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MALI


Wandern im Dogonland, Pinassen-Fahrt auf dem Niger und Besuch von Djenné, Mopti, Ségou und Timbuktu


Ruhe, Gelassenheit und angenehmes Stadtleben in Ségou...
Ruhe, Gelassenheit und angenehmes Stadtleben in Ségou...

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17 Tage Wandern bei den Dogon, Besuch von Timbuktu, Mopti und Djenné und per Pinasse auf dem Niger. Achtung: Alternativreise für Februar 2012 siehe bei www.schulz-aktiv-reisen.de/MAL08 !

● Schwerpunkt der Reise:

entlang der gesamten Falaise

7 Tageswanderungen zu bekannten und abseits (!) gelegenen Dörfern im Dogonland mit Begleitfahrzeug (4x4)
● Besuch von 2 Schulen im Dogonland, die wir und schulz aktiv-Kunden als Projekt unterstützen
● Ein Begleitfahrzeug bei allen (!) Wanderungen ermöglicht größtmögliche Flexibilität
● Pinassenfahrt auf dem Niger mit Stopps in Dörfern mit architektonisch einzigartigen Lehmmoscheen
● Bamako, Ségou, Djenné, Dogonland, Mopti und Timbuktu
● 8x Vollpension und 7x Halbpension - zusätzliche Vorort-Nebenkosten auf ein Minimum reduziert
● Reiseleitung durch erfahrenen deutschsprechenden malischen Guide
● Zum großen Montagsmarkt in Djenné mit der weltgrößten Lehmmoschee

Aus aktuellem Anlaß: Am Abend des 26.11.11 erreichte uns die Meldung aus Timbuktu, dass die Stadt nunmehr von der Armee geprägt ist. Am 25.11.2011 wurden ein Tourist getötet und drei weitere entführt. Nach Angaben des Auswärtigen Amts ist das getötet Opfer “mit hoher Wahrscheinlichkeit” ein Deutscher.
Den Reisenden für die geplante Weihnachtsgruppe werden wir kurzfristig ein Alternativprogramm - ohne Besuch von Timbuktu, zukommen lassen. Auch der Februargruppe werden wir Alternativen anbieten. Die Entwicklung in der Sahara-Region verfolgen wir sehr aufmerksam und werden darauf entsprechend reagieren. (Frank Schulz 27.11.2011, 9 Uhr). Für die anstehenden Reisen bis Februar 2012 haben wir eine Alternativreise ausgearbeitet: Mali - Guinea -Senegal. Details werden wir in den nächsten Tagen bekanntgeben. (06.12.2011)

Wer Land und Leute so authentisch wie möglich kennenlernen möchte ist hier richtig: Wie schon in den Vorjahren vereinen wir wieder alle Highlights von Bamako über Djenné bis einschließlich Timbuktu. Basierend auf unseren langjährigen Erfahrungen haben wir den Schwerpunkt der Reise auf die interessantesten Wanderabschnitte entlang der gesamten „Falaise de Bandiagara“ gelegt. Neben den bekannten Orten besuchen Sie auch versteckt liegende und teils noch vollständig animistische Dörfer auf. Auf der über 180 km langen Strecke entlang der "falaise" fahren Sie einige Abschnitte mit dem begleitenden Geländebus. Dieser steht Ihnen auch an den Wandertagen als Ausweichvariiante zur Verfügung. Ihr Gepäck täglich transportiert. Unsere Köchin reist samt Expeditionsküche ebenson von einem zum nächsten Ort mit bzw. voraus. Somit kann sie eine Mittagsmahlzeit schon einmal fertig zubereitet unter einem schattigen Mangobaum servieren. Desweiteren erreichen Sie Orte, die sowohl südwestlich (Teli, Nombori bis Höhe Sangha) als auch nördlich von Sangha (Ibi, die „Youga-Dörfer“ bis Bamba) liegen. Sie erleben das Dogonland in seiner ganzen Bandbreite und eine Reise, wie Sie derzeit noch kein zweiter deutschsprachiger Veranstalter anbietet. Ein zusätzlicher im Dogonland aufgewachsener Guide führt Sie zu verlassenen Tellemsiedlungen, zu mystischen Plätzen, zu einem Hogon, dem höchsten Priester der Dogon und zu zwei Schulen, die von uns als Patenobjekt unterstützt werden. Hier ergeben sich tiefer gehende Gesprächsmöglichkeiten mit Schülern, Lehrern und teils sogar mit den Dorfältesten. Nachts schlafen Sie in geräumigen Kuppelzelten in Gehöften oder auf den luftigen Dächern der Herbergen oder an ausgewählten Naturplätzen. Je nördlicher Sie kommen, desto stärker spüren Sie die Einflüsse der Sahara. Über eine Piste führt der Weg weiter in das sagen- und legendenumwobene Timbuktu.
Auf der anschließenden erholsamen Fahrt auf dem Niger mit unserer Pinasse, ein mit nützlichen Zusatzkonstruktionen versehenes Boot, lässt Afrika aus einer anderen Perspektive erleben. Sie machen Halt in ganz einfachen Fischer-Siedlungen und Dörfern mit einzigartigen Lehmmoscheen. Zum Schluß der Reise kehren Sie in Ségou in ein kleines Lokal ein, wo Sie bei typisch westafrikanischen Balafon- und Kora-Klängen Ihre Reise noch einmal Revue passieren lassen können.

