeditionsboot auf dem Fluss Madre de Dios zur Affeninsel. Tief im Dschungel der Insel ist Heimat für eine Vielzahl verschiedener Affenarten, unter anderem der Maquisapas, der fröhliche Achunis, der beeindruckende Frailes und der kleine und lustige Leoncitos. Im Anschluß wandern Sie etwa 2 Stunden über schmale Dschungelpfade zu einem kleinen Fluss, der zu überschwemmten Wäldern aus 30m hohen Mauritia und Aguaje Palmen führt. Hier steigen Sie in kleine Ruderboote und gleiten auf dem schmalen Flusslauf unter dem gigantischen Blätterdach dahin. Nach einer Stunde Fahrt erreichen Sie den Lago Sandoval, einem romantischen Dschungelsee, umgeben von einer paradiesischen Landschaft. Mit etwas Glück werden Sie hier Piranhas zum Mittagessen angeln und haben dabei die Möglichkeit Schildkröten, Affen, Kaimane, Wasserfledermäuse, Riesenotter und viele exotische Vögel zu beobachten. Nach dem Mittagessen fahren Sie zu einem abgelegen lebenden Schamanen. Der Schamane wird Sie durch seinen kleinen „Zauber- & Kräutergarten” führen. Dabei erfahren Sie viel über die traditionelle Naturheilkunde und das für diese Gegend sehr bekannte Mittel Ayahuasca (banisteriopsis caapi), welches als Wunderheilmittel gegen körperliche und seelische Leiden gilt. Am Abend besteht die Möglichkeit Ayahuasca unter Anleitung und Aufsicht des Schamanen einzunehmen. Ayahuasca, was in der Quechua Sprache "Liane der Seele" oder "Liane der Toten" bedeutet, ist ein Getränk, das auch von den Schamanen benutzt wird, um mit der Welt der Geister zu kommunizieren. Übernachtung beim Schamanen in Feldbetten mit Mosquitonetz. Ein Plumsklo rundet die abenteuerliche Übernachtung ab.

23.07.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Heute erleben Sie, wie die Einheimischen reisen: In einem öffentlichen Bus fahren Sie etwa 230 Kilometer (ca. 5 Stunden) auf der berühmten und erst 2016 fertig gestellten Trans-Oceanica. Diese ist die Verbindungsstraße zwischen Atlantik und Pazifik. Ihre Fahrt führt Sie zuerst zur peruanischen Grenzstation und anschließend zum bolivianischen Grenzstädtchen Cobija. Nach dem recht umständlichen Einreise-Prozedere können Sie in einer nah gelegenen Farmer- und Goldsucherkneipen ein kühles Bier genießen. Der Koch hat bereits den Grill angezündet und grillt hier leckere Dschungel-Spezialitäten. Übernachtung auf Feldbetten inmitten des Dorfes.

24.07.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Früh am Morgen geht es mit unsrem Expeditionsboot am Rand der Naturreservate Manupiri und Humayta auf dem Fluss Madre de Dios weiter und es werden kleine Paranusssiedlungen und sogar illegale Goldwaschanlagen, in denen feiner Goldstaub aus den Dschungelflüssen ausgewaschen wird, angesteuert. Auf Ihrem Weg steuern Sie kleine Paranuss-Anbausiedlungen an. Die Nuss-Sammler gehören zu den eigentlichen Umweltschützern dieser Region, da der Paranussbaum nur in einem funktionierenden Ökosystem Früchte trägt. Diese Art wächst fast ausschließlich in der Amazonasregion von Peru, Bolivien und Brasilien und wird bis zu 150 Jahre alt. Auf Ihrem Weg begegnen Ihnen auch wieder illegale Goldwaschanlagen, in denen feiner Goldstaub aus den Dschungelflüssen ausgewaschen, an. Übernachtung in einer direkt am Fluss gelegenen Paranuss-Anbausiedlungen in Feldbetten in einer Lagerhalle.

25.07.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Nach dem gemeinsamen Abbau des Nachtcamps, fahren Sie mit dem Expeditionsboot den Rio Madre de Dios weiter hinab zu einigen Flussgoldgräbern, auf ihren hausgroßen, schwimmenden Flößen, die mit Pumpen den goldhaltigen Flusssand absaugen. Beim Besuch auf einem dieser Flöße bekommt man einen direkten Einblick in das entbehrungsreiche Leben dieser Menschen, die auf engstem Raum mit der gesamten Familie hier leben in der Hoffnung, über Nacht reich zu werden. Sollte die Schule der Paranuss- und Goldgräbersiedlung America offen sein, werden Sie diese heute ebenfalls besuchen. Am Nachmittag erreichen Sie einen Flußstrand, wo das Bootsteam ein Übernachtungslager mitten unter dem grandiosen Sternenhimmel aufbaut. Übernachtung in Feldbetten unter freiem Himmel oder unter einer sicheren Dachkonstruktion.

26.07.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Heute fahren Sie auf einem offenen Pick-Up oder LKW durch den tiefen Dschungel bis zum kolonialen Riberalta. Auf dieser aufregenden, etwa vierstündigen Fahrt überqueren Sie mithilfe einer abenteuerlichen Fähre einen Fluss. In Riberalta angekommen, begeben Sie sich auf einen kleinen Erkundungs-Spaziergang. Am Abend geht es dann ins alte Zentrum, wo der ganze Ort mit kleinen Mofas und Motorrädern zur Abendunterhaltung um den „Plaza“ braust. Übernachtung in einem stilvollen, ehemaligen Kolonialhaus des örtlichen Kautschukbarons.

27.07.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Am Vormittag besuchen Sie den bunten Markt, wo neben tropischen Früchten auch Utensilien für die Goldgräber und Paranusspflücker angeboten werden. Am Nachmittag besichtigen wir dann in eine Verarbeitungsanlage von Paranüssen. Hier werden hunderte Tonnen der kostbaren Nuss geknackt, gewaschen und in Handarbeit nach Qualitätsstufen sortiert. Übernachtung in einem stilvollen, ehemaligen Kolonialhaus des örtlichen Kautschukbarons.

28.07.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute steht das dritte Land auf unserer Expeditionsreise an: Brasilien! Der Unterschied zu Bolivien ist sofort zu erkennen. Der kleine, indianerstämmige Bolivianer steht dem europäisch-stämmigen Brasilianer gegenüber. Der bolivianische Regenwald wechselt zu den brasilianischen Weideflächen. Per Taxis und einer Fährüberfahrt an der bolivianisch-brasilianischen Grenze gelangen Sie in das abgelegene Rondónia-Gebiet, wo bis vor wenigen Jahren noch Massenrodungen und Feuer auf der Tagesordnung standen. Am frühen Abend erreichen Sie Ihre Unterkunft. Wer möchte kann am Abend seinen ersten echten brasilianischen Caipirinha probieren. Übernachtung in einem einfachen Stadthotel.

29.07.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Am Vormittag haben Sie die Gelegenheit, Porto Velho etwas besser kennenzulernen: Erst mit dem Ausbau der Eisenbahn vor über 150 Jahren begann die gezielte Besiedlung des bis dahin völlig unberührten Amazonasgebietes in Porto Velho. Sie besuchen heute das alte Stellwerk mit seinen uralten Eisenbahnen aus der Zeit des Kautschukbooms, den Markt und den Hafen. Am Abend Flug nach Manaus. Übernachtung in einem Hotel nahe der Oper.

30.07.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute gehen Sie auf Entdeckungstour in Manaus, dem vor südamerikanischer Lebensfreude brodelnden und multikulturellen "Eingangstor Amazoniens". Diese gewaltige Stadt, kann nur per Schiff oder Flugzeug erreicht werden. Der Stadtrundgang führt zunächst zum Teatro Amazonas, die Oper im Renaissance-Stil, Symbol des einstigen Wohlstandes und Wahrzeichen der Stadt. Es folgt ein Besuch des Mercado Adolpho Lisboa, einer Markthalle in der vor allem riesige Amazonasfische, Fleisch, tropische Früchte und Gemüse, aber auch unbekannte Heilkräuter und typisches Handwerk werden feilgeboten werden. Anschließend Bootsausflug zu dem bekannten Punkt, an dem der Weisswasserfluss „Rio Solimões “ und Schwarzwasserfluss des „Rio Negro“ aufeinander treffen, um zum Amazonas zusammenzufließen. Übernachtung in einem Hotel nahe der Oper.

31.07.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Vom Hafen Manaus gehen Sie an Bord eines Frachtschiffes mit dem Ziel Santarem. Diese Fahrt garantiert Ihnen ein einmaliges Erlebnis! Übernachtet wird eine Nacht (ggf. auch zwei) auf dem Hängemattendeck. Der Kontakt zur Bevölkerung ist hier "hautnah" und Ihr Reiseleiter hilft gerne beim Übersetzen der garantiert interessanten Gespräche. Übernachtung auf dem Hängemattendeck.

01.08.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung im Schiff im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

In Santarem angekommen, fahren Sie am Nachmittag in das Dorf Alter do Chão. Hier haben Sie ausreichend Zeit, um an den Stränden zu baden. Übernachtung in einem gemütlichen 3-Sterne Hotel direkt am Strand oder einer kleinen, familiären Posada, direkt an der Uferpromenade.

02.08.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Genießen Sie den freien Tag und entspannen Sie an diesen tropisch anmutenden Traumstränden. Wer heute aktiv sein möchte, kann einen der zahlreichen fakultativen Ausflüge buchen, wie z.B. eine Bootsfahrt auf dem Rio Tapajòs oder Rio Jarí, einen Ausflug ins Tapajòs Naturreservat, zur Caboclo oder Ford Siedlung Belterra usw. Ihre Reiseleitung ist Ihnen gern bei der Planung behilflich. Übernachtung in einem gemütlichen 3-Sterne Hotel direkt am Strand oder einer kleinen, familiären Posada, direkt an der Uferpromenade.

03.08.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Nach Ihrem kurzen Abstecher in die “Karibik des Amazonas” fliegen Sie heute gegen Mittag nach Belem. Wegen der von Mangobäumen gesäumten Straßen hat Belem auch den Beinamen „cidade das mangueiras“ (Stadt der Mangobäume). Am späten Nachmittag unternehmen Sie einen Ausflug in das ehemals herunter gekommene und gefährliche Hafengelände der Estaçao das Docas. Die alten Lagerhallen des Hafens beherbergen heute moderne Geschäfte, Restaurants, die Brauerei „Amazon Beer“ und dazu die wahrscheinlich beste Eisdiele der Stadt. Hier lassen Sie den Abend gemütlich ausklingen.

04.08.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Bei einem ausgiebigen Stadtrundgang durch die quirlige Hafenstadt, lernen Sie den ältesten und ursprünglichsten Teil Belems mit demHauptplatz "Praça de Sé", den alten, bunten Häuserfassaden, dem imposanten "Teatro da Paz", sowie der alten Kathedrale kennen. Der Höhepunkt ist sicherlich der berühmte Markt "Ver-O-Peso" am alten Hafen, wo Kräuterfrauen ´Gesundheit´ aus Amazoniens Wäldern verkaufen.

05.08.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute heißt es Abschied nehmen von Amazonien. Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Europa.

06.08.2022: Mahlzeiten: Frühstück.

07.08.2022: Mahlzeiten: keine.

