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Liebe schulz-aktiv-Reisende,
geholfen wird sehr viel, und besonders in Deutschland gibt es viele Hilfsorganisationen und Einrichtungen, die Geld für Verschiedenes sammeln. In Absprache mit dem Dogon-Schulen e.V. haben wir vorerst zwei Projekte herausgefiltert, wo schulz aktiv-Freunde projektbezogene Hilfe leisten können und welche in zwei schulz aktiv-Mali-Reisen eingebunden sind. Wie alle anderen Dogon-Schul-Projekte wird das gespendete Geld 1:1 (abzüglich Bankgebühren oder ähnliches) für das eigentliche Projekt umgesetzt und nicht z.B. für die Finanzierung von Gehältern der in Deutschland
operierenden Hilfsorganisationen genutzt. Sie können sicher sein: Ihr Geld wird dort eingesetzt, wo es wirklich gebraucht wird. Auf unserer neuen Wanderreise und auf der Festival-Wanderreise können Sie diese beiden Dörfer besuchen. Mitreisenden auf diesen Reisen werden Einblicke in das tägliche Leben erhalten, die auf den anderen Mali-Reisen nur schwer möglich sind. Über die eingesetzten Gelder werden wir und der Dogon-Schulen e.V. berichten.
Wenn Sie den Schülern, Lehrern und Dorfgemeinschaften eine Hilfe zukommen lassen möchten, dann überweisen Sie bitte auf das zentrale Spendenkonto von "Dogon-Schulen e.V." mit dem speziellem Verwendungszweck "schulz aktiv-Schulprojekt Indelou" oder "schulz aktiv-Schulprojekt Doundjourou". Auf diese Weise kann eine wirklich projektspezifische Spendenverwendung garantiert werden.
Dogon-Schulen e.V.
Sparkasse Koblenz
KTO: 350 103 96
BLZ: 570 501 20
(aus dem Ausland:)
IBAN: DE43570501200035010396
BIC: MALADE51KOB
schulz aktiv-Schulprojekte in Mali in Kooperation mit „Dogon-Schulen e.V.“
schulz aktiv-Schulprojekt Nr. 1 in INDELOU
(im Dogonland):
Seit 2001 findet in Doundjourou Unterricht für die Klassenstufen 1 bis 5/6
statt. Im malischen Bildungsplan ist Doundjourou nicht als Schulstandort
ausgewiesen, da die Schüler - theoretisch - die Nachbarschulen in Yabatalou
oder Begnemato besuchen können. Diese Schulen weigern sich jedoch wegen
Überfüllung, externe Schulkinder aufzunehmen. Daher beschloss 2001 die
Dorfgemeinschaft von Douindjourou, die Ausbildung der Kinder selbst in die
Hand zu nehmen und errichteten ein Schul-Provisorium aus Lehm und
Hirse-Stroh, in dem fortan mit zwei Lehrkräften - unter widrigsten
Bedingungen - unterrichtet wurde. Die Lehrer-
Gehälter konnte die Dorfgemeinschaft oft nur in Naturalien bezahlen.
2008 wurde dann auf Initiative von Dogon-Schulen e.V. ein Schulgebäude mit
zwei Klassen und zwei Latrinen für etwa 60 Schülerinnen und Schüler erbaut;
die komplette Inneneinrichtung sowie Lehrbücher und zwei Klassenschränke
ergänzten das Projekt.
Die wichtigste Unterstützung für die Dorfschule besteht in Zukunft aus
didaktischem Verbrauchsmaterial (Hefte, Kreide, Schiefertafeln) und einer
Brunnenbohrung in Schulnähe. Außerdem haben die Dorfältesten um die
dauerhafte Finanzierung zumindest eines Lehrer-Gehaltes in Höhe von € 50,- pro Monat gebeten, um die Dorfkasse zu entlasten.
schulz aktiv-Schulprojekt Nr. 2 in DOUNDJOUROU (im Dogonland):
Die Schule wurde 2005 mit europäischer Hilfe erbaut, umfasst drei separate
Klassenräume für jeweils etwa 30 Kinder im Alter zwischen sieben und 14
Jahren. Wie so oft wurde bei der Fertigstellung der Schule keine
Innenausstattung zur Verfügung gestellt; kleinere Hilfsorganisationen
unterschätzen den finanziellen Aufwand (ca. € 60,- pro Tisch-Bank-Kombination für je drei Schüler), andere Organisationen betrachten sich allein als technische Hilfsdienste und wollen die Ausstattung der Schule den malischen Schulbehörden überlassen. Dogon-Schulen e.V. hat, nachdem in Indelou fast zwei Jahre ohne Mobiliar und Lehrbücher unterrichtet wurde, im Oktober 2007 die komplette Einrichtung der Schule übernommen; Lehrbücher für Französisch und Mathematik wurden auch bereitgestellt. Alle Tisch-Bank-Kombinationen wurden von jungen Männern aus Indelou die Bandiagara-Felsen hinaufgetragen. Angefertigt wurden die Möbel von lokalen Dogon-Handwerkern in Bankass.
Die Schule wurde bis 2008 als 'ecole communautaire' geführt, als Dorfschule,
deren Unterhalt die Dorfgemeinschaft allein zu leisten hat. Auch die drei
Lehrer-Gehälter müssen weitgehend aus der Dorfkasse bezahlt werden. Über
einen Antrag auf Übernahme in den staatlichen Bildungsplan als 'ecole
publique' wird im Laufe dieses Jahres entschieden - doch auch dann bessert
sich die Versorgungssituation der Schule nur geringfügig.
Unabhängig von dieser Entscheidung benötigt diese Schule fortwährend
didaktisches Verbrauchsmaterial, wie z.B. Hefte, Stifte und Tafelkreide.
Darüber hinaus ist die Anschaffung von drei verschließbaren Klassenschränken
zur Aufbewahrung der Bücher notwendig. Auch ein oder zwei Klassensätze von
kleinen Schiefertafeln für den Erstschreibunterricht werden benötigt.
www.dogon-schulen.org
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