Kenia – ein Land, das Assoziationen weckt wie vielleicht sonst kein anderer afrikanischer Staat: Tierreichtum, Savannenlandschaften, alkalische Seen, schneebedeckte Gipfel, Aka-zienhaine und Kulturenvielfalt – um nur einiges zu nennen, was Sie auf dieser Reise gewiss faszinieren wird.
Bunter Mix am Naivasha See
Im landschaftlich sehenswerten Hell’s Gate National Park erleben Sie u. a. Zebras und Büffel vom Fahrradsattel aus. Die im Park befindliche Njorowa-Schlucht wird zu Fuß aufgesucht. Der nahe gelegene Lake Naivasha lädt zu einer Bootsfahrt zur im See gelegenen Insel Crescent Island ein. Unweit liegt der Schichtvulkan Mt. Longonot. Vom Kraterrand bietet sich ein fantastischer Blick über die weite Landschaft. Eine Tagessafari im abwechslungsreichen Lake-Nakuru-NP vertieft Ihr Afrika-Erlebnis.
Der zweithöchste Berg Afrikas
4-tägige Überschreitung des zerklüfteten Bergmassivs mit einzigartiger Vegetation über die Sirimon- und Naro-Moru-Route. Unter senkrechter Sonne geht es von Nord nach Süd durch das Mackinder-Tal zum Point Lenana. Ein landschaftliches Erlebnis der Extraklasse!
Unterwegs im afrikanischen Busch
Entspannte und fast luxuriöse Wandersafari inmitten des wildromantischen Laikipia Plateaus. Begleitet von Samburu-Guides und Lastkamelen wartet hier ein hautnahes Naturerlebnis der besonderen Art. Wenn Sie unter dem überwältigenden Sternenhimmel bei „tierischer“ Ge-räuschkulisse nächtigen, wird der Traum vom afrikanischen Busch wahr.
Das war wirklich eine meiner besten Reisen - in relativ kurzer Zeit ein so abwechslungsreiches Programm; trotz der vielen verschiedenen Aktivitäten blieb genug Zeit zum Relaxen und ich bin total gut erholt und entspannt, sodass mir die österreichische Normalwelt - sprich Arbeitswelt - sonst wo vorbei geht. ;-)
(Jutta Glatz aus Wien)
1. Tag Flug nach Afrika. Am späten Abend startet der Flug in Frankfurt. (-/-/-)
2. Tag Ankunft in Kenia. Nach der Landung in Nairobi gegen Mittag geht die Fahrt gen Westen zum Hell’s Gate NP. Einer kleines, aber feines Fleckchen Erde, das landschaftlich mit seiner felsigen Schlucht und Gesteinsformationen zu beeindrucken weiß und zudem viele typische afrikanische Tiere (u.a. Giraffen, Zebras, Büffel, Paviane, Warzenschweine, Thomson-Gazellen, Impalas) beherbergt und welches wir ab dem nächsten Tag näher kennenlernen werden. Am Abend finden wir uns im Camp zum Abendessen ein. Übernachtung im Camp, jeweils in kleinen 2-Bett-Zimmern mit DU und WC. (-/-/A)
3. Tag Safari auf zwei Rädern und Schluchtenwanderung. Am Morgen geht es in den Hell’s Gate NP, wo wir recht moderne Mountain Bikes ausleihen und in aller Ruhe und Gelassenheit die Parkwelt vom Sattel aus erleben werden. Auf staubigen Pisten fahren Sie flankiert von steilen Felswänden vorbei an Zebras, Warzenschweinen und Wasserbüffeln im Licht der Morgensonne. Gegen Nachmittag, nach dem wohlverdienten Mittagsmahl geht es nochmals in den Park, dieses Mal auf vier Rädern. Ziel ist die Njorowa Schlucht. Recht schattig wandern Sie hier 2-3 Stunden durch die teils sehr enge Schlucht hin zu heißen Quellen. Kleine Klettereinlagen sind ab und wann notwendig, aber mit etwas Hilfe für jeden schaffbar. Abendessen und Übernachtung wie am Vortag. (F/M/A)