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Am Flughafen von Lima werden Sie von Ihrem Reiseleiter empfangen. Gemeinsam erfolgt der Transfer zu Ihrem kleinen Kolonialhotel. Am Abend findet die erste Expeditionsbesprechung statt, bei der Ihnen Ihr Reiseleiter nochmals auf den genauen Ablauf eingeht und selbstverständlich gern all Ihre Fragen beantwortet.

Ausnahmen: Für die Teilnehmer der Vortour, wenn die Gruppe nur 1-5 Teilnehmer hat oder nicht alle Teilnehmer am Abend angekommen sind, findet diese Besprechung am 2. Tag in Pillcopata statt. Auch erfolgt der Flughafentransfer in Lima bei unterschiedlichen Anreisezeiten der Gruppen nicht gemeinsam mit dem Reiseleiter, sondern mit einem lokalen Fahrer.

13.08.2022: Mahlzeiten: keine. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Früh morgens Flug in die Andenstadt Cusco (ca. 1 h). Hier treffen Sie auf die Teilnehmer, die ein Vorprogramm gebucht haben. Ihre erste Fahrt führt Sie über eine teils abenteuerliche Straße über die mächtigen Hochanden weiter in das dampfende Amazonasgebiet nach Pillcopata. Übernachtung in einem einfachen Hotel (Sozialprojekt der Matsiguenkas Indianer).

14.08.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Lunchpaket, Abendessen. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Sie beginnen den heutigen Tag mit einem kleinen Rundgang durch das Dorf Pilcopata, besuchen den zentralen Platz, den kleinen Markt und das örtliche Krankenhaus, um einen ersten Einblick in das Leben der Menschen im Amazonasgebiet zu bekommen. In Pillcopata haben Sie noch die Möglichkeit, die für Ihre Expedition benötigten Gummistiefel zu kaufen. Von Pilcopata aus geht es auf kurvigen Strassen weiter durch den Dschungel. Unterwegs machen Sie Halt bei einer Tierrettungsstation mit einem angrenzenden Coca-Anbaufeld, sowie etwas weiter im Dschungel, bei einer kleinen Orchideenfarm. Am Vormittag Ankunft in Antalaya, die erste Ansiedlung am Oberlauf des „Madre de Dios“ (Mutter Gottes). Hier werden die gesamte Ausrüstung, das Gepäck und die Lebensmittel in das Expeditionsboot verladen und lernen Ihr Bootsteam, sowie unseren auf den Nationalpark spezialisierten Naturführer kennen. In bequemen Sitzen und von einem Dach gegen plötzliche Regenfälle geschützt geht es auf starker Strömung flussabwärts.Unberührte Sand- und Steinstrände und der dahinterliegende Amazonasdschungel gleiten vorbei. Gegen Nachmittag erreichen Sie Ihre am Fluss und mitten im Dschungel gelegene Unterkunft. Noch am Nachmittag brechen Sie zu einer ersten Erkundungs-Wanderung mit unserem Naturführer auf. Übernachtung in einfachen Hütten.

15.08.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Am Morgen brechen Sie nach Shintuya, einem Dorf der Matsiguenkas Indianer, auf. Sie besuchen die örtliche Schule. Anschließend geht es zu einer vulkanischen Thermalquelle mitten im Dschungel. Lassen Sie sich gern von dem wohltuenden, heißen Wasser verwöhnen. Am Nachmittag erreichen wir das einst vom legendären Fitzgerald, auch Fitzcarraldo genannt, zu Zeiten des Kautschuks gegründete Boca Manu, heute ein Versorgungsdorf der Indigenen und Goldsucher. Hier suchen wir den Schiffsbauer auf, der auch unser Boot gebaut hat. Er erklärt uns genau aus welchen Materialien er die Boote baut, welche „Modelle“ er hat und wie sein „Vertrieb“ organisiert ist. Am Abend lassen wir uns ein kaltes Bier in einer der kleinen Dorfkneipen zusammen mit den Einheimischen schmecken. Übernachtung in einer einfachen Unterkunft mitten in Boca Manu.

Hinweis: Für die Touren im Regenwald und auf dem Boot sollten Sie mit langer Hose und langärmligem Hemd bekleidet sein. Moskitoschutz, Trekkingstiefel und Regenponcho sollten nicht fehlen.

16.08.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Noch vor Sonnenaufgang steigen Sie in Ihr Expeditionsboot, denn heute ist ordentlich Sitzfleisch gefragt. Den Tag sind Sie vorwiegend in Ihrem Expeditionsboot unterwegs. Nutzen Sie die Gelegenheit im Wasser und am Ufer nach Tieren Ausschau zu halten. Fernab jeglicher Zivilisation können Sie mit etwas Glück zahlreiche exotische Tiere sehen: Aras und Papageien, Wasserschweine, Affen, Kaimane, Faultiere, Schmetterlinge, Tukane und tropische Vögel in den buntesten Farben, Raubkatzen, Boas, Anakondas und Vogelspinnen. Zuerst erreichen wir das indigene Dorf Diamante. Wir schlendern durch das Dorf und kommen mit Hilfe des Reiseleiters mit den einheimischen Indigenen zu einem Gespräch. Am Nachmittag halten wir an einer kleinen Dschungelbeobachtungs-Lodge an, wo wir uns erfrischen und schon geht es auf einer aufregenden Wanderung in der Dämmerung durch den vielbewachsenen und immergrünen Dschungel. Bis zu 55m hohe Saiba-Bäume, Kastanien, unzählige Palmenarten, Lianen und Würgefeigen sind nur einige der Bäume, die Ihren Weg säumen. Auch die nachtaktiven Tiere werden nun munter und das geübte Auge unseres Naturführers wird diese erspähen und uns zeigen. Nach einer reichlichen Stunde Fußweg erreichen Sie die 3m hohe Tapirplattform, Ihre Unterkunft für die kommende Nacht. Es ist stockfinster und die Geräuschkulisse des Dschungels ist überwältigend. Hier legen Sie sich auf die Lauer, um Tapire beim Salzlecken zu erhaschen. Übernachtung im Manu-Nationalpark auf einer Tapir-Beobachtungsplattform.

17.08.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Noch vor Sonnenaufgang machen wir uns auf den Weg durch den tiefen Dschungel zu unserem Boot, wo unser Bootsteam bereits mit einem leckeren Frühstück wartet. Während die ersten Sonnenstrahlen auf den Fluss treffen, legen Sie an einem Aussichtspunkt an, von wo aus Sie ideal das folgende Spektakel beobachten können: Hunderte verschiedener Papageienarten fliegen heran, um sich geräuschvoll auf den Baumkronen niederzulassen und gruppenweise zur Minerallecke zu fliegen. Zum Schluss kommen dann meist noch die farbenprächtigen Aras, um ebenfalls die dringend benötigten Mineralien wie Calcium, Magnesium und Postazium aufzunehmen. Flussabwärts geht es weiter an Flussgoldgräbern vorbei bis zum Dorf Colorado, das sich bis heute den Charme eines Goldgräberdorfes erhalten hat. Von hier aus ist mehrfaches Umsteigen notwendig, denn es geht mit Off-Road-Jeeps und Fähren, sowie mit landestypischen Kleinbussen, auf sehr abenteuerlichen Wegen, sowie halbwegs TÜV-tauglichen Kleinbussen, auf meist unbefestigten Wegen und später auf der 2019 fertig gestellten Trans-Oceanica, der Verbindungsstraße zwischen dem Atlantik und dem Pazifik, nach Puerto Maldonado.

Tipp: Dieses unvergleichlich schöne, farbenprächtige Spektakel lässt sich mit einem guten Fernglas hautnah miterleben.

18.08.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Abendessen. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Nach dem Frühstück brechen Sie in die kleine, quirlige, mit Motorrädern überfüllte Stadt Puerto Maldonado auf. Hier bieten sich zahlreiche Gelegenheiten mit den Einheimischen in Kontakt zu treten. Zum Beispiel bei einem Besuch des quirligen Marktes, mit vielen Früchten, Gemüsesorten, Fischarten und lokaler Küche. Eine besondere Erfrischung ist ein kühler Copoazu-Saft aus einer Dschungelfrucht, den Sie hier an jeder Ecke probieren kann. Bei einer kleinen Schmetterlingsfarm verzaubern die Elfen des Amazonas mit einer Fülle an Farben - nirgendwo sonst auf der Welt gibt es solch eine Artenvielfalt an seltenen Exemplaren wie in Peru. Der Nachmittag bietet jedem genug Zeit, die kleine Stadt auf eigene Faust zu erkunden und wer möchte, kann am Abend eine einheimische Tanzbar besuchen, in der mit etwas Glück eine Cumbia-Liveband spielt.

19.08.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Am frühen Morgen geht es mit unserem Expeditionsboot auf dem Fluss Madre de Dios zur Affeninsel. Tief im Dschungel der Insel ist Heimat für eine Vielzahl verschiedener Affenarten, unter anderem der Maquisapas, der fröhliche Achunis, der beeindruckende Frailes und der kleine und lustige Leoncitos. Im Anschluß wandern Sie etwa 2 Stunden über schmale Dschungelpfade zu einem kleinen Fluss, der zu überschwemmten Wäldern aus 30m hohen Mauritia und Aguaje Palmen führt. Hier steigen Sie in kleine Ruderboote und gleiten auf dem schmalen Flusslauf unter dem gigantischen Blätterdach dahin. Nach einer Stunde Fahrt erreichen Sie den Lago Sandoval, einem romantischen Dschungelsee, umgeben von einer paradiesischen Landschaft. Mit etwas Glück werden Sie hier Piranhas zum Mittagessen angeln und haben dabei die Möglichkeit Schildkröten, Affen, Kaimane, Wasserfledermäuse, Riesenotter und viele exotische Vögel zu beobachten. Nach dem Mittagessen fahren Sie zu einem abgelegen lebenden Schamanen. Der Schamane wird Sie durch seinen kleinen „Zauber- & Kräutergarten” führen. Dabei erfahren Sie viel über die traditionelle Naturheilkunde und das für diese Gegend sehr bekannte Mittel Ayahuasca (banisteriopsis caapi), welches als Wunderheilmittel gegen körperliche und seelische Leiden gilt. Am Abend besteht die Möglichkeit Ayahuasca unter Anleitung und Aufsicht des Schamanen einzunehmen. Ayahuasca, was in der Quechua Sprache "Liane der Seele" oder "Liane der Toten" bedeutet, ist ein Getränk, das auch von den Schamanen benutzt wird, um mit der Welt der Geister zu kommunizieren. Übernachtung beim Schamanen in Feldbetten mit Mosquitonetz. Ein Plumsklo rundet die abenteuerliche Übernachtung ab.

20.08.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Heute erleben Sie, wie die Einheimischen reisen: In einem öffentlichen Bus fahren Sie etwa 230 Kilometer (ca. 5 Stunden) auf der berühmten und erst 2016 fertig gestellten Trans-Oceanica. Diese ist die Verbindungsstraße zwischen Atlantik und Pazifik. Ihre Fahrt führt Sie zuerst zur peruanischen Grenzstation und anschließend zum bolivianischen Grenzstädtchen Cobija. Nach dem recht umständlichen Einreise-Prozedere können Sie in einer nah gelegenen Farmer- und Goldsucherkneipen ein kühles Bier genießen. Der Koch hat bereits den Grill angezündet und grillt hier leckere Dschungel-Spezialitäten. Übernachtung auf Feldbetten inmitten des Dorfes.