Auf unseren Touren durch das Dogonland haben wir die Errichtung von Dorfschulen verfolgen können, die in der Regel von der Dorfgemeinschaft selbst getragen werden. Mitreisende und wir hatten daraufhin Schreibmaterial und kleine Geldspenden in den Schulen hinterlassen. Spontanen Hilfeleistungen sind auch weiterhin gut. Doch wir wollten mehr: Seit 2007 unterstützen wir die „Dogon-Schulen e.V.“, deren Projekte vor allem langfristig und nachhaltig umgesetzt werden. Neben der materiellen und finanziellen Unterstützung geht es uns vor allem um den Schutz und Erhalt der Traditionen der Dogon, einschließlich der Sprache und ihrer einmaligen Schnitz- und Lehmbaukunst. Wir wollen helfen, den außerordentlichen hohen Wert der Dogon-Kultur schätzen zu lernen, um aus dieser heraus gezielte Verdienst- und Lebensmöglichkeiten in ihren Heimatdörfern entwickeln zu können.




Leistungen

Tourenprogramm lt. Ausschreibung ab/an Bamako
Alle Fahrten abgestimmt auf die Strassenverhältnissen entweder mit Kleinbus oder voll ausgerüsteten 4x4 Geländewagen mit Campingküche
6 Ü im Hotel mit DU/WC, 9 Ü in gestellten, geräumigen Kuppelzelten, am Heimreisetag Nutzung von 2 Zimmern mit Du/WC bis unmittelbar vor Abflug der Air France
8x Vollpension (gute Expeditionsküche) und 7x Halbpension
Tageswanderungen im Dogonland entlang der gesamten Falaise in Begleitung eines 4x4 Fahrzeug inkl. Gepäcktransport und Mitfahrmöglichkeit; eigene Expeditionsköchin und Begleitmannschaft, zusätzlicher Dogon-Guide.
Bootsfahrt auf dem Niger mit einer speziell umgebauten und bequemen Pinasse mit Begleitmannschaft (Koch und Bootsführer)
Lokale Begleitmannschaft mit Fahrer und Beifahrer
Zusätzliche lokale Stadtführer in Djenné und Timbuktu
Einheimischer Deutsch sprechender schulz aktiv-Reiseleiter


Teilnehmerzahl

Min. 6 Max. 12

Termine und Preise


Reisecode MAL10
von bis buchbar Preis in EUR Anfrage Buchung
16.02.12 04.03.12 2.430,-  
Siehe Sonderreise mit 3 Tage Festival und Alternativreise ins südl. Burkina Faso unter www.schulz-aktiv-reisen.de/MAL08
19.10.12 04.11.12 2.340,-  
09.11.12 25.11.12 2.340,-  
21.12.12 05.01.13 2.340,-  
Weihnachten in der Wärme...
18.01.13 03.02.13 2.390,-  
01.02.13 17.02.13 2.390,-  
  buchbar = buchbar   nur noch wenig frei = nur noch wenig frei   bedingt = auf Anfrage  
  ausgebucht = nicht mehr buchbar   ausgebucht = ausgebucht  