4. Tag Höhenluft schnuppern, Weitblick genießen und Bootsfahrt zur Insel Crescent. Wir fahren in den nicht weit entfernten Mt. Longonot Nationalpark und besteigen den gleichnamigen Schichtvulkan (2776 m). Über grauen, sandigen Lavaboden geht es die Bergflanken hinauf und ca. 2 Stunden später stehen wir oben am Kraterrand. Oben angekommen bieten sich Blicke in den dicht bewachsenen Kraterboden, in dem Büffel und auch Leoparden leben sollen, und vor allem über die grandiose Landschaft des Great Rift Valleys. Je nach Zeit und Lust gehen wir noch einige Meter auf dem Kraterrand, bevor wir wieder absteigen. Nach dem Picknich fahren wir über den Lake Naivasha, den südlichsten der sechs großen Seen des Rift Valleys. Der Süßwassersee liegt auf einer Höhe von ca. 1800 m und beheimatet neben Flusspferden eine beachtliche Anzahl an Vogelarten (z.B. Pelikane, Kormorane, Marabus). Das Ziel der Bootsfahrt ist die kleine Halbinsel Crescent Island, auf der u.a. Zebras, Wasserböcke, Impalas und Giraffen leben. Diese Kulisse diente übrigens als Drehort für etliche Außenaufnahmen des Klassikers „Jenseits von Afrika“. Aufgrund fehlender Raubtiere ist es überhaupt kein Problem hier zu Fuß unterwegs zu sein und die Tiere aus nächste Nähe zu erleben. Abendessen und Übernachtung wie am Vortag. (F/M/A)
5. Tag Safari im Lake Nakuru NP. Mit dem Geländewagen geht es heute auf klassische Safarifahrt in dem landschaftlich sehr abwechslungsreichen Nationalpark, einem der großen Höhepunkte Kenias. Einen großen Teil des Parks nimmt der alkalische Sodasee Lake Nakuru ein, an dem sich riesige Flamingoschwärme (zeitweise bis zu 2 Mio.) und weitere bis zu 450 Vogelarten in der näheren Umgebung aufhalten. Die Riege der Säugetiere ist mit über 50 Arten ebenfalls zahlreich vertreten. Es bestehen hier gute Chancen auch Nashörner, Löwen und Leoparden zu sichten. Übernachtung im Hotel. (F/M/A)
6. Tag Auf zum zweithöchsten Berg Afrikas. Früh am Morgen Abfahrt vom Hotel zum heiligen Mt. Kenya. Unterwegs gibt es einen kurzen Stopp am Äquator! Angekommen beim Sirimon Gate auf 2600 m Höhe erfolgt die Bekanntmachung und Besprechung mit unsrer Bergmannschaft. Von hier Akklimatisationstour (3-4 h) durch tropischen Regenwald, riesige Bambushaine und Heidekrautflächen zum „Old Moses Camp“ (3300 m). Tierbeobachtungen unterwegs sind nicht selten, so leben in den dichten Wäldern u.a. Büffel, Elefanten, Nashörner und seltene Antilopen. Vom Camp aus bietet sich fantastischer Blick über Wälder und Ebenen. Übernachtung in Hütten mit Mehrbettzimmern. (F/M/A)
7. Tag Durch das Mackinder Tal. Zeitiger Aufbruch zum Shiptons Camp, welches auf 4200 m liegt. Bei gleichmäßigem Wandern auf einem Pfad mit einzigartiger Vegetation (z.B. Kosobäume, Lobelien, Senecien) sind insgesamt also 900 Höhenmeter zu bewältigen. Während der Tour öffnet sich der Blick auf die drei Gipfel des Mt. Kenya: den Batian (5199 m), den Nelion (5188 m) und den Point Lenana (4985 m). Im letzten Abschnitt führt ein recht steiler Anstieg zum Camp, welches dann letztlich nach einer Gesamtdauer von 6-7 Stunden erreicht wird. Übernachtung in Hütten mit Mehrbettzimmern. (F/M/A)
8. Tag Gipfeltag. Start in der Dunkelheit gegen 03:00 Uhr zum Pt. Lenana (4985 m), dem Gipfel am Mt. Kenya für die normalen Wandersleute. Nach ca. 4 Stunden sind die letzten 790 Höhenmeter überwunden und wir stehen bei Sonnenaufgang oben. An einem klaren Morgen kann man sogar den schneebedeckten Kilimanjaro sehen. Der Abstieg erfolgt dann über den „Lewis-Gletscher“ und die „Austrian Hut“ auf 4790 m bis hin zum Mackinders Camp (4200 m), welches ca. 2 Stunden vom Gipfel entfernt liegt. Der Rest des Tages dient dann der Erholung, denn die Anstrengung wird dann wohl in den Gliedern stecken. Übernachtung in Hütten mit Mehrbettzimmern. (F/M/A)
