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Kontinent & Land:
Afrika / Mali



Erste Eindrücke und Bilder unserer Mitarbeiterin Konny Langner aus dem wohl afrikanischsten Land überhaupt
– M A L I.


… als ich meinen Freunden erzählte, wohin meine nächste Reise geht, schaute ich oft in doch sehr fragende Gesichter.
Ich sagte: „Mali“.
Zurück kam meist: „Bali??“
„NEIN: Mali… oder besser: zum legendären Niger und der sagenumwobenen Stadt Timbuktu!“ Ok., spätestens nach diesen Stichworten klärte sich die fragende Mine meist auf…

… für mich ist Mali ganz besonders auch ein Land der Farben…

Mögen die Häuser und Hütten der Einwohner eher eintönig wirken, so bringen die Menschen mit ihren farbigen Gewändern und auch sonst farbenfrohen Gebrauchsutensilien Leben in das oft trist erscheinende Leben.

Töpfe

… nicht zu vergessen die bunten Gefäße, wie Kannen, Schüsseln, Teller, …

Je tiefer wir in das Land eintauchten, um so mehr fühlte ich mich um Jahrhunderte zurück versetzt.

… Eselskarren – das gängigste und sicher auch verlässlichste Transportmittel überhaupt.

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… junge Männer reitend auf Langhornrindern oder auch Eseln.

Esel

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…mit einfachen Hacken – ohne jegliche maschinelle Hilfe – bearbeiten Männer die Felder, auf denen sie überwiegend Getreide, wie Hirse oder Sorghum, anbauen.
Frauen sammeln die Ernte ein und transportieren sie in riesigen Körben und Schüsseln nach Hause. Oft legen sie so einige Kilometer zurück.



… am Rande der Dörfer entdecken wir oft Mädchen und Frauen, die im Schatten einen Baumes, das Getreide in schlichten Holzformen mit dicken Holzstämmen zerstampfen.

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Das Dogonland hatte es mir besonders angetan:

dogonland
Wanderung entlang der Falaise - von Dorf zu Dorf


Es ist unser erster Tag hier im Land der Animisten. Entlang der Falaise – einem ca. 200 km langen und rund 300 m hohen Steilabbruch – wandern wir gen (Nord-)Osten zu dem ersten Dorf. Wir besuchen eine Schule, wo wir freudig empfangen werden. Anschließend geht es hinauf in das alte Dorf. Der Schweiß steht uns im Gesicht. Es ist unglaublich heiß. Doch wir werden belohnt. Vor uns eröffnet sich eine herrliche Aussicht: das heutige Dorf liegt zu unseren Füßen und bis zum Horizont hin erstreckt sich die Weite der endlosen Gondo-Ebene.

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MoscheeMaskentanz
Moschee in einem DogondorfEindrücke eines authentischen Maskentanzes in einem Dogondorf



Die Menschen – besonders die Kinder...

Welch große Begeisterung riefen wir bei unserem Erscheinen hervor?! Erst recht, als wir mit unserem Truck in einem Dorf Halt machten.

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Wie ein Lauffeuer schien sich die Nachricht verbreitet zu haben, dass Weiße gehalten haben. Sicher war das Fahrzeug schon eine Attraktion für sich – ein umgebauter LKW, mit 15 Sitzplätzen und einer Tür auf jeder Sitzreihe… Ein ideales Gefährt auf der Piste, denn die ganze Gruppe hat darin Platz und muss nicht in einem zweiten Jeep in der Staubwolke des ersten hinterher fahren! – aber wir Weißen waren zweifellos noch interessanter...

In den kommenden Tagen erlebte ich in der Gruppe viel Neues und Spannendes. Wir wanderten hinauf in die Handfläche der „Hand der Fatima“. Auch hier vom Sattel aus wurde unser schweißtreibender Aufstieg mit einem wunderbaren Ausblick in die Umgebung der Hombori Berge entschädigt.

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Einen Tag später erreichten wir über knapp 200 km Piste die einst so blühende und heute den Launen der Sandstürme preisgegeben Stadt Timbuktu. Hier hieß es nun Halbzeit unser Reise. Die erste Teilstrecke des Rückweges führt uns in einer Pinasse in 3 Tagen auf dem mächtigen Niger flussaufwärts zurück bis Kona. Von da aus reisen wir im Bus zurück über Sevaré und Djenné bis Bamako.

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Djenné mit der weltgrößten Lehmbaumoschee (heute UNESCO Weltkulturerbe)

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…weitere Bilder und Eindrücke zur Reise folgen. Am besten Sie schauen hin und wieder mal bei unseren Reiseberichten rein. Es lohnt sich!





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