Nicht enthaltene Leistungen

Bei Flug nicht mit Air France (andere Ankunftszeiten): Flughafentransfer pro Strecke ca. € 25,- (bei gleichzeitiger Fahrt von 1-4 Personen)
Visum Mali (für deutsche Staatsbürger) € 34,-
Nicht genannte Mahlzeiten. Kaltgetränke.
Trinkgelder
Fotoerlaubnisse
Eintritt zu Konzerten des Festivals in Segou (betrifft nur die Festivalreise ab 03.02.2012 und Febr. 2013)


Reiseleiter

Boureima Sissoko


Ermäßigung  in EUR
3% Frühbucher-Rabatt Fernreise auf den Grundpreis bei Buchung bis 6 Monate vor Reisebeginn

Zusätzliche Leistungen

Preis in EUR
Einzel-Zimmer und Einzel-Zelt-Zuschlag für Reisen ab 2011 230,-
Einzel-Zimmer und Einzel-Zelt-Zuschlag für Reisen ab 2012 260,-

Downloads

Mali - Kundenmeinung (.pdf, 405 kb)


Programmhinweise

Fluginfo: Diese Reise ist auf die Flugzeiten der Air France abgestimmt (täglich Direktflug D, CH oder A über Paris – Bamako). Die Flugpreise der Air France liegen bei ca. € 560,- zzgl. ca. € 350,- Tax und Kerosinzuschläge (Stand März 2011). Preiswertere Flüge mit anderen Airlines sind mit Zusatzkosten durch Übernachtung(en) und Extratransfers verbunden. Gern suchen wir Ihnen den passenden Flug mit der Air France oder einer anderen Airline für Ihre Reise heraus.
Diese neue Wanderreise basiert auf den Reiseverlauf der seit mehreren Jahren stattfindenden Festival-Wanderreise. Auf Grund der neuen Einbindung von zwei Dogondörfern, wo schulz-aktiv-Reisende zwei Schulen als Projekt mitfinanzieren, ist zwar die Route ein wenig verändert worden, aber die ab jetzt gezielteren Begegnungen in mind. zwei Dörfern mit Schülern, Lehrern und event. mit den Dorfältesten erhöht den Wert dieser Reisen. Eine Verpflichtung als Mitreisende Geld oder Wertgegenstände zu spenden, besteht durch den Besuch der Projekte nicht. Allerdings kann man schon mit kleinen Dingen sehr viel bewirken...
Gegenwärtig ist ausschließlich eine Gelbfieberimpfung bei der Einreise Pflicht!! Die Impfung ist i.d.R. nur 10 Jahre gültig – Eine Auffrischung ist übrigens erst nach 10 Tagen voll wirksam. Es empfiehlt sich darüber hinaus die Standard-Impfungen - Tetanus, Diphtherie und Polio - zu überprüfen und gegebenenfalls aufzufrischen. Unbedingt empfehlenswert ist die so genannte Reise-Hepatitis-Impfung UND Malaria Prophylaxe. Ein Malariarisiko besteht ganzjährig in allen Landesteilen. Bitte lassen Sie alle Impfungen in den gelben, internationalen Impfpass eintragen - dieser ist unbedingt mit sich zu führen und an den Grenzen vorzulegen. Für eine individuelle Gesundheitsberatung kontaktieren Sie bitte Ihren Hausarzt. Auskünfte geben auch Gesundheitsämter und Tropeninstitute


Generelle Hinweise

Hinweis zur Sicherheit in Mali
Wir fühlen uns als Reiseveranstalter verpflichtet, Sie auf die aktuellen Reisewarnungen hinzuweisen...
- des Deutschen Auswärtigen Amtes
- des Eidgenössischen Departements für Auswärtige Angelegenheiten
- des Österreichischen Außenministeriums

Die Auslandsministerien Deutschlands, der Schweiz und Österreichs raten aus Gründen der Sicherheit von einer Reise nach Timbuktu ab.