21.08.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Früh am Morgen geht es mit unsrem Expeditionsboot am Rand der Naturreservate Manupiri und Humayta auf dem Fluss Madre de Dios weiter und es werden kleine Paranusssiedlungen und sogar illegale Goldwaschanlagen, in denen feiner Goldstaub aus den Dschungelflüssen ausgewaschen wird, angesteuert. Auf Ihrem Weg steuern Sie kleine Paranuss-Anbausiedlungen an. Die Nuss-Sammler gehören zu den eigentlichen Umweltschützern dieser Region, da der Paranussbaum nur in einem funktionierenden Ökosystem Früchte trägt. Diese Art wächst fast ausschließlich in der Amazonasregion von Peru, Bolivien und Brasilien und wird bis zu 150 Jahre alt. Auf Ihrem Weg begegnen Ihnen auch wieder illegale Goldwaschanlagen, in denen feiner Goldstaub aus den Dschungelflüssen ausgewaschen, an. Übernachtung in einer direkt am Fluss gelegenen Paranuss-Anbausiedlungen in Feldbetten in einer Lagerhalle.

22.08.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Nach dem gemeinsamen Abbau des Nachtcamps, fahren Sie mit dem Expeditionsboot den Rio Madre de Dios weiter hinab zu einigen Flussgoldgräbern, auf ihren hausgroßen, schwimmenden Flößen, die mit Pumpen den goldhaltigen Flusssand absaugen. Beim Besuch auf einem dieser Flöße bekommt man einen direkten Einblick in das entbehrungsreiche Leben dieser Menschen, die auf engstem Raum mit der gesamten Familie hier leben in der Hoffnung, über Nacht reich zu werden. Sollte die Schule der Paranuss- und Goldgräbersiedlung America offen sein, werden Sie diese heute ebenfalls besuchen. Am Nachmittag erreichen Sie einen Flußstrand, wo das Bootsteam ein Übernachtungslager mitten unter dem grandiosen Sternenhimmel aufbaut. Übernachtung in Feldbetten unter freiem Himmel oder unter einer sicheren Dachkonstruktion.

23.08.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Heute fahren Sie auf einem offenen Pick-Up oder LKW durch den tiefen Dschungel bis zum kolonialen Riberalta. Auf dieser aufregenden, etwa vierstündigen Fahrt überqueren Sie mithilfe einer abenteuerlichen Fähre einen Fluss. In Riberalta angekommen, begeben Sie sich auf einen kleinen Erkundungs-Spaziergang. Am Abend geht es dann ins alte Zentrum, wo der ganze Ort mit kleinen Mofas und Motorrädern zur Abendunterhaltung um den „Plaza“ braust. Übernachtung in einem stilvollen, ehemaligen Kolonialhaus des örtlichen Kautschukbarons.

24.08.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Am Vormittag besuchen Sie den bunten Markt, wo neben tropischen Früchten auch Utensilien für die Goldgräber und Paranusspflücker angeboten werden. Am Nachmittag besichtigen wir dann in eine Verarbeitungsanlage von Paranüssen. Hier werden hunderte Tonnen der kostbaren Nuss geknackt, gewaschen und in Handarbeit nach Qualitätsstufen sortiert. Übernachtung in einem stilvollen, ehemaligen Kolonialhaus des örtlichen Kautschukbarons.

25.08.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute steht das dritte Land auf unserer Expeditionsreise an: Brasilien! Der Unterschied zu Bolivien ist sofort zu erkennen. Der kleine, indianerstämmige Bolivianer steht dem europäisch-stämmigen Brasilianer gegenüber. Der bolivianische Regenwald wechselt zu den brasilianischen Weideflächen. Per Taxis und einer Fährüberfahrt an der bolivianisch-brasilianischen Grenze gelangen Sie in das abgelegene Rondónia-Gebiet, wo bis vor wenigen Jahren noch Massenrodungen und Feuer auf der Tagesordnung standen. Am frühen Abend erreichen Sie Ihre Unterkunft. Wer möchte kann am Abend seinen ersten echten brasilianischen Caipirinha probieren. Übernachtung in einem einfachen Stadthotel.

26.08.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Am Vormittag haben Sie die Gelegenheit, Porto Velho etwas besser kennenzulernen: Erst mit dem Ausbau der Eisenbahn vor über 150 Jahren begann die gezielte Besiedlung des bis dahin völlig unberührten Amazonasgebietes in Porto Velho. Sie besuchen heute das alte Stellwerk mit seinen uralten Eisenbahnen aus der Zeit des Kautschukbooms, den Markt und den Hafen. Am Abend Flug nach Manaus. Übernachtung in einem Hotel nahe der Oper.

27.08.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute gehen Sie auf Entdeckungstour in Manaus, dem vor südamerikanischer Lebensfreude brodelnden und multikulturellen "Eingangstor Amazoniens". Diese gewaltige Stadt, kann nur per Schiff oder Flugzeug erreicht werden. Der Stadtrundgang führt zunächst zum Teatro Amazonas, die Oper im Renaissance-Stil, Symbol des einstigen Wohlstandes und Wahrzeichen der Stadt. Es folgt ein Besuch des Mercado Adolpho Lisboa, einer Markthalle in der vor allem riesige Amazonasfische, Fleisch, tropische Früchte und Gemüse, aber auch unbekannte Heilkräuter und typisches Handwerk werden feilgeboten werden. Anschließend Bootsausflug zu dem bekannten Punkt, an dem der Weisswasserfluss „Rio Solimões “ und Schwarzwasserfluss des „Rio Negro“ aufeinander treffen, um zum Amazonas zusammenzufließen. Übernachtung in einem Hotel nahe der Oper.

28.08.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Vom Hafen Manaus gehen Sie an Bord eines Frachtschiffes mit dem Ziel Santarem. Diese Fahrt garantiert Ihnen ein einmaliges Erlebnis! Übernachtet wird eine Nacht (ggf. auch zwei) auf dem Hängemattendeck. Der Kontakt zur Bevölkerung ist hier "hautnah" und Ihr Reiseleiter hilft gerne beim Übersetzen der garantiert interessanten Gespräche. Übernachtung auf dem Hängemattendeck.

29.08.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung im Schiff im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

In Santarem angekommen, fahren Sie am Nachmittag in das Dorf Alter do Chão. Hier haben Sie ausreichend Zeit, um an den Stränden zu baden. Übernachtung in einem gemütlichen 3-Sterne Hotel direkt am Strand oder einer kleinen, familiären Posada, direkt an der Uferpromenade.

30.08.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Genießen Sie den freien Tag und entspannen Sie an diesen tropisch anmutenden Traumstränden. Wer heute aktiv sein möchte, kann einen der zahlreichen fakultativen Ausflüge buchen, wie z.B. eine Bootsfahrt auf dem Rio Tapajòs oder Rio Jarí, einen Ausflug ins Tapajòs Naturreservat, zur Caboclo oder Ford Siedlung Belterra usw. Ihre Reiseleitung ist Ihnen gern bei der Planung behilflich. Übernachtung in einem gemütlichen 3-Sterne Hotel direkt am Strand oder einer kleinen, familiären Posada, direkt an der Uferpromenade.

31.08.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Nach Ihrem kurzen Abstecher in die “Karibik des Amazonas” fliegen Sie heute gegen Mittag nach Belem. Wegen der von Mangobäumen gesäumten Straßen hat Belem auch den Beinamen „cidade das mangueiras“ (Stadt der Mangobäume). Am späten Nachmittag unternehmen Sie einen Ausflug in das ehemals herunter gekommene und gefährliche Hafengelände der Estaçao das Docas. Die alten Lagerhallen des Hafens beherbergen heute moderne Geschäfte, Restaurants, die Brauerei „Amazon Beer“ und dazu die wahrscheinlich beste Eisdiele der Stadt. Hier lassen Sie den Abend gemütlich ausklingen.

01.09.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Bei einem ausgiebigen Stadtrundgang durch die quirlige Hafenstadt, lernen Sie den ältesten und ursprünglichsten Teil Belems mit demHauptplatz "Praça de Sé", den alten, bunten Häuserfassaden, dem imposanten "Teatro da Paz", sowie der alten Kathedrale kennen. Der Höhepunkt ist sicherlich der berühmte Markt "Ver-O-Peso" am alten Hafen, wo Kräuterfrauen ´Gesundheit´ aus Amazoniens Wäldern verkaufen.

02.09.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute heißt es Abschied nehmen von Amazonien. Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Europa.

03.09.2022: Mahlzeiten: Frühstück.

04.09.2022: Mahlzeiten: keine.

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Am Flughafen von Lima werden Sie von Ihrem Reiseleiter empfangen. Gemeinsam erfolgt der Transfer zu Ihrem kleinen Kolonialhotel. Am Abend findet die erste Expeditionsbesprechung statt, bei der Ihnen Ihr Reiseleiter nochmals auf den genauen Ablauf eingeht und selbstverständlich gern all Ihre Fragen beantwortet.

Ausnahmen: Für die Teilnehmer der Vortour, wenn die Gruppe nur 1-5 Teilnehmer hat oder nicht alle Teilnehmer am Abend angekommen sind, findet diese Besprechung am 2. Tag in Pillcopata statt. Auch erfolgt der Flughafentransfer in Lima bei unterschiedlichen Anreisezeiten der Gruppen nicht gemeinsam mit dem Reiseleiter, sondern mit einem lokalen Fahrer.

05.11.2022: Mahlzeiten: keine. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Früh morgens Flug in die Andenstadt Cusco (ca. 1 h). Hier treffen Sie auf die Teilnehmer, die ein Vorprogramm gebucht haben. Ihre erste Fahrt führt Sie über eine teils abenteuerliche Straße über die mächtigen Hochanden weiter in das dampfende Amazonasgebiet nach Pillcopata. Übernachtung in einem einfachen Hotel (Sozialprojekt der Matsiguenkas Indianer).

06.11.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Lunchpaket, Abendessen. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Sie beginnen den heutigen Tag mit einem kleinen Rundgang durch das Dorf Pilcopata, besuchen den zentralen Platz, den kleinen Markt und das örtliche Krankenhaus, um einen ersten Einblick in das Leben der Menschen im Amazonasgebiet zu bekommen. In Pillcopata haben Sie noch die Möglichkeit, die für Ihre Expedition benötigten Gummistiefel zu kaufen. Von Pilcopata aus geht es auf kurvigen Strassen weiter durch den Dschungel. Unterwegs machen Sie Halt bei einer Tierrettungsstation mit einem angrenzenden Coca-Anbaufeld, sowie etwas weiter im Dschungel, bei einer kleinen Orchideenfarm. Am Vormittag Ankunft in Antalaya, die erste Ansiedlung am Oberlauf des „Madre de Dios“ (Mutter Gottes). Hier werden die gesamte Ausrüstung, das Gepäck und die Lebensmittel in das Expeditionsboot verladen und lernen Ihr Bootsteam, sowie unseren auf den Nationalpark spezialisierten Naturführer kennen. In bequemen Sitzen und von einem Dach gegen plötzliche Regenfälle geschützt geht es auf starker Strömung flussabwärts.Unberührte Sand- und Steinstrände und der dahinterliegende Amazonasdschungel gleiten vorbei. Gegen Nachmittag erreichen Sie Ihre am Fluss und mitten im Dschungel gelegene Unterkunft. Noch am Nachmittag brechen Sie zu einer ersten Erkundungs-Wanderung mit unserem Naturführer auf. Übernachtung in einfachen Hütten.