9. Tag Abschied vom Berg. Früher Abstieg über die Naro Moru-Route vorbei an einer meteorologischen Station (3050 m). Bis zum Gate sind es ca. 4-5 Stunden Gehzeit. Unten angekommen treffen wir unser Transferfahrzeug, welches uns zum Hotel nach Nanyuki bringen wird. Hier winkt Erholung u.a. auch in Form eines Schwimmbeckens. Badesachen also nicht vergessen! Übernachtung im Hotel. (F/M/A)
10. Tag In den afrikanischen Busch. Nach dem Frühstück erreichen wir nach ca. 2-stündiger Fahrt das wildromantische Laikipia Plateau. Unser Ziel ist das Nayasura Camp nahe der Tumaren Farm. Zusammen mit Lastkamelen und einheimischen Samburu- oder Massai-Guides, die freilich viel über Ihren Lebensraum zu erzählen wissen, begeben wir uns für die nächsten 3 Tage in die wilde Savanne. Das erste Camp befindet sich bei dem einzeln stehenden Felsen Nayasura. Im kühlen Schatten dessen wird uns ein Mittagessen stärken und eine kurze Rast zur Entspannung einlegen. Ein anschließender Rundgang, auf dem bereits Wild gesichtet werden kann, wird ein erstes Gefühl für dieses Gebiet vermitteln. Bei Sonnenuntergang werden wir oberhalb vom Nayasura sitzen und in die Umgebung blicken um Tiere zu entdecken. Wenn dann die Paviane eintreffen, die auf dem Felsen leben und schlafen, werden wir ins Camp absteigen, wo schon das Abendbrot wartet. Übernachtung im Zelt auf Doppelmatratze oder im Einzelzelt. (F/M/A)
11. Tag Unterwegs im afrikanischen Busch. Weil in der größten Mittagshitze selbst die Tiere ihre Umtriebigkeit einstellen, starten wir recht zeitig nach dem Frühstück um auf dem Weg nordwärts ins nächste Camp möglichst viele Wildtiere zu erblicken. Unsere Strecke wird uns durch weites steppenartiges Gebiet, wo Zebras, Kuhantilopen, Oryx- und Grant-Gazellen grasen, als auch durch gemischten Busch, in dem sich Dikdiks, Giraffengazellen, Impalas und Große Kudus aufhalten, führen. Mit etwas Glück werden wir diese zu Gesicht bekommen haben, wenn wir das Camp erreichen. Die Packkamele gehen einen direkteren Weg als wir, so dass bei unserer Ankunft beinahe schon alles komplett aufgebaut und vorbereitet sein wird. Bis zum Mittagessen muss also nicht lange gewartet werden. Aufgrund der Mittagssonne ist nachher Zeit zur Entspannung, zum Buch lesen oder für ein Nickerchen. Später folgt noch ein Spaziergang zu einem hübschen Ort, der zu einem gepflegten Dämmerschoppen (nicht alkoholisch) einlädt. Übernachtung wie am Vortag, nur an anderer Stelle. (F/M/A)
12. Tag Zum Ewaso Nyiro River. Der Fluss entspringt am Mt. Kenya und stellt natürlich in dem überwiegend trockenen Gebiet eine wichtige Wasserquelle dar. Auf dem Weg zum Fluss werden wir Ausschau nach u.a. Giraffen, Wasserböcken, Grevyzebras, Elen-Antilopen sowie auch nach scheuen Raubtieren wie Wildhunden, Löwen, Leoparden, Geparden und Hyänen halten. Von kleineren Anhöhen aus werden wir außerdem auch nach Elefanten spähen. Wer mag, kann bei Ankunft im Camp noch kurz in den Fluss springen. Nach dieser speziellen Erfrischung gibt es Mittagessen. Nach der nunmehr routineartigen Mittagsruhe geht es nochmals auf einen höheren felsigen Hang, wo wir abermals die Stimmung und Szenerie bei einem Spätschoppen genießen. Abends wird am Lagerfeuer noch einmal das kleine Abenteuer in fröhlicher Runde analysiert. Übernachtung wie am Vortag, nur an anderer Stelle. (F/M/A)