Nach meinen persönlichen Mali-Aufenthalten im Februar 2010 und 2011 und nach nochmaliger Sondierung der gegebenen Situation hatten wir beschlossen, Timbuktu in unser Programm seit Herbst 2010 wieder zu inkludieren.
Persönlich war ich mit einer Gruppe im Februar 2011 zum wiederholtem Mal in Timbuktu.

Zur gegenwärtigen Situation (26.11.2011, 11 Uhr):
Noch ist es offiziell nicht bestätigt, aber die Informationen zu einer Entführung in Timbuktu mehren sich. Somit haben wir es mit einer Eskalation zu tun, die scheinbar auf Nachwirkungen der Ereignisse in Libyen zurück zu führen sind. Es wird auch von einem Todesfall eines deutschen Touristen gesprochen. Unsere sich gerade in Mali befindliche Gruppe ist derzeit wohlauf in Bamako, um am morgigen Abend planmäßig die Heimreise anzutreten. Sollten sich die Nachrichten bestätigen, und davon ist zumindest mit einer Entführung auszugehen, dann werden wir auf unseren nächsten geplanten Reisen auf jeden Fall Timbuktu ausklammern müssen. Andererseits könnte dieser Vorfall und auch die Entführung zweier Franzosen in Hombori den entscheidenden Anstoß geben, endlich wirksame Gegenmaßnahmen seitens der malischen Armee zu ergreifen. Eine Beratung mit den Nachbarstaaten zu der neuerlichen (Libyen-)Entwicklung in der Sahararegion war für die nächsten Tagen geplant. Frank Schulz, 26.11.2011 Am Abend des 26.11.11 erreichte uns die Meldung aus Timbuktu, dass die Stadt nunmehr von der Armee geprägt ist. Die Tötung eines deutschen Touristen und die Entführung drei weiterer Touristen wurde leider bestätigt. Den Reisenden für die geplante Weihnachtsgruppe werden wir in den nächsten Stunden ein Alternativprogramm zukommen lassen. Frank Schulz, 27.11.2011 9 Uhr


Anforderungen Mali Wanderabschnitte

Anforderungen Mali Wanderabschnitte
Bereitschaft, auf gewohnten Komfort zu verzichten und spontane Entscheidungen bzw. geringfügige Routenänderungen (bei gleichbleibenden Leistungen) zu akzeptieren. Gute Kondition für die Wanderungen (4 bis max. 18 km (an einem Tag Ausnahme mit 22 km) aufgeteilt in Etappen in den Früh- und Nachmittagstunden, jedoch oftmals im schattenlosen Gebiet - vereinzelte Bäume bieten Schatten. Trittsicherheit unbedingt erforderlich; Auf- und Abstiege (max. 220 Hm) auf teils loses Gestein und kurzzeitig steil, jedoch ohne Klettereinlagen (die Marktfrauen bewältigen dies mit Ihrer Ware auf dem Kopf, Baby auf dem Rücken und Sandalen...). Die Tages-Temperaturen schwanken zwischen 18 (morgens) bis 36°C (mittags), wobei es sich um relativ trockene Luft handelt und eher als sehr angenehm empfunden wird. Zur Mittagshitze immer Rast meist in schattiger Herberge oder unter einem Baum mit Getränkeversorgung. Das Gepäck wird durch das Begleitfahrzeug transportiert, welches auch für Mitfahrmöglichkeit zur Verfügung steht. Vorangehender Gesundheitscheck zu empfehlen. Malaria, Gelbfieber und die auch in Deutschland üblichen Standardimpfungen Pflicht; Hepathitis sehr empfohlen.