07.11.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Am Morgen brechen Sie nach Shintuya, einem Dorf der Matsiguenkas Indianer, auf. Sie besuchen die örtliche Schule. Anschließend geht es zu einer vulkanischen Thermalquelle mitten im Dschungel. Lassen Sie sich gern von dem wohltuenden, heißen Wasser verwöhnen. Am Nachmittag erreichen wir das einst vom legendären Fitzgerald, auch Fitzcarraldo genannt, zu Zeiten des Kautschuks gegründete Boca Manu, heute ein Versorgungsdorf der Indigenen und Goldsucher. Hier suchen wir den Schiffsbauer auf, der auch unser Boot gebaut hat. Er erklärt uns genau aus welchen Materialien er die Boote baut, welche „Modelle“ er hat und wie sein „Vertrieb“ organisiert ist. Am Abend lassen wir uns ein kaltes Bier in einer der kleinen Dorfkneipen zusammen mit den Einheimischen schmecken. Übernachtung in einer einfachen Unterkunft mitten in Boca Manu.

Hinweis: Für die Touren im Regenwald und auf dem Boot sollten Sie mit langer Hose und langärmligem Hemd bekleidet sein. Moskitoschutz, Trekkingstiefel und Regenponcho sollten nicht fehlen.

08.11.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Noch vor Sonnenaufgang steigen Sie in Ihr Expeditionsboot, denn heute ist ordentlich Sitzfleisch gefragt. Den Tag sind Sie vorwiegend in Ihrem Expeditionsboot unterwegs. Nutzen Sie die Gelegenheit im Wasser und am Ufer nach Tieren Ausschau zu halten. Fernab jeglicher Zivilisation können Sie mit etwas Glück zahlreiche exotische Tiere sehen: Aras und Papageien, Wasserschweine, Affen, Kaimane, Faultiere, Schmetterlinge, Tukane und tropische Vögel in den buntesten Farben, Raubkatzen, Boas, Anakondas und Vogelspinnen. Zuerst erreichen wir das indigene Dorf Diamante. Wir schlendern durch das Dorf und kommen mit Hilfe des Reiseleiters mit den einheimischen Indigenen zu einem Gespräch. Am Nachmittag halten wir an einer kleinen Dschungelbeobachtungs-Lodge an, wo wir uns erfrischen und schon geht es auf einer aufregenden Wanderung in der Dämmerung durch den vielbewachsenen und immergrünen Dschungel. Bis zu 55m hohe Saiba-Bäume, Kastanien, unzählige Palmenarten, Lianen und Würgefeigen sind nur einige der Bäume, die Ihren Weg säumen. Auch die nachtaktiven Tiere werden nun munter und das geübte Auge unseres Naturführers wird diese erspähen und uns zeigen. Nach einer reichlichen Stunde Fußweg erreichen Sie die 3m hohe Tapirplattform, Ihre Unterkunft für die kommende Nacht. Es ist stockfinster und die Geräuschkulisse des Dschungels ist überwältigend. Hier legen Sie sich auf die Lauer, um Tapire beim Salzlecken zu erhaschen. Übernachtung im Manu-Nationalpark auf einer Tapir-Beobachtungsplattform.

09.11.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Noch vor Sonnenaufgang machen wir uns auf den Weg durch den tiefen Dschungel zu unserem Boot, wo unser Bootsteam bereits mit einem leckeren Frühstück wartet. Während die ersten Sonnenstrahlen auf den Fluss treffen, legen Sie an einem Aussichtspunkt an, von wo aus Sie ideal das folgende Spektakel beobachten können: Hunderte verschiedener Papageienarten fliegen heran, um sich geräuschvoll auf den Baumkronen niederzulassen und gruppenweise zur Minerallecke zu fliegen. Zum Schluss kommen dann meist noch die farbenprächtigen Aras, um ebenfalls die dringend benötigten Mineralien wie Calcium, Magnesium und Postazium aufzunehmen. Flussabwärts geht es weiter an Flussgoldgräbern vorbei bis zum Dorf Colorado, das sich bis heute den Charme eines Goldgräberdorfes erhalten hat. Von hier aus ist mehrfaches Umsteigen notwendig, denn es geht mit Off-Road-Jeeps und Fähren, sowie mit landestypischen Kleinbussen, auf sehr abenteuerlichen Wegen, sowie halbwegs TÜV-tauglichen Kleinbussen, auf meist unbefestigten Wegen und später auf der 2019 fertig gestellten Trans-Oceanica, der Verbindungsstraße zwischen dem Atlantik und dem Pazifik, nach Puerto Maldonado.

Tipp: Dieses unvergleichlich schöne, farbenprächtige Spektakel lässt sich mit einem guten Fernglas hautnah miterleben.

10.11.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Abendessen. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Nach dem Frühstück brechen Sie in die kleine, quirlige, mit Motorrädern überfüllte Stadt Puerto Maldonado auf. Hier bieten sich zahlreiche Gelegenheiten mit den Einheimischen in Kontakt zu treten. Zum Beispiel bei einem Besuch des quirligen Marktes, mit vielen Früchten, Gemüsesorten, Fischarten und lokaler Küche. Eine besondere Erfrischung ist ein kühler Copoazu-Saft aus einer Dschungelfrucht, den Sie hier an jeder Ecke probieren kann. Bei einer kleinen Schmetterlingsfarm verzaubern die Elfen des Amazonas mit einer Fülle an Farben - nirgendwo sonst auf der Welt gibt es solch eine Artenvielfalt an seltenen Exemplaren wie in Peru. Der Nachmittag bietet jedem genug Zeit, die kleine Stadt auf eigene Faust zu erkunden und wer möchte, kann am Abend eine einheimische Tanzbar besuchen, in der mit etwas Glück eine Cumbia-Liveband spielt.

11.11.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Am frühen Morgen geht es mit unserem Expeditionsboot auf dem Fluss Madre de Dios zur Affeninsel. Tief im Dschungel der Insel ist Heimat für eine Vielzahl verschiedener Affenarten, unter anderem der Maquisapas, der fröhliche Achunis, der beeindruckende Frailes und der kleine und lustige Leoncitos. Im Anschluß wandern Sie etwa 2 Stunden über schmale Dschungelpfade zu einem kleinen Fluss, der zu überschwemmten Wäldern aus 30m hohen Mauritia und Aguaje Palmen führt. Hier steigen Sie in kleine Ruderboote und gleiten auf dem schmalen Flusslauf unter dem gigantischen Blätterdach dahin. Nach einer Stunde Fahrt erreichen Sie den Lago Sandoval, einem romantischen Dschungelsee, umgeben von einer paradiesischen Landschaft. Mit etwas Glück werden Sie hier Piranhas zum Mittagessen angeln und haben dabei die Möglichkeit Schildkröten, Affen, Kaimane, Wasserfledermäuse, Riesenotter und viele exotische Vögel zu beobachten. Nach dem Mittagessen fahren Sie zu einem abgelegen lebenden Schamanen. Der Schamane wird Sie durch seinen kleinen „Zauber- & Kräutergarten” führen. Dabei erfahren Sie viel über die traditionelle Naturheilkunde und das für diese Gegend sehr bekannte Mittel Ayahuasca (banisteriopsis caapi), welches als Wunderheilmittel gegen körperliche und seelische Leiden gilt. Am Abend besteht die Möglichkeit Ayahuasca unter Anleitung und Aufsicht des Schamanen einzunehmen. Ayahuasca, was in der Quechua Sprache "Liane der Seele" oder "Liane der Toten" bedeutet, ist ein Getränk, das auch von den Schamanen benutzt wird, um mit der Welt der Geister zu kommunizieren. Übernachtung beim Schamanen in Feldbetten mit Mosquitonetz. Ein Plumsklo rundet die abenteuerliche Übernachtung ab.

12.11.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Heute erleben Sie, wie die Einheimischen reisen: In einem öffentlichen Bus fahren Sie etwa 230 Kilometer (ca. 5 Stunden) auf der berühmten und erst 2016 fertig gestellten Trans-Oceanica. Diese ist die Verbindungsstraße zwischen Atlantik und Pazifik. Ihre Fahrt führt Sie zuerst zur peruanischen Grenzstation und anschließend zum bolivianischen Grenzstädtchen Cobija. Nach dem recht umständlichen Einreise-Prozedere können Sie in einer nah gelegenen Farmer- und Goldsucherkneipen ein kühles Bier genießen. Der Koch hat bereits den Grill angezündet und grillt hier leckere Dschungel-Spezialitäten. Übernachtung auf Feldbetten inmitten des Dorfes.

13.11.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Früh am Morgen geht es mit unsrem Expeditionsboot am Rand der Naturreservate Manupiri und Humayta auf dem Fluss Madre de Dios weiter und es werden kleine Paranusssiedlungen und sogar illegale Goldwaschanlagen, in denen feiner Goldstaub aus den Dschungelflüssen ausgewaschen wird, angesteuert. Auf Ihrem Weg steuern Sie kleine Paranuss-Anbausiedlungen an. Die Nuss-Sammler gehören zu den eigentlichen Umweltschützern dieser Region, da der Paranussbaum nur in einem funktionierenden Ökosystem Früchte trägt. Diese Art wächst fast ausschließlich in der Amazonasregion von Peru, Bolivien und Brasilien und wird bis zu 150 Jahre alt. Auf Ihrem Weg begegnen Ihnen auch wieder illegale Goldwaschanlagen, in denen feiner Goldstaub aus den Dschungelflüssen ausgewaschen, an. Übernachtung in einer direkt am Fluss gelegenen Paranuss-Anbausiedlungen in Feldbetten in einer Lagerhalle.

14.11.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Nach dem gemeinsamen Abbau des Nachtcamps, fahren Sie mit dem Expeditionsboot den Rio Madre de Dios weiter hinab zu einigen Flussgoldgräbern, auf ihren hausgroßen, schwimmenden Flößen, die mit Pumpen den goldhaltigen Flusssand absaugen. Beim Besuch auf einem dieser Flöße bekommt man einen direkten Einblick in das entbehrungsreiche Leben dieser Menschen, die auf engstem Raum mit der gesamten Familie hier leben in der Hoffnung, über Nacht reich zu werden. Sollte die Schule der Paranuss- und Goldgräbersiedlung America offen sein, werden Sie diese heute ebenfalls besuchen. Am Nachmittag erreichen Sie einen Flußstrand, wo das Bootsteam ein Übernachtungslager mitten unter dem grandiosen Sternenhimmel aufbaut. Übernachtung in Feldbetten unter freiem Himmel oder unter einer sicheren Dachkonstruktion.

15.11.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Heute fahren Sie auf einem offenen Pick-Up oder LKW durch den tiefen Dschungel bis zum kolonialen Riberalta. Auf dieser aufregenden, etwa vierstündigen Fahrt überqueren Sie mithilfe einer abenteuerlichen Fähre einen Fluss. In Riberalta angekommen, begeben Sie sich auf einen kleinen Erkundungs-Spaziergang. Am Abend geht es dann ins alte Zentrum, wo der ganze Ort mit kleinen Mofas und Motorrädern zur Abendunterhaltung um den „Plaza“ braust. Übernachtung in einem stilvollen, ehemaligen Kolonialhaus des örtlichen Kautschukbarons.

16.11.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Am Vormittag besuchen Sie den bunten Markt, wo neben tropischen Früchten auch Utensilien für die Goldgräber und Paranusspflücker angeboten werden. Am Nachmittag besichtigen wir dann in eine Verarbeitungsanlage von Paranüssen. Hier werden hunderte Tonnen der kostbaren Nuss geknackt, gewaschen und in Handarbeit nach Qualitätsstufen sortiert. Übernachtung in einem stilvollen, ehemaligen Kolonialhaus des örtlichen Kautschukbarons.