13. Tag Tee- und Kaffeeplantagen. Wir verabschieden uns am Morgen von unserem Laikipia-Team und fahren nach dem Frühstück gen Nairobi. Unterwegs werden wir während der 5 bis 6-stündigen Fahrt mehrmals Stopps einlegen. U.a. jeweils an einer der zahlreichen Kaffee- sowie Teeplantagen (Kenia steht in Punkto Teeproduktion weltweit an 4. Stelle), wo wir kleine Rundführungen wahrnehmen werden. Am Abend besuchen wir noch ein Restaurant in Nairobi und verweilen dort etwas bevor zum Flughafen aufbrechen werden. (F/M/A)
14. Tag Ankunft in Deutschland. Gegen Nacht (ca. 02:00 Uhr) steigen wir ins Flugzeug und dann heißt es beim Blick aus dem Flugzeug schweren Herzens "Kwaheri Kenia!" (Auf Wiedersehen, Kenia!). Landung in Frankfurt am Nachmittag. (-/-/-)
| Termine 2013 | |||
| 15.09.13 - 28.09.13* | € 3360,- | Buchen | |
| Erste Buchungen eingangen... | |||
| Termine 2014 | |||
| 09.02.14 - 22.02.14 | € 3360,- | Buchen | |
* Zuschlag bei Anreise mit KLM: € 180,-
Die Einberechnung der für Sie anwendbaren Rabatte erfolgt in Ihrer Buchungsbestätigung.
Geld/Kreditkarten
Bargeld kann an Geldautomaten mit Kreditkarten und mit dem „Cirrus“- und/oder „Maestro“-Logo versehenen BankCards europäischer Banken abgehoben werden. Reiseschecks werden selten zum Bezahlen ...» mehr
Bargeld kann an Geldautomaten mit Kreditkarten und mit dem „Cirrus“- und/oder „Maestro“-Logo versehenen BankCards europäischer Banken abgehoben werden. Reiseschecks werden selten zum Bezahlen akzeptiert, es gibt aber in den großen Städten Wechselstuben („ForEx“), um diese in Bargeld umzutauschen. In Kenia ist Kreditkartenbetrug häufig. Beim Verwenden von Kreditkarten sollten daher die einschlägigen Vorsichtsmaßnahmen und Empfehlungen der Kreditkartenunternehmen beachtet werden.In der Ankunftshalle des Internationalen Flughafens Nairobi - nach der Zollabfertigung -sollte nach Möglichkeit vermieden werden, Geld umzutauschen, es besteht die Gefahr der Beobachtung und Verfolgung durch dort operierende kriminelle Banden.Es ist hilfreich, einen kleineren Betrag in Ein-Dollar-Noten griffbereit mitzuführen, um erste Kosten, z.B. für ein Taxi, bestreiten zu können.
(Quelle: Auswärtiges Amt)
Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z. B. Flaschenwasser, frisch gekochten Tee oder Kaffee, nie Leitungswasser. Eiswürfel nur, wenn sie auch sicher mit sauberem Wasser hergestellt wurden. Nur gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: kochen, schälen oder desinfizieren. Fisch und Fleisch nur gut durchgekocht genießen, Obst und Gemüse nur geschält und/oder gekocht essen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor dem Essen bzw. vor der Essenszubereitung. Händedesinfektion wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
(Quelle: Auswärtiges Amt)
Jährlich treten ca. 120.000 Malariafälle in Kenia auf. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (über 85 % der Fälle in Kenia!) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.Ein hohes ganzjähriges Risiko besteht in den Touristenzentren an der Küste und im Westen des Landes am Viktoriasee. Ein geringes Risiko herrscht in Nairobi und in den Höhenlagen über 2.500 m der Provinzen Central, Eastern, Nyanza, Rift Valley und Western.Je nach Reiseprofil ist deshalb eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) notwendig. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),ganztägig (Dengue, s. u.), in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen, ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen.(Quelle: Auswärtiges Amt)
www.schulz-aktiv-reisen.de/KEN09