Weitere Informationen

 

Literaturhinweise für Mali

  • Ein wirklich in die Tiefe gehendes Buch zur Geschichte und zum Verständnis Malis: "Segu". Die Mauern aus Lehm. Von Maryse Condé (u.a. Fischer Taschenbuch Verlag)
  • Eigentlich auch ein "Muß" für eine Mali/westafrikareise: Michael Obert "Regenzauber" - Auf dem Fluß der Götter. Gemeint ist der Niger, wo er von der Quelle bis zur Mündung unterwegs war... Ein sehr nah gehender Reisebericht von einer Tour erst vor wenigen Jahren. PS: Michale Obert war zu einer Lesung bei uns in der Dresdner "Reisekneipe" zu Gast, liegt nun auch schon über wieder 2 Jahre zurück, aber so, als sei es erst gestern wäre...
  • "sahel-länder westafrikas" von Erika Därr (Hrsg.), Reise Know-How, komplett aktualisierte Auflage 2010 (ehemals "Westafrika Sahalländer"): Standardwerk für jeden Individualisten und organisiert Reisenden. Angegebene Preise hinken teilw. der Entwicklung hinter her, dafür andererseits viele Reise- und Landesinfos auf neustem Stand.
  • "Ich war in Timbuktu" von Werner Legère. Die Geschichte von René Cailliés, welcher als erster Europäer Timbuktu betrat und lebend nach Europa zurückkehrte. Einige Lebensstationen während seiner Reise erleben Sie auf  unseren Mali-Reisen, u.a. die beiden Wohnhäuser in Djenné und in Timbuktu. Das eher an die Jugend gerichtete Buch liest sich schnell und beinhaltet lange nicht so viel Hintergrundinfos wie "Segu", füllt dennoch die eine oder andere Wissenslücke. 
  • Architektur der Dogon  Wolfgang Lauber, Verlag Prestel  Sehr guter und vor allem informativer Bildband.

 

Unsere Schulprojekte in Mali in Kooperation mit Dogon-Schulen e.V.

Unser Projekt Nr. 1, die Schule im Dogonland, in INDELOU:
Die Schule wurde 2005 mit europäischer Hilfe erbaut, umfasst drei separate
Klassenräume für jeweils etwa 30 Kinder im Alter zwischen sieben und 14
Jahren. Wie so oft wurde bei der Fertigstellung der Schule keine
Innenausstattung zur Verfügung gestellt; kleinere Hilfsorganisationen
unterschätzen den finanziellen Aufwand (ca. € 60,- pro Tisch-Bank-Kombination für je drei Schüler), andere Organisationen betrachten sich allein als technische Hilfsdienste und wollen die Ausstattung der Schule den malischen Schulbehörden überlassen. Dogon-Schulen e.V. hat, nachdem in Indelou fast zwei Jahre ohne Mobiliar und Lehrbücher unterrichtet wurde, im Oktober 2007 die komplette Einrichtung der Schule übernommen; Lehrbücher für Französisch und Mathematik wurden auch bereitgestellt. Die Bilder zeigen das Schulgebäude sowie einen der drei Klassenräume vor und nach der Ausstattung mit Möbeln. Alle Tisch-Bank-Kombinationen (table-bancs) wurden von jungen Männern aus Indelou die Bandiagara-Felsen hinaufgetragen. Angefertigt wurden die Möbel von lokalen Dogon-Handwerkern in Bankass.
Die Schule wurde bis 2008 als 'ecole communautaire' geführt, als Dorfschule,
deren Unterhalt die Dorfgemeinschaft allein zu leisten hat. Auch die drei
Lehrer-Gehälter müssen weitgehend aus der Dorfkasse bezahlt werden. Über
einen Antrag auf Übernahme in den staatlichen Bildungsplan als 'ecole
publique' wird im Laufe dieses Jahres entschieden - doch auch dann bessert
sich die Versorgungssituation der Schule nur geringfügig.
Unabhängig von dieser Entscheidung benötigt diese Schule fortwährend
didaktisches Verbrauchsmaterial, wie z.B. Hefte, Stifte und Tafelkreide.
Darüber hinaus ist die Anschaffung von drei verschließbaren Klassenschränken
zur Aufbewahrung der Bücher notwendig. Auch ein oder zwei Klassensätze von
kleinen Schiefertafeln für den Erstschreibunterricht werden benötigt.