17.11.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute steht das dritte Land auf unserer Expeditionsreise an: Brasilien! Der Unterschied zu Bolivien ist sofort zu erkennen. Der kleine, indianerstämmige Bolivianer steht dem europäisch-stämmigen Brasilianer gegenüber. Der bolivianische Regenwald wechselt zu den brasilianischen Weideflächen. Per Taxis und einer Fährüberfahrt an der bolivianisch-brasilianischen Grenze gelangen Sie in das abgelegene Rondónia-Gebiet, wo bis vor wenigen Jahren noch Massenrodungen und Feuer auf der Tagesordnung standen. Am frühen Abend erreichen Sie Ihre Unterkunft. Wer möchte kann am Abend seinen ersten echten brasilianischen Caipirinha probieren. Übernachtung in einem einfachen Stadthotel.

18.11.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Am Vormittag haben Sie die Gelegenheit, Porto Velho etwas besser kennenzulernen: Erst mit dem Ausbau der Eisenbahn vor über 150 Jahren begann die gezielte Besiedlung des bis dahin völlig unberührten Amazonasgebietes in Porto Velho. Sie besuchen heute das alte Stellwerk mit seinen uralten Eisenbahnen aus der Zeit des Kautschukbooms, den Markt und den Hafen. Am Abend Flug nach Manaus. Übernachtung in einem Hotel nahe der Oper.

19.11.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute gehen Sie auf Entdeckungstour in Manaus, dem vor südamerikanischer Lebensfreude brodelnden und multikulturellen "Eingangstor Amazoniens". Diese gewaltige Stadt, kann nur per Schiff oder Flugzeug erreicht werden. Der Stadtrundgang führt zunächst zum Teatro Amazonas, die Oper im Renaissance-Stil, Symbol des einstigen Wohlstandes und Wahrzeichen der Stadt. Es folgt ein Besuch des Mercado Adolpho Lisboa, einer Markthalle in der vor allem riesige Amazonasfische, Fleisch, tropische Früchte und Gemüse, aber auch unbekannte Heilkräuter und typisches Handwerk werden feilgeboten werden. Anschließend Bootsausflug zu dem bekannten Punkt, an dem der Weisswasserfluss „Rio Solimões “ und Schwarzwasserfluss des „Rio Negro“ aufeinander treffen, um zum Amazonas zusammenzufließen. Übernachtung in einem Hotel nahe der Oper.

20.11.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Vom Hafen Manaus gehen Sie an Bord eines Frachtschiffes mit dem Ziel Santarem. Diese Fahrt garantiert Ihnen ein einmaliges Erlebnis! Übernachtet wird eine Nacht (ggf. auch zwei) auf dem Hängemattendeck. Der Kontakt zur Bevölkerung ist hier "hautnah" und Ihr Reiseleiter hilft gerne beim Übersetzen der garantiert interessanten Gespräche. Übernachtung auf dem Hängemattendeck.

21.11.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung im Schiff im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

In Santarem angekommen, fahren Sie am Nachmittag in das Dorf Alter do Chão. Hier haben Sie ausreichend Zeit, um an den Stränden zu baden. Übernachtung in einem gemütlichen 3-Sterne Hotel direkt am Strand oder einer kleinen, familiären Posada, direkt an der Uferpromenade.

22.11.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Genießen Sie den freien Tag und entspannen Sie an diesen tropisch anmutenden Traumstränden. Wer heute aktiv sein möchte, kann einen der zahlreichen fakultativen Ausflüge buchen, wie z.B. eine Bootsfahrt auf dem Rio Tapajòs oder Rio Jarí, einen Ausflug ins Tapajòs Naturreservat, zur Caboclo oder Ford Siedlung Belterra usw. Ihre Reiseleitung ist Ihnen gern bei der Planung behilflich. Übernachtung in einem gemütlichen 3-Sterne Hotel direkt am Strand oder einer kleinen, familiären Posada, direkt an der Uferpromenade.

23.11.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Nach Ihrem kurzen Abstecher in die “Karibik des Amazonas” fliegen Sie heute gegen Mittag nach Belem. Wegen der von Mangobäumen gesäumten Straßen hat Belem auch den Beinamen „cidade das mangueiras“ (Stadt der Mangobäume). Am späten Nachmittag unternehmen Sie einen Ausflug in das ehemals herunter gekommene und gefährliche Hafengelände der Estaçao das Docas. Die alten Lagerhallen des Hafens beherbergen heute moderne Geschäfte, Restaurants, die Brauerei „Amazon Beer“ und dazu die wahrscheinlich beste Eisdiele der Stadt. Hier lassen Sie den Abend gemütlich ausklingen.

24.11.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Bei einem ausgiebigen Stadtrundgang durch die quirlige Hafenstadt, lernen Sie den ältesten und ursprünglichsten Teil Belems mit demHauptplatz "Praça de Sé", den alten, bunten Häuserfassaden, dem imposanten "Teatro da Paz", sowie der alten Kathedrale kennen. Der Höhepunkt ist sicherlich der berühmte Markt "Ver-O-Peso" am alten Hafen, wo Kräuterfrauen ´Gesundheit´ aus Amazoniens Wäldern verkaufen.

25.11.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute heißt es Abschied nehmen von Amazonien. Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Europa.

26.11.2022: Mahlzeiten: Frühstück.

27.11.2022: Mahlzeiten: keine.

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Am Flughafen von Lima werden Sie von Ihrem Reiseleiter empfangen. Gemeinsam erfolgt der Transfer zu Ihrem kleinen Kolonialhotel. Am Abend findet die erste Expeditionsbesprechung statt, bei der Ihnen Ihr Reiseleiter nochmals auf den genauen Ablauf eingeht und selbstverständlich gern all Ihre Fragen beantwortet.

Ausnahmen: Für die Teilnehmer der Vortour, wenn die Gruppe nur 1-5 Teilnehmer hat oder nicht alle Teilnehmer am Abend angekommen sind, findet diese Besprechung am 2. Tag in Pillcopata statt. Auch erfolgt der Flughafentransfer in Lima bei unterschiedlichen Anreisezeiten der Gruppen nicht gemeinsam mit dem Reiseleiter, sondern mit einem lokalen Fahrer.

12.11.2022: Mahlzeiten: keine. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Früh morgens Flug in die Andenstadt Cusco (ca. 1 h). Hier treffen Sie auf die Teilnehmer, die ein Vorprogramm gebucht haben. Ihre erste Fahrt führt Sie über eine teils abenteuerliche Straße über die mächtigen Hochanden weiter in das dampfende Amazonasgebiet nach Pillcopata. Übernachtung in einem einfachen Hotel (Sozialprojekt der Matsiguenkas Indianer).

13.11.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Lunchpaket, Abendessen. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Sie beginnen den heutigen Tag mit einem kleinen Rundgang durch das Dorf Pilcopata, besuchen den zentralen Platz, den kleinen Markt und das örtliche Krankenhaus, um einen ersten Einblick in das Leben der Menschen im Amazonasgebiet zu bekommen. In Pillcopata haben Sie noch die Möglichkeit, die für Ihre Expedition benötigten Gummistiefel zu kaufen. Von Pilcopata aus geht es auf kurvigen Strassen weiter durch den Dschungel. Unterwegs machen Sie Halt bei einer Tierrettungsstation mit einem angrenzenden Coca-Anbaufeld, sowie etwas weiter im Dschungel, bei einer kleinen Orchideenfarm. Am Vormittag Ankunft in Antalaya, die erste Ansiedlung am Oberlauf des „Madre de Dios“ (Mutter Gottes). Hier werden die gesamte Ausrüstung, das Gepäck und die Lebensmittel in das Expeditionsboot verladen und lernen Ihr Bootsteam, sowie unseren auf den Nationalpark spezialisierten Naturführer kennen. In bequemen Sitzen und von einem Dach gegen plötzliche Regenfälle geschützt geht es auf starker Strömung flussabwärts.Unberührte Sand- und Steinstrände und der dahinterliegende Amazonasdschungel gleiten vorbei. Gegen Nachmittag erreichen Sie Ihre am Fluss und mitten im Dschungel gelegene Unterkunft. Noch am Nachmittag brechen Sie zu einer ersten Erkundungs-Wanderung mit unserem Naturführer auf. Übernachtung in einfachen Hütten.

14.11.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Am Morgen brechen Sie nach Shintuya, einem Dorf der Matsiguenkas Indianer, auf. Sie besuchen die örtliche Schule. Anschließend geht es zu einer vulkanischen Thermalquelle mitten im Dschungel. Lassen Sie sich gern von dem wohltuenden, heißen Wasser verwöhnen. Am Nachmittag erreichen wir das einst vom legendären Fitzgerald, auch Fitzcarraldo genannt, zu Zeiten des Kautschuks gegründete Boca Manu, heute ein Versorgungsdorf der Indigenen und Goldsucher. Hier suchen wir den Schiffsbauer auf, der auch unser Boot gebaut hat. Er erklärt uns genau aus welchen Materialien er die Boote baut, welche „Modelle“ er hat und wie sein „Vertrieb“ organisiert ist. Am Abend lassen wir uns ein kaltes Bier in einer der kleinen Dorfkneipen zusammen mit den Einheimischen schmecken. Übernachtung in einer einfachen Unterkunft mitten in Boca Manu.

Hinweis: Für die Touren im Regenwald und auf dem Boot sollten Sie mit langer Hose und langärmligem Hemd bekleidet sein. Moskitoschutz, Trekkingstiefel und Regenponcho sollten nicht fehlen.

15.11.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Noch vor Sonnenaufgang steigen Sie in Ihr Expeditionsboot, denn heute ist ordentlich Sitzfleisch gefragt. Den Tag sind Sie vorwiegend in Ihrem Expeditionsboot unterwegs. Nutzen Sie die Gelegenheit im Wasser und am Ufer nach Tieren Ausschau zu halten. Fernab jeglicher Zivilisation können Sie mit etwas Glück zahlreiche exotische Tiere sehen: Aras und Papageien, Wasserschweine, Affen, Kaimane, Faultiere, Schmetterlinge, Tukane und tropische Vögel in den buntesten Farben, Raubkatzen, Boas, Anakondas und Vogelspinnen. Zuerst erreichen wir das indigene Dorf Diamante. Wir schlendern durch das Dorf und kommen mit Hilfe des Reiseleiters mit den einheimischen Indigenen zu einem Gespräch. Am Nachmittag halten wir an einer kleinen Dschungelbeobachtungs-Lodge an, wo wir uns erfrischen und schon geht es auf einer aufregenden Wanderung in der Dämmerung durch den vielbewachsenen und immergrünen Dschungel. Bis zu 55m hohe Saiba-Bäume, Kastanien, unzählige Palmenarten, Lianen und Würgefeigen sind nur einige der Bäume, die Ihren Weg säumen. Auch die nachtaktiven Tiere werden nun munter und das geübte Auge unseres Naturführers wird diese erspähen und uns zeigen. Nach einer reichlichen Stunde Fußweg erreichen Sie die 3m hohe Tapirplattform, Ihre Unterkunft für die kommende Nacht. Es ist stockfinster und die Geräuschkulisse des Dschungels ist überwältigend. Hier legen Sie sich auf die Lauer, um Tapire beim Salzlecken zu erhaschen. Übernachtung im Manu-Nationalpark auf einer Tapir-Beobachtungsplattform.