Unser Schulprojekt Nr. 2 im Dogonland in DOUNDJOUROU:
Seit 2001 findet in Doundjourou Unterricht für die Klassenstufen 1 bis 5/6
statt. Im malischen Bildungsplan ist Doundjourou nicht als Schulstandort
ausgewiesen, da die Schüler - theoretisch - die Nachbarschulen in Yabatalou
oder Begnemato besuchen können. Diese Schulen weigern sich jedoch wegen
Überfüllung, externe Schulkinder aufzunehmen. Daher beschloss 2001 die
Dorfgemeinschaft von Douindjourou, die Ausbildung der Kinder selbst in die
Hand zu nehmen und errichteten ein Schul-Provisorium aus Lehm und
Hirse-Stroh, in dem fortan mit zwei Lehrkräften - unter widrigsten
Bedingungen - unterrichtet wurde (siehe auch Bilddokumentation. Die Lehrer-
Gehälter konnte die Dorfgemeinschaft oft nur in Naturalien bezahlen.
2008 wurde dann auf Initiative von Dogon-Schulen e.V. ein Schulgebäude mit
zwei Klassen und zwei Latrinen für etwa 60 Schülerinnen und Schüler erbaut;
die komplette Inneneinrichtung sowie Lehrbücher und zwei Klassenschränke
ergänzten das Projekt.
Die wichtigste Unterstützung für die Dorfschule besteht in Zukunft aus
didaktischem Verbrauchsmaterial (Hefte, Kreide, Schiefertafeln) und einer
Brunnenbohrung in Schulnähe. Außerdem haben die Dorfältesten um die
dauerhafte Finanzierung zumindest eines Lehrer-Gehaltes in Höhe von € 50,- pro Monat gebeten, um die Dorfkasse zu entlasten.

 

Liebe schulz-aktiv-Reisende,

geholfen wird sehr viel, und besonders in Deutschland gibt es viele Hilfsorganisationen und Einrichtungen, die Geld für Verschiedenes sammeln. In Zusammenarbeit mit dem Dogon-Schulen e.V. haben wir konkrete Projekte herausgefiltert, wo das gespendete Geld 1:1 (abzüglich Bankgebühren oder ähnliches) für das eigentliche Projekt umgesetzt wird, und nicht  z.B. für die Finanzierung von Gehältern der in Deutschland operierenden Vereinsmitglieder. Sie können sicher sein: Ihr Geld wird dort eingesetzt, wo es wirklich gebraucht wird, und zwar ganz konkret in diesen beiden Projekten. Auf unseren Wanderreisen und auf der Festival-Wanderreise haben wir diese beiden Dörfer eingebunden (wobei Indoulou abseits liegt und bisher von nur Wenigen aufgesucht wird und ein sehr schönes Dorf ist). Wir werden also mind. 2x im Jahr das Geschehen vor Ort persönlich aufsuchen und die Ergebnisse der Spenden sehen und für alle Interessenten dokumentieren. Der Dogon-Schulverein wird ebenso darüber berichten. Mitreisenden auf diesen Reisen werden Einblicke in das tägliche Leben erhalten, die auf den anderen Mali-Reisen nur schwer möglich sind. Über die eingesetzten Gelder werden wir und der Dogon-Schulen e.V. berichten.

Wenn Sie den Schülern, Lehrern und Dorfgemeinschaften eine Hilfe zukommen lassen möchten, dann überweisen Sie bitte auf das zentrale Spendenkonto von "Dogon-Schulen e.V." mit dem speziellem Verwendungszweck "schulz aktiv-Schulprojekt Indelou" oder "schulz aktiv-Schulprojekt Doundjourou". Auf diese Weise kann eine wirklich projektspezifische Spendenverwendung garantiert werden.

 

Dogon-Schulen e.V.

Sparkasse Koblenz

KTO: 350 103 96

BLZ: 570 501 20

 

(aus dem Ausland:)

IBAN: DE43570501200035010396

BIC: MALADE51KOB

 

Informationen zum Gesamtprojekt finden Sie auch unter: www.dogon-schulen.org

 



Veranstalter

schulz aktiv reisen



schulz aktiv reisen            Bautzner Str. 39   01099 Dresden | Tel. 0351 - 266 255 | info@schulz-aktiv-reisen.de             AGB | Impressum