16.11.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Noch vor Sonnenaufgang machen wir uns auf den Weg durch den tiefen Dschungel zu unserem Boot, wo unser Bootsteam bereits mit einem leckeren Frühstück wartet. Während die ersten Sonnenstrahlen auf den Fluss treffen, legen Sie an einem Aussichtspunkt an, von wo aus Sie ideal das folgende Spektakel beobachten können: Hunderte verschiedener Papageienarten fliegen heran, um sich geräuschvoll auf den Baumkronen niederzulassen und gruppenweise zur Minerallecke zu fliegen. Zum Schluss kommen dann meist noch die farbenprächtigen Aras, um ebenfalls die dringend benötigten Mineralien wie Calcium, Magnesium und Postazium aufzunehmen. Flussabwärts geht es weiter an Flussgoldgräbern vorbei bis zum Dorf Colorado, das sich bis heute den Charme eines Goldgräberdorfes erhalten hat. Von hier aus ist mehrfaches Umsteigen notwendig, denn es geht mit Off-Road-Jeeps und Fähren, sowie mit landestypischen Kleinbussen, auf sehr abenteuerlichen Wegen, sowie halbwegs TÜV-tauglichen Kleinbussen, auf meist unbefestigten Wegen und später auf der 2019 fertig gestellten Trans-Oceanica, der Verbindungsstraße zwischen dem Atlantik und dem Pazifik, nach Puerto Maldonado.

Tipp: Dieses unvergleichlich schöne, farbenprächtige Spektakel lässt sich mit einem guten Fernglas hautnah miterleben.

17.11.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Abendessen. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Nach dem Frühstück brechen Sie in die kleine, quirlige, mit Motorrädern überfüllte Stadt Puerto Maldonado auf. Hier bieten sich zahlreiche Gelegenheiten mit den Einheimischen in Kontakt zu treten. Zum Beispiel bei einem Besuch des quirligen Marktes, mit vielen Früchten, Gemüsesorten, Fischarten und lokaler Küche. Eine besondere Erfrischung ist ein kühler Copoazu-Saft aus einer Dschungelfrucht, den Sie hier an jeder Ecke probieren kann. Bei einer kleinen Schmetterlingsfarm verzaubern die Elfen des Amazonas mit einer Fülle an Farben - nirgendwo sonst auf der Welt gibt es solch eine Artenvielfalt an seltenen Exemplaren wie in Peru. Der Nachmittag bietet jedem genug Zeit, die kleine Stadt auf eigene Faust zu erkunden und wer möchte, kann am Abend eine einheimische Tanzbar besuchen, in der mit etwas Glück eine Cumbia-Liveband spielt.

18.11.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Am frühen Morgen geht es mit unserem Expeditionsboot auf dem Fluss Madre de Dios zur Affeninsel. Tief im Dschungel der Insel ist Heimat für eine Vielzahl verschiedener Affenarten, unter anderem der Maquisapas, der fröhliche Achunis, der beeindruckende Frailes und der kleine und lustige Leoncitos. Im Anschluß wandern Sie etwa 2 Stunden über schmale Dschungelpfade zu einem kleinen Fluss, der zu überschwemmten Wäldern aus 30m hohen Mauritia und Aguaje Palmen führt. Hier steigen Sie in kleine Ruderboote und gleiten auf dem schmalen Flusslauf unter dem gigantischen Blätterdach dahin. Nach einer Stunde Fahrt erreichen Sie den Lago Sandoval, einem romantischen Dschungelsee, umgeben von einer paradiesischen Landschaft. Mit etwas Glück werden Sie hier Piranhas zum Mittagessen angeln und haben dabei die Möglichkeit Schildkröten, Affen, Kaimane, Wasserfledermäuse, Riesenotter und viele exotische Vögel zu beobachten. Nach dem Mittagessen fahren Sie zu einem abgelegen lebenden Schamanen. Der Schamane wird Sie durch seinen kleinen „Zauber- & Kräutergarten” führen. Dabei erfahren Sie viel über die traditionelle Naturheilkunde und das für diese Gegend sehr bekannte Mittel Ayahuasca (banisteriopsis caapi), welches als Wunderheilmittel gegen körperliche und seelische Leiden gilt. Am Abend besteht die Möglichkeit Ayahuasca unter Anleitung und Aufsicht des Schamanen einzunehmen. Ayahuasca, was in der Quechua Sprache "Liane der Seele" oder "Liane der Toten" bedeutet, ist ein Getränk, das auch von den Schamanen benutzt wird, um mit der Welt der Geister zu kommunizieren. Übernachtung beim Schamanen in Feldbetten mit Mosquitonetz. Ein Plumsklo rundet die abenteuerliche Übernachtung ab.

19.11.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Heute erleben Sie, wie die Einheimischen reisen: In einem öffentlichen Bus fahren Sie etwa 230 Kilometer (ca. 5 Stunden) auf der berühmten und erst 2016 fertig gestellten Trans-Oceanica. Diese ist die Verbindungsstraße zwischen Atlantik und Pazifik. Ihre Fahrt führt Sie zuerst zur peruanischen Grenzstation und anschließend zum bolivianischen Grenzstädtchen Cobija. Nach dem recht umständlichen Einreise-Prozedere können Sie in einer nah gelegenen Farmer- und Goldsucherkneipen ein kühles Bier genießen. Der Koch hat bereits den Grill angezündet und grillt hier leckere Dschungel-Spezialitäten. Übernachtung auf Feldbetten inmitten des Dorfes.

20.11.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Früh am Morgen geht es mit unsrem Expeditionsboot am Rand der Naturreservate Manupiri und Humayta auf dem Fluss Madre de Dios weiter und es werden kleine Paranusssiedlungen und sogar illegale Goldwaschanlagen, in denen feiner Goldstaub aus den Dschungelflüssen ausgewaschen wird, angesteuert. Auf Ihrem Weg steuern Sie kleine Paranuss-Anbausiedlungen an. Die Nuss-Sammler gehören zu den eigentlichen Umweltschützern dieser Region, da der Paranussbaum nur in einem funktionierenden Ökosystem Früchte trägt. Diese Art wächst fast ausschließlich in der Amazonasregion von Peru, Bolivien und Brasilien und wird bis zu 150 Jahre alt. Auf Ihrem Weg begegnen Ihnen auch wieder illegale Goldwaschanlagen, in denen feiner Goldstaub aus den Dschungelflüssen ausgewaschen, an. Übernachtung in einer direkt am Fluss gelegenen Paranuss-Anbausiedlungen in Feldbetten in einer Lagerhalle.

21.11.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Nach dem gemeinsamen Abbau des Nachtcamps, fahren Sie mit dem Expeditionsboot den Rio Madre de Dios weiter hinab zu einigen Flussgoldgräbern, auf ihren hausgroßen, schwimmenden Flößen, die mit Pumpen den goldhaltigen Flusssand absaugen. Beim Besuch auf einem dieser Flöße bekommt man einen direkten Einblick in das entbehrungsreiche Leben dieser Menschen, die auf engstem Raum mit der gesamten Familie hier leben in der Hoffnung, über Nacht reich zu werden. Sollte die Schule der Paranuss- und Goldgräbersiedlung America offen sein, werden Sie diese heute ebenfalls besuchen. Am Nachmittag erreichen Sie einen Flußstrand, wo das Bootsteam ein Übernachtungslager mitten unter dem grandiosen Sternenhimmel aufbaut. Übernachtung in Feldbetten unter freiem Himmel oder unter einer sicheren Dachkonstruktion.

22.11.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Heute fahren Sie auf einem offenen Pick-Up oder LKW durch den tiefen Dschungel bis zum kolonialen Riberalta. Auf dieser aufregenden, etwa vierstündigen Fahrt überqueren Sie mithilfe einer abenteuerlichen Fähre einen Fluss. In Riberalta angekommen, begeben Sie sich auf einen kleinen Erkundungs-Spaziergang. Am Abend geht es dann ins alte Zentrum, wo der ganze Ort mit kleinen Mofas und Motorrädern zur Abendunterhaltung um den „Plaza“ braust. Übernachtung in einem stilvollen, ehemaligen Kolonialhaus des örtlichen Kautschukbarons.

23.11.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Am Vormittag besuchen Sie den bunten Markt, wo neben tropischen Früchten auch Utensilien für die Goldgräber und Paranusspflücker angeboten werden. Am Nachmittag besichtigen wir dann in eine Verarbeitungsanlage von Paranüssen. Hier werden hunderte Tonnen der kostbaren Nuss geknackt, gewaschen und in Handarbeit nach Qualitätsstufen sortiert. Übernachtung in einem stilvollen, ehemaligen Kolonialhaus des örtlichen Kautschukbarons.

24.11.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute steht das dritte Land auf unserer Expeditionsreise an: Brasilien! Der Unterschied zu Bolivien ist sofort zu erkennen. Der kleine, indianerstämmige Bolivianer steht dem europäisch-stämmigen Brasilianer gegenüber. Der bolivianische Regenwald wechselt zu den brasilianischen Weideflächen. Per Taxis und einer Fährüberfahrt an der bolivianisch-brasilianischen Grenze gelangen Sie in das abgelegene Rondónia-Gebiet, wo bis vor wenigen Jahren noch Massenrodungen und Feuer auf der Tagesordnung standen. Am frühen Abend erreichen Sie Ihre Unterkunft. Wer möchte kann am Abend seinen ersten echten brasilianischen Caipirinha probieren. Übernachtung in einem einfachen Stadthotel.

25.11.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Am Vormittag haben Sie die Gelegenheit, Porto Velho etwas besser kennenzulernen: Erst mit dem Ausbau der Eisenbahn vor über 150 Jahren begann die gezielte Besiedlung des bis dahin völlig unberührten Amazonasgebietes in Porto Velho. Sie besuchen heute das alte Stellwerk mit seinen uralten Eisenbahnen aus der Zeit des Kautschukbooms, den Markt und den Hafen. Am Abend Flug nach Manaus. Übernachtung in einem Hotel nahe der Oper.

26.11.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute gehen Sie auf Entdeckungstour in Manaus, dem vor südamerikanischer Lebensfreude brodelnden und multikulturellen "Eingangstor Amazoniens". Diese gewaltige Stadt, kann nur per Schiff oder Flugzeug erreicht werden. Der Stadtrundgang führt zunächst zum Teatro Amazonas, die Oper im Renaissance-Stil, Symbol des einstigen Wohlstandes und Wahrzeichen der Stadt. Es folgt ein Besuch des Mercado Adolpho Lisboa, einer Markthalle in der vor allem riesige Amazonasfische, Fleisch, tropische Früchte und Gemüse, aber auch unbekannte Heilkräuter und typisches Handwerk werden feilgeboten werden. Anschließend Bootsausflug zu dem bekannten Punkt, an dem der Weisswasserfluss „Rio Solimões “ und Schwarzwasserfluss des „Rio Negro“ aufeinander treffen, um zum Amazonas zusammenzufließen. Übernachtung in einem Hotel nahe der Oper.

27.11.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Vom Hafen Manaus gehen Sie an Bord eines Frachtschiffes mit dem Ziel Santarem. Diese Fahrt garantiert Ihnen ein einmaliges Erlebnis! Übernachtet wird eine Nacht (ggf. auch zwei) auf dem Hängemattendeck. Der Kontakt zur Bevölkerung ist hier "hautnah" und Ihr Reiseleiter hilft gerne beim Übersetzen der garantiert interessanten Gespräche. Übernachtung auf dem Hängemattendeck.

28.11.2022: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung im Schiff im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

In Santarem angekommen, fahren Sie am Nachmittag in das Dorf Alter do Chão. Hier haben Sie ausreichend Zeit, um an den Stränden zu baden. Übernachtung in einem gemütlichen 3-Sterne Hotel direkt am Strand oder einer kleinen, familiären Posada, direkt an der Uferpromenade.

29.11.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Genießen Sie den freien Tag und entspannen Sie an diesen tropisch anmutenden Traumstränden. Wer heute aktiv sein möchte, kann einen der zahlreichen fakultativen Ausflüge buchen, wie z.B. eine Bootsfahrt auf dem Rio Tapajòs oder Rio Jarí, einen Ausflug ins Tapajòs Naturreservat, zur Caboclo oder Ford Siedlung Belterra usw. Ihre Reiseleitung ist Ihnen gern bei der Planung behilflich. Übernachtung in einem gemütlichen 3-Sterne Hotel direkt am Strand oder einer kleinen, familiären Posada, direkt an der Uferpromenade.

30.11.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Nach Ihrem kurzen Abstecher in die “Karibik des Amazonas” fliegen Sie heute gegen Mittag nach Belem. Wegen der von Mangobäumen gesäumten Straßen hat Belem auch den Beinamen „cidade das mangueiras“ (Stadt der Mangobäume). Am späten Nachmittag unternehmen Sie einen Ausflug in das ehemals herunter gekommene und gefährliche Hafengelände der Estaçao das Docas. Die alten Lagerhallen des Hafens beherbergen heute moderne Geschäfte, Restaurants, die Brauerei „Amazon Beer“ und dazu die wahrscheinlich beste Eisdiele der Stadt. Hier lassen Sie den Abend gemütlich ausklingen.

01.12.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Bei einem ausgiebigen Stadtrundgang durch die quirlige Hafenstadt, lernen Sie den ältesten und ursprünglichsten Teil Belems mit demHauptplatz "Praça de Sé", den alten, bunten Häuserfassaden, dem imposanten "Teatro da Paz", sowie der alten Kathedrale kennen. Der Höhepunkt ist sicherlich der berühmte Markt "Ver-O-Peso" am alten Hafen, wo Kräuterfrauen ´Gesundheit´ aus Amazoniens Wäldern verkaufen.

02.12.2022: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute heißt es Abschied nehmen von Amazonien. Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Europa.

03.12.2022: Mahlzeiten: Frühstück.

04.12.2022: Mahlzeiten: keine.

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Am Flughafen von Lima werden Sie von Ihrem Reiseleiter empfangen. Gemeinsam erfolgt der Transfer zu Ihrem kleinen Kolonialhotel. Am Abend findet die erste Expeditionsbesprechung statt, bei der Ihnen Ihr Reiseleiter nochmals auf den genauen Ablauf eingeht und selbstverständlich gern all Ihre Fragen beantwortet.

Ausnahmen: Für die Teilnehmer der Vortour, wenn die Gruppe nur 1-5 Teilnehmer hat oder nicht alle Teilnehmer am Abend angekommen sind, findet diese Besprechung am 2. Tag in Pillcopata statt. Auch erfolgt der Flughafentransfer in Lima bei unterschiedlichen Anreisezeiten der Gruppen nicht gemeinsam mit dem Reiseleiter, sondern mit einem lokalen Fahrer.

07.01.2023: Mahlzeiten: keine. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Früh morgens Flug in die Andenstadt Cusco (ca. 1 h). Hier treffen Sie auf die Teilnehmer, die ein Vorprogramm gebucht haben. Ihre erste Fahrt führt Sie über eine teils abenteuerliche Straße über die mächtigen Hochanden weiter in das dampfende Amazonasgebiet nach Pillcopata. Übernachtung in einem einfachen Hotel (Sozialprojekt der Matsiguenkas Indianer).

08.01.2023: Mahlzeiten: Frühstück, Lunchpaket, Abendessen. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Sie beginnen den heutigen Tag mit einem kleinen Rundgang durch das Dorf Pilcopata, besuchen den zentralen Platz, den kleinen Markt und das örtliche Krankenhaus, um einen ersten Einblick in das Leben der Menschen im Amazonasgebiet zu bekommen. In Pillcopata haben Sie noch die Möglichkeit, die für Ihre Expedition benötigten Gummistiefel zu kaufen. Von Pilcopata aus geht es auf kurvigen Strassen weiter durch den Dschungel. Unterwegs machen Sie Halt bei einer Tierrettungsstation mit einem angrenzenden Coca-Anbaufeld, sowie etwas weiter im Dschungel, bei einer kleinen Orchideenfarm. Am Vormittag Ankunft in Antalaya, die erste Ansiedlung am Oberlauf des „Madre de Dios“ (Mutter Gottes). Hier werden die gesamte Ausrüstung, das Gepäck und die Lebensmittel in das Expeditionsboot verladen und lernen Ihr Bootsteam, sowie unseren auf den Nationalpark spezialisierten Naturführer kennen. In bequemen Sitzen und von einem Dach gegen plötzliche Regenfälle geschützt geht es auf starker Strömung flussabwärts.Unberührte Sand- und Steinstrände und der dahinterliegende Amazonasdschungel gleiten vorbei. Gegen Nachmittag erreichen Sie Ihre am Fluss und mitten im Dschungel gelegene Unterkunft. Noch am Nachmittag brechen Sie zu einer ersten Erkundungs-Wanderung mit unserem Naturführer auf. Übernachtung in einfachen Hütten.

09.01.2023: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Am Morgen brechen Sie nach Shintuya, einem Dorf der Matsiguenkas Indianer, auf. Sie besuchen die örtliche Schule. Anschließend geht es zu einer vulkanischen Thermalquelle mitten im Dschungel. Lassen Sie sich gern von dem wohltuenden, heißen Wasser verwöhnen. Am Nachmittag erreichen wir das einst vom legendären Fitzgerald, auch Fitzcarraldo genannt, zu Zeiten des Kautschuks gegründete Boca Manu, heute ein Versorgungsdorf der Indigenen und Goldsucher. Hier suchen wir den Schiffsbauer auf, der auch unser Boot gebaut hat. Er erklärt uns genau aus welchen Materialien er die Boote baut, welche „Modelle“ er hat und wie sein „Vertrieb“ organisiert ist. Am Abend lassen wir uns ein kaltes Bier in einer der kleinen Dorfkneipen zusammen mit den Einheimischen schmecken. Übernachtung in einer einfachen Unterkunft mitten in Boca Manu.

Hinweis: Für die Touren im Regenwald und auf dem Boot sollten Sie mit langer Hose und langärmligem Hemd bekleidet sein. Moskitoschutz, Trekkingstiefel und Regenponcho sollten nicht fehlen.

10.01.2023: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Noch vor Sonnenaufgang steigen Sie in Ihr Expeditionsboot, denn heute ist ordentlich Sitzfleisch gefragt. Den Tag sind Sie vorwiegend in Ihrem Expeditionsboot unterwegs. Nutzen Sie die Gelegenheit im Wasser und am Ufer nach Tieren Ausschau zu halten. Fernab jeglicher Zivilisation können Sie mit etwas Glück zahlreiche exotische Tiere sehen: Aras und Papageien, Wasserschweine, Affen, Kaimane, Faultiere, Schmetterlinge, Tukane und tropische Vögel in den buntesten Farben, Raubkatzen, Boas, Anakondas und Vogelspinnen. Zuerst erreichen wir das indigene Dorf Diamante. Wir schlendern durch das Dorf und kommen mit Hilfe des Reiseleiters mit den einheimischen Indigenen zu einem Gespräch. Am Nachmittag halten wir an einer kleinen Dschungelbeobachtungs-Lodge an, wo wir uns erfrischen und schon geht es auf einer aufregenden Wanderung in der Dämmerung durch den vielbewachsenen und immergrünen Dschungel. Bis zu 55m hohe Saiba-Bäume, Kastanien, unzählige Palmenarten, Lianen und Würgefeigen sind nur einige der Bäume, die Ihren Weg säumen. Auch die nachtaktiven Tiere werden nun munter und das geübte Auge unseres Naturführers wird diese erspähen und uns zeigen. Nach einer reichlichen Stunde Fußweg erreichen Sie die 3m hohe Tapirplattform, Ihre Unterkunft für die kommende Nacht. Es ist stockfinster und die Geräuschkulisse des Dschungels ist überwältigend. Hier legen Sie sich auf die Lauer, um Tapire beim Salzlecken zu erhaschen. Übernachtung im Manu-Nationalpark auf einer Tapir-Beobachtungsplattform.

11.01.2023: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Noch vor Sonnenaufgang machen wir uns auf den Weg durch den tiefen Dschungel zu unserem Boot, wo unser Bootsteam bereits mit einem leckeren Frühstück wartet. Während die ersten Sonnenstrahlen auf den Fluss treffen, legen Sie an einem Aussichtspunkt an, von wo aus Sie ideal das folgende Spektakel beobachten können: Hunderte verschiedener Papageienarten fliegen heran, um sich geräuschvoll auf den Baumkronen niederzulassen und gruppenweise zur Minerallecke zu fliegen. Zum Schluss kommen dann meist noch die farbenprächtigen Aras, um ebenfalls die dringend benötigten Mineralien wie Calcium, Magnesium und Postazium aufzunehmen. Flussabwärts geht es weiter an Flussgoldgräbern vorbei bis zum Dorf Colorado, das sich bis heute den Charme eines Goldgräberdorfes erhalten hat. Von hier aus ist mehrfaches Umsteigen notwendig, denn es geht mit Off-Road-Jeeps und Fähren, sowie mit landestypischen Kleinbussen, auf sehr abenteuerlichen Wegen, sowie halbwegs TÜV-tauglichen Kleinbussen, auf meist unbefestigten Wegen und später auf der 2019 fertig gestellten Trans-Oceanica, der Verbindungsstraße zwischen dem Atlantik und dem Pazifik, nach Puerto Maldonado.

Tipp: Dieses unvergleichlich schöne, farbenprächtige Spektakel lässt sich mit einem guten Fernglas hautnah miterleben.

12.01.2023: Mahlzeiten: Frühstück, Abendessen. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Nach dem Frühstück brechen Sie in die kleine, quirlige, mit Motorrädern überfüllte Stadt Puerto Maldonado auf. Hier bieten sich zahlreiche Gelegenheiten mit den Einheimischen in Kontakt zu treten. Zum Beispiel bei einem Besuch des quirligen Marktes, mit vielen Früchten, Gemüsesorten, Fischarten und lokaler Küche. Eine besondere Erfrischung ist ein kühler Copoazu-Saft aus einer Dschungelfrucht, den Sie hier an jeder Ecke probieren kann. Bei einer kleinen Schmetterlingsfarm verzaubern die Elfen des Amazonas mit einer Fülle an Farben - nirgendwo sonst auf der Welt gibt es solch eine Artenvielfalt an seltenen Exemplaren wie in Peru. Der Nachmittag bietet jedem genug Zeit, die kleine Stadt auf eigene Faust zu erkunden und wer möchte, kann am Abend eine einheimische Tanzbar besuchen, in der mit etwas Glück eine Cumbia-Liveband spielt.

13.01.2023: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Am frühen Morgen geht es mit unserem Expeditionsboot auf dem Fluss Madre de Dios zur Affeninsel. Tief im Dschungel der Insel ist Heimat für eine Vielzahl verschiedener Affenarten, unter anderem der Maquisapas, der fröhliche Achunis, der beeindruckende Frailes und der kleine und lustige Leoncitos. Im Anschluß wandern Sie etwa 2 Stunden über schmale Dschungelpfade zu einem kleinen Fluss, der zu überschwemmten Wäldern aus 30m hohen Mauritia und Aguaje Palmen führt. Hier steigen Sie in kleine Ruderboote und gleiten auf dem schmalen Flusslauf unter dem gigantischen Blätterdach dahin. Nach einer Stunde Fahrt erreichen Sie den Lago Sandoval, einem romantischen Dschungelsee, umgeben von einer paradiesischen Landschaft. Mit etwas Glück werden Sie hier Piranhas zum Mittagessen angeln und haben dabei die Möglichkeit Schildkröten, Affen, Kaimane, Wasserfledermäuse, Riesenotter und viele exotische Vögel zu beobachten. Nach dem Mittagessen fahren Sie zu einem abgelegen lebenden Schamanen. Der Schamane wird Sie durch seinen kleinen „Zauber- & Kräutergarten” führen. Dabei erfahren Sie viel über die traditionelle Naturheilkunde und das für diese Gegend sehr bekannte Mittel Ayahuasca (banisteriopsis caapi), welches als Wunderheilmittel gegen körperliche und seelische Leiden gilt. Am Abend besteht die Möglichkeit Ayahuasca unter Anleitung und Aufsicht des Schamanen einzunehmen. Ayahuasca, was in der Quechua Sprache "Liane der Seele" oder "Liane der Toten" bedeutet, ist ein Getränk, das auch von den Schamanen benutzt wird, um mit der Welt der Geister zu kommunizieren. Übernachtung beim Schamanen in Feldbetten mit Mosquitonetz. Ein Plumsklo rundet die abenteuerliche Übernachtung ab.

14.01.2023: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Heute erleben Sie, wie die Einheimischen reisen: In einem öffentlichen Bus fahren Sie etwa 230 Kilometer (ca. 5 Stunden) auf der berühmten und erst 2016 fertig gestellten Trans-Oceanica. Diese ist die Verbindungsstraße zwischen Atlantik und Pazifik. Ihre Fahrt führt Sie zuerst zur peruanischen Grenzstation und anschließend zum bolivianischen Grenzstädtchen Cobija. Nach dem recht umständlichen Einreise-Prozedere können Sie in einer nah gelegenen Farmer- und Goldsucherkneipen ein kühles Bier genießen. Der Koch hat bereits den Grill angezündet und grillt hier leckere Dschungel-Spezialitäten. Übernachtung auf Feldbetten inmitten des Dorfes.

15.01.2023: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Früh am Morgen geht es mit unsrem Expeditionsboot am Rand der Naturreservate Manupiri und Humayta auf dem Fluss Madre de Dios weiter und es werden kleine Paranusssiedlungen und sogar illegale Goldwaschanlagen, in denen feiner Goldstaub aus den Dschungelflüssen ausgewaschen wird, angesteuert. Auf Ihrem Weg steuern Sie kleine Paranuss-Anbausiedlungen an. Die Nuss-Sammler gehören zu den eigentlichen Umweltschützern dieser Region, da der Paranussbaum nur in einem funktionierenden Ökosystem Früchte trägt. Diese Art wächst fast ausschließlich in der Amazonasregion von Peru, Bolivien und Brasilien und wird bis zu 150 Jahre alt. Auf Ihrem Weg begegnen Ihnen auch wieder illegale Goldwaschanlagen, in denen feiner Goldstaub aus den Dschungelflüssen ausgewaschen, an. Übernachtung in einer direkt am Fluss gelegenen Paranuss-Anbausiedlungen in Feldbetten in einer Lagerhalle.

16.01.2023: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Nach dem gemeinsamen Abbau des Nachtcamps, fahren Sie mit dem Expeditionsboot den Rio Madre de Dios weiter hinab zu einigen Flussgoldgräbern, auf ihren hausgroßen, schwimmenden Flößen, die mit Pumpen den goldhaltigen Flusssand absaugen. Beim Besuch auf einem dieser Flöße bekommt man einen direkten Einblick in das entbehrungsreiche Leben dieser Menschen, die auf engstem Raum mit der gesamten Familie hier leben in der Hoffnung, über Nacht reich zu werden. Sollte die Schule der Paranuss- und Goldgräbersiedlung America offen sein, werden Sie diese heute ebenfalls besuchen. Am Nachmittag erreichen Sie einen Flußstrand, wo das Bootsteam ein Übernachtungslager mitten unter dem grandiosen Sternenhimmel aufbaut. Übernachtung in Feldbetten unter freiem Himmel oder unter einer sicheren Dachkonstruktion.

17.01.2023: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung in Hütte im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Heute fahren Sie auf einem offenen Pick-Up oder LKW durch den tiefen Dschungel bis zum kolonialen Riberalta. Auf dieser aufregenden, etwa vierstündigen Fahrt überqueren Sie mithilfe einer abenteuerlichen Fähre einen Fluss. In Riberalta angekommen, begeben Sie sich auf einen kleinen Erkundungs-Spaziergang. Am Abend geht es dann ins alte Zentrum, wo der ganze Ort mit kleinen Mofas und Motorrädern zur Abendunterhaltung um den „Plaza“ braust. Übernachtung in einem stilvollen, ehemaligen Kolonialhaus des örtlichen Kautschukbarons.

18.01.2023: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Am Vormittag besuchen Sie den bunten Markt, wo neben tropischen Früchten auch Utensilien für die Goldgräber und Paranusspflücker angeboten werden. Am Nachmittag besichtigen wir dann in eine Verarbeitungsanlage von Paranüssen. Hier werden hunderte Tonnen der kostbaren Nuss geknackt, gewaschen und in Handarbeit nach Qualitätsstufen sortiert. Übernachtung in einem stilvollen, ehemaligen Kolonialhaus des örtlichen Kautschukbarons.

19.01.2023: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute steht das dritte Land auf unserer Expeditionsreise an: Brasilien! Der Unterschied zu Bolivien ist sofort zu erkennen. Der kleine, indianerstämmige Bolivianer steht dem europäisch-stämmigen Brasilianer gegenüber. Der bolivianische Regenwald wechselt zu den brasilianischen Weideflächen. Per Taxis und einer Fährüberfahrt an der bolivianisch-brasilianischen Grenze gelangen Sie in das abgelegene Rondónia-Gebiet, wo bis vor wenigen Jahren noch Massenrodungen und Feuer auf der Tagesordnung standen. Am frühen Abend erreichen Sie Ihre Unterkunft. Wer möchte kann am Abend seinen ersten echten brasilianischen Caipirinha probieren. Übernachtung in einem einfachen Stadthotel.

20.01.2023: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.

Am Vormittag haben Sie die Gelegenheit, Porto Velho etwas besser kennenzulernen: Erst mit dem Ausbau der Eisenbahn vor über 150 Jahren begann die gezielte Besiedlung des bis dahin völlig unberührten Amazonasgebietes in Porto Velho. Sie besuchen heute das alte Stellwerk mit seinen uralten Eisenbahnen aus der Zeit des Kautschukbooms, den Markt und den Hafen. Am Abend Flug nach Manaus. Übernachtung in einem Hotel nahe der Oper.

21.01.2023: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute gehen Sie auf Entdeckungstour in Manaus, dem vor südamerikanischer Lebensfreude brodelnden und multikulturellen "Eingangstor Amazoniens". Diese gewaltige Stadt, kann nur per Schiff oder Flugzeug erreicht werden. Der Stadtrundgang führt zunächst zum Teatro Amazonas, die Oper im Renaissance-Stil, Symbol des einstigen Wohlstandes und Wahrzeichen der Stadt. Es folgt ein Besuch des Mercado Adolpho Lisboa, einer Markthalle in der vor allem riesige Amazonasfische, Fleisch, tropische Früchte und Gemüse, aber auch unbekannte Heilkräuter und typisches Handwerk werden feilgeboten werden. Anschließend Bootsausflug zu dem bekannten Punkt, an dem der Weisswasserfluss „Rio Solimões “ und Schwarzwasserfluss des „Rio Negro“ aufeinander treffen, um zum Amazonas zusammenzufließen. Übernachtung in einem Hotel nahe der Oper.

22.01.2023: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Vom Hafen Manaus gehen Sie an Bord eines Frachtschiffes mit dem Ziel Santarem. Diese Fahrt garantiert Ihnen ein einmaliges Erlebnis! Übernachtet wird eine Nacht (ggf. auch zwei) auf dem Hängemattendeck. Der Kontakt zur Bevölkerung ist hier "hautnah" und Ihr Reiseleiter hilft gerne beim Übersetzen der garantiert interessanten Gespräche. Übernachtung auf dem Hängemattendeck.

23.01.2023: Mahlzeiten: Frühstück, Mittag, Abendessen. Übernachtung im Schiff im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

In Santarem angekommen, fahren Sie am Nachmittag in das Dorf Alter do Chão. Hier haben Sie ausreichend Zeit, um an den Stränden zu baden. Übernachtung in einem gemütlichen 3-Sterne Hotel direkt am Strand oder einer kleinen, familiären Posada, direkt an der Uferpromenade.

24.01.2023: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Genießen Sie den freien Tag und entspannen Sie an diesen tropisch anmutenden Traumstränden. Wer heute aktiv sein möchte, kann einen der zahlreichen fakultativen Ausflüge buchen, wie z.B. eine Bootsfahrt auf dem Rio Tapajòs oder Rio Jarí, einen Ausflug ins Tapajòs Naturreservat, zur Caboclo oder Ford Siedlung Belterra usw. Ihre Reiseleitung ist Ihnen gern bei der Planung behilflich. Übernachtung in einem gemütlichen 3-Sterne Hotel direkt am Strand oder einer kleinen, familiären Posada, direkt an der Uferpromenade.

25.01.2023: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Nach Ihrem kurzen Abstecher in die “Karibik des Amazonas” fliegen Sie heute gegen Mittag nach Belem. Wegen der von Mangobäumen gesäumten Straßen hat Belem auch den Beinamen „cidade das mangueiras“ (Stadt der Mangobäume). Am späten Nachmittag unternehmen Sie einen Ausflug in das ehemals herunter gekommene und gefährliche Hafengelände der Estaçao das Docas. Die alten Lagerhallen des Hafens beherbergen heute moderne Geschäfte, Restaurants, die Brauerei „Amazon Beer“ und dazu die wahrscheinlich beste Eisdiele der Stadt. Hier lassen Sie den Abend gemütlich ausklingen.

26.01.2023: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Bei einem ausgiebigen Stadtrundgang durch die quirlige Hafenstadt, lernen Sie den ältesten und ursprünglichsten Teil Belems mit demHauptplatz "Praça de Sé", den alten, bunten Häuserfassaden, dem imposanten "Teatro da Paz", sowie der alten Kathedrale kennen. Der Höhepunkt ist sicherlich der berühmte Markt "Ver-O-Peso" am alten Hafen, wo Kräuterfrauen ´Gesundheit´ aus Amazoniens Wäldern verkaufen.

27.01.2023: Mahlzeiten: Frühstück. Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.

Heute heißt es Abschied nehmen von Amazonien. Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Europa.

28.01.2023: Mahlzeiten: Frühstück.

29.01.2023: Mahlzeiten: